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  3. Halbakademiker

Beiträge von Halbakademiker

  • Ex-Trainer Stefan Krämer

    • Halbakademiker
    • 12. Juni 2020 um 15:59

    Zumindest in Uerdingen scheinen sie ja in der Hinsicht eine späte Einsicht gehabt zu haben. Ich denke die meisten Vereine können das schon einschätzen, wenn es bei Himmelfahrtkommandos wie in Erfurt oder Cottbus oder auf dem Schleudersitz beim cholerischen Russen zur Entlassung kommt. In Madgeburg wurde in der WP auf Platz 12 mit 7 Punkten Abstand auf einen Abstiegsplatz entlassen, weil "der Aufstieg gefährdet war." Inzwischen würden sie sich über die Position freuen.

    In der 3. Liga hat sich Krämer meiner Ansicht nach etabliert und gehört da zu einem der gefragteren Kandidaten, für Höheres müsste er wohl aufsteigen und mal eine Mannschaft in der 2. Liga stabilisieren, dann wäre er auch da auf dem Radar.

  • 30. Spieltag: Arminia - 1. FC Nürnberg

    • Halbakademiker
    • 5. Juni 2020 um 04:34

    Allerdings auch gegen einen komplett indisponierten Gegner. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich Nürnberg nochmal so präsentiert.

  • DSC Arminia - Damenfußball

    • Halbakademiker
    • 4. Juni 2020 um 16:31

    Schon etwas bizarr, dass die Liga abgebrochen wurde und die Mannschaft im Pokal weiterspielt. Aber schönes Ergebnis.

  • Tickets: Vergabe, Preise, Sonstiges

    • Halbakademiker
    • 4. Juni 2020 um 02:05

    Das riecht schon sehr nach Verzweiflung. Ich kann auch nicht einschätzen, ob das juristisch wasserdicht ist. Ich hab auf mein Dresden-Ticket freiwillig verzichtet, aber so die Pistole auf die Brust gesetzt zu bekommen ist schon heftig.

  • Konzeptionsvorschläge, um wieder Spiele mit Zuschauern durchzuführen

    • Halbakademiker
    • 29. Mai 2020 um 18:54

    Von den finanziellen Aspekten für den Verein mal abgesehen, hättet ihr denn wirklich Bock euch zu den Bedingungen ins Stadion zu setzen für 40€+? Bei geschlossenen Stehplätzen, 3 Sitzen Abstand auf den Sitzplätzen und womöglich eingeschränktem Catering? Selbst bei irgendwelchen Testspielen oder Westfalenpokalspielen auf dem Dorfplatz vor 1000 Zuschauern und ohne wirklichen Support hatte das ganze doch irgendwie seinen Charme dadurch, dass man entspannt sein Bier trinken und mit dem Nebenmann fachsimpeln konnte während man ganz nah am Geschehen war. Das würde bei 5000 Zuschauern unter den o.g. Umständen auf der Alm doch völlig wegfallen, genau wie die Atmosphäre die man hatte, als fast nur der harte Kern auf der Süd und Block J + Teile der West besetzt waren.

    Ich stelle mir das furchtbar antiseptisch und gruselig vor und hätte unter diesen Bedingungen keinen Bock auf Stadion, das Spiel selbst kann ich auch im Stream sehen und alles was Fußball im Stadion ausmacht fällt doch total weg. Man hat sich immer vor durchkommzerialisierter Operettenatmosphäre, wie sie Platini vorschwebte, gegruselt, aber das was uns zu Corona-Regeln erwarten würde, wäre ja eher noch schlimmer.

    Diese Saison geht eh mit Geisterspielen zu Ende und die nächste wird für mich erst wieder relevant, wenn alle Einschränkungen im Stadion gefallen sind. Alles andere ist einfach scheiße.

  • Ex-Armine Patrick Weihrauch

    • Halbakademiker
    • 25. Mai 2020 um 19:24

    Angesichts seiner kaum noch vorhandenen Einsatz dürfte sich aber an dem auslaufenden Vertrag nichts mehr ändern. Ich glaube auch nicht, dass es in seinem Interesse ist, sich hier noch mal 2 Jahre auf die Bank/Tribüne zu setzen.

  • Ex-Armine Reinhold Yabo

    • Halbakademiker
    • 25. Mai 2020 um 13:56
    Zitat von Frankiniho


    das habe ich auch so in Erinnerung.
    Wir haben uns beim Spiel gestern auch über dieses Thema unterhalten.
    Yabo wiegt bei 176 cm 83 Kg laut Kicker.

