Man sollte aber auch berücksichtigen und zwar an erster Stelle, dass der sportliche Wettkampf damit massiv behindert worden ist. Da sind sich vermutlich grundsätzlich auch alle einig. Die kontroverse Frage ist, welches Gewicht der Zeitpunkt der Störung und die Schwere des Treffers haben sollen. Der Spieler durfte medizinisch nicht weiterspielen, ganz gleich wie schwer der Treffer wirklich war. Darüber kann man vermutlich unendlich streiten, was ja ok ist.
Richtig, und in diesem Fall sehe ich den sportlichen Wettkampf durch das Urteil ehrlich gesagt stärker verzerrt als durch fünf Minuten Ballgeschieben und eine etwas verkürzte Nachspielzeit. Strafen für die Täter sind angebracht und im finanziellen/organisatorischen Bereich müssen bei wiederholten Vorfällen auch die Vereine zur Rechenschaft gezogen werden. Spielwertung hingegen würde ich soweit wie möglich ausklammern, d.h. entweder bei kleineren Vorfällen das Ergebnis bestehen lassen und ansonsten abbrechen und neu ansetzen oder das Spiel zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen, je nach Ergebnis und bisheriger Spieldauer, so wie es auch bei Vorfällen ohne Verursacher (unbespielbarer Platz durch Unwetter usw.) gehandhabt wird.