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Freistoß für Arminia in den Strafraum, geklärt,
Distanzschuss abgeblockt
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Freistoß für Arminia in den Strafraum, geklärt,
Distanzschuss abgeblockt
Aufstellung Arminia:
Hain
Bogusz
Gabriel
Borges
Lense
Buckley
Dammeier
Kauf
Owomoyela
Vata
Porcello
Auf gehts, ihr Blauen !!!
Klopp gibt gerade von sich:
Wir wollen in der Liga bleiben und deswegen wird heute alles ganz anders aussehen, wir schlagen Bielefeld.
Abwarten, Klopp ![]()
Sodele,
Premiere läuft, eben noch das Gefasel von Rummenigge und Meier über die Situation bei Dortmund...
Kommen wie jetzt mal zum wesentlichen ---ARMINIA ![]()
The show can start ![]()
Wie bereits beim Hinspiel in Dresden drehten auch gestern einige der mittlerweile gut bekannten Dresdner Fans im Karlsruher Wildpark ab und beschossen andere Zuschauer mit Leuchtraketen, sodaß Schiedsrichter Fröhlich in der 69. Min das Spiel für 8 Minuten unterbrechen musste.
Die Allgemeinheit der Dresdner Fans distanziert sich deutlich von den Chaoten.
Mehr dazu könnt ihr im Forum von Dynamo unter
http://www.dynamo-dresden.de/
nachlesen, wenn ihr wollt.
Endergebnis übrigens 1-1, Torschütze für Dresden zum Ausgleich
per Kopfball:
Ansgar Brinkmann ![]()
ZitatOriginal von Domino
In unseren Nachbarländern Österreich und Schweiz haben sie dem FC Tirol keine Lizenz gegeben. Der FC Tirol ist als Meister zwangsabgestiegen. Und Servette Genf muss jetzt auch zwangsabsteigen, obwohl die EM 2008 vor der Tür steht.
Da ist man ja auch konsequent in solchen Fällen.
Hier haben wir Schmierlappen wie MV an der DFB-Spitze, da steigt ein Verein wie Dortmund nicht ab.
Würde da auch drauf wetten ...übrigens ne gute Idee, muss mal schauen, ob man irgendwo wetten kann, ob Dortmund zwangsabsteigt oder nicht ![]()
ZitatOriginal von Block9
Der Herr Holznagel ist ja ein ganz witziger: da haben sie wohl noch nicht "die Zeit gehabt", genauer hinzuschauen, würde ich mal so sagen.
Herr Ina Holznagel ???
Aber ansonsten hast Du recht ![]()
Zitat
Staatsanwaltschaft: noch kein Anlass für Ermittlungen gegen BVBDortmund (dpa/lnw) – Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat noch keine Ermittlungen gegen Verantwortliche des angeschlagenen FußballBundesligisten Borussia Dortmund aufgenommen. „Wir haben aber schon vor längerer Zeit einen beobachtenden Vorgang angelegt“, sagte Oberstaatsanwalt Heiko Oltmanns. Bisher gebe es noch keinen Anlass, ein förmliches Ermittlungsverfahren einzuleiten, da nach den bisherigen Erkenntnissen kein Anfangsverdacht für eine strafbare Handlung bestehe. „Das kann sich natürlich ändern“, meinte Oltmanns.
Nach dem Aktiengesetz habe der Verein nach der Mitteilung vom Donnerstag eine dreiwöchige Frist zur Vorlage eines Sanierungsplanes, sagte Oberstaatsanwältin Ina Holznagel. Ein Anfangsverdacht für eine Insolvenzverschleppung gebe es zum jetzigen Zeitpunkt nicht. „Nach unseren Kenntnissen hat der BVB bis zum 31. Januar alle Rechnungen bezahlt“, so Holznagel.Quelle: westline.de, 18.02.05
ZitatOriginal von [-->Th0mi!<--]
kann mir mal grad einer das wort 'Insolvenz(ver)schleppung' erläutern...habs hier öfters gelesen.... aber die bedeutung nicht ganz verstanden...
danke schonmal
Insolvenz = Zahlungsunfähigkeit.
Insolvenzverschleppung bei einer GmbH bedeutet aufgrund dessen, dass der bzw. die Geschäftsführer keinen Insolvenzantrag stellten, obwohl sie von
der Zahlungsunfähigkeit der Gesellschaft gegenübern ihren Gläubigern wussten.
