Ja! Und klasse formuliert! ![]()
Beiträge von dr.peilett
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Der Unterschied zwischen Lucoqui und Hartherz liegt in der Körpersprache auf dem Platz. Da wo der eine solide verteidigt hat und immer mal wieder einen Fehler in der Ballannahme oder im Stellungsspiel hatte, da rennt der andere wie ein Wilder, geht vielen Bällen noch mal nach und will ungestüm mit dem Kopf durch die Wand. Lucoquis Spiel sieht besser aus, ist aber weniger effektiv und wesentlich gefährlicher. Schaut man sich die letzten Spiele an, dann stellt man fest, dass Hartherz sicherlich der bessere Verteidiger gewesen ist. Ob der dann in der Bundesliga ebenso solide gewesen wäre, weiß man nicht.
_Lucoqui hat Talent und man muss ihn jetzt aus meiner Sicht spielen lassen. Er hatte auch bessere Spiele und zum Beispiel den Gnabry recht gut im Griff. Laursen ist derzeit eh keine Alternative. Man muss sich jetzt auf eine Formation ausrichten und die muss zusammen spielen.
Da stimme ich zu fast 100% zu. Mit der kleinen Ergänzung, dass ich bei defensiver ausgerichteter Taktik auch mal den Nilsson einsetzen würde. Vorbehaltlich der Annahme, dass andere das aus der täglichen Trainingsarbeit sicher besser einschätzen können. Er wäre sicher nicht das dringend benötigte belebende Element beim Offensivspiel auf der linken Seite, aber Stellungsspiel und Spieleröffnung beherrscht Nilsson ja zumindest schon einmal.
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Mit etwas Abstand betrachtet muss man sagen, dass das Spiel gestern ein Quantensprung gegenüber dem Union-Spiel war. Zweikämpfe angenommen, kämpferisch stark, teilweise mit schönen Kombinationen hinten raus gespielt und gegen einen starken Gegner mit einem der stärksten Stürmer der Liga wenig zugelassen. Das kam bis zur Mittellinie unserem Spiel der letzten Saison bisher am nächsten. Ich würde da höchstens noch mal Nilsson für Lucoqui bringen und ihn den Höwedes machen lassen. Lucoqui für mich der größte Unsicherheitsfaktor hinten. Klar, besser als Laursen und kämpferisch stark, aber immer dafür gut, überlaufen zu werden oder sich festzurennen. Auffällig auch, dass im Rücken der Abwehr so häufig die Gegner scheinbar ohne Gegenwehr die Bälle bekommen.
Nach vorne dann leider nix. Bis zur Mittellinie stark und dann? Kein einziger Durchbruch zur Grundlinie, 0 Gefahr über außen. Yabo mit viel Arbeit nach hinten und vorn wirkungslos und Doan sofort mit Zug zur Mitte. Klos ohne geeignete Anspiele als auch ohne Mut wie bei seiner einen Chance. Da hätte er doch mit der Selbstverständlichkeit des letzten Jahres gar nicht lang gefackelt und den Ball wenigstens aufs Tor gebracht.
Die Schirieistung war natürlich unterirdisch, ändert aber nix an meinem Eindruck. Wir sind nicht wirklich um Punkte beschissen worden, dafür haben wir in den letzten Minuten zu sehr um die Niederlage gebettelt.
Mit jeder weiteren Niederlage - und die ist leider nächste Woche auch zu befürchten - werden die Beine schwerer und der Kopf arbeitet mehr. Ich würde da nicht mehr so wild umstellen wie in den letzten Spielen. Bald Vogelsammer wieder vorn links und damit fast mit der Elf der letzten Saison.
insgesamt macht wenig Hoffnung auf den Klassenerhalt, jedenfalls nichts, was auf unseren Stärken beruht. Die Hoffnung heißt Schalke, Mainz, Köln, Papierkugel und Eigentor
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Ortega wie Hartel, Klos, Prietl etc.: Einfach nicht in der Form der letzten Saison! Allein damit, dass der qualitative Sprung in Liga 1 so groß ist, ist das nicht zu erklären.
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Hat leider wieder nicht gereicht für die Bundesliga! Beim 0:1 lediglich Statist!
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Spart Euch alle lieber die Durchhalteparolen. Da ist nix, was wirklich Hoffnung auf einen möglichen Klassenerhalt gibt!
