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  3. blauerjunge76

Beiträge von blauerjunge76

  • Arminia in den Medien

    • blauerjunge76
    • 11. März 2010 um 13:06

    Super, 1 Million mehr... Das sind ja TOP-News... :lol: :lol: :lol:
    Immer aktuell... Die Gerüchteküche brodelt gewaltig... Es lebe der Aufsichtsrat !!

  • Stimmung und Musik im Stadion

    • blauerjunge76
    • 11. März 2010 um 13:02

    LeckerKnoppers

    Zitat

    Wer erinnert sich noch an die "Aliiii" Rufe, wenn Ali Daei damals an der Kugel war? Zu sowas müssen wir hier zurück.

    Hooray! Hooray! It's A Ali,Ali(Holi)-Daei(Holiday)... ;)

    Take it easy, guter Beitrag !!

    Kann mich an Heimspiele erinnern, RWE z.B., da lief es einem eiskalt den Rücken runter, der berühmte ALM-ROAR, da hatten die Gegner schon vorm Anpfiff die Hose voll... Alter Spielertunnel nicht zu vergessen...
    Auch die Auswärtsspiele hatten mehr Flair, selbst in Bretterbuden wie Schweinfurt oder der Lohrheide in Wattenscheid war immer richtig Theater... (Neuenkirchen bleibt für alle Zeiten unvergessen..., denn ARMINIA,ARMINIA ist wieder da...) ;)

  • Präsidentschaftskandidaten - Vorschläge

    • blauerjunge76
    • 10. März 2010 um 18:48
    Zitat

    Original von Jaspa
    Der 6.6.2010 ist nicht ganz 3 Wochen nach Ende der Relegationsspiele, mag zwar für manche einen Tick zu spät kommen, aber andererseits kann man die JHV also garnicht so viel früher stattfinden lassen.

    Die JHV könnte auch während der Relegationsspiele stattfinden, gerne auch zeitgleich. Dieser Termin ist viel wichtiger, als irgendwelche Träume-Schäume von möglichen Relegationsspielen und einem potentiell weiteren, sportlichen Offenbarungseid... Planung steht für Liga 2 an bzw. ein Neuanfang auf allen Ebenen...

  • Präsidentschaftskandidaten - Vorschläge

    • blauerjunge76
    • 10. März 2010 um 18:42

    Warum setzen sie die JHV nicht im September oder zu Weihnachten an ?? :rolleyes: Führungslos, konzeptlos in die SP, ohne irgendeine Vision,Personal bezgl. einer Vorbereitungs-,Planungsphase auf die Saison 10/11... Oder lautet das Motto der nächsten JHV,wie immer eigentlich, "Et hätt noch immer jot jejange" ??? Die wollen wahrscheinlich personell und strukturell weiterhin den Niederungen des Amateur-Fußballs entgegenstreben... Wen wollen die eigentlich mit dieser Aussitz-Mentalität noch verarschen ??? Oder sind die Fusionspläne mit dem VFB Fichte bis zum 06.06. noch nicht in trockenen Tüchern ?? Oder sind bis zum 06.06. vereinsinterne Betriebsferien ?? Ausreden-Katalog noch nicht fertig ??

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • blauerjunge76
    • 9. März 2010 um 19:56

    Werde bis zum Saisonende MEINE Arminia mit Verachtung strafen, denn das hat sie sich verdient !!!!! Und dann wird die JHV abgewartet... Habe keinen Bock mehr auf irgendwelche Details, Vorstand,Aufsichtsrat, Trainer und GF Sport einzugehen. Habe gestern zum 1.mal in über 20 Jahren, vorzeitig(70.min) das Stadion verlassen. Argumentativ würde es, mit dem gestrigen "Sahnehäubchen", jetzt unterhalb der Gürtellinie verlaufen... Diese Gleichgültigkeit,Hilflosigkeit, aufgrund der mangelnden Führung und einer fehlenden nüchternen,klaren Analyse(Konsequenzen) der Vorstands-sportlichen Ebene, hat mittlerweile sogar einen großen Teil auf Block J befallen und das heißt schon etwas...
    Was ist nur aus meiner Arminia geworden ???


    Übrigens, kann es nicht mehr ertragen, diese Dauertrommler und monotonen Dudelsäcke, die sich NULL mit dem Spielgeschehen beschäftigen und immer brav ihren Text aufsagen...Was ist nur aus dem Support geworden ??? Früher haben wir mit 100 Leuten in Edenkoben,Schöppingen oder Lüdenscheidt mehr Theater gemacht, vor allem situations(fußball)bedingt... Das ist in England zum Glück noch heute so... Weg mit diesen Vorturnern !!! Das hat mit Support NIX zu tun !! Wir woll'n euch kämpfen seh'n... :lol:

  • Der 2. Bundesliga-Thread

    • blauerjunge76
    • 7. März 2010 um 17:39
    Zitat

    Original von LeckerKnoppers


    Hohe Siege mit 3 oder mehr Toren Unterschied? Diese Saison einmal in Duisburg. Und zu Hause war das zuletzt am 29.10.2006, 5:1 gegen Aachen.

