Ich frage mich immer wieder, wo hier das Grundproblem liegt. Ein deutscher Athlet wird bei Olympia im Winter schon historisch bedingt immer einen gewissen Druck haben und bekommen.
Arbeitet man hier zu wenig gegen oder ist das wirklich nur ein Phänomen der sozialen Medien? Oder wird man mittlerweile evtl auch zu "sacht" erzogen? Ich halte z.B. gar nichts davon, dass man die Kinder wohl teilweise ohne Ergebnis spielen lässt. Natürlich muss auch immer drüber stehen "dabei sein ist alles" und auch eine tolle Leistung, aber ohne Wettkampf wird man sich schwer ganz nach oben steigern.
Es zwingt einen am Ende ja niemand, sein "Hobby" zu professionalisieren und damit auch Geld zu verdienen. Dass die Einnahmen je nach Sportart im Vergleich vermutlich sehr traurig sind, ist eine andere Baustelle.
Da stimme ich zu. Wenn man sich nicht misst, wie weiß man dann wo man steht, oder was man verbessern muss? Außerdem lernt man mit Misserfolgen, Niederlagen und Kritik umzugehen, was mir als 9-Jähriger beim Fussball am Anfang nicht leicht gefallen ist. Aber heute raste ich nicht mehr aus, wenn mich Omma beim Kniffel abbügelt, weil ich diese wertvollen Erfahrungen machen durfte. Kritikfähigkeit, Resilienz, und andere Meinungen/Kritik akzeptieren ist mMn ein Stück verloren gegangen, und das finde ich bedenklich, weil das Leben halt nicht immer Komfortzone pur ist....