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Beiträge von dr.peilett

  • Corona-Virus

    • dr.peilett
    • 29. Januar 2021 um 17:53
    Zitat von Pasi

    Mich würde interessieren, wie die Forumsgemeinde die Tatsache bewertet, dass die Influenza mit der Entdeckung des Coronavirus weltweit so gut wie verschwunden ist. Das ist eine ernst gemeinte Frage! Hier kann man sich das sehr schön selber einstellen, was man sehen möchte.

    Und hier kann man ergänzend das globale Vorkommen von Influenza-Fällen betrachten. Verschwunden seit KW16 2020!!

    Dass die Grippe zu Beginn des Lockdowns noch bevor Corona in weiten Teilen des Globus angekommen war, schon durch AHA ausgerottet war, kann man wohl ausschließen. Viel schlüssiger ist doch, dass alle Grippeerkrankungen (Grippe diagnostiziert man ja nur nach dem klinischen Bild und nicht per PCR) nun in die Statistik der Corona-Erkrankten eingeflossen sind. Das klinische Bild ist ja identisch!

    Wenn man sich die Statistik über einen längeren Zeitraum anschaut, sieht man auch, dass die Grippe nie in einem Jahresverlauf gänzlich verschwindet, wie jetzt 2020.

  • Corona-Virus

    • dr.peilett
    • 29. Januar 2021 um 10:11
    Zitat von EwigArmine

    Zu The Great Reset habe ich mir auch bereits einige Beiträge angesehen. Tenor: Die mächtigsten der mächtigen kontrollierten das Kapital, die Märkte, die Politik und die Medien, um langfristig Macht und Vermögen zu sichern auf Kosten der Allgemeinheit.

    In dem von Dir geposteten Video gibt es in sofern eine Parallele, dass es auch hier um Kapital (Gates) geht, wenn man die Hintergründe dazu verstehen möchte.

    Ich hatte in der Vergangenheit ja schon mehrfach gefragt, wer eigentlich die Bundesregierung berät und ihnen die zum Teil haarsträubenden Maßnahmen in die Beschlussvorlagen schreibt. In dem Punkt ist es für mich neu, dass dieser Einfluss derart USA gesteuert sein soll.

    Merkwürdig finde ich, dass die Planspiele bereits so einen langen Vorlauf haben sollen und sich der Gedanke über mehrere Generationen und US-Präsidenten fortsetzt. Mal zum Vergleich: Als die Vorbereitungen angeblich begonnen haben, war unser Bankenlehrling und jetziger Gesundheitsminister noch gar nicht geboren.

    Tja, eine anschließende Meinung habe ich noch nicht dazu. Vielleicht war es ja auch einfach ein großes Glück, dass sich die Staaten vernetzt auf so eine Pandemie vorbereitet haben und es ist ein Schelm, wer böses dabei denkt.

    Ich möchte mich da anschließen, bin richtig dankbar dafür, dass Du Dich ernsthaft mit einer "anderen" Meinung auseinandersetzt, unabhängig davon, dass ich 0 Ahnung habe, wovon Ihr sprecht!

  • Corona-Virus

    • dr.peilett
    • 29. Januar 2021 um 00:53
    Zitat von distro

    Wenn es nicht so lustig wäre ...

    https://twitter.com/Volksverpetzer…828947184381952


    Musste gerade hier dran denken:

    https://www.who.int/news/item/20-0…d-users-2020-05

    Ich könnte gerade auf viele Posts hier mit Freude eingehen, aber da hinter dem Link zur Seite der WHO eines meiner Lieblingsthemen steckt und ich mich durch meine berufliche Vergangenheit irgendwie noch sehr mit den IVD-Usern verbunden fühle, wähle ich diesen hier.

    Ich maße mir nicht an, ohne Fehler zu sein, wobei ich glaube, im fachlichen Teil keine groben zu machen!

    https://www.who.int/news/item/20-0…d-users-2020-05

    Die WHO schreibt wortwörtlich: "Where test results do not correspond with the clinical presentation, a new specimen should be taken and retested using the same or different NAT technology."

    Ich übersetze mal mit: "Wo Testergebnisse sich nicht mit dem klinischen Erscheinungsbild [den Symptomen] decken, sollte eine neue Probe genommen werden und mit der gleichen oder einer anderen NAT-Technologie [auf der Vervielfältigung der Erbsubstanz beruhend] nochmals getestet werden."

    Und:"WHO reminds IVD users that disease prevalence alters the predictive value of test results; as disease prevalence decreases, the risk of false positive increases (2). This means that the probability that a person who has a positive result (SARS-CoV-2 detected) is truly infected with SARS-CoV-2 decreases as prevalence decreases, irrespective of the claimed specificity."

