Die exakt gleiche Diskussion hatten wir schon vor einem Jahr und ich wette mit Euch, dass wir auch dieses Mal keinen Milimeter weiterkommen.
Meine Meinung von damals steht nach wie vor:
- Es geht keinem darum, dass er nicht mitsingt weil er die Leute nicht mag.
- Es ist fast nicht mehr möglich Gesänge/Schlachtrufe aus der Emotion heraus anzustimmen, wenn pausenlos etwas vorgegeben wird. (Es gibt fast keine Pausen mehr zwischen den Liedern die angestimmt werden)
- Die Gesänge werden nach wie vor völlig unabhängig vom Spielverlauf gesungen (zumindest wirkt es so, wenn man damit die Mannschaft "anpeitschen" will läuft einiges falsch..)
- Gesänge die eher als "Feierei" zu verstanden sind, werden selbst bei solchen Gruselkicks gesungen
-> Stattdessen sollte man viel mehr Pausen beim Support machen und den Zuschauern die Chance geben die Emotionen aufzufangen und zu transportieren.
Wenn (ohne Vorsäbnger) mal einige Minuten nichts passiert heisst es immer "ohne Vorsänger geht's nicht". Die (heutige) Ultra-Fraktion singt dann lieber 90 Minuten durch (genau durch dieses monotone Gesinge lassen sich die meisten aber abschrecken und haben keine Lust sich mehr zu beteiligen) und kann dann hinteher für sich behaupten "wenigstens alles gegeben zu haben". So schließt sich der Kreis und so wird's bleiben...