Aus den NW-News von heute:
ZitatAlles anzeigen
Warnung vor dem Ausverkauf
Owomoyela-Verbleib abgeschrieben / Interessenten auch für BuckleyBielefeld. "Wir können es uns nicht leisten, Stammspieler gehen zu lassen." Arminias Trainer Uwe Rapolder ist um die sportliche Substanz seines Klubs besorgt. Grund ist das hartnäckige Werben der Nürnberger um Benjamin Lense und der als sicher geltende Abgang von Nationalspieler Patrick Owomoyela. Auch der Verlust von Torjäger Delron Buckley scheint nicht ausgeschlossen. Mag die Wahrscheinlichkeit des Klassenerhalts auch nach dem furiosen 3:1-Erfolg über die Bayern größer denn je sein, so weiß der Coach doch, dass "man im zweiten Jahr unheimlich aufpassen muss".
Das Spiel in Mainz vor Augen, die mittelfristige Zukunft des Klubs im Blick: Uwe Rapolder wechselt dieser Tage ständig zwischen zwei Arbeitsfeldern. Zum einen ist Arminias Trainer bei der unmittelbaren Vorbereitung auf das Aufsteigerduell am Samstag, Anstoß 15.30 Uhr, gefragt. Zum anderen bedarf es schon jetzt richtungsweisender Entscheidungen bezüglich des Kaders für die neue Saison.
"Es wäre ein schwerer Schlag für den Klub, wenn vier oder fünf Stammkräfte gehen würden. Das hat nichts mit Panikmache zu tun – wir müssen versuchen, das zu verhindern", so Rapolder. Aus diesem Grund kam es gestern zu einem Gipfeltreffen zwischen dem Trainer und den beiden Geschäftsführern Roland Kentsch und Thomas von Heesen. Laut Sport-Geschäftsführer Thomas von Heesen gibt es "eine klare Ausrichtung. Wir haben uns Prioritäten gesetzt."
Auf der Liste ganz oben steht eine Vertragsverlängerung mit Benjamin Lense, der am Dienstag ein Gespräch mit Club-Trainer Wolfgang Wolf hatte. "Wir wollen ihn unbedingt hier behalten. Es wäre das Letzte, wenn er nach Nürnberg gehen würde, ohne dass wir etwas tun", sagt von Heesen. Lense selbst will noch einmal mit den Arminen reden und dann in Ruhe eine Entscheidung fällen.
Auf Platz zwei der Liste könnte Ervin Skelas Name stehen, "ein Schlüsselspieler für uns", so von Heesens Einschätzung. Trotz eines Vertrags bis 2006 dürfte auch das Thema Delron Buckley auf Wiedervorlage liegen. Der Manchester United-Fan hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass er gern im Mutterland des Fußballs spielen würde. "Es gibt Interesse von englischen, spanischen und deutschen Vereinen", sagt sein Berater Rob Moore.
Gegen eine vertraglich fixierte mittlere sechsstellige Summe darf Buckley im Sommer gehen. Für Rapolder steht fest: "Spieler wie Buckley muss man halten." Gern würde der DSC-Coach auch Patrick Owomoyela weiter in Bielefeld sehen, sein Weggang am Ende der Saison scheint jedoch sicher.
Owomoyela: "Das Thema ist für mich auf Eis gelegt, bis wir
41 Punkte haben."In einem Gespräch mit dem Nationalspieler und dessen Berater sei deutlich geworden, dass sich die Wege im Sommer trennen, so von Heesen: "Wir wissen, dass Patrick international spielen will und wir finanziell mit den anderen Angeboten nicht mithalten können." Deshalb warte man auf Angebote.
Owomoyela selbst hält sich bedeckt: "Das Thema ist für mich auf Eis gelegt, bis wir 41 Punkte haben." Der Erlös für Owomoyela (geschätzte zwei Millionen Euro) müsse auf jeden Fall in die Mannschaft investiert werden, fordert die sportliche Führung, die mit Finanz-Geschäftsführer Roland Kentsch am Donnerstag natürlich auch über Geld gesprochen hat. "Es ist ein schmaler Grat zwischen sportlichen und wirtschaftlichen Notwendigkeiten. Das ist der entscheidende Punkt, um erfolgreich zu sein", sagt Rapolder.
