Ausgleich, jetzt aber. Go, Canada, Go!
Riesen Finale!!
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Riesen Finale!!
Hier gibt es eine 3. Möglichkeit: Kniat WILL das gar nicht ändern. Er will das Mittelfeld-Zentrum gezielt vermeiden, weil Ballverluste in der Zone gefährlich sind. Daher wird gezielt der Flügel überlagert nach Schema F. Nach Uldrikis Rückkehr kam als Variante 2 der lange Ball auf die 9 dazu. Das wird so systematisch gespielt, dass das nicht nach Zufall aussieht. Das ist limitiert. Ob der Trainer mit besseren Spielern auch mal durch die Mitte spielen wollte, lässt sich nicht sagen. Ich halte es für möglich, dass er das nicht wollen würde - aus taktischer Überzeugung. Daher halte ich ihn dauerhaft für keinen guten Trainer. Da müsste er sich von seiner Taktikidee her weiterentwickeln.
Lassen wir mal Revue passieren, wie Mutzel damals Kniat vorgestellt hat. Da war zwar von hohem Pressing die Rede, vor allem aber von Ballbesitz, dominantem und mutigem Spiel nach vorne - klang nach Idealsynthese aus Neuhaus und Saibene. Und tatsächlich wurde Verls Fußball unter Kniat sehr gelobt für das Spiel mit Ball. Vergleichen wir das mit der Realität in fast 3 Jahren Kniat in Bielefeld, finden wir von Mutzels Worten fast nichts wieder. Was ist passiert? Kniat hat unter dem Druck des Misserfolgs am Standort Bielefeld die Spieiweise immer vorsichtiger gestaltet. Immer weniger auf Ballbesitz gesetzt und das Mittelfeldzentrum immer mehr gemieden. Kniat ist kurz gesagt immer ängstlicher geworden. Ich sehe daher keine positive Weiterentwicklung von Kniat.
Passt wohl, bezogen auf die 2. Liga würden wir allerdings mit der avisierten Spielweise in etwa mit dem Torverhältnis von Fürth da stehen.
20-30 Prozent ist für einen einzelnen Faktor eher viel. In welcher Organisation kannst Du mit einem einzigen Personalwechsel 20-30 Prozent Wirksamkeit des Gesamtsystems beeinflussen? Den personalen Effekt des OB Bielefeld für die gesamte Stadtverwaltung würde ich deutlich geringer einstufen.
Bei Trump sind es mehr. Will sagen, eingebunden in Strukturen ist der Effekt größer als wenn Du autoritär auf alle Einflüsse pfeifst bzw. wenn Du die volle Entscheidungs Hoheit in Deinem Bereich hast. Negative Beispiele: Tichonow bei der UdSSR in den 3 spielen gg Canada 1987 im Eishockey; Rehhagel bei Bayern. Positive: Klopp bei Dortmund und Liverpool; Middendorp bei Arminia
20-30 Prozent ist für einen einzelnen Faktor eher viel. In welcher Organisation kannst Du mit einem einzigen Personalwechsel 20-30 Prozent Wirksamkeit des Gesamtsystems beeinflussen? Den personalen Effekt des OB Bielefeld für die gesamte Stadtverwaltung würde ich deutlich geringer einstufen.
Eine Verwaltung ist ein riesiger Apparat. Der Vergleich hinkt etwas. Wenn ein Schüler erst einen schlechten und dann einen sehr guten Nachhilfe Lehrer hat, könnte das schon eher sein. Wenn dann der Effekt nur 5 oder 10% wäre, könnte man sich das Geld für Nachhilfe sparen. Oder um im Fußball zu bleiben: dann konnte auch Tante Erna Bayern trainieren. Verlieren würden sie in der Regel gegen Heidenheim trotzdem nicht.
Ruud Gullit wurde mal gefragt woher er seine Kondition nehmen würde.
Antwort ; Aus meinen Zigaretten
Wer hat denn -bezogen auf Konditions und Lauftraining- noch gesagt, dass Lang Lang ja auch nicht erst zehn Mal ums Klavier rennt bevor er anfängt zu spielen 😂
Die Basics sollte ein Profi Fußballer aber schon drauf haben, bevor ihn ein Proficlubs unter Vertrag nimmt.
Und " funktionieren" tut ein Mensch eben auch nur begrenzt und nicht in jeder Situation, da kannst du schulen wie du willst.
Auch Profi Fußballer sind keine Roboter, haben auch mal ( private) Sorgen und Nöte und mal bessere und mal schlechtere Tage,
So viel bessere Tage hatte Nöthe nun auch nicht
Der Landgraf
Mit dem habe ich auch einiges erlebt.