    Zu deutsch:"WHO erinnert die Anwender der Diagnostik daran, dass die Prävalenz [Häufigkeit des Auftretens der Erkrankung] der Krankheit den Vorhersagewert des Testergebnisses verändert; wenn die Prävalenz der Krankheit sinkt, erhöht sich das Risiko der falsch Positiven. Das bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit, dass eine Person, die ein positives Testergebnis hat (SARS-CoV-2 nachgewiesen), auch wirklich mit SARS-CoV-2 infiziert ist, sinkt, wenn die Prävalenz sinkt, unabhängig von der angegebenen Spezifität."

    Das braucht gar nicht interpretiert zu werden sondern scheint mir eindeutig in der Aussage. Da Prävalenz und Vorhersagewert nun reine Mathematik sind, ergibt sich für Fiete Harms, unser Musterpatient aus Hamburg, der sich nun nach einem positiven Testergebnis auf 14 Tage Quarantäne einstellt, obwohl er sich beim besten Willen nicht erklären kann, wo er sich angesteckt hat. Symptome hat er keine. Für ihn ergibt sich nun folgende Wahrscheinlichkeit, dass das Ergebnis falsch positiv ist:

    Hamburg hat 1,8 Mio Einwohner und momentan sind 7489 Menschen infiziert. Da wir mit einer großen Dunkelziffer rechnen müssen und hier zugunsten einer niedrigen Wahrscheinlichkeit für falsch Positive agiert werden soll, gehen wir mal von 50000 Infizierten aus. Das ergibt eine Prävalenz für Hamburg von 2,7%. Das RKI macht keine genauen Angaben, was die Sensitivität und Spezifität der PCRs angeht, aber wir denken positiv und rechnen mit einer Sensitivität von 90% und Spezifität von 97%, obwohl Studien teilweise größere Ungenauigkeiten nahelegen.

    Unter 1000 getesteten Personen in Hamburg gibt es nun 27 Infizierte. Von den 27 Personen werden 27 x 0,9=24 richtig positiv getestet, 3 (27-24) werden falsch negativ getestet. Als korrekt negativ von den 973 werden 973 x 0,97=944 getestet. Falsch positiv sind damit 29 (973-944).
    Nicht so wild!
    Nun beziehen wir die Prävalenz mit in den Vorhersagewert ein (WHO, ich wiederhole: WHO reminds IVD users that disease prevalence alters the predictive value of test results;)

    Den positiven Vorhersagewert errechnet man, indem man die Anzahl der richtig positiv getesteten durch die Anzahl aller postiven Tests teilt (24/29+24=0,45).

    Das bedeutet ganz nüchtern, dass in Hamburg 45% aller Personen mit positiven Tests tatsächlich infiziert sind (Formulierung der WHO genutzt). Aber nur, wenn wir von einem Faktor 7 bei der Dunkelziffer ausgehen. Nehmen wir die offiziellen Zahlen von hamburg.de, wären es nur 12%. Eine Wahrscheinlichkeit von 12% in Hamburg, dass man bei einem positiven Testergebnis auch tatsächlich infiziert ist! Pech für Fiete!

    Vorbehaltlich eigener Übersetzungs- oder Rechenfehler darf man da schon fragen, warum Personen für den Hinweis auf den Inhalt der WHO-Notiz geteert und gefedert werden und auf welcher Grundlage behauptet wird, die WHO weise lediglich darauf hin, die Gebrauchsanweisung für die PCRs zu befolgen. Zudem stellt sich die Frage, welcher Sache man dienen möchte, wenn man die von mir übersetzten Hinweise schlicht leugnet und behauptet, das steht da alles gar nicht so! Bis zu diesem Abschnitt bin ich interpretations- und wertungsfrei vorgegangen.

    Abschließend noch der letzte, nicht weniger bedeutsame Abschnitt in der Nachricht der WHO: "Most PCR assays are indicated as an aid for diagnosis, therefore, health care providers must consider any result in combination with timing of sampling, specimen type, assay specifics, clinical observations, patient history, confirmed status of any contacts, and epidemiological information.."

    Zu deutsch: "Die meisten PCR-Untersuchungen sind dazu gedacht, die Diagnose zu unterstützen, deshalb müssen die Gesundheitsdienstleister jedes Testergebnis im Zusammenhang mit der Stichprobe, Art der Probenentnahme, Testbesonderheiten, der Symptomatik, Patientengeschichte, bestätigten Kontakten und epidemiologischen Parametern bewerten."

  • Corona-Virus

    • dr.peilett
    • 28. Januar 2021 um 09:36
    Zitat von EwigArmine

    Und was ist der Grund für diese weltweiten, Deiner Meinung nach nicht verhältnismäßigen Maßnahmen? Wer will was damit bezwecken? Warum will jemand bewusst Menschen stärker einschränken, als es Deiner Meinung nach notwendig wäre? Warum fährt die ganze Welt Großteile der Wirtschaft systematisch vor die Wand und hindert die Kinder am Lernen, wenn das Deiner Meinung nach gar nicht nötig wäre? Eine Antwort darauf hast Du immer noch nicht gegeben. Ich bin gespannt!