Dass die Personalkosten bei einem weiteren Jahr Erstklassigkeit steigen werden, ist von Heesen klar. Benjamin Lense und Ervin Skela waren im Ligavergleich unterbezahlt und dürften ihre Dienste besser bezahlt haben wollen.
Das alte Leid der kleinen Mannschaften -
gute Leistungen wecken Begehrlichkeiten.
Den Satz, den ich fett gemacht habe, beängstigt mich aber.
Den les ich nämlich so, dass wenn ein grösserer Verein kommt und die Summe X auf den Tisch legt auch Delron Buckley definitiv weg ist, zumal seine Wünsche auf Dauer ja definitiv nicht in Bielefeld liegen.
Was ein Chaosverein - den Artikel hab ich noch in der Südddeutschen Zeitung gefunden:
ZitatAlles anzeigen
An der Klubführung verzweifelt
Warum der amerikanische Finanzmakler Stephen Schechter ein Sanierungskonzept über 126 Millionen Euro platzen ließ.
Von Freddie Röckenhaus
Stephen Schechter ist offenbar stinksauer. Dabei ist es nicht leicht, den Experten für Anleihe-Finanzierungen bei Fußballklubs auf die sprichwörtliche Palme zu bringen.
Der New Yorker Schechter, der seit einigen Jahren von London aus seine Geschäfte macht, gilt als humorvoller Genussmensch mit eigener Olivenplantage und eigenem Weingut in Südfrankreich. Und als knallhart rechnender Finanzmakler.
Borussia Dortmunds Management mit Gerd Niebaum und Michael Meier aber hat ihn offenbar geschafft. Dabei galt Schechter als letzte mögliche Rettung für Dortmund.
Schechter hat bereits einer ganzen Reihe von Fußballklubs aus der Bredouille geholfen, von Newcastle United und Manchester United bis zum deutschen Bundesligisten Schalke 04, der mit bisher 85 Millionen Euro aus einer so genannten Schechter-Anleihe eine großzügige Umschuldung durchziehen konnte.
Verzweifelt an Dortmund
Der 59 Jahre alte Finanzmakler hat 40 Jahre an der New Yorker Wall Street gearbeitet und finanziert mit seinen „Bonds“ und anderen Finanzierungsinstrumenten ansonsten so ziemlich alles – vom Supertanker über das Stahlwerk bis zum Kraftwerk. An Dortmund aber ist Schechter offenbar verzweifelt.Das für Donnerstag in London geplante Treffen mit dem Klub-Präsidenten Reinhard Rauball und dem seit Montag installierten Niebaum-Nachfolger Hans-Joachim Watzke sagte Schechter ab. Damit platzte fürs Erste die Chance, das Unternehmen Borussia Dortmund mit einem großen Befreiungsschlag aus der akuten Notlage zu befreien.
Seit mehr als einem Jahr hatte Schechter versucht, mit Dortmunds widerborstigen Managern Niebaum und Meier ein Sanierungskonzept auf die Beine zu stellen. Seine Mitarbeiter hatten sich in der Dortmunder Geschäftsstelle durch Akten gewühlt, und ein 126-Millionen-Euro-Paket war längst geschnürt worden, um den BVB zu retten.
Zeitbombe
Doch dann stellte sich heraus, dass die beiden alerten BVB-Manager Schechter und seinen Leuten immer wieder wichtige Dokumente und Zahlungsverpflichtungen systematisch vorenthalten haben.Zuletzt, so behauptet Schechter, habe er aus der Presse von dem mysteriösen Vertrag mit dem Gerling-Konzern erfahren: eine Zeitbombe, die eine Zahlungsverpflichtung von 20 Millionen Euro auslösen könnte, und die Schechter ebenso wenig gezeigt worden sei wie ein Privatkredit in Höhe von 15 Millionen Euro.
Die Geldgeber hinter Schechter – im Falle von Borussia Dortmund sollen auch die beiden Dubliner Banken „Bank of Ireland“ und „Allied Irish“ in den Startlöchern gestanden haben – sträuben sich offenbar, mit dem Klub Geschäfte zu machen, solange Geschäftsführer Michael Meier im Amt und zeichnungsberechtigt ist.