    Da ich in Sachen Relegation sehr skeptisch bin, muss Platz 2 das Ziel bleiben. Von daher wird das sehr, sehr schwer, wenn Augsburg nicht mal von irgendwem gestoppt wird, wir haben da ja leider nix auf die Reihe bekommen.

    Das Ziel kann nur Platz 2 sein !!! Die Relegation sollte man sich/uns ersparen, damit hat Arminia eher schlechte Erfahrung, um wirkliche Endspiele erfolgreich zu bestreiten. Man kann nur auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen, aber Augsburg und Lautern haben wohl die nötige Qualität(Augsburg auch den Trainer) um nicht in das St.Pauli-Loch zu fallen. Wir müssen gewinnen,gewinnen und nochmal gewinnen, um irgendwie Druck nach oben aufzubauen bzw. Augsburg,Lautern noch ein wenig ins Straucheln zu bringen. Gegen Pauli letztes WE hat man den Strohhalm ergriffen, jetzt muss man daran hochklettern, ohne sich irgendeine Blöße zu geben. Da lastet verdammt viel Druck auf den Spielern, morgen gegen den KSC über Aachen zum Paderborn-Spiel usw., gewinnen,gewinnen und sämtliche Punkte einfahren um anzugreifen.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • blauerjunge76
    • 7. März 2010 um 17:07

    Sehr überzeugende Aussage/Ansichten vom eigentlichen Initiator der Sonderkarten-Aktion, H.Anders, zu seinem Motiv, der Zuschauerproblematik offensiv zu begegnen. Übrigens mit einer völlig konträren Sichtweise zur sportlichen Abteilung um TG und DD. Kein lamentieren oder die Schuld woanders suchen, sondern anpackend, vor der eigenen Haustür kehrend. Sehr gut Herr Anders, daran sollten sich die sportlichen "Maulhelden" mal ein Beispiel nehmen...


    Bielefeld. 1:0 beim FC St. Pauli gewonnen, damit weiter in Kontakt zu den Aufstiegsplätzen - und nur 2.000 Fans haben sich zusätzlich zu den 7.000 Dauerkartenbesitzern im Vorverkauf mit Tickets für das Heimspiel gegen den Karlsruher SC (Montag, 20.15 Uhr/DSF) eingedeckt. Damit "der zwölfte Mann noch größer wird", hat Geschäftsführer Heinz Anders eine Sonderaktion entworfen: Jeder Dauerkarteninhaber bekommt ein zusätzliches Gratis-Ticket für eine Begleitperson. Anders: "Wir brauchen Rückhalt der Fans, damit die Mannschaft noch überzeugender auftreten kann."

    Noch überzeugender? Das impliziert, dass es überzeugende Auftritte gegeben hat. "Ja", sagt Anders: "zuletzt in Hamburg. Oder in Paderborn und in Duisburg." Nur: Wo in dieser Auflistung ist das überzeugende Heimspiel? Die Antwort bleibt aus. Aber das Vertrauen ist da, dass Versäumtes nachgeholt werden kann. "Wir haben noch sechs Heimspiele", rechnet Anders auf: "Das sind sechs Chancen, zu zeigen, was wir können." Für den Geschäftsführer definiert sich "der Heimvorteil durch die Kulisse". Dass die zu oft zu klein ist, werde er "hinnehmen, aber nicht akzeptieren".

    Hört sich gut an, doch warum ist es bei den bisherigen elf Heimspielen nicht so recht gelungen, zusätzliche Begeisterung zu wecken? "Das ist in Ostwestfalen nun mal so", meint Trainer Thomas Gerstner, da "könnten wir den schönsten Fußball spielen und es kämen nur ein paar mehr. Darum heißen wir ja DSC Arminia Bielefeld und nicht 1. FC Fortuna Pauli, also Kaiserslautern, Düsseldorf, St. Pauli".

    Trotzdem, so wendet Anders ein, "liegt die Anforderung erst mal bei uns. Wir müssen uns überlegen, was wir besser machen müssen, um mehr Zuschauer zu haben." Und der kaufmännische Geschäftsführer konkretisiert seine Meinung: "Das Produkt Fußball muss stimmen. Jeder einzelne Spieler muss sich zu 110 Prozent reinhängen und zeigen, dass er das Trikot der Ostwestfalen trägt. Alle wollen sehen, dass da elf Arminen auf dem Platz stehen. Das wird der Gradmesser sein."

    Nun kommt ein Stopp von Sport-Geschäftsführer Detlev Dammeier: "Also - ich wehre mich dagegen, dass der Eindruck entstehen könnte, auch nur einer unserer Spieler würde das nicht tun." Aufgrund der Ergebnisse seien die Heimspiele ja auch "nicht das ganz große Problem", aber vielleicht müsse man schon eingestehen, dass "unsere Heimleistungen nicht immer so waren, wie wir uns das alle gewünscht hätten". Gerstner nimmt die "Verantwortung für die Zuschauerzahlen auf sich - und gibt zu bedenken: "Es sind noch zehn Spiele, und wir sind immer noch in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen."