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1:1 durch Papierkugel!
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Das ist ja lächerlich!
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Ich hätte den Nilsson mal anspielen lassen. Sonst kann man das so machen. Vorn links hat sich bisher nun wirklich niemand aufgedrängt, jetzt darf sich Yabo mal versuchen. Bin gespannt!
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Ich hab nochmal eine (vielleicht ganz blöde) Frage zum Thema Impfstoff. Wie ermittelt man den Wirkungsgrad (95%) im Rahmen der Studie? Schaut man lediglich, ob sich Antikörper gebildet haben oder setzt man die Probanden nach der Impfung gezielt den Viren aus und schaut, ob sie sich infizieren. Ich meine, 95% ist eine extrem hohe Zahl, da möchte ich als Laie gern wissen, wie sie ermittelt wird und ob man das tatsächlich so glauben kann.
Klinische Wirksamkeit untersucht man nicht mit Antikörperbildung, sondern vergleicht tatsächlich aufgetretene Infektionen in Testgruppe und Placebogruppe!
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Auch wenn mir Einfältigkeit vorgeworfen wird und persönliche Beleidigungen nach dem Posten meiner Sichtweise nicht aufhören, möchte ich weiterhin für die Seite der seriösen Wissenschaft Reklame machen.
Ich beschäftige mich übrigens schon mit diese ganzen Theorien (auch wenn hier Einzelne stumpf immer wieder das Gegeteil behaupten) , nur kann ich keine wissenschaftlich begründeten Belege finden. 99% sind wilde Behauptungen, die nicht nachweisbar sind.
Der Pflanzenwissenschaftler stellt auch nur seine Thesen auf. Er wirft ja der Industrie und der Wissenschaft Lobbyismus vor, dabei macht er imho genau das. Promotet seine Bücher, mit denen er seinen Lebensunterhalt verdient. Sicher hat er auch noch eine gute Gründe abseits des finanziellen Aspkets, aber mir reichen diese Gründe nicht, um das ernsthaft in Erwägung zu ziehen.
Dem kann man natürlich folgen, wenn man zu dem Schluß kommt, daß das alles sinnvoll ist.
Und wenn jetzt schon darüber diskutiert wird, ob die Betrachtung einer wissenschaftlich äußerst komplexen Fragestellung besser einem diplomierter Pflanzenwissenschaftler gelingt als einem Großteil der Professoren der Epimilogie oder Virologie, na sorry, dann muss man auch mal schreiben dürfen das eher nach hinten los geht und in meinen Augen sogar gefährlich ist.
Ich kann mich mit meiner Leukämie auch in die Hände eines Heilpraktikers begeben, das geht aber in den seltensten Fällen gut aus.
Ich wills für mich mal so sagen. Im Universum der Quacksalber und Negierer wäre die Pandemie heute wahrscheinlich in einem anderem Stadium als im Reich der Wissenschaft.
Es gäbe keine Impfstoffforschung, weil gefährlich und von Bill Gates aus wirtschaftlichen Gründen erfunden, die AHA Maßnahme wären nicht da, weil unerträgliche Einschränkungen des Egoismus. Wir wären stattdessen alle körperlich und vor allem geistig gesund. Krank oder gar tod wären hingegen sehr wenige, weil das Virus harmlos wie eine Erkältung ist.
Meinungsvielfalt ist ein hohes Gut, die steht jedem zu und das ist auch gut so.
Aber wenn derart viel Unsinn verbreitet wird, dann darf man das auch mal so benennen, weil eben sehr viel auf dem Spiel steht.
Die Querdenker-Demos beispielsweise sind in meinen Augen potentielle Superspread-Events und setzen extrem leichtfertig die Gesundheit der überwiegenden Mehrheit aufs Spiel. Das ist höchst egoistisch und da werde ich sauer. Im Prinzip die gleiche Thematik wie unsere Ultras mit ihrem Pyro-Scheiss.
So genug des Mimimi.
Denn es gibt ja auch gute Nachrichten, die ich heute morgen gelesen habe.
Das macht Mut und Hoffnung, Prof. Dr. med. Leif Erik Sander, Leitender Facharzt für Innere Medizin / Pneumologie, gibt ein Interview im Spiegel zur aktuellen Impfstoffforschung.