Ausgemachte Lügner
Obwohl Schechter dazu nichts sagen will, hört man aus seinem Umfeld, dass er das Alt-Management des BVB nicht nur für inkompetent hält, sondern vor allen Dingen für ausgemachte Lügner.Schechter forderte als Bedingung für Gespräche, dass ihm endlich der wahre Stand der Verbindlichkeiten offen gelegt würde und dass in Dortmund ein externer, anerkannter Finanzexperte für die Übergangszeit der Sanierung etabliert wird. Vor allem den letzten Punkt hatte Klub-Chef Reinhard Rauball abgelehnt.
Stattdessen wurde Meier trotzig im Amt bestätigt und der BVB-Schatzmeister Hans-Joachim Watzke ihm als zweiter, ebenfalls interner Geschäftsführer an die Seite gestellt. Bei Schechter hat dies das Fass offenbar zum Überlaufen gebracht: „Für mich ist der Fall Borussia Dortmund abgeschlossen“, sagte er der SZ.
Das ist doch offenbar nur noch ein permanentes Lügen und Betrügen.
Lizenz weg - 4.te Liga - und die Verantwortlichen in die strafrechtliche Verantwortung -
die Lizenz dürfen die nicht mehr bekommen.
Hab den Artikel eben auch in den NW-News gelesen.
Für mich steht schon seit einigen Wochen fest, dass wir Owo wohl leider nicht halten können. Schade, aber wenn er irgendwo sportlich eine Topperspektive bekommt, kann ich ihn schon verstehen.
Aber liebe Arminia - wenn schon verkaufen, dann bitte nicht wieder so für lächerliche Kröten wie damals bei Reinhardt zum Beispiel.
Hab in westline.de gerade im Dortmund-Forum einen Artikel gefunden,
der das Sanierungskonzept einfach beschreibt..Aber ob das so gutgehen kann, auch wenn die Gläubiger zustimmen ?? ich habe Zweifel.
ZitatAlles anzeigen
Autor: Mev
Datum: 17.2.05 15:03Eingentlich ist das Sanierungskonzept ganz einfach!
Alle Gläubiger verzichten bis Ende 2006 auf Ihre Forderungen und bekommen dafür 4% Zinsen. Somit ist die Liquidität und die Lizenz für das Jahr 05/06 gesichert! Zudem kann in diesem Fall das Unternehmen wieder einen positiven Cash-flow erwitschaften und ab 07 wieder Verbindlichkeiten tilgen!!! Der BVB wäre saniert
Dieses Konzept hängt aber zur Zeit an 3 Gläubigern, die bisher noch nicht zugestimmt haben. Sollte einer dieser Gläubiger seine Zustimmung verweigern muß das Unternehmen INSOLVENZ anmelden und der Gläubiger bekommt gar nichts!!! (Deshalb denke ich, dass alle zustimmen werden) Allerdings kann man diesen Forderungsverlust seitens der Gläubiger abschreiben und das ist für Unternehmen mit erwirtschaftetem Gewinn eingentlich "interessant"! (Deutsche Bank)
Weiter sagte Herr Rölfes, dass es keinen Notfall-Plan B gibt und auch keinen weiteren Investor! Somit ist das wirklich die letzte Chance um das Unternehmen noch zu retten!
Sagt einer nein, sind wir kaputt...
Ich nehme mir jetzt ne Valium und veruche das erstmal zu verdauen! Wenn ich Meier oder Niebaum erwische, werde ich Ihnen erstmal nonverbal erklären, was ich von Ihnen halteMev
Und jetzt aus der Pressekonferenz des BvB, der Zitat-Oberhammer von Michael Meier:
Der BVB ist "nicht sanierungswürdig und -fähig"
Das ist so im Dortmund-Forum bei westline.de nachzulesen.
Kann ja im Umkehrschluss nur heissen, dass der Verein Insolvenz anmeldet, oder wie seht ihr das ? Logisch wäre es die einzige Konsequenz.
Und jetzt gerade noch mal nen aktualisierter Artikel aus bild.de, es wird immer besser ![]()
ZitatAlles anzeigenBVB am Abgrund – Großaktionär schlägt Umbenennnung vor
Homm: „Dann heißt der
Klub eben FC Dortmund!“Schock für Millionen BVB-Fans: Borussia Dortmund droht die Pleite!