    Diese Frage impliziert ja, dass da irgendjemand dahintersteckt und irgendwem etwas Böses möchte. Das kann vielleicht für einzelne gelten, aber doch nicht flächendeckend. Weder für unser Land noch für den Globus. Aber wie schnell man sich auch in einer Sache verrennen kann zeigt die Geschichte ja genügend. Die Kanzlerin ist ja auch nicht böse, wenn sie, wie in dem Welt-Artikel zitiert - noch härtere Maßnahmen fordert. Selbst distro ist - unterstelle ich mal - eigentlich ein netter Kerl, das gilt aber nicht mehr mir oder Pasi oder anderen ungewollten Äußerungen, die zu den Menschen dahinter werden, gegenüber. Gustave Le Bon - Begründer der Massenpsychologie - hat schon im 19 Jahrhundert dieses Phänomen beschrieben.
    Ich zitiere Mal: „Die Bilder, die in ihrem [der Masse] Geist durch eine Person, ein Ereignis, einen Unglücksfall hervorgerufen werden, sind fast so lebendig wie die wirklichen Dinge. Die Massen befinden sich ungefähr in der Lage eines Schläfers, dessen Denkvermögen im Moment aufgehoben ist [...]“
    Oder an anderer Stelle: „Eine flüchtige Meinung haftet leicht in der Massenseele, aber einen festen Glauben in ihr zu verankern, ist schwer [Panik ist da ein gutes Mittel], ebenso schwer aber ist er wieder zu zerstören, wenn er sich einmal festgesetzt hat. Man kann ihn wohl nur um den Preis gewaltsamer Revolution ändern....Beginnende Revolutionen sind im Grunde schwindende Grundanschauungen. Eine Grundanschauung wird an dem Tage zum Tode verurteilt, an dem man anfängt, ihren Wert zu bestreiten.“

    Es handelt sich doch um ein gewöhnliches Massenpsychologisches Phänomen, das nicht wieder leicht aufzulösen ist, wenn es erst einmal eine Eigendynamik entwickelt hat.

    Und das heißt doch nicht, dass die Gefahr durch das Virus nicht besteht. Das Virus ist tödlich und rafft zu viele Menschen dahin. Und mit dem Wissen von heute würde man in ein paar Jahren bei einem Ausbruch exakt dieses Virus sicher sofort und konsequent die vulnerablen Gruppen schützen, ohne den Rest der Gesellschaft zu verstümmeln!
    Das hat man meiner Ansicht nach verpasst und die alten Menschen in den Pflegeeinrichtungen jämmerlich allein gelassen. Genauso wie das Pflegepersonal in den Krankenhäusern. Die Lage wie in diesem Winter gab es in Denkzettel Jahren exakt so. In manchen großen Städten (mir sind Köln und Bremen bekannt) waren zeitweise alle Intensivbetten voll.
    Jetzt rückt das ganze (zum Glück) mal stärker ins Bewusstsein. Mit dem Zusatz, dass es um ein Vielfaches anstrengender ist, einen Corona-Intensivpatienten zu pflegen, die individuelle Belastung dadurch noch größer ist. Aber das Drama findet dort nicht statt, das Drama findet in den Altenpflegeeinrichtungen statt und während in den Krankenhäusern, in denen ich befreundete Ärzte habe, es keine Frage war, dass FFP2 getragen wird, hat man munter weiter gepflegt mit seinem leichten Husten, ohne eine Maske tragen zu müssen. Bis letzte Woche, wenn ich da richtig informiert bin. Das ist Teil des unerklärlichen Wahnsinns.

    Ich persönlich schaue weder Fernsehen, noch lese ich üblichen Portale. Ich lese auf den Seiten der WHO, des RKI, der Helios-Kliniken und der Welt (also doch ein übliches Portal) und des Ärzteblattes. Dass ich immer mal wieder Informationen daraus hier veröffentliche und in den Augen einiger nicht in die richtige Richtung interpretiere, reicht aus, völlig durchzudrehen und mich zu diffamieren als sonstwas. Ich lese die Beiträge dieser User nicht mehr, das tat zu weh.

    Aber ich bin Wissenschaftler durch und durch. Jahrelang habe ich z.B. selbst die PCR durchgeführt und es macht mir Spaß, darüber zu informieren. Heute bin ich nur noch gelegentlich aktiv wissenschaftlich tätig, obwohl selbige Grundlage meiner Arbeit ist. Ich liebe auch Diskussionen, in denen es hoch her geht, aber was hier sowohl wie da draußen abgeht, ist für mich nur noch mit Wahnsinn zu beschreiben.
    Und um die Frage noch mal kurz zu beantworten: Das Ganze hat eine psychologisch erklärbare Eigendynamik entwickelt, die nicht mehr einzufangen ist.

