Ich finde es immer bemerkenswert das die Spieler, gerade im Beispiel Kania als zu schlecht und nicht einsatzfreudig befunden werden.
Sind da die Spieler immer die Schuldigen oder womöglich auch teilweise die Einkaufspolitik, oder das Spielsystem? Wie schlecht müssen denn dann ein Micheler oder Norbye sein? Klar es können nur 11 auf der Platte stehen und die Spieler müssen sich auch engagiert zeigen. Aber jeder sollte bitteschön auch wissen das Fussball sehr sehr viel Kopf und Form über Spielpraxis ist. Wenn du ständig hinten dran bist und merkst du bist der Notnagel, macht das was mit dir. Irgendwann resignierst du halt. Sieht man ja auch an guten Stürmern mit einer Durststrecke bei der Trefferquote. Spieler brauchen Spielpraxis und vor allem Vertrauen. Die Frage ist für mich immer ob das denn auch gegeben ist.
Es gab doch schon immer Diskussionen um solche Spieler. Jetzt ist es Kania, weil der eine oder andere glaubt, wenn er spielen würde, wäre es besser. Davon gab es in der Vergangenheit doch etliche, um die wir kontrovers diskutiert haben. In jüngerer Vergangenheit Edmundsson oder Ince. Das kann man beliebig ausweiten. Nöthe, Porcello, Kamper, Sternkopf, Skela, usw. Das was anders ist als früher, ist nur die Intensität, wie solche Themen bedingt durch die soziale Medienlandschaft seziert werden.