    Das kommt mir für einen Ausdauersportler einfach zu viel vor.

    Den Eindruck das er gehemmt und auch nicht austrainiert wirkt, kann ich leider auch nur bestätigen.

    Eigentlich schade da die Formkurve vor der Coronapause ja anscheinend nach oben zeigte.

    Das kann je nach Körperbau schon okay sein. Ich erinnere mich an einen Stürmer bei den Rangers vor ~12 Jahren in der CL, der war eher noch kompakter und hat trotzdem in den international Wettbewerben reichlich getroffen und war auch nicht langsam. Hulk bei den Brasilianern ist auch ähnlich unterwegs.

    Darcheville hieß der Stürmer bei den Rangers.

  • Der 2. Bundesliga-Thread

    • Halbakademiker
    • 24. Mai 2020 um 15:08

    Massimo brockt Stuttgart innerhalb von weniger als 5 Minuten zwei Gegentore ein, das nenn ich mal Schützenhilfe. :arminia: :lol:

  • Ex-Armine Alexander Schwolow

    • Halbakademiker
    • 22. Mai 2020 um 16:28
    Zitat von Pembleton

    Schwolow hat insgesamt eine durchschnittlich Saison gespielt. Wie die gesamte Mannschaft hatte er insbesondere in den DFB- Pokalspielen, sehr gute Leistungen erbracht.
    Diese Leistungen scheinen das Urteilsvermögen einiger in einem erheblichen Maße zu trüben.

    Inwiefern man ihm lediglich anhand dieser mediokeren Saison eine Bundesliga- Tauglichkeit attestieren kann, ist fraglich.

    Manche Posts sind dann doch nicht so gut gealtert. :D

  • Konzeptionsvorschläge, um wieder Spiele mit Zuschauern durchzuführen

    • Halbakademiker
    • 20. Mai 2020 um 14:12

    Ich halte von solchen halbgaren Lösungen nichts. In der Bundesliga vor halbleeren Rängen zu spielen wäre doch auch Mist, weil die Ticketnachfrage das Angebot in Liga 1 ohnehin schon übersteigen würde. Und mit Drittligazeiten, in denen nur der harte Kern da war, wäre das auch nicht zu vergleichen, weil das Klientel vor Ort sich dann ganz anders zusammensetzt. Zumal die Einhaltung von Abstand auch allenfalls auf den Sitzplätzen möglich wäre und die Süd quasi wegfiele.

    Außerdem könnte ich mir auch vorstellen, dass es sich angesichts der relativ hohen Anforderungen in Bezug auf Personal für Sicherheit, Service usw. in der 1. Liga für Arminia auch finanziell gar nicht mehr lohnen würde, vor 10.0000 oder weniger Zuschauern zu spielen.

    Also entweder ganz oder gar nicht. Ich will keine weitere Saison mit Geister- oder Halbgeisterspielen sehen.

  • Ex-Armine Kacper Przybylko

    • Halbakademiker
    • 18. Mai 2020 um 17:27

    Ich weiß nicht, ob er daran Interesse hat. In der MLS verdient man sicher nicht schlechter als bei Arminia und leben kann man in den USA mit entsprechendem Einkommen auch sehr gut (wenn nicht gerade Corona ausbricht).

  • Der 2. Bundesliga-Thread

    • Halbakademiker
    • 16. Mai 2020 um 14:22

    Die Atmo ist ein bisschen wie bei den Testkicks im Trainingslager. Ich finds okay, die Saison so zu Ende zu bringen. Auf eine neue unter diesen Bedingungen kann ich aber verzichten, auch wenn das wohl ein frommer Wunsch bleiben wird.

  • 28. Spieltag: Arminia - Dynamo Dresden

    • Halbakademiker
    • 13. Mai 2020 um 22:13

    Wenn die momentane, faire Tabelle gewertet würde, hätten sie bestiiiimmt zugestimmt. Ganz sicher. :lol:

    Genauso wie die tief um die Gesundheit ihrer Spieler besorgten Mannheimer in Liga 3 auch sicher genau so engagiert für einen Abbruch mitt Aufsteigern trommeln würden, wenn sie nicht gerade auf Platz 2 ständen.

  • 26. Spieltag: DSC Arminia - VfL Osnabrück

    • Halbakademiker
    • 11. Mai 2020 um 16:47

    Ich denke auch, dass wenn es ein Faktor ist, eher die technisch und spielerisch stärkere Mannschaft profitiert, weil ohne Atmosphäre weniger über Kampf und Emotionen geht. Das wäre in diesem Fall wohl klar Arminia.