    Abschließend noch eine persönliche Frage: Willst Du wirklich so sein, wie Du Dich hier kürzlich auch gegenüber Pasi gezeigt hast?

  • Corona-Virus

    • dr.peilett
    • 27. Januar 2021 um 21:07

    Halbakademiker

    Ich zitiere für Dich mal ein paar Auszüge aus dem Text:

    „ Die Kanzlerin hat dieser Tage wahrlich genug Probleme. „Uns ist das Ding entglitten“, hat Angela Merkel „Bild“ zufolge bei unionsinternen Beratungen gesagt. Jeder kann sich denken, was gemeint ist angesichts des multiplen Behördenversagens an fast allen Corona-Fronten.
    Jetzt kommt aber noch ein Problem hinzu. Es ist, ironischerweise, ein Erfolg: Die Corona-Fallzahlen und mit ihnen die berühmt-berüchtigten Inzidenzen brechen regelrecht ein. Bayern, Berlin und NRW liegen laut neuesten RKI-Informationen inzwischen wieder bei unter 100 Infektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen.
    Der Trend nach unten ist ungebrochen – und weil es schlicht immer weniger Menschen gibt, bei denen man sich anstecken kann, könnte die Abwärtsdynamik durchaus noch für gewisse Zeit ein Selbstläufer sein.
    Das von Kanzlerin und Ministerpräsidenten im Oktober ausgegebene Inzidenz-Ziel von 50 könnte daher viel schneller in Sichtweite geraten, als man es selbst vor einer Woche noch zu hoffen gewagt hätte.
    Für die Kanzlerin ist das ein Problem, weil ihr damit eine Drohkulisse wegbricht. Frau Merkel nämlich würde laut „Bild“ gerne „noch strenger werden“, intern soll sie gefragt haben: „Warum können wir die Reisen nicht verbieten?“ Man müsse „den Flugverkehr so ausdünnen, dass man nirgendwo mehr hinkommt“.
    Mit jedem Tag aber, an dem der Abwärtstrend bei den Fallzahlen anhält, dürfte auch nur ein Festhalten an den bestehenden Maßnahmen schwerer zu vermitteln sein. Verzichts- und Durchhalteappelle mögen in Großbritannien oder Israel verfangen. Denn dort ist der Bürger schon geimpft – oder er wird es innerhalb eines überschaubaren Zeitraums.
    Für deutsche und viele andere EU-Bürger demgegenüber schwindet die Hoffnung auf eine rasche Impfung mit jeder neuen Lieferketten- und Logistikpanne.
    Eine letzte kollektive Kraftanstrengung, ein letztes großes Luftanhalten, das reichen wird, um an das rettende Impf-Ufer zu kommen: Dieses Narrativ steht der Kanzlerin nicht zur Verfügung.
    Und so wird ein weiterhin strikter Kurs nur dann mehrheitsfähig bleiben, wenn die Angst vor Virusmutationen alles überragt. Bisher war das so, nach der jüngsten Bund-Länder-Krisensitzung reichten der Kanzlerin und den Ministerpräsidenten der schmucklose, lapidare Verweis auf Varianten des Coronavirus, um weitere Lockdown-Verschärfungen weitgehend unwidersprochen durchzusetzen. Mit Verweis auf das „Vorsorgeprinzip“ wurde die Güterabwägung einmal mehr weitgehend außer Kraft gesetzt.
    Inzwischen aber krachen die Inzidenzen auch dort in Europa ein, wo die Virusvarianten sich rasch ausgebreitet hatten, in Großbritannien und Irland nämlich. Und in Dänemark, dem mutmaßlich am stärksten betroffenen Land in Kontinentaleuropa, ist die Sieben-Tage-Inzidenz gerade unter das deutsche Niveau gefallen.
    Offenkundig ist es also nicht so, dass gegen B.1.1.7 und andere Mutationen kein Kraut gewachsen wäre: Die Ausbreitung der Varianten führt nach Lage der Dinge eben nicht unausweichlich in einen Kontrollverlust mit immer weiter steigenden Fallzahlen.
    Das soll nun nicht heißen, dass mit den Mutationen nicht Erreichtes wieder gefährdet werden könnte. Aber es soll heißen, dass auch diese Drohkulisse bröckelt. Es ist nicht auszuschließen, dass auch in Großbritannien und Irland die Corona-Inzidenz in absehbarer Zeit auf oder unter die hiesigen Werte fällt.
    Dann noch mit Verweis auf diese beiden Länder deutsche Schulen, Friseursalons und Restaurants geschlossen halten zu wollen, dürfte eine argumentative Herausforderung werden, gelinde gesagt. Und wer dann auch noch „strenger werden“ und „diese Reisen verbieten“ will, wird wirken wie aus der Zeit gefallen.„

    https://www.welt.de/wirtschaft/plu…laubhafter.html

  • Corona-Virus

    • dr.peilett
    • 26. Januar 2021 um 01:49
    Zitat von dirk_71

    Die WHO spricht explizit die IVD User an. Also im Detail die Durchführer von "in vitro diagnostik", ich wusste gar nicht, dass die Gesundheitsämter in vitro diagnostik durchführen. :D