Der Verein, als einziger börsen-notiert, sieht sich in einer „existenzbedrohenden Ertrags- und Finanzsituation“. Das gab der Klub um 7.48 Uhr in einer Pflichtmeldung an die Börse bekannt. Ohne Sanierungsmaßnahmen sind im Sommer knapp 80 Prozent des Aktienkapitals verbrannt...
Und jetzt droht Großaktionär Florian Homm auch noch mit der Umbenennung des Klubs. Er sagte dem Wirtschaftsmagazin „Capital“: „Dann heißt der Verein künftig eben FC Dortmund.“ Ein echter Zündstoff-Satz!
Weiß der Mann eigentlich, was er da so lapidar sagt? Schließlich ist die Borussia (gegründet 1909, dreimal Meister) ein absoluter Traditionsverein im Revier.
Fakt ist: Zur Zeit sind die Borussia-Markenrechte für viele Millionen Euro an den Gerling-Konzern verpfändet. Kann der Verein das Geld nicht zurückzahlen, könnte er Namen und Logo nicht mehr vermarkten.
Der BVB-SCHOCK!
Allein in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres (Juli - Dezember 2004) verzeichnet der Club einen „vorläufigen operativen Verlust“ von 27,2 Millionen Euro! Und es kommt noch schlimmer: Greifen die Sanierungsmaßnahmen nicht, droht für das gesamte Geschäftsjahr ein Fehlbetrag von 68,8 Millionen Euro. Mit den Verlusten der Vorjahre summieren sich die Miesen auf knapp 180 Millionen Euro – das wären 80 Prozent des Kapitals, das Borussia durch den Börsengang eingenommen hatte.
Der BVB vor dem AUS?
Noch kämpft die Borussia ums Überleben. Zwar ist der Verein sanierungsfähig, wie aus einem Konzept der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft RölfsPartner hervorgeht.
Doch bevor das Konzept umgesetzt werden kann, müssen alle Finanzgläubiger zustimmen. Drei von ihnen sperren sich noch, die Verhandlungen laufen. BVB-Präsident Reinhard Rauball zu BILD (Freitagausgabe): „Von Insolvenz kann keine Rede sein. Wir werden ein Sanierungskonzept vorstellen, mit dem wir den Verein retten wollen.“
Wie konnte der Verein in eine solche finazielle Katastrophe rutschen?
Der BVB sieht als wichtige Gründe die „Summe weiterer Verluste und hohe Zahlungsverpflichtungen“. Außerdem fehle ein Investor für die Umsetzung eines neuen Stadionkonzeptes.
Entscheidender Grund für viele Experten: Die Transfer- und Gehaltspolitik des Vereins in den Jahren nach dem Börsengang. Riesen-Ablösen und Fantasie-Gehälter für BVB-Millionaros, die immer seltener auf dem Platz mit Leistung zurückzahlten.
Auch das Führungs-Chaos der letzen Monate trug zur Existenzkrise bei. Vorläufig letzter Akt: Vor einer Woche trat Gerd Niebaum als Geschäftsführer zurück, auch Manager Meier bot seinen Rücktritt an. Doch Präsident Rauball überredete Meier weiterzumachen.
Nun stehen Rauball, Meier und Niebaum-Nachfolger Watzke vor dem Millionen-Desaster. Schaffen sie die Rettung des Traditionsvereins? Die Deutsche Fußball Liga (DFL) beobachtet die Situation „mit großer Sorge“, die Geschäftsführer trafen sich zu Beratungen.
PS: Heute um 9 Uhr startete der Kurs der Borussia-Aktie bei 2,65 Euro in den Handel. Eine halbe Stunde später stand er bei nur noch 2,08 Euro (minus 21,5 Prozent). Zum ersten Handelstag (31. Oktober 2000) hatten die Anleger noch elf Euro für die BVB-Aktie bezahlt...
Da grasiert nur noch die pure Panik, wie es aussieht.
Hmmmm,
kann Sa. nicht nach Mainz und hab zwar selber Premiere, aber ich denke, ich werd das Sa. mal testen.
See you ....
ZitatOriginal von Marcio
Dem DFB fällt sicher noch was ein, den BvB am Leben zuhalten.