  • 26. Spieltag: DSC Arminia - VfL Osnabrück

    • Halbakademiker
    • 8. Mai 2020 um 18:24
    Zitat von almgänger 1955

    Was muss ich hier lesen? Der Aufstieg sei fast wertlos oder manch einer kann sich nicht freuen?
    Wir marschieren ein Dreivierteljahr völlig überraschend und souverän durch die Liga und ich soll mich am Ende bei einem möglichen Aufstieg nicht freuen? Das ist nicht euer Ernst!
    Aber eins nach dem Anderen. Erst mal konzentriert die nötigen Punkte holen und dann wird sich gefreut. Gut, nicht so überschwänglich und emotional wie eine Feier vorm Rathaus, aber trotzdem große Freude. Wir können uns nicht nur finanziell sanieren, sondern spielen auch wieder gegen die ganz Großen. Aber Vorsicht: erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Auf geht's Arminia. Es gibt auch eine Zeit nach Corona.

    Ich kann diese apokalyptische Haltung auch nicht nachvollziehen. Als wäre jetzt jeglicher Sinn dem Leben entwichen, weil ein mittelgefährliches Virus sich ausgebreitet hat. Man kann eigentlich reden worüber man will und es fehlt nirgendwo der Hinweis, dass es ja jetzt wichtigeres gäbe. Das mag sein, aber deswegen habe ich trotzdem keine Lust, jeglichen Freizeitaktivitäten jetzt auf Jahre abzuschwören. Verschwinden wird das Virus nicht mehr, allenfalls eingedämmt.

    Klar sind Geisterspiele beschissen, aber es ist meiner Meinung nach die beste Lösung, die Saison sportlich fair zu Ende zu bringen und (im Falle von Arminia) sich für die überragende Saison zu belohnen. Die offizielle Aufstiegsfeier muss dann eben nachgeholt werden. Ich hoffe, dass die Situation der Pandemie und der wirtschaftliche Druck im Spätsommer so weit sind, dass die nächste Saison wieder mit vollen Stadien beginnt.

    Wer sich lieber im Keller einschließt und schmollt, statt die Spiele zu gucken, kann das gern machen, für mich ist das keine Option. Es ist immer noch Arminia und es geht um den Aufstieg...

  • Corona-Virus

    • Halbakademiker
    • 5. Mai 2020 um 15:38
    Zitat von hamus

    Aue geht "freiwillig" bis Donnerstag in Quarantäne, nachdem ein Betreuer positiv getestet wurde. Was soll denn das bis Donnerstag bringen?

    Bis Donnerstag würden vom Betreuer angesteckte Personen wahrscheinlich selbst Symptome zeigen.

    Inzwischen wurde ja selbst hier in Bayern ein Plan beschlossen, der so etwas wie eine Normalisierung der Verhältnisse vorsieht. Da sehe ich Geisterspiele dann nicht als unverhältnismäßig an im Vergleich. Hoffen wir, dass die nächste Saison mit Fans stattfindet, diese Saison wird das wohl nichts mehr.

  • Corona-Virus

    • Halbakademiker
    • 4. Mai 2020 um 17:08

    10 Fälle sind wohl im Bereich des Erwartbaren, wenn da der gesamte Mitarbeiterstab getestet wird, insgesamt 1700 Personen. Die Gangelt Studie geht von einer 5-10fachen Dunkelziffer bei den Fallzahlen aus, wie hier bereits erwähnt wurde.

    Wir hatten auch schon Grippewellen, die halbe Mannschaften erwischt haben, von daher sehe ich 10 Fälle auf 1700 Personen jetzt auch nicht per se als Hinderungsgrund an, wenn es gelingt die Betroffenen rechtzeitig zu isolieren.

  • Corona-Virus

    • Halbakademiker
    • 1. Mai 2020 um 15:23
    Zitat von distro

    Da kann sich nun ein Jeder aufgrund seiner persönlichen Situation zu einer dieser Gruppen dazurechnen. Wir können aber an keiner Stelle Geld, bzw. finanziellen Aufwand gegen Menschenleben aufrechnen.

    So einfach ist es leider nicht. Wenn man das Argument konsequent anwendet, könnte man damit genau so gut jeglichen motorisierten Straßenverkehr verbieten. Kostet schließlich allein in Deutschland jedes Jahr 3000 Menschenleben + ein Vielfaches an Verletzten. 1970 waren es sogar noch über 20.000.