    Zudem hat die EU bereits im April eine Richtlinie zur Verwendung von PCR Test (in vitro diagnostik) herausgegeben, die ähnliches beschreibt.

    https://ec.europa.eu/info/sites/inf…mmunication.pdf

    Wie auch Drosten in der Bundespressekonferenz kommt ein anderer Spezialist zu der gleichen Einschätzung.

    Du liebe Zeit! Sorry für die Arroganz schon mal vorweg, aber eigentlich ist mir das zu profan, auf Typen, die hier in meinen Posts nach Fehlern suchen, aber die PCR nur aus der BILD kennen, zu reagieren. Die Antworten der üblichen Verdächtigen auf meine Posts lese ich gar nicht mehr, aber da Du Dich neu versuchst, gebe ich gern ein einziges Mal Rückmeldung und danach ist mir das zu blöd:

    Die WHO spricht auch direkt die „ Health Care Providers“ an und wie an diese durch die IVD-User zu berichten sei! Ich hoffe, das reicht zum besseren Verständnis dieser Sache!

    So, nun weiter: Kennst Du den Unterschied zwischen den falsch Positiven aufgrund der Spezifität der PCR und den falsch Positiven aufgrund des Vorhersagewertes bezogen auf die Prävalenz? Lies Dich noch mal ein, in meinen älteren Posts zur PCR kannst Du noch viel lernen! Die WHO fordert die Berücksichtigung der Prävalenz!!

    Und zu Deinem letzten verzweifelten Versuch, einen Fehler zu finden: Ja, in guten Zeiten haben die Labore einen zweiten Test durchgeführt. Ich weiß nicht, was diesen Hörmann reitet, er ist mir jedenfalls kein Begriff und gelesen hat er die Meldung der WHO auch nicht. Sollte man aber ebenso, wie sie verstanden zu haben, sonst präsentiert man so öffentlich seine Ahnungslosigkeit: Die Probe soll nicht nachgetestet werden, sondern es soll eine neue Probe genommen werden. Verstehst Du den Unterschied?

    Herrgott die Zeit sollte mir zu schade sein, auf den nächsten gewöhnlichen Hater einzugehen, deshalb werde ich Dich von nun ebenso ignorieren wie den Rest der Sippe. Dazu gehören die User, die hier konsequent nach Ungereimtheiten und Fehlern suchen und auch schon mal bei Grammatik und Rechtschreibung landen, wenn sonst nix zu finden ist. Kannst Dich mit waterl00 verbünden, dem tropfen sowohl bei jedem Post von mir als auch bei jeder neuen Tragödie in diesen Zeiten die Lefzen. Kann mir bildlich vorstellen, wie er sich sabbernd an meinem letzten Beitrag abgearbeitet haben muss. Wie ein Hündchen, das Pfötchen gibt, weil es dann ein Leckerli gibt, aber 0 Ahnung hat, was mit ihm passiert!

    Ich informiere weiter und wünsche viel Spaß beim Geifern!

  • Corona-Virus

    • dr.peilett
    • 24. Januar 2021 um 23:17
    Zitat von waterl00

    Genau aus dem Grund habe ich gestern nochmal Bezug zu u.g. Post genommen

    Die WHO veröffentlicht eine kurze Notiz mit dem Hinweis bei PCR Tests genau die Anleitung zu lesen und zu befolgen. Ansonsten kann es zu Fehlbewertungen kommen.

    Daraus wird dann so ein Konstrukt gebaut


    Ist schon ein Wahnsinn mit welchen Methoden die Leugnerfraktion hier arbeitet.

    Wenn damit nur ein nicht gefestiger Mensch eingefangen wird um alle Maßnahmen zu leugnen, zu ignorieren, zu untergraben...mit all den möglichen Konsequenzen für die Gemeinschaft derjenigen, die sich vorsichtig und vernünftig durch die Pandemie bewegen....ich könnte kotzen

    Und eine Antwort auf eine ganz einfache Frage sind die Verpeilten und (P)Asis noch immer Schuldig geblieben.

    Welche Zweck steckt hinter den ganzen Maßnahmen, wenn es keine Pandemie gibt?
    Warum wird von dieser Klientel nur auf Deutschlands Politik abgezielt, wenn fast die gesamte Welt im Ausnahmezustand ist?

    Sowas z.B. kommt nicht aus Deutschland.

