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Gegen KSC aggressiv wie gegen die GroßenArminia heute im Pokal-Achtelfinale
Bielefeld (rk). Zwecks eindringlicher Warnung vor dem Gegner führte Uwe Rapolder das Negativbeispiel Borussia Dortmund an. "Es geht nichts von alleine", hatte BVB-Coach Bert van Marwijk seinem Team nach der 0:1-Pleite in der Schüco Arena vorgehalten.
Damit Gleiches an gleicher Stelle nicht Rapolders DSC Arminia im Pokalspiel gegen den Karlsruher SC (heute, 19.00 Uhr) passiert, verlangt der Bielefelder Trainer die aus dem Bundesligaalltag bekannte Aggressivität und Laufbereitschaft. Rapolder ist skeptisch, dass dies gelingt, weil er bei seiner Mannschaft ein merkwürdiges Phänomen registriert hat: "Je stärker der Gegner ist, desto einfacher tun wir uns. Je schwächer, wie etwa Kaiserslautern, desto schwieriger fällt es, die klare Linie beizubehalten."
Rapolder ist aber auch optimistisch, "die Spannung erhalten" zu können. Weil das große Ziel Viertelfinale erreichbar ist und damit die für die Arminia einmalige Aussicht winkt, sich "mit Phantasie über Weihnachten auszumalen, was im Pokal alles machbar ist". Deshalb gilt bei allem Respekt vor dem "in der Offensive mit Dundee und Saenko sehr starken KSC" nur eine Devise: "Wir müssen eine Runde weiter kommen, egal wie." Und egal mit wem: Der Einsatz von Matthias Langkamp (Pferdekuss) ist fraglich.