Hier ein paar Auszüge, ich hoffe es ist ok diese hier einzustellen
SPIEGEL: Die neuartige Vakzine, maßgeblich entwickelt von Biontech aus Mainz, scheint eine Effektivität von 90 Prozent zu haben.
Sander: Das wäre sensationell. Der Flurfunk war eher von 70 Prozent ausgegangen, und auch das wäre schon hervorragend. Es gibt nur ganz wenige Impfstoffe, die eine solche Effizienz erreichen, etwa die gegen Masern oder gegen Röteln. Gegen die Influenza erreichen wir gerade einmal 60 Prozent, und noch weniger bei älteren Patienten. Ob die Erfolgsquote so bleibt, wenn die Studie über einen längeren Zeitraum ausgewertet wird, muss man natürlich noch abwarten, ebenso einige andere wichtige Details, die in der Pressemitteilung noch fehlten.
SPIEGEL: Wird der Impfschutz von Dauer sein?
Sander: Dafür haben wir gute Hinweise. Wir wissen aus Erfahrung: Wenn wir mit einer Impfung einen guten Immunschutz aufbauen können, dann hält dieser mit einiger Wahrscheinlichkeit auch mehrere Jahre an.
SPIEGEL: Ist dies die Wende im Kampf gegen die Coronakrise?
Sander: Noch nicht, denn weder ist das Impfmittel weithin verfügbar noch ist sein Sicherheitsprofil ausreichend erforscht. Wir haben jetzt aber zumindest die Perspektive, dass Impfstoffe zur Verfügung stehen werden. Das ist schon eine Zäsur.
SPIEGEL: Hätten Sie im Februar gedacht, dass Sie dies im November sagen würden?
Sander: Niemals. Ich hätte frühestens auf den Sommer nächsten Jahres getippt. Hier ist mit kaum vorstellbarer Geschwindigkeit gearbeitet worden und dennoch unter Wahrung aller Sorgfaltspflichten. Man muss den Leuten ein Kompliment machen, die schon im Januar gesagt haben: Okay, jetzt werden wir aktiv.
Das geht ja mal in die richtige Richtung! So macht auch eine Auseinandersetzung Sinn! Wobei ich ergänzen darf: Unsinn wird hier und da auf allen Seiten erzählt und es ist nicht immer leicht, diesen zu entlarven!
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Zum Impfstoff: Es ist ja mehr als wünschenswert und heilsam, wenn es in Kürze diesen wirksamen Impfstoff gibt. Keiner möchte dauerhaft diese momentane Lage.
Ich bin jetzt nicht informiert und habe leider auch gerade keine Zeit dazu. Aber: Wenn es sich bei dem Impfstoff von BionTech um einen mRNA-Impfstoff handelt, dann wird es das erste Mal sein, dass wir uns einen Ausschnitt des Erbgutes eines Erregers in den Körper spritzen lassen. Dass in Kombination mit dem stark verkürzten Zulassungsverfahren nicht alle Risiken, mögen sie noch so klein sein, absehbar sind, sollte auch unstrittig sein. Ein Risiko könnte z.B. ein Eindringen in das menschliche Genom der Keimbahnen sein. Für mich ist das nicht so wild, weil meine Familienplanung abgeschlossen ist. Aber meine Kinder werde ich sicher nicht impfen lassen. Aber jeder, der dem Altruismus der Pharmaindustrie glaubt, darf das gern machen. Und nein, ich bin kein genereller Impfgegner und auch meine Kinder sind sonst durchgeimpft!
Zu Spezialisten auf ihren Fachgebieten und Professuren: Auch da sollten wir aufhören, davon auszugehen, dass nur anhand von Titeln zwingend auf die Qualität der Expertise geschlossen werden kann. Dann müssten wir ja auch mehr auf Herrn Streeck hören, da Herr Drosten ja nicht einmal habilitiert ist, auch, wenn er aus nicht bekannten Gründen zur Professur gekommen ist. In der er übrigens - auch aus zumindest mir nicht bekannten Gründen - von der Lehre befreit ist.
Letztlich folgt ja doch jeder der Richtung, die ihm und seinem Empfinden am nächsten liegt. Deshalb noch einmal der Vorschlag, nur auf die Inhalte einzugehen. Sonst vergaloppieren wir uns, mich eingeschlossen, hier immer wieder!