Ist aber einfach ein super Typ und nicht umsonst Rekordspieler der zweiten Liga.
Willis Lieblingsgericht damals :Pommes rot/weiß
Genau!! 😁😁😁😁👍🏼
Also ich muss auch schon sagen, dass ich eigentlich bei Profis etwas mehr Enthaltsamkeit erwartet hätte. Was da im Cafe Eurropa oder auf Malle oder dem Oktoberfest auch bei Klos, Salger, Schönfeld und Co abging, war schon ganz schön krass.Aber dann denke ich an Max Merkels Bonmot: "Ich hab mal die Alkoholiker und die Antialkoholiker im Team gegeneinander spielen lassen. Die Alkoholiker haben haushoch gewonnen. Da hab ich gesagt: Saufts weiter!"
Ich könnte Dinge von einem Cala Ratjada Urlaub mit Willi Landgraf, Michael Schultz und Erik Meijer berichten.
Dazu hat Brunner das doch deutlich in Relation zu seinen unbedarften Erfahrungen in Zürich mit 24 gesetzt. Für mich nun wirklich kein kein Aufreger, wenn das Landei bei den Erfolgen das erste Mal mit den Erwachsenen feiern gehen darf.
Warte erst bis die den Keks raus holen! 😁😩🤣
....und Saibene war als Trainer wohl auch nicht immer nüchtern zu ertragen
Middendorp und Rappolder haben auch nie einen Tropfen Alkohol angerührt. Die haben Rotwein gemieden wie der Teufel das Weihwasser. Manager Schnitzmeier auch. Sowas findet man selten. Nicht dass man dann besoffen im Puff landet. Sowas ist Gottseidank bei Arminia nie passiert. Seriöser Club halt.
Brunner ist vielleicht in der Staude-Salger-Gruppe gelandet. Frei nach dem Motto: am Vollsten sind wir die Tollsten! 🤣 🍻
Ich erinnere mich wage, aber in diesem Rahmen insgesamt noch erträglich. Mal einen raushauen ist für mich zumindest auch kein Problem, so lange man nicht Mitforisten persönlich diskreditiert.
Exakt! Das ist die Grenze! Die wurde in der Vergangenheit mehrfach gg ein und dieselbe Person überschritten, offenbar auch per PN. Deshalb die Sperren und Rauswürfe, die ich ok finde- zumindest in den Fällen alternativlos.
Sind ja beides auch nur Leihen. Dann können es ja keine Fehleinkäufe sein 🤓
Stimmt! Leiharbeiter quasi 🤣
Hilterman wird mittlerweile komplett tot geschwiegen. Ein solcher Spieler würde unserer Offensive gut tun. Rochelt und Telalovic waren Fehlkäufe. In Ergänzung zu Ulrike wäre ein anderer Stürmertyp ideal, zumal Grodowski seit längerem nicht performt. Wenn das Spiel über die Außen an nicht ausreichender Qualität dafür vorhandener Spieler krankt, müsste die Presse mal ein bisschen penetranter nachfragen.
Wundern würde mich das nicht. Schalke darf gern noch eine extra Runde in der zweiten Liga drehen.
Platz 4. 🤣 Relegations Teilnehmer der Herzen
Eigentlich muss man das alles nicht so absolut sehen. Mann kann konsequent über Außen spielen, ohne die Mitte zu vernachlässigen. Denk mal dran, wie oft lang auf Klos und Verlängerung auf Voglsammer zum Erfolg geführt hat. Uldrikis auf Momulluh/Grodowski würde ja auch funktionieren, wenn die Laufwege drin wären. Dazu der "Wörl-Move" und ab und an mal ein Spielzug durchs Zentrum und schon hast du eine variable Spielanlage.
Wir haben in meinen Augen das problem, bei hohem Ballgewinn einfach keine klaren Abläufe zu haben, um dann auch Chancen zu generieren!
Das wäre dann ein konzeptionelles/ trainingstechnisches Problem, und wir wären damit beim Trainer. Oder die Spieler können das nicht umsetzen,
Wobei er aber im Normalfall auch mit Links recht passabel und weit schlagen kann. Wird von Süßner sicherlich im Training geübt. Aber natürlich gibt es bei Fußballern meist einen stärkeren und einen schwächeren Fuß.