Dem DFB fällt bei Vereinen wie dem BvB auch dann sicher noch was ein, wenn Vereine wie Mainz, Rostock oder wir schon längst wie heisse Kartoiffeln fallen gelassen würden.
Obwohl ich denke, dass der Tabellen-16. nach Abschluss dieser Saison mächtig Theater schlagen würde, wenn durch eine Gnadenkonstruktion der BvB in der Liga bleiben würde und dieser Verein absteigen würde.
Im Moment sieht es da ja dann nach einem Nachbarschaftsstreit aus ![]()
ZitatOriginal von Horst Stapen
Laut [URL=http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,342269,00.html]SPIEGEL online [/URL]hat Armine Michael Vesper inzwischen ein deutliches Wort gesprochen, was den Einsatz von Landesmitteln angeht.
Hab den Artilkel gerade gelesen, danke für den Link.
Geb Vesper vollkommen recht damit, dass es nicht Sache des Landes NRW sein kann einen aus eigener Schuld restlos verschuldeten Fussballclub zu sanieren.
Das wäre ein Schlag ins Gesicht eines jeden Rentners und Arbeitslosen.
Hab Ihn auch eben gelesen und stehe vollkommen hinter der Ansicht von Uwe.
Besonders der letzte Satz spricht mir aus der Seele:
"Wir dürfen auf keinen Fall drei, vier oder fünf Spieler abgeben, sonst riskiert man, dass man ein Fahrstuhlklub bleibt."
Also auf gehts, Arminia - Ran an die Leistungsträger und Verträge zu vernünftigen Konditionen verlängern. Bei der jetzigen sportlichen Perspektive dürfte das doch zu machen sein, zB ein Lense zum FCN kann und muss ja nun wirklich nicht sein !!
Hier noch ein Artikel zu dem Thema aus westline.de:
ZitatAlles anzeigen
Borussia Dortmund kämpft ums ÜberlebenDortmund (dpa) - Dem einzigen börsennotierten Fußball-Bundesligaclub Borussia Dortmund droht das Aus. Laut einer Pflichtmitteilung des einstigen Branchenriesen am Donnerstag hat sich die finanzielle Lage dramatisch zugespitzt.
«Für die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA ist eine existenzbedrohende Ertrags- und Finanzsituation eingetreten», räumte der BVB ein. Nur eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Gläubigern wird den sechsmaligen deutschen Meister noch vor der Pleite bewahren.
Ohne den Nachweis von Liquidität droht dem Club der Lizenzentzug: Bis zum 15. März 2005 muss der Club die Unterlagen für die kommende Saison bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) einreichen. «Wir beobachten die Entwicklung beim BVB mit großer Sorge», sagte DFL- Pressesprecher Tom Bender.
Bei der Suche nach Wegen aus der Schuldenfalle kann der Traditionsclub nicht auf die Hilfe der Politik hoffen. «Der BVB darf nicht aus der Bundesliga verschwinden. Aber wir dürfen keine öffentlichen Gelder einsetzen, um die Millionengehälter von Profis abzusichern», sagte NRW-Sportminister Michael Vesper (Grüne) der dpa.
Keine acht Jahre nach dem umjubelten Triumph in der Champions League haben die Sünden der Vergangenheit den Club endgültig eingeholt. In der Ad-hoc-Mitteilung wurde deutlich, dass die verschwenderische Ausgabenpolitik der Geschäftsführung den Club an den Abgrund geführt hat. Allein für das erste Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2004/2005 ist mit einem operativen Verlust von 27,2 Millionen Euro zu rechnen. Bleiben Sanierungseffekte aus, droht der Gesellschaft im Planungszeitraum bis zum 30. Juni 2006 ein Schuldenstand in Höhe von 134,7 Millionen Euro.
Ohne die Zustimmung aller Finanzgläubiger ist das bereits von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft RölfsPartner vorgelegte Sanierungskonzept nicht umzusetzen. «Deren überwiegende Mehrheit hat die Zustimmung bereits zugesagt», versicherte das Fußball- Unternehmen, «mit lediglich drei Finanzgläubigern werden gegenwärtig noch weiterführende Verhandlungen geführt.» BVB-Präsident Reinhard Rauball hat die Hoffnung auf eine Rettung nicht aufgegeben. «Von Insolvenz kann keine Rede sein. Wir werden ein Sanierungskonzept vorstellen, mit dem wir den Verein retten wollen», sagte er der «Bild»-Zeitung.