    Dem französischen Regierungsberater Jean-Francois Delfraissy zufolge zeigen die Corona-Impfstoffe eine geringere Wirksamkeit gegen die zuerst in Südafrika nachgewiesene Variante des Virus. Die Ankunft der neuen Varianten habe die Lage dramatisch verändert, sagt er: Sie seien das Äquivalent einer ganz neuen Pandemie. Vermutlich müsse Frankreich einen neuen Lockdown verhängen. Regierungssprecher Gabriel Attal sagte dem Sender France 3, alle Szenarien lägen "auf dem Tisch". "Die nächsten Tage werden entscheidend sein", fügte er hinzu. Mehrere Infektiologen äußerten die Einschätzung, dass ein dritter Lockdown in Frankreich nach denen von März bis Mai sowie von Oktober bis Dezember unvermeidlich sei.

    https://www.n-tv.de/panorama/Frank…le22313678.html

    Was ist der Zweck dieser weltweit fingierten und nicht existenten Pandemie?

    Alles anzeigen

    Schau mal, Du hast aus der Meldung der WHO einen Satz verstanden und deshalb steckt dahinter für Dich auch die Kernaussage. Weiter unten erläutere ich die entscheidenden Aussagen noch mal aus wissenschaftlicher Sicht, aber leider nicht für Dich, weil Du schon vor Wochen bei der PCR inhaltlich nicht mitreden konntest, aber immer am lautesten geschrien hast.

    Zitat von distro

    Könntest Du mal bitte die betreffenden Stellen aus dem verlinkten Text hier zitieren. Ich habe die Seite jetzt mehrmals übersetzt und verstehe den Zusammenhang mit den oben von Dir getroffenen Aussagen nicht.

    Lieber distro, ich antworte Dir gern. Nachdem Du Dich so munter an dem Shitstorm gegen Pasi beteiligt hast, fehlt mir aber das Vertrauen, dass Du wirklich an einem Austausch interessiert bist. Ich fürchte, Dich treiben bei mir ähnliche Motive an!!

    In der Meldung heißt es, ich versuche es so wörtlich wie möglich wiederzugeben, dass schwach positive Tests vorsichtig interpretiert werden müssen. Dazu dient der Ct-Wert, der hierzulande schlicht ignoriert wird. Wurde lange diskutiert. Zudem muss, wenn ein positiver Test nicht mit dem klinischen Bild übereinstimmt (also keine Symptome vorhanden sind) nicht die gleiche Probe nachgetestet werden, was in den Zeiten, in denen es noch nicht so hoch her ging, so praktiziert wurde, sondern eine neue Probe genommen werden. Passiert das bei uns? Ich glaube nicht.

    So viel ich weiß, dient bei uns ein einzelner positiver Test zur Identifizierung eines Infizierten und als Rechtsgrundlage für alle Maßnahmen und fließt in die Statistik der Infizierten ein.

    Hierzu schreibt die WHO weiter, dass die Prävalenz der Erkrankung die Zuverlässigkeit des Testergebnisses beeinflusst. Und zwar unabhängig von der Spezifität. Einerseits befinden wir uns damit mitten in einem vicious circle, denn in die errechnete Prävalenz fließen ja auch all die "Infizierten" mit ein, die nun offiziell laut WHO nicht mehr als Infiziert gelten sollen. Außerdem sollten es ohnehin nur Erkrankte sein! Geschenkt, da liegt nicht das Problem.

    Jetzt stellen wir uns mal vor, wir hätten momentan in Deutschland 2,5 Mio aktuell akut Erkrankte. Die Zahl is viel zu hoch gegriffen, aber wer weiß. Nun testen wir 1000 Menschen und der Wahrscheinlichkeit nach wären dann 30 erkrankt. In den meisten Gebieten wären das wesentlich weniger, aber auch egal. Soll hier "zugunsten" hoher richtiger Testergebnisse gehen. Bei einer sehr hoch angenommenen Sensitivität von 90% und einer Spezifität von 97% lägen wir bei 27 richtig positiven und 30 falsch positiven. Daraus ergibt sich ein positiver Vorhersagewert von 27/57=0,47!!!! Wer nicht folgen konnte, egal, denn folgende Bedeutung ist wichtig: Bei diesen Zahlen sind 53% der positiv getesteten gar nicht positiv!.

    Übrigens ist das alles lange bekannt, konnte man im Ärzteblatt schon nachlesen und wurde von mir schon früher verlinkt, mit entsprechenden inhaltslosen Reaktionen wie jetzt gerade auch:

    https://www.aerzteblatt.de/archiv/214370/…-interpretieren

    Tja, was nun? Immerhin fordert die WHO, so weiter in der Mitteilung, nun von unseren Gesundheitsämtern, dass zu jedem Testergebnis unter anderem Symptome des Patienten, Krankengeschichte, gesicherte Kontaktdaten und epidemiologische Informationen, dazu gehört eben auch die Prävalenz, berücksichtigt werden müssen.

