- Das Verhalten des Beamten: Als geschulter Polizist sollte man wissen, dass man einer Gruppe von fünf Personen in einer eskalierenden Drohkulisse körperlich unterlegen ist. Umgehend den Rückzug anzutreten, wäre zum Schutz der Begleitung die logische Konsequenz gewesen.
- Fehlender Notruf vor Ort: Warum wurde während oder unmittelbar nach der Tat kein Notruf gewählt? Die sofortige Alarmierung hätte Täterspuren gesichert und Zeugen vor Ort erfasst. Stattdessen ging es ins Krankenhaus und erst am Abend zur Anzeige.
- Das Social-Media-Verhalten: Dass eine Betroffene trotz starker emotionaler Belastung unmittelbar nach einer Gewalttat in der Lage ist, ein zielgerichtetes Video für 20.000 Follower zu produzieren, weicht stark von üblichen psychologischen Bewältigungsmustern (Rückzug) ab.
- Widersprüchliches Wirt-Verhalten: Die Darstellung, dass der Mitinhaber der Frau nach einer brutalen Attacke auf ihren Freund ein Lokalverbot erteilt haben soll, entbehrt jeder rationalen Logik.
1. Der Angriff soll aber von zwei Personen hinterrücks erfolgt sein. Egal Wie die 5 da aufgetreten sind, es hat wohl niemand damit gerechnet auf öffentlichen Grund in mitten von 100 Zeugen angegriffen zu werden.
2. Warum soll er den Notruf wählen, wenn er nicht schwer verletzt ist? Mehr Polizei wäre auch nicht hilfreich gewesen. Sollen da ein Tatortteam DNA-Spuren sammeln ode wie?
3. Die Frau ist Influenzerin und nutzt ihre Reichweite. Nichts verwerfliches in meinen Augen.
4. Schau dir mal die Beiträge und Artikel zum Eckstoß an und was für Veranstaltungen dort stattfinden. Die Gründer/Wirte sind zumindest mal mindesten nahe an der "Szene"... von daher wäre auch das für mich nicht verwunderlich.