Unglaublicher Artikel in der Sportbild Nr. 19 vom 11. Mai 2022. Es ist derselbe Artikel, indem steht, dass Okugawa bei Abstieg eine Ausstiegsklausel über 5 Mio hat.
"In der Pandemie-Zeit liegt auch der Grund, warum die Arminia mit Transfereinnahmen jetzt Löcher stopfen muss. Viele Klubs, wie etwa Schalke oder Hertha BSC, beantragten die sogenannte Corona-Überbrückungshilfe beim Bund. Das sind staatliche Gelder, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Während S04 und Berlin jeweils mehr als fünf Millionen Euro kassierten, ging die Arminia leer aus. Der Grund: Die Überbrückungshilfe steht jenen Vereinen zu, die in den Monaten zwischen November 2020 und Juni 2021 einen Umsatzrückgang von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 verzeichneten. Da Arminia 2019 aber noch zweitklassig war und im Vergleich zu ihrer Bundesliga-Saison deutlich geringere Einnahmen verbuchte, hatten die Ostwestfalen keinen Anspruch auf die Finanzspritze."
Quelle: Sportbild Nr. 19 vom 11. Mai 2022
Wenn das so ist frage ich mich, warum der Verein solche eklatanten Benachteiligungen nicht viel offensiver kommuniziert. Man stelle sich vor, den Bayern oder Dortmund würde so eine Behandlung zuteil. Rummennige und Watzke würden in der Presse Zeter und Mordio schreien. Nun muss man sich die beiden nicht zum Vorbild nehmen, aber etwas offensiver kann man mit sowas schon umgehen. Selbst wenn man die Entscheidung an sich nicht ändert, kann man sich wenigstens als Underdog präsentieren, dem nichts geschenkt wird und so ein paar Sympathien einsammeln.