    Ich glaube das reicht, um zu erkennen, dass wir hier eine gänzlich andere Praxis verfolgen!

  • Corona-Virus

    • dr.peilett
    • 23. Januar 2021 um 23:17

    Hier noch eine gewichtige Notiz vom 20.01. auf der Seite der WHO, mit der dem PCR-Spuk eine andere Richtung gegeben werden müsste. Eine positives PCR-Ergebnis darf demnach nicht per se zur Beurteilung der Infektiosität herangezogen werden.

    https://www.who.int/news/item/20-0…d-users-2020-05

    Damit ist Notwendigkeit der Unterscheidung zwischen kontaminiert und infektiös offiziell!
    Die offiziellen Angaben von Inzidenzen und Infektionszahlen sind demnach falsch.
    Eine rechtliche Grundlage für die Isolation Tausender fällt damit weg, eine Notwendigkeit aus epidemiologischer Sicht bestand nie!

    Dass die Politik reagiert, darf bezweifelt werden! Sie schützt ja nicht mal die vulnerablen Gruppen mit der notwendigen Ernsthaftigkeit!

  • Corona-Virus

    • dr.peilett
    • 23. Januar 2021 um 22:26

    Für inhaltlich Interessierte hier noch ein paar bemerkenswerte Auszüge aus dem Weimarer Urteil:

    „Es gab keine ‚epidemische Lage von nationaler Tragweite‘, wenngleich dies der Bundestag mit Wirkung ab dem 28.03.2020 festgestellt hat.“

    "Auch der im November zunächst nur für einen Monat ("Wellenbrecherlockdown") angeordnete und inzwischen zweimal verlängerte Lockdown erbringt offensichtlich noch einmal den Beweis, dass sich mit Lockdowns das Infektionsgeschehen und insbesondere die Zahl der tödlich verlaufenden Fälle nicht signifikant beeinflussen lässt. Nach dem aktuellen Thesenpapier der Autorengruppe um Schrappe (Thesenpapier 7 vom 10.01.2021, S. 5, 24f, http://www.matthias.schrappe.com/index_htm_file…110_endfass.pdf) ist die Lockdown-Politik gerade für die vulnerablen Gruppen, für die COVID-19 die größte Gefahr darstellt, wirkungslos. Zu demselben Ergebnis kommt auch der bereits erwähnte CoDAG-Bericht Nr. 4 des Instituts für Statistik der LMU München."

    und zum Abschluss:

    "Nach dem Gesagten kann kein Zweifel daran bestehen, dass allein die Zahl der Todesfälle, die auf die Maßnahmen der Lockdown-Politik zurückzuführen sind, die Zahl der durch den Lockdown verhinderten Todesfälle um ein Vielfaches übersteigt. Schon aus diesem Grund genügen die hier zu beurteilenden Normen nicht dem Verhältnismäßigkeitsgebot. Hinzu kommen die unmittelbaren und mittelbaren Freiheitseinschränkungen, die gigantischen finanziellen Schäden, die immensen gesundheitlichen und die ideellen Schäden. Das Wort „unverhältnismäßig“ ist dabei zu farblos, um die Dimensionen des Geschehens auch nur anzudeuten. Bei der von der Landesregierung im Frühjahr (und jetzt erneut) verfolgten Politik des Lockdowns, deren wesentlicher Bestandteil das allgemeine Kontaktverbot war (und ist), handelt es sich um eine katastrophale politische Fehlentscheidung mit dramatischen Konsequenzen für nahezu alle Lebensbereiche der Menschen, für die Gesellschaft, für den Staat und für die Länder des Globalen Südens. "

    Und für alle, die Lust haben, das lesenswerte (weil gespickt mit Quellenangaben, die das Geschriebene belegen) Urteil ganz zu durchstöbern:

    https://openjur.de/u/2316798.html

  • Corona-Virus

    • dr.peilett
    • 23. Januar 2021 um 17:45

    Oha! Da brauchen wir weder Stanfort-Prison- noch Milgram-Experiment, es reicht ein Blick ins Forum!

    https://de.wikipedia.org/wiki/Milgram-Experiment

    https://de.wikipedia.org/wiki/Stanford-Prison-Experiment

    Rollenverteilung dürfte klar sein, darf aber jeder gern für sich festlegen!

  • Corona-Virus

    • dr.peilett
    • 11. Januar 2021 um 23:04
    Zitat von distro

    Ich möchte mich hiermit für die Ausdruckweise in meinem Beitrag gegenüber Pasi entschuldigen.

    Ersetze "ein Pisser" durch "eine Pfeife"!

    Beschämend, was hier mittlerweile abgeht. Das Posten der eigenen Meinung reicht aus, um üble Beleidigungen aus mehreren Ecken auszulösen.

    Wie Pasi hier persönlich angegriffen wird, hat einen entmenschlichenden Charakter, dass einem übel wird.