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Mal unabhängig was ich persönlich davon halte, geht es in dem Papier doch nicht um unnötige Panikmache, sondern es geht um eine Strategie, wie man dem durchschnittlich und auch unterdurchschnittlich begabten Menschen klar macht, was unkontrollierte "Durchseuchung" bei diesem Virus für Auswirkungen hat. Da man bei Öffentlichkeitsstrategien immer bedenken muss, wie man es möglichst der breiten Masse klar macht, kann ich den Ansatz zumindest mal nachvollziehen. Stellt man es weniger dramatisch dar, erzielt man in breiten Teilen der Bevölkerung keine Wirkung. Man muss zudem feststellen, es wird ja nichts unwahres dargestellt - zumindest nach damaligem Stand der Kenntnisse.
Mittlerweile sehe ich eine wesentlich breiter aufgestellte Diskussion, siehe z.B. gestern bei Hart aber Fair. Ausserdem sehe ich nach wie vor keine wirkliche Alternative zum Lockdown, unabhängig von der Frage, ob er jetzt bei den Speiserestaurants richtig angesetzt ist.
Nachvollziehen kann ich den Ansatz auch. Ob es aber legitim ist, mit Bildern von qualvollen Erstickungstoden naher Verwandter und dem Triggern von Urängsten Erwachsene wie Kinder bewusst nicht nur gefügig machen, sondern in Schock versetzen zu wollen - so ja die Formulierung - und ob es sich um unnötige oder nötige Panikmache handelt, kann ja diskutiert werden.
Und ich muss wohl anerkennen: Ja, das findet auch bei einigen derer, mit denen es geschieht, durchaus Zustimmung!
Übrigens ne schöne Stilblüte in dem Text des Innenministeriums:
"viele denken sich 'und mit ein bisschen Glück erbe ich so schon ein bisschen früher"
Na denn!
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Um die gewünschte Schockwirkung zu erzielen, müssen die konkreten Auswirkungen einer Durchseuchung auf die menschliche Gesellschaft verdeutlicht werden:- ...
- 2) "Kinder werden kaum unter der Epidemie leiden": Falsch. Kinder werden sich leicht anstecken, selbst bei Ausgangsbeschränkungen, z.B. bei den Nachbarskindern. Wenn sie dann ihre Eltern anstecken, und einer davon qualvoll zu Hause stirbt und sie das Gefühl haben, Schuld daran zu sein, weil sie z.B. vergessen haben, sich nach dem Spielen die Hände zu waschen, ist es das Schrecklichste, was ein Kind je erleben kann.
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Ausserdem sollte auch historisch argumentiert werden, nach der mathematischen Formel: 2019 = 1919 + 1929
Man braucht sich nur die oben dargestellten Zahlen zu veranschaulichen bezüglich der anzunehmenden Sterblichkeitsrate (mehr als 1% bei optimaler Gesundheitsversorgung, also weit über 3% durch Überlastung bei Durchseuchung), im Vergleich zu 2% bei der Spanischen Grippe, und bezüglich der zu erwartenden Wirtschaftskrise bei Scheitern der Eindämmung, dann wird diese Formel jedem einleuchten.
https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/dow…icationFile&v=4So soll kommuniziert werden!!! Ich bin fassungslos. In dieser Form hätte nicht einmal ich das für möglich gehalten! Aber ich bin sicher, dass auch das einige hier für völlig normal halten!
Ja, das Papier ist aus dem Frühjahr. Und - mea culpa - ich kannte es bisher nicht. Ich frage mich allerdings, warum das hier benutzt wird, um die Inhalte zu relativieren.
Es geht unter anderem darum, dass bei der Entstehung des Papier ein noch viel größeres Augenmerk auf Schmierinfektionen gelegt worden ist. Dazu gab es ja auch immer wieder Studien, wie lange der Erreger auf glatten Flächen überleben kann. Einige Punkte aus diesem Strategiepapier entsprechen nun nicht mehr dem Stand der Wissenschaft, deswegen erübrigt sich die Diskussion dazu. Es zeigt aber sicherlich eine Form von Unwissenheit, die damals noch geherrscht hat.
@waterl00 hat auch richtigerweise angemerkt, dass die Diskussion über dieser Papier bereits ausgelutscht ist.