Das noch vor wenigen Monaten vom Verein mit viel Optimismus vorgestellte Restrukturierungsprogramm allein kann dem Verein nicht aus der Bredouille helfen. Anders als die Erklärungen diverser BVB- Vertreter in den vergangenen Monaten offenbart die Ad-hoc-Mitteilung das wahre Ausmaß der Krise: Demnach ist für das gesamte Geschäftsjahr 2004/2005 ohne Sanierungsmaßnahmen mit einem Fehlbetrag von insgesamt 68,8 Millionen Euro zu rechnen. Unter Berücksichtigung kumulierter Verluste aus Vorjahren seien rund 79 Prozent des eingezahlten Kapitals der Aktionäre in Höhe von 179,5 Millionen Euro «durch Verluste aufgezehrt».
Besonders die Liquiditätsprobleme geben zu denken. Wie das Unternehmen einräumte, steht derzeit kein Geld für Zahlungsverpflichtungen in Höhe von 29,7 Millionen Euro bis Ende Juni 2005 zur Verfügung. Die gegenwärtigen Engpässe sollen durch «Überbrückungsdarlehen einzelner Gläubiger aufgefangen werden, entsprechende Absichtserklärungen liegen der Gesellschaft bereits vor».
Auf die Existenzkrise des Vereins reagierte die Börse mit einem neuerlichen Kurseinbruch. Gleich zu Handelsbeginn sackte der Kurs der Aktie um bis zu 26 Prozent auf zeitweise 1,94 Euro ab. Die Wertpapiere waren Ende 2000 zum Kurs von 11 Euro ausgegeben worden. Selbst eine im September 2004 durchgeführte Kapitalerhöhung, die dem Unternehmen einen Mittelzufluss von etwa 25 Millionen Euro bescherte, konnte der Borussia nicht aus der Schuldenfalle helfen.
Und noch einer aus dem Handelsblatt:
Zitat
BVB hat offenbar 2005 keine Stadionmiete gezahltDer unter aktuter Finanznot leidende Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat nach Angaben der Commerzleasing in diesem Jahr noch keine Miete für das Westfalenstadion gezahlt.
HB DÜSSELDORF. Zwei Monatsmieten über insgesamt drei Millionen Euro stünden noch aus, sagte Commerzleasing-Vorstand Günter Ress. Der BVB hatte zuvor Stundungen der Mieten zum Teil seines Sanierungskonzepts gemacht, mit dem sich der Verein vor einer Pleite retten will. Allein im zweiten Halbjahr 2004 hatte der Verein einen operativen Verlust von 27,2 Millionen Euro aufgehäuft.Das Westfalenstadion war 2002 an den Commerzleasing-Fonds Molsiris veräußert worden.Die Anteile sind in einem geschlossenen Immobilienfonds platziert. Ress sagte mit Blick auf das Sanierungskonzept des BVB, man habe bereits die Bereitschaft signalisiert, über eine Umstrukturierung des Stadionfonds-Konzeptes zu sprechen. Erste Verhandlungen dazu liefen „seit einiger Zeit“. Die letzte Entscheidung über die im Sanierungskonzept zum Stadion vorgesehenen Maßnahmen liege aber bei den Gesellschaftern des Fonds. Die Entscheidung werde bald erwartet, denn das Sanierungskonzept solle kurzfristig verabschiedet werden.
Der Vorstand des Traditionsvereins hatte am Morgen überraschend mitgeteilt, dass ohne eine umfassende, schnelle Sanierung unter Beteiligung aller Gläubiger das Überleben des mehrmaligen Deutschen Meisters und Champions-League-Siegers von 1997 nahezu unmöglich sei. Die Wirtschaftsprüfungsfirma RölfsPartner hatte ein Sanierungskonzept erstellt.
Interessant ist, dass bis zur jetzigen Minute auf der offiziellen Website vom BvB noch nichts dazu zu finden ist.
Jetzt wirds aber ganz eng für die Borussen, da gibts ein gutes Sprichwort zu, was die letzten Jahre wohl trifft:
Hochmut kommt vor dem Fall