    Drei Mann, viele Meinungen, ein Ziel, formuliert von Coach Gerstner: "Wir sind weit davon entfernt, von einem Heimkomplex zu sprechen. Aber eines ist doch klar: Mit mehr Zuschauern im Stadion ist die Chance größer, unser gemeinsames Ziel Aufstieg zu erreichen. "

  • Ex-Trainer Thomas Gerstner

    • blauerjunge76
    • 6. März 2010 um 16:11
    Zitat

    Original von Düsseldorf_Armine
    Aber Gerstner hat doch Recht, auch wenn es manchmal schwer einzugestehen ist. "Der Ostwestfale" ist doch wirklich so drauf. Vor allem aber scheint er eins zu sein, stur. Bestes Beispiel ist die neue Tribüne. Anfangs wurde ihr noch entgegengefiebert, von wegen geschlossenes Stadion, Schmuckkästchen Alm und so weiter.

    Dann lief einiges schief beim Bau, das Dach war zu kurz, die Sitzreihen zu eng und ein paar andere Dinge. Schon war die Tribüne komplett unten durch. Stimmen, die von guter Sicht und anderen positiven Aspekten berichtet haben, wurden ignoriert bis lächerlich gemacht. Mittlerweile hat die Tribüne ein Image erreicht, als würde man sich auf ihr in Lebensgefahr begeben und dafür auch noch seinen halben Jahreslohn bezahlen müssen. In Wahrheit ist es eine ganz normale (zu teuer gebaute) Tribüne eines Fußballstadions, mit guter Sicht, der gelegentlichen Gefahr, in den unteren Reihen etwas nass zu werden und schlechte Spiele sehen zu müssen. Mit anderen Worten: Die Tribüne ist schlägt viele andere Tribünen in der 2. Liga um Längen.

    Aber "der Ostwestfale" benutzt die Tribüne nicht, würde es auch bei schönen Fußball nicht tun, einfach weil "man nicht auf die Ost geht".

    Ob man das als Trainer einer Mannschaft so über die eigenen Fans sagen muss, bleibt dahingestellt, aber im Kern trifft er genau die Wahrheit.

    Übrigens stehen wir in der Zuschauertabelle des Februars auf Platz 26 aller deutscher Sportvereine. Vor uns liegen also 25 andere Fußballvereine.


    Ist ja sehr interessant, dass Du den gemeinen Ostwestfalen so gut kennst, dass Du hier mit Verallgemeinerungen(von Dir sonst stets kritisiert) um Dich werfen kannst... Nee, is klar, die Ostwestfalen sind alle stur... :lol:

    Die Tribüne ist leider am geneigten, ostwestfälischen Fußballfan vorbeigebaut worden, ohne jetzt wieder in die Details einzutauchen. Die Tribüne würde sicherlich in der Landeshauptstadt,München oder Hamburg ihren Zuspruch finden, hier eher nicht.
    Sollte die Mannschaft, der Verein nach Jahren fußballerischer Tristesse, wieder einen ansehnlichen Ball spielen und das über einen längerfristigen Zeitraum bzw. mit einer gewissen Kontinuität, wird sich auch der ein oder andere Fußball-Interessierte auf die Ost verirren, da die West ausverkauft wäre. Ob der aktuell angebotene Fußball unter TG(rückwirkend auch MF) einen Zuschauerboom verdient hätte, kann sich jeder selbst denken...
    Man kann übrigens ständig über den fehlenden Zuschauerzuspruch lamentieren und jammern oder im Gegensatz dazu einfach mal die Weichen in eine andere Richtung stellen, aber dieses Thema hatten wir schon...
    Und zum Schluss...Die Aussage von TG war einfach dumm !! Klappe halten und lieber mit konstanten Leistungen überzeugen... Sollte die Leistung am Montag nicht stimmen bzw. das Spiel sogar verlieren, wird man ihm genau dieses Statement nachher um die Ohren hauen und das völlig berechtigt !!! Wer im Glashaus sitzt...

  • Ex-Finanz-Geschäftsführer Roland Kentsch

    • blauerjunge76
    • 5. März 2010 um 21:06

    Duisburg ist gespalten... Auszug

    Zitat

    Was da intern bei der Arminia im Zuge der Stadionfinanzierung gelaufen ist, wird uns wohl verschlossen bleiben. Ein ungutes Bauchgefühl ob der famosen Großkotzigkeit, mit der die Arminia da mit Kentschs Wissen oder Zutun vor die Wand gefahren wurde, ist aber angebracht. Wenn man sich dann allerdings mal die Außendarstellung dieses Menschen ansieht, kommt einem das blanke Grauen entgegen. Da schämt man sich Jahre lang für eine Granate wie Hellmich und erbaut sich parallel daran, dass es anderen doch noch dreckiger geht. Manchmal hatte man sogar noch Mitleid mit den von Kentsch gepeinigten Bielefeldern. Und dann wird hier das Duo-Infernale verkündet. Auweia!