Es ist doch völlig unerheblich, ob in dem oben zitierten Ausschnitt steht, dass Kinder Schuld an dem qualvollen Tod eines Elternteils zuhause sind, weil sie sich die Hände nicht gewaschen oder die Maske nicht (richtig) getragen haben. Schmierinfektion ist doch gar nicht das Thema.
Bei aller Panik, die die Infektionsraten heute wie damals auslösen können, darf nicht der Zweck - Bekämpfung des Virus und Stummstellen der Kritiker - jedes Mittel heiligen.
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Sorry!Das Strategiepapier ist doch uralt und mittlerweile haben wir auch viel bessere Erkenntnisse über z.B. Schmierinfektionen.
Ach so, das Papier ist schon im Mai veröffentlicht worden. Ne, dann ist das Vorgehen natürlich völlig in Ordnung. Die neue Strategie heißt sicher Aufklärung. -
Für alle, die immer noch glauben, dass hinter Panikmache kein Programm steht, veröffentliche ich hier eine Textpassage aus einem zunächst internen Strategiepapier des Innenministeriums. Dort wird expressis verbis geschrieben, dass durch die Kommunikation eine Schockwirkung erzielt werden soll. Aber lest selbst!
Dort findet sich auf Seite 13 Folgendes:
4. Schlussfolgerungen für Maßnahmen und offene Kommunikation
4 a. Worst case verdeutlichen!
Wir müssen wegkommen von einer Kommunikation, die auf die Fallsterblichkeitsrate zentriert ist. Bei einer prozentual unerheblich klingenden Fallsterblichkeitsrate, die vor allem die Älteren betrifft, den- ken sich viele dann unbewusst und uneingestanden: «Naja, so werden wir die Alten los, die unsere Wirtschaft nach unten ziehen, wir sind sowieso schon zu viele auf der Erde, und mit ein bisschen Glück erbe ich so schon ein bisschen früher». Diese Mechanismen haben in der Vergangenheit sicher zur Verharmlosung der Epidemie beigetragen.
Um die gewünschte Schockwirkung zu erzielen, müssen die konkreten Auswirkungen einer Durchseuchung auf die menschliche Gesellschaft verdeutlicht werden:- 1) Viele Schwerkranke werden von ihren Angehörigen ins Krankenhaus gebracht, aber abgewiesen, und sterben qualvoll um Luft ringend zu Hause. Das Ersticken oder nicht genug Luft kriegen ist für jeden Menschen eine Urangst. Die Situation, in der man nichts tun kann, um in Le- bensgefahr schwebenden Angehörigen zu helfen, ebenfalls. Die Bilder aus Italien sind verstörend.
- 2) "Kinder werden kaum unter der Epidemie leiden": Falsch. Kinder werden sich leicht anstecken, selbst bei Ausgangsbeschränkungen, z.B. bei den Nachbarskindern. Wenn sie dann ihre Eltern anstecken, und einer davon qualvoll zu Hause stirbt und sie das Gefühl haben, Schuld daran zu sein, weil sie z.B. vergessen haben, sich nach dem Spielen die Hände zu waschen, ist es das Schrecklichste, was ein Kind je erleben kann.
- 3) Folgeschäden: Auch wenn wir bisher nur Berichte über einzelne Fälle haben, zeichnen sie doch ein alarmierendes Bild. Selbst anscheinend Geheilte nach einem milden Verlauf können anscheinend jederzeit Rückfälle erleben, die dann ganz plötzlich tödlich enden, durch Herzinfarkt oder Lungenversagen, weil das Virus unbemerkt den Weg in die Lunge oder das Herz gefunden hat. Dies mögen Einzelfälle sein, werden aber ständig wie ein Damoklesschwert über denjenigen schweben, die einmal infiziert waren. Eine viel häufigere Folge ist monate- und wahrscheinlich jahrelang anhaltende Müdigkeit und reduzierte Lungenkapazität, wie dies schon oft von SARS-Überlebenden berichtet wurde und auch jetzt bei COVID-19 der Fall ist, obwohl die Dauer natürlich noch nicht abgeschätzt werden kann.