    Distro, es gab Zeiten, da habe ich Dich ganz anders eingeschätzt und Deine "Entschuldigung" kommt wahrlich nicht als solche rüber. Wirkt eher wie ein Reinwaschen aus einer erhabenen Position heraus.

    Wenn ich auf den letzten Seiten so lese, was User wie Du oder Richie nach einer erstaunlichen Metamorphose inzwischen an Giftpfeilen hier umherschießen, muss man sich ernsthaft sorgen, denn es ist zu befürchten, dass das nicht das Ende dieser Entwicklung darstellt!

  • 13. Spieltag: Schalke 04 - Arminia

    • dr.peilett
    • 19. Dezember 2020 um 17:09

    Ordnung geht grad völlig verloren!

  • 13. Spieltag: Schalke 04 - Arminia

    • dr.peilett
    • 19. Dezember 2020 um 16:08

    Cordova heute um 4000% verbessert!

  • Corona-Virus

    • dr.peilett
    • 17. Dezember 2020 um 16:35
    Zitat von Meteor74

    Darüber hatte ich die Tage auch schon mal nachgedacht wollte es aber hier nicht ansprechen.
    Rein Mathematisch passt das doch nicht was die Bettenauslastung angeht.

    Auch ich habe schon lange darüber nachgedacht, hier eine mögliche Erklärung:

    https://www.welt.de/gesundheit/art…szustatten.html

  • Corona-Virus

    • dr.peilett
    • 7. Dezember 2020 um 21:50
    Zitat von waterl00

    In der Schweiz sind die Intensivstationen bei > 90% Auslastung angelangt

    Parallel dazu ist eine Debatte entbrannt, wie mit Corona Leugnern im Falle einer Erkrankung umzugehen ist.

    Ein wie ich finde heftiger diskussionwürdiger Ansatz ist folgender:

    Gesundheitsökonom Willy Oggier: "Ich schlage vor, dass Corona-Skeptiker ihr Recht auf ein Akutbett oder einen Intensivplatz verwirken, falls es zu Engpässen kommt."

    Er bezieht sich dabei insbesondere auf Menschen, die wegen Missachtung von Abstands- und Hygieneregeln eine Anzeige bekommen haben. Oggier fordert, dass „diese Personen namentlich erfasst werden und im Zweifelsfall kein Intensivbett erhalten.“

    Ihm gehe es dabei nicht um die Bevormundung durch ein Punktesystem für Sozialverhalten im chinesischen Stile, sondern um einen Lösungsansatz, sollten die Kliniken in der Schweiz an ihre Grenzen stoßen. Denn dann stünden die Ärzte tatsächlich vor der Entscheidung, wem sie das letzte Bett geben.

    https://www.swp.de/panorama/inten…_-53330692.html

    Alles anzeigen

    Die Lage in der Schweiz ist angespannt, keine Frage. Das Schweizer Pendant zur divi ist das icumonitoring.ch und das meldet heute eine Auslastung von 78%, nicht von über 90%.

    Die Aussage von Willy Oggier stammt aus der 2. oder 3. Woche im November und fand kaum Resonanz.

    5 der am schwersten betroffenen Schweizer Kantone in der Romandie haben heute angekündigt, zum 10. Dezember die Restaurants wieder zu eröffnen.

    Aber am besten finde ich unseren Chefveterinär in der letzten Pressekonferenz:

    https://www.deinetube.com/watch?v=cl6YBvMH5fE&t=2048s

    Man höre und staune ab Minute 32:37:

    Er kündigt hier die kommende Feldstudie an, in der die Nebenwirkungen der Impfung genauestens zu erheben sind! Offensichtlich weiß man bisher nichts Genaues.
    Weiter stellt er fest, dass in Deutschland täglich 2700 Menschen sterben. Und dann werden Menschen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung sterben und man müsse herausfinden, ob der Grund die Impfung sei! Ältere Menschen könnten ja schließlich auch einfach aufgrund ihres Alters gestorben sein.

    Ich fasse zusammen: Nebenwirkungen erforschen wir erst mit Abgabe der Impfung und möglicherweise sterben auch Menschen an der Impfung, wissen wir aber erst dann!

  • Corona-Virus

    • dr.peilett
    • 29. November 2020 um 21:36
    Zitat von Richie

    Komm doch kurz vorbei und nimm meine Frau in den Arm, die es mit 40 Jahren seit mittlerweile 8 Tagen gerade so mit Ach und Krach vom Bett zum Sofa schafft. Vielleicht hilft Erfahren bei der Erkenntnis. Sie ist übrigens Pflegekraft...

    Ähm, verstehe ich das richtig? Ich hoffe doch nicht, frage aber noch mal höflich nach: Pasi (ob seiner Meinung ausgewählt) soll mal vorbeischauen, um sich eine möglichst nicht symptomfreie