  • Corona-Virus

    • Halbakademiker
    • 30. April 2020 um 18:46

    Mal abgesehen von den gesamtwirtschaftlichen Aspekten ein sehr konkretes Problem im Falle eines Saisonabbruchs.

    https://www.kicker.de/774791/artikel…2_svYiuOMVVA#fb


    Selbst wenn man hier mit 20 Teams in den oberen beiden Ligen spielen sollte - auf das Beispiel der Teams auf dem Relegationsplatz wurde ja schon hingewiesen. Ich bin tatsächlich der Meinung, dass Geisterspiele bis zum Saisonende die wahrscheinlich beste bzw. am wenigsten schlechte Option sind. Und die neue Saison startet dann, wenn Spiele wieder mit Zuschauern ausgeführt werden können. Sicherlich ist das Modell für die Profis und das Umfeld nicht völlig gefahrlos, aber das ist die Arbeit für die Beschäftigten im Einzelhandel, der Pflege, sowie vielen anderen Branchen auch nicht, und die bekommen ein Bruchteil des Geldes, was ein Fußballprofi kassiert. Dazu sind die Profifußballer alle im besten Alter, gesund und medizinisch bestens betreut, sodass die Gefahr wohl selbst im Falle einer Infektion begrenzt ist. Von den bereits infizierten Spielern bei Hannover war ja zu hören, dass der Krankheitsverlauf wohl nicht übermäßig drastisch war.

    Das Statement der Ultras geht ja eher in die Richtung, die Coronakrise zum Anlass zu nehmen, das Modell durchkommerzialisierter Profisport grundsätzlich zu kippen, was zwar ein ehrenwertes Anliegen ist, in unserem allgemeinen Wirtschaftssystem aber wohl kaum durchzusetzen, geschweige denn kurzfristig in einer Krise zu erzwingen ist. Da müsste man das Rad schon weit zurückdrehen.

  • Corona-Virus

    • Halbakademiker
    • 29. April 2020 um 16:46
    Zitat von foreverDSC

    Verstehe ich nicht! Die Kapazitäten im Gesundheitswesen haben sicherlich einen Einfluss auf die Sterberate, aber die Zahl der Infektionen bleibt davon doch völlig unberührt! ?(

    Ja, das meinte ich auch mit dem glimpflichen Verlauf. Die Fallzahlen sind ja ohnehin relativ hoch sowie von einem hohen Unsicherheitsfaktor bei der Dunkelziffer geprägt.

    In einem Statement, das von den vier großen Forschungszentren verfasst wurde, wird nun eine Weiterführung der Maßnahmen befürwortet. Allerdings steht da auch, dass die einzelnen Maßnahmen in ihrer Effektivität nicht bewertet werden können und Maßnahmenempfehlungen aus rein epidemiologischer Sicht erfolgen. Das fasst das Problem mMn recht gut zusammen. Der ganze Diskurs wird einseitig von Virologen und Epidemiologen bestimmt, deren einziger Maßstab die Krankheitseindämmung ist und die wirtschaftliche und gesellschaftliche Folgeschäden kaum im Blick haben. Aus deren Sicht ist es natürlich richtig, so rigoros wie möglich gegen die Krankheit vorzugehen, da ihr einziges Kriterium eben die Eindämmung ist und harte, langanhaltende Maßnahmen da im besten Fall nützlich und im schlimmsten Fall eben wirkungsneutral sind. Die "meinungsbildenden" Teile der Presse verkaufen das dann als absolute Wahrheit und moralischen Imperativ.

    Die sonst so meinungsstarken Wirtschaftswissenschaftler hingegen scheinen kaum durchzudringen. Dabei waren sonst bei der kleinsten Steuer- oder Lohnerhöhung die (nicht selten offensichtlich interessengebundenen) Warnungen vor wirtschaftlichen Schäden quasi omnipräsent. Jetzt, wo wir wirklich vor einer gewaltigen Rezession ohne historische Parallele stehen, hört man hingegen fast nichts. Quasi ein Musterbeispiel für eine sozialwissenschaftlicher Diskursanalyse, wieder ein anderes Feld der Wissenschaft.  :lol:


    Etwas Input aus ökonomischer Perspektive:

    https://www.capital.de/allgemein/coro…vntjlQFDsD1Lsco


    https://www.nytimes.com/2020/04/01/bus…_UWzwxbJH1tbMgQ

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