Ausserdem sollte auch historisch argumentiert werden, nach der mathematischen Formel: 2019 = 1919 + 1929
Man braucht sich nur die oben dargestellten Zahlen zu veranschaulichen bezüglich der anzunehmenden Sterblichkeitsrate (mehr als 1% bei optimaler Gesundheitsversorgung, also weit über 3% durch Überlastung bei Durchseuchung), im Vergleich zu 2% bei der Spanischen Grippe, und bezüglich der zu erwartenden Wirtschaftskrise bei Scheitern der Eindämmung, dann wird diese Formel jedem einleuchten.
https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/dow…icationFile&v=4So soll kommuniziert werden!!! Ich bin fassungslos. In dieser Form hätte nicht einmal ich das für möglich gehalten! Aber ich bin sicher, dass auch das einige hier für völlig normal halten!
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MOD: Vielleicht könnt ihr euch einfach mal darauf einigen, dass die Meinung des Einen nicht weniger wert ist, als die des Anderen.
@dr.peilett, denn es spricht auch nicht unbedingt für dich, dass du konsequent allen anderen die Kompetenz absprichst und ihnen unterstellst, dass sie dein intellektuelles Niveau nicht verstehen, sobald einer eine gegenläufige Meinung vertritt.
@waterl00 auch für dich gilt, jede Meinung ist gleich viel wert und nur weil dir die Inhalte nicht gefallen, gehören hier solche Aussagen nicht hin, zumal ichg keinerlei AfD-, bzw. Querdenkermeinung sehe, sondern lediglich eine andere Auslegung, über die man gern sachlich streiten darf!
Wenn der von Dir geschilderte Eindruck in der Absolutheit entstanden ist, war das nicht nur nicht gewollt, dann macht das hier tatsächlich nur noch wenig Sinn für mich, zu posten.
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@ dr.peilett / Beitrag 3.037:
Darf ich mal fragen, woher Deine Ansicht zum Thema Impfstoff kommt und wie Deiner Meinung nach der Status bei den vielen Forschungsprojekten ist?
Ich entnehme den aktuellen Meldungen viel Zuversicht, dass Firmen wie BioNTech, Moderna, CureVac, Astra Zeneca und einige weitere möglicherweise noch in diesem Jahr der Durchbruch gelingen könnte. Also vielleicht nicht allen und vielleicht nur ein erster Impfstoff, der in der Folge angepasst werden müsste, aber warum sind Meldungen zu den Ergebnissen der Studien für Dich unseriös?Die Frage ist rein interessehalber und unemotional gemeint, ich mag mich hier nicht an der Schärfe beteiligen.
Ich meinte, dass unseriös ist, den Zeitpunkt vorherzusagen. Solange Phase 3 mit min. 10.000 Teilnehmern nicht abgeschlossen ist, kann nach meiner Ansicht einfach noch zu viel schief gehen. Im Frühjahr hat man doch auch schon angekündigt, dass es im Herbst womöglich so weit sei. Dann leibt ja auch die Frage, wie schnell in welchem Umfang produziert und geliefert werden kann. In der Regel dauert so eine Impfstoffentwicklung über 10 Jahre. Es ist ja allen zu wünschen, dass es nun ruck zuck geht. Ich glaube es erst, wenn die Spritze in meinem Arm steckt.
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Bitte die Zahlen auch richtig interpretieren.
...Humor hast Du, das muss man Dir lassen!
Alles anzeigenna klar, aus Einzelfällen eine Ablehnung der gesamten Strategie ableiten wollen um so alles in Frage zu stellen.
Das hat Stil und zeugt von Argumenten.
Dir geht es um was ganz anderes, Du versuchst es nur in eine verträgliche Form zu packen.
Deine politischen Ansichten sind höchst zweifelhaft, der Terrier hat es ja schon mal sehr deutlich formuliert, wo Du Dich mit großer Entrüstung echauffiert hast.
Übrigens:
7. Nov. 2020 14:25
Christopher Stolz
Ärzten zufolge sind in drei Wochen alle Intensivbetten belegt
In drei Wochen werden alle noch verfügbaren Betten auf Intensivstationen in deutschen Krankenhäusern belegt sein - davon gehen Ärzte aus, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" schreibt. Und das könne der Teil-Lockdown auch nicht mehr verhindern. Er habe lediglich Einfluss darauf, dass das deutsche Gesundheitssystem nicht zusammenbricht.Hintergrund dieser Prognose sei eine einfache Rechnung der Ärzte: Corona-Infizierte landen erst Wochen nach Ansteckung auf Intensivstationen, da der Sauerstoffgehalt erst nach und nach dramatisch abnimmt. Und die Corona-Zahlen steigen gerade immer weiter - auf erstmals mehr als 23.000 neue Fälle am Samstag. Stand Samstagmittag liegen 2839 Patienten mit Covid-19 auf Intensivstationen.