Außer bei Brehme. Da wusste der Torwart erst Sekunden vor dem Schuss beim Elfer, mit welchem Fuß der Ball wohin geht 🤣. Dieses Spielerniveau hatte aber Arminia so gut wie noch nie. Meist konnte man froh sein, wenn es nicht zwei schwache Füße waren
Ich empfinde es übrigens momentan als sehr angenehm wie sachlich hier nach der unverständlichen Niederlage in Fürth diskutiert wird. Vielen Dank dafür.
Absolut. Es sei aber jedem gegönnt, mal „einen rauszuhauen“. Zur Wahrheit gehört auch, dass eben einige gegangen sind bzw. gegangen wurden. Vielleicht auch teils ok und teils zu Recht. Aber das ist mit ein Grund.
Das ist Deine Interpretation, daß es an der Einstellung gelegen hat. Das glaube ich wiederum nicht, je nach dem wie man Einstellung dann natürlich meint. Stumpfes Straftraining macht den Kopf dann aber auch nicht frei, glaube ich zumindest.
Sowas wäre kontraproduktiv, genau. Gezielte Trainingspläne, Defizite ansprechen und aufarbeiten, Einzelgespräche, sowas. Sie müssen halt mehr arbeiten. Die Zeiten von Zebec mit 54 Strafrunden um den Platz sind lange her. Da macht heute keine Truppe mit. Weil es sinnleer ist. Selbst Wagner mit seinem Mittelweg ist gescheitert. Kniat hat ja eine Art Naturtalent im Umgang mit einer Gruppe. Das sollte er hinbekommen, da habe ich keine Sorge. Und er hat sich ja auch nach dem Spiel unzufrieden geäußert. Einstellung meint nicht, die schlagen wir so nebenher. Das wäre ja absichtlich bzw. selbst verschuldet. Es ist her vielleicht ein psychologisches Phänomen, wenn keiner in seine Leistung kommt. Das Problem ist, dass es nicht einmalig war. Sinne schärfen geht über Einzelgespräche und über Trainingsintensität. Unter anderem.
Ob das dann die Leistung verbessert, da mache ich mal ein? dran. Zumal für mich nach dieser fürchterlichen Leistung das Problem irgendwie in den Köpfen der Spieler liegen muss. Das sie es besser können haben sie ja auch schon oft genug gezeigt. Und auch das wir gegen das Kleeblatt schon immer schlecht ausgesehen haben, kann doch angesichts der vielen verschiedenen Spieler und Trainer nicht wirklich etwas bedeuten.
Unbegreiflich was da passiert ist und man kann nur hoffen, daß dann auf der Alm gegen 96 eine entsprechende Reaktion gezeigt wird.
In der Regel ist angezogene Intensität im Training nach so einem Auftritt angesagt und auch zielführend. Alle(!) Stammplätze müssen da wackeln. Es hat ja an der Einstellung gelegen.
Wenn so etwas für Kania gilt, dann für alle. Wer diese Woche schlecht trainiert und in Fürth gespielt hat: Tribüne.
Der Anfang des Spiels war so blöd, das hat irgendwie den Stecker gezogen.
Ich glaube nicht, dass die Mannschaft nicht alles gibt, auch, dass sie überheblich sind, sehe ich nicht. Da war so eine Verunsicherung zu spüren. Dieser „bloß nicht verlieren“-Flow. Ich glaube nicht, dass der Trainer diesen einpflanzt. Auch wenn hier einige glauben, dass nach zwei Siegen die Mannschaft dachte, Fürth mit links zu besiegen, glaube ich auf keinen Fall, dass Mitch das durchgehen lässt. Und es passt auch nicht zu den Jungs.
Manchmal ist der Druck am höchsten, wenn man glaubt, dieser dürfte nicht so groß sein.So ein wenig, wie, wenn man sich als Einziger intern auf eine Stelle bewirbt und der Druck total groß ist, weil man zwar keine Konkurrenz hat, aber sich total blamiert, wenn es nicht klappt.
Es ist am Trainer, jetzt zu klären, warum nicht mit breiterer Brust aufgetreten wurde.
Einmal kann sowas passieren, nicht wiederholt.
Auch ist zu klären warum so viele Spieler in 70-80% der Spiele nicht an ihr Leistungsmaximum kommen. Gegen Braunschweig war auch einiges an Glück dabei. Gegen MD dann eines von 4 oder 5 sehr guten Spielen, allerdings ist das recht wenig insgesamt. Dann wieder der Rückschritt. Mag normal sein. Ein Statement für gute Arbeit, insbesondere qualitative Weiterentwicklung ist das (noch) nicht. Die Frage ist wie Mutzel das perspektivisch einschätzt.