    Zitat

    Also ich finde es ehrlich gesagt unverständlich, dass einige gleich so aggressiv bzw destruktiv auf diese Personalentscheidung reagieren. Der Mann hat Erfahrung mit einem Club, der sowohl 1. als auch 2. Bundesliga gespielt hat, er bringt Verbindungen zum DFB mit, in meinen Augen also ein ganz guter Griff. Genau informiert bin ich da jetzt nicht, aber ich kann mir gut vorstellen, dass die Entscheidung zum Tribünenbau in Bielefeld in einer Zeit gefallen ist, als man noch mit einer Präsenz in Liga 1 gerechnet hat. Wenn man natürlich mit solch einer Investition absteigt, dann sollte jedem klar sein, dass sowas bei schwindenden Zuschauerzahlen in Liga 2 schwerer finanzierbar ist. Heutige Vereine sind numal erfolgsorientierte Unternehmen, die natürlich auch mit einem Risiko Investitionen tätigen. Hätte Bielefeld den Klassenerhalt geschafft oder sogar mehr erreicht, dann sähe die finanzielle Lage des Vereins sicher anders aus. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass Menschen lernfähig sind. Zudem lernt man besonders aus Fehlern. Dies kommt uns sehr zu Gute. Also bitte nicht ausflippen, vielleicht haben wir mit diesem Einkauf ja endlich mal nen Glücksgriff getan.

    Zitat

    Was issn hier los???? Der Mann hat jahrelang Erfahrung und selbst diesen virtuellen Geigenverein da jahrelang in der ersten Liga mit gehalten - jetzt ist der die dümmste Sau der Welt? Klar: er hat AB alleine vor die Wand gefahren, der Rest des Clubs waren sicher nur Leuchten, wer BI nicht in die CL führt kann ja nur ein Looser sein. Unfassbar was sich hier abspielt. Es gibt niemanden - oder weiß jemand eine Person?? - die hier nicht niedergemacht würde. Ich kann dem MSV nur zu dem Mann gratulieren. Alle haben Jahrelang gezetert, wir hätten keinen Manger. Jetzt haben wir 2 erfahrene Leute und alles ist Mist. Peinlich!

    Der war gut... :lol: :lol: :lol: :lol:

  • Ex-Finanz-Geschäftsführer Roland Kentsch

    • blauerjunge76
    • 5. März 2010 um 20:02
    Zitat

    "Dem MSV Duisburg ist es gelungen einen der profiliertesten Manager der Fußball-Bundesliga zu verpflichten"

    Einfach nur geil !!! Wie heißt das Zeug, was sich die Verantwortlichen in Duisburg zum WE so reinpfeifen...?? :lol:
    Viel Erfolg Roland... :rolleyes:

    Mal gucken was im Duisburg-Forum so los ist...?? Begeisterung hoffe ich doch...

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • blauerjunge76
    • 5. März 2010 um 19:57

    Gute, sehr lobenswerte Aktion ! Es geht doch... Weiter so !!

  • Ex-Armine Detlev Dammeier

    • blauerjunge76
    • 5. März 2010 um 19:55

    So schlimm ist das Interview nun auch nicht, da hat er sich schon ganz andere Ausreißer erlaubt. Was sollte er zu den vorgegebenen Stichpunkten auch sonst sagen...
    Allerdings war sein Statement zu den schönsten Momenten schon ganz drollig, es gab ja auch nicht gerade, während seiner Amtszeit, viele positive Ereignisse bzw. Erfolge... ;)
    Das er sich öffentlich nicht selbst in Frage stellt bzw. freiwillig seinen Posten räumt, ist wohl völlig klar...

  • Jahnplatz 27.02.2010

    • blauerjunge76
    • 5. März 2010 um 12:22
    Zitat

    Original von ALMVETERAN1967

    Aber es hilft den Opfern auch nicht, genau wie die Tatsache ob da ne Kamera hängt oder nicht, die hilft erstmal auch gar nicht (bzw. schreckt die echten Problemfälle scheinbar nicht ab)...siehe auch andere Vorfälle im Land. Ob und von welcher Bevölkerunggruppe oder ob seit 30 Generationen aus Detmold oder sonst wo zugeschlagen wird, ist dem eingeschlagenen Kopf auch egal...aber wie gesagt...nen ziemlich grosser Themenbereich, mit sicherlich unterschiedlichen Problemauslösern....eigentlich sollt es in diesem Land genug Stellen geben, die da Lösungen für finden...eigentlich....ansonsten müsste man sich halt bald überlegen, wann ich wo und wann sein möchte, was ich zu wem sage und wie ich mich evtl. schütze (wobei nen bischen eigene Vorsicht, bzw. überlegtes Handeln, bestimmt so oder so nicht schadet, weder früher...noch heute oder morgen...) aber ne 100% Sicherheitsgarantie gibts net, genau wie das wir jetzt nicht plözlich Verhältnisse wie (z.B.) in Sao Paulo oder Johannisburg haben...

    SWB Gruss


    Was hilft denn Deiner Meinung nach den Opfern...????
    Es spielt teilweise überhaupt keine Rolle ob ich etwas sage und eine andere Person bekommt es in den falschen Hals. Da reicht eine schiefe Nase oder ein falscher Blick um sämtliche Gewaltventile zu lösen. Es spielt auch keine große Rolle wo und in welchem Umkreis ich mich gerade aufhalte, da mir diese Form der Gewalt auch in Bereichen widerfahren kann, die eigentlich als sicher eingestuft werden, z.B. auf dem belebten Jahnplatz oder am Bahnhof bzw. direkt im MC D.. Wohin kann man denn gehen, ohne ein gewisses Risiko einzugehen ?? Zur Garage und zurück...??

    Kann Dir aus eigener Erfahrung, in der Schulzeit, berichten, wie es sich anfühlt ein Opfer von einer größeren Gruppe zu werden, ohne irgendwelche Hilfe zu bekommen. Und das ist kein schönes Gefühl, da man sich in diesem Moment völlig allein mit 5 "Menschen" befindet, die dir am Boden liegend noch weiter in die Fresse treten, bis man nichts mehr spürt...

    Welche Stellen gibt es denn in diesem Land, die dieser Problematik neutral, wertfrei begegnen können, ohne gleich wieder in irgendwelche rechtsradikale Schubladen gesteckt zu werden...??? Die Anschuldigungen diverser türkischer Vereine, Islamische Gemeinschaft Milli Görü_, AT0B - Union der Türkisch-Islamischen Kulturvereine in Europa e.V. kann ich jetzt schon hören...

  • Jahnplatz 27.02.2010

    • blauerjunge76
    • 5. März 2010 um 11:59
    Zitat

    Original von Horst Stapen

    Ich gehe einfach mal ganz frech davon aus, dass ich genau das öfter mache als Du. Ich kann da nicht abschätzen, wer Türke und wer Deutscher ist. Türkische Wurzeln zu haben und die türkische Sprache zu beherrschen, ist da kein sicheres Indiz dafür, welche Staatsbürgerschaft man besitzt.

    Aber darum geht es nciht. Es geht darum, dass die Presse schon lange einen Kodex besitzt, nach dem es allgemein anerkannt ist, dass die Nationalität (oder auch die Nationalität der Eltern bzw. Großeltern, für Rassisten sind ja auch von ausländischen Eltern geborene Deutsche "Fremde") dann nicht zu erwähnen ist, wenn sie für die Schilderung der Tat keine Rolle spielt. Der Pressesprecher der Bielefelder Polizei scheint das nicht mitbekommen zu haben. Wenn ich als Polizei auf Hinweise aus der Bevölkerung spekuliere, reicht es, zu erwähnen, dass die Täter miteinander türkisch gesprochen haben (wenn das denn mal stimmt - ich traue mir eine solche Bestimmung nicht zu).

    Übernächste Woche habe ich eine Verhandlung, in der drei Deutschen eine gemeinschaftliche Vergewaltigung vorgeworfen wird. Bin gespannt, ob die Presse dann von der "Deutschen-Bande" spricht.

    Die Staatsbürgerschaft ist natürlich nicht ausschlaggebend oder relevant, nur heißen diese beispiellosen Gewalttäter in den meisten Fällen nicht Helmut,Markus oder Erwin sondern Ali,Mehmet und Yussuf... Dabei spielt es keine Rolle ob sie Deutsche mit Migrationshintergrund sind oder andere Staatsbürgerschaften besitzen. Möchte bei dieser Thematik auch nicht pauschalisieren, es gibt eine Menge Migranten, auch Türken, die sich hier reibungslos angepasst und integriert haben. Die würden Deutschland auch als ihre Heimat bezeichnen, da sie sich kulturell integriert und die westliche Lebensart verinnerlicht haben. Zudem sind die oft schlauer und zielstrebiger als viele Deutsche. Es gibt grundsätzlich immer zwei Seiten einer Medaille, aber die eine Seite ist wirklich erschreckend und müsste in vielen Fällen wesentlich härter sanktioniert werden. Die Statistiken dieser Gewalttaten sind in der Mehrheit sehr eindeutig und belegen, dass diese Form der Gewalt in einem überdurchschnittlich hohen, prozentualen Anteil von Menschen mit irgendeiner Migratenvergangenheit angeführt wird. Natürlich sind auch Gewalttaten, die von Menschen ohne jeglichen Migrationshintergrund verübt werden, genauso zu ahnden und ggf. zu bestrafen, siehe die von Dir erwähnten Deutschen, denen eine Vergewaltigung vorgeworfen wird.
    Die Wortwahl in diversen Pressemitteilungen ist sicherlich nicht immer nach einer neutralen political correctness gewählt und im Ton oft überzogen, nur wenn die potentiellen Täter türkisch gesprochen haben, kann man medial schlecht leugnen, dass es dort einen Zusammenhang mit einer möglichen Migrationsvergangenheit gibt. Dieser Sachverhalt(Sprache) reicht schon aus um auf einen möglichen Täterkreis zu schließen. Und in diesem Kreis heißt keiner Markus,Erwin oder Helmut... ;)

  • Jahnplatz 27.02.2010

    • blauerjunge76
    • 4. März 2010 um 21:24
    Zitat

    Original von Anturios


    Sagen wir einfach, dass hier offensiv bestimmten Nationalitäten eine höhere Gewaltneigung zugeschrieben wird. Von Pauschalverurteilungen a la "Sicher keine Spanier" oder "Wartet mal auf die kleinen Brüder" halte ich aber generell nichts. Jeder Mensch trägt die Veranlagung für solche Aggression in sich, egal von wem er abstammt. Wenn sie bei bestimmten Bevölkerungsgruppen häufiger hervortritt, gibt es dafür natürlich Gründe. Die haben aber nichts mit der Nationalität an sich zu tun.

    "Der Türke" ist nicht in diese Rolle reingeboren, sondern ein Teil von ihnen wird dahingehend geformt.

    Diese Fehlentwicklung findet in Deutschland statt. Sie ist ein deutsches Problem, welches auch wir lösen müssen. Das beliebte "Sofort alle abschieben!" heißt letztlich nur, dass wir unser Problem einfach in einem anderen Land abladen. Das empfinde ich als feige und ungerecht.

    PS: Ich habe die ersten zwanzig Jahre meines Lebens neben einem türkischen Kulturzentrum gewohnt und keinen einzigen Konflikt mit den Leuten gehabt.

    PPS: Ich höre die Onkelz auch sehr gerne

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    Stimme Dir teilweise zu, generell sind nicht alle Südost- oder Osteuropäer gewaltbereit und pauschal in einen Topf zu werfen. Völlig d'accord !
    Nur sind die Statistiken im Bereich der Gewaltkriminalität eindeutig und werden vor allem von Menschen mit Migrationshintergrund angeführt. Stimme Dir ebenfalls zu, dass dies ein internes Problem ist und auch von uns(Deutschland) gelöst werden muss. Abschieben ist aber bei einer unsozialisierbaren Schicht, die bereits sämtliche Erziehungscamps durchlaufen und deutschlandweit alle Jugendstrafanstalten von innen gesehen hat, ein letztes, finales Mittel um in diesem Bereich eine Grenze zu ziehen, soweit eine Abschiebung bei der momentanen Gesetzeslage überhaupt möglich ist. Als Fan eines Clubs, dessen Stadtteil sich überwiegend aus einer multikulturellen Schicht(Prekariat) zusammensetzt, liegt es mir völlig fern hier irgendwelche rassistischen Statements abzugeben oder rechte Parolen zu grölen, nur eine wertfreie Feststellung der tatsächlichen Sachlage.
    Viele dieser Familien mit einer Migrationsvergangenheit sind in diesem Land überhaupt nicht angekommen bzw. akzeptieren die hier geltenden Regeln nicht. Sie wollen sich auch gar nicht integrieren lassen, da der kulturelle Unterschied einfach zu groß ist. Sprachproblematik, fehlendes Verständniss für unseren menschlichen Umgang, siehe Zwangsehen und die körperliche Gewalt innerhalb der Familien. Diese sozialen Unterschiede führen dazu, dass die Kinder bereits in der Schule durch das allgemeine Leistungssieb fallen und sie in einer Parallelwelt innerhalb ihres Kulturkreises leben und aufwachsen. Die meisten Familien öffnen sich nicht, um die Sitten und Regeln in diesem Land zu verinnerlichen bzw. sie an die Kinder weiterzugeben. Die Politik hat sicherlich mit dem damaligen Anwerben der sogenannten Gastarbeiter, in 1.Generation, sämtliche Integrationsmöglichkeiten verschlafen und man bastelt bis heute, mehr stümperhaft und scheibchenweise an einer modernen, mitnehmenden Integrationspolitik. Die politische Abteilung trägt ihren Anteil, den anderen tragen aber die integrationsunwilligen und völlig unbelerbaren Schichten, die sicher genau wissen, wie z.B. ihre Rechte auf soziale Alimentierung aussehen aber im Gegenzug auf Gesetze, die jegliche Gewalt eingrenzen, pfeifen und erforderliche Maßnahmen zur reibungslosen Teilhabe an unserer Gesellschaft ablehnen.
    Dieses Problem tritt halt verstärkt in diesen Bevölkerungsschichten auf, nicht bei allen, aber bei einem gewissen Prozentsatz.
    Die Auswüchse spiegeln sich dann in einer nicht nachzuvollziehenden Gewalt ab, die so nicht tolerierbar ist !! Die Grenzen dieses Gewaltpotentials sind fließend und werden durch ein "integriertes" Elternhaus auch nicht vermittelt.

    PS: Habe auch bei Fußball+Gewalt mitgegrölt... ;)
    Der Unterschied liegt einfach an den Grenzen der Gewalt und diese Grenzen sind heute verschwunden, da es verstärkt um Leben und Tod geht, ohne Achtung vor dem Leben und Respekt gegenüber anderen.

  • Jahnplatz 27.02.2010

    • blauerjunge76
    • 4. März 2010 um 19:00
    Zitat

    Original von Tenshin
    Erstma schön dass de die Onkelz zitierst, die Texte haben auch nach sovielen Jahren noch die Wahrheit inne.

    Als "Angehöriger" dieser Generation habe ich mich schon ein ums andere mal in dieser Situation wieder gefunden, und es is mittlerweile Routine. Die Täter, meist "männliche Personen Anfang 20, südländischer Typ (sicher keine Spanier)" haben nunma keinerlei Skrupel, und können nur durch die Masse abgehalten werden. Wenn nicht nur 2 Personen, sondern alle gleichzeitig eingreifen würden, hätten die beiden Täter keine Chance.
    Ich weiß nicht, wie oft ich schon eingegriffen hab, und mit dem Messer bedroht wurde deswegen. Das is jedes Wochenende am Jahnplatz und Hauptbahnhof so !
    Passiert ist zum Glück noch nie was schlimmes,aber die Polizei war nie zugegen (Die Prügeln lieber Fußballfans, da kriegen se keine Anzeigen wegen Rassismus)...
    Das wird aber auch einer der Hauptgründe sein, warum die meisten nicht eingreifen:
    Angst, selber Opfer der Gewalt zu sein! Ein blaues Auge is wohl nicht so schlimm, aber inzwischen hat doch jeder von denen sein Messer mit, und wird es auch benutzen. Nen aufgeschlitzten Bauch hat keiner gern.
    Das Problem: Pfefferspray ist nicht so wirkungsvoll, wenn man nen Adrenalinschub hat.
    Ich hab es schon oft gesehen, wie die Jungs Pfefferspray von der Polizei abkriegen, und weiter drauf einprügeln, als sei nichts gewesen.
    Aber CS-Gas is ja leider verboten, da es die Atemwege verätzen !kann!

    Und wer schon dachte, meine Generation is schlimm, der sollte ma 5 Jahre warten, was da an kleinen Brüdern rangezüchtet wird, da steht sowas jedes Wochenende inner Zeitung, und ich glaube, da werden bald ein paar Tote folgen.

    Zivilcourage kann tödlich sein, das hat mehr mit Selbstschutz als mit Feigheit zu tun, da nicht einzugreifen.

    Alles anzeigen

    Habe bewusst die damit vebundene Integrationsproblematik und die überproportionale Gewaltkriminalität von "Menschen" mit Migrationshintergrund nicht explizit thematisiert. Der Ruf ist schnell ruiniert bzw. die Schublade sehr weit offen, bei dieser Thematik. Allerdings hat diese wirklich nachgewiesene Problematik eher weniger mit Rassismus oder irgendwelchen Vorurteilen zu tun. Sie wird aber gerne von vielen Ausländern, vor allem in Deutschland(in England sieht das ein wenig anders aus) instrumentalisiert um auf ein generell ausländerfeindliches Deutschland hinzuweisen.
    Kann Dir aber aus Erfahrung sagen, dass diese Kategorie Gewalttäter ziemlich schnell ruhig wird, wenn sie ihre Gruppe nicht mehr in der Überzahl sieht und dann mit einer breiten Gegenpartei konfrontiert ist.
    Mit einer klaren,zielgerichteten Ansprache an andere Zeugen/Passanten kann man wenigstens versuchen, diese Gegenfront aufzubauen, irgendetwas in der Richtung. Ich könnte es niemals mit meinem Gewissen vereinbaren, dass ich tatenlos zusehen muss, wie ein anderer Mensch um sein Leben kämpft. Die Konsequenzen können einen dann selbst in Gefahr bringen, völlig richtig, nur wäre dieser Denkansatz(Courage, etwas riskieren um einen anderen zu retten), wie auch beim Münchener S-Bahn Mord an D.Brunner, ein Anstoss des allgemeinen Umdenkens in der Wahrnehmung solcher Gewaltdelikte. Wenn jeder mit seinen Mitteln etwas investiert und vor allem nicht wegschaut, sind wir schon einen Schritt weiter.

  • Jahnplatz 27.02.2010

    • blauerjunge76
    • 4. März 2010 um 15:05

    Klar kann man Angst haben um nicht direkt eingreifen zu wollen, völlig einverstanden... Nur kann man dann irgendetwas anderes unternehmen,organisieren. In diesem Fall vielleicht andere Passanten aufmerksam machen, sie anmahnen und vielleicht in der Gruppe einschreiten. Notfalls laut schreien o.ä. IRGENDWAS... Es geht hier um ein Menschenleben und nicht um einen geklauten Burger...
    Gesetze hin oder her bzw. die Möglichkeit juristisch einzugreifen, es geht hier verdammt nochmal um die Gesundheit eines Menschen, die stark gefährdet ist. Das ist für mich trotz der Gefahrenabwägung dann letztlich doch unterlassene Hilfeleistung. Ich renne nicht in ein "brennendes Haus", wenn das Opfer unmittelbar vor meinen Füßen um sein Leben ringen muss, dass ist eine unterschiedliche Gewichtung der Rechtslage...Ohne sich selbst zu gefährden, kann man in diesem Fall schon etwas unternehmen und alle Hebel der Hilfsmöglichkeiten in Bewegung setzen...

  • Jahnplatz 27.02.2010

    • blauerjunge76
    • 4. März 2010 um 14:27

    Eröffne mal eine Diskussion zu den Vorkommnissen am letzten Samstag auf dem Jahnplatz.
    Dort, am MC Donalds, wurde ein Jugendlicher brutal zusammengeschlagen und sein Gesicht halbseitig gelähmt. Ohne den Einsatz eines Mitarbeiters des benachbarten Spielcasinos und dessen Pfefferspray, hätte das 17jährige Opfer auch sterben können. Heftig... Solche Dinge machen einen tierisch wütend, da vor allem ca.20 Leute als Gaffer;Schaulustige am Tatort waren und nichts unternommen haben bzw. Zivilcourage gezeigt hätten. Erst eine Frau ist eingeschritten und daraufhin der bereits erwähnte Mitarbeiter. Wieso haben die Leute eigentlich alle keinen Arsch mehr in der Hose oder sehen einfach weg, wenn Menschen um ihr Leben fürchten müssen ?? Jeder dieser ca.20 "Feiglinge" müsste eigentlich wegen unterlassener Hilfeleistung angeklagt werden !!! Dieses Phänomen, dass sich jeder selbst am nächsten ist und man die Umwelt teilweise nur noch eindimensional wahrnimmt, ist auch eine Konsequenz,Ergebniss unserer heutigen Leistungs-und Ellbogengesellschaft. Das ist sehr zu bedauern und müsste öffentlich, wesentlich häufiger angemahnt werden. Zivilcourage ist für viele einfach nur so ein Begriff, den sie eigentlich gar nicht zuordnen können. Sicherlich sollte jeder für sich, je nach Gefahrenlage, einschätzen wie man helfen kann ohne sich selbst zu gefährden. Aber irgendetwas kann man immer tun !!! Solche Gewaltdelikte gehen oft rasend schnell über die Bühne, aber es gibt auch innerhalb dieser kurzen Zeitspanne die Möglichkeit, sich einzusetzen oder Hilfe zu organisieren. Alles andere ist unterlassene Hilfeleistung. Dabei geht es nicht um einen Ladendiebstahl oder Handtaschenraub sondern um das Leben eines Menschen. Um mal die Prioritäten zu gewichten...
    "Nichts Ist So Hart Wie Das Leben"
    Courage heißt,alles zu riskieren,alles zu setzen und vielleicht alles verlieren...

    Allgemein kann man in der heutigen Zeit feststellen, dass vor allem Jugendlichen jeglicher Respekt im Umgang mit anderen Menschen fehlt und sie ihre Grenzen einfach nicht mehr kennen bzw. sie über Dinge wie Toleranz oder Nachsicht nur in irgendwelchen Büchern gelesen haben. Viele Elternhäuser steuern dieser Entwicklung wohl eher nicht entgegen. In den Schulen sind die Lehrkräfte mit dieser Form des Gewaltpotentials überfordert und müssen teilweise selbst um ihre eigene Gesundheit fürchten. In meiner Schulzeit, wilden Jahren, hatte man irgendwo im Hinterkopf, trotz etlicher anderer "Baustellen" immer noch ein wenig Respekt im Umgang mit anderen Menschen und kannte auch seine Grenzen...Wenn jemand am Boden lag, war Feierabend, da wurde nicht mehr weiter, völlig ohne Kontrolle, auf das "Opfer" eingetreten oder eingeschlagen. Nasenbeinbruch, angebrochene Rippen, diese Kategorie Verletzungen wurde NIE überschritten, da man noch die Kontrolle über sich hatte. Da musste keiner Angst haben zu sterben oder anschließend gelähmt zu sein. Diese Grenzen der Gewalt sind leider völlig verschwunden und werden auch nicht einfach so wieder aufzubauen sein, dafür ist innerhalb der heutigen Zeit, Leistungs-Ellbogengesellschaft, grundlegend etwas aus dem Ruder gelaufen, vom materiell nicht konkurrenzfähigem Elternhaus bis zum perspektivlosen Kind, dass praktisch durch den Schulalltag erzogen wird. Größer,Höher,Weiter, dass sind die Slogans der heutigen Zeit, an denen aber ein Teil der Bevölkerung erstickt und damit untergeht. Da hilft es übrigens wenig, wenn alle 2-3 Wochen mal irgendwelche Aufschreie aus Richtung der Politik kommen, nach einem Amoklauf und man irgendwelche Konsequenzen ankündigt. Die Wurzel liegt tiefer und treibt vor allem, auch wenn man sie kappt, immer wieder neu aus...

  • Ex-Trainer Thomas Gerstner

    • blauerjunge76
    • 1. März 2010 um 14:01
    Zitat

    Gerstner ist noch nicht der perfekte Trainer, aber den wird es hier wahrscheinlich nie geben, aber wenn wir jetzt auch noch anfangen die Trainer zu entlassen, die Erfolg bringen, aber irgendwie nicht vernünftig spielen lassen, dann begeben wir uns in eine ganz gefährliche Spirale und verwandeln unseren Trainerstuhl auf Dauer noch mehr in einen Schleudersitz, als er es in den letzten Jahren ohnehin schon war.

    Es geht hier überhaupt nicht um perfekte Trainer... Du solltest Beiträge, die nicht in Deine Welt als Pressesprecher des Vereins passen, mit ein wenig mehr Wohlwollen lesen und nicht grundsätzlich überall und hinter jeder Ecke eine Verschwörung vermuten !!!

  • Ex-Trainer Thomas Gerstner

    • blauerjunge76
    • 1. März 2010 um 13:50
    Zitat

    Original von blauer-mann
    Warum reden hier eigentlich so viele von Magath? Wollt ihr Magath wirklich mit Gerstner vergleichen? Den (in meinen Augen) besten deutschen Trainer mit einem "Neuling" zu vergleichen ist schon abenteuerlich.

    Es redet hier keiner von einem Magath, es gibt auch keine Vergleiche !!!!
    Es war eine Antwort auf einen Beitrag von herzich , der den Namen F.Magath im Zusammenhang mit richtiger Zeit,richtiger Ort anführte. Dabei ging es überhaupt nicht um TG...
    LESEN und nicht aus dem Zusammenhang reißen...

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