Noch sind rund 7000 Intensivbetten frei. Berechnungen von Epidemiologen zufolge verdoppelt sich die Zahl der schweren Fälle allerdings alle zehn Tage, berichtet die "FAZ". Aus dieser Rechnung folgt: In bereits drei Wochen werden 10.000 Patienten auf Intensivstationen liegen.
Aber das muss man tatsächlich erst mal schaffen: Du hast bisher keinen einzigen meiner Posts verstanden. Darüber zu urteilen, ob das jetzt aus einfacher Dummheit oder Boshaftigkeit geschieht, steht mir nicht zu.
Trotz Deiner vielen Versprechen, von meinem Rockzipfel abzulassen, reagierst Du immer wieder und immer mit gleicher Einfalt: Covidiot, Verschwörungstheoretiker, Menschenverachter und nun, ich zitiere den Terrier, dem Du Dich so freimütig anschließt, übrigens genau Deine Liga:
"Du willst doch nur deine AFD, Querdenker Meinung verbreiten. Du kritisierst hier zusammen mit ein paar anderen Usern die Politik, Virologen und das ganze System. Diesen Menschen könnte man es doch eh nie recht machen. Wer will schon mit euch debattieren."
Na denn!Typen wie Du schaffen es, jede aufkommende Debatte durch ihre Zwischenrufe von oben präsentierter Schlichtheit zu stören. Meinen vielen Einladungen zur Auseinandersetzung mit Inhalten konntest oder wolltest Du nicht folgen.
Ich werde es langsam müde, immer wieder mit den gleichen Reaktionen von Dir konfrontiert zu werden. Die übrigens genau dem journalistischen Niveau des Artikels aus dem Tagesspiegel entsprechen, den Du hier zitierst. Aber ich glaube nicht mal, dass Du verstehst, was ich meine. So what?
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Mal abgesehen davon das ich die Durchseuchung (fürchterliches Wort übrigens) für keine Lösung für die derzeitige Pandemie halte, wie sähe denn Deiner Meinung nach das Umdenken aus? Sorry für die Nachfrage wenn Du es in den Vorpost schon beschrieben hast, ob des latent aggressiven Untertons hier verfolge ich den Thread nur noch sporadisch.
Es gibt ja nur zwei Wege aus dem Dilemma: Wir finden einen Impfstoff oder warten, bis Herdenimmunität entsteht. Beides ist nicht in Sicht. Zum Impfstoff wurde schon einiges geschrieben, deshalb nur noch einmal soviel: Angaben über das mögliche Erscheinen eines Impfstoffes sind völlig unseriös. HIV als populärstes Beispiel, aber auch für andere Krankheiten wie Malaria oder Dengue-Fieber konnten trotz intensiver Forschung seit Jahrzehnten keine Impfstoffe entwickelt werden.
Es spricht einiges dafür, dass wir uns in unserer neuen Normalität befinden - mittendrin. Ich habe aber eher den Eindruck, dass das Bild vermittelt wird, als würden wir diesen Tsunami nur gemeinsam überstehen müssen und dann packen wir die Aufräumarbeiten hinterher gemeinsam an. Wir befinden uns im Prinzip Panik und Hoffnung. Sonst wären Übereinstimmungen im Volk von über 80% nicht möglich. Das gibt es nur bei Wahlen in totälitären Regimes, aber nicht in einer Demokratie. Mein Umdenken würde lauten: Wir befinden uns mitten im neuen "Normal" und wie können wir dieses neue "Normal" so gut und sicher wie möglich für alle gestalten?
[…]Ja, das hast Du leider falsch verstanden. Wenn sie Dir dann bei der nächsten empfundenen Epidemie die Tür eintreten, um Deine Wohnung zu kontrollieren, kannst Du dagegen so vorgehen, als wenn Du mit 100 in der Ortschaft geblitzt wirst und hinterher gegen das Tempolimit in Ortschaften vorgehst!
Scheinbar für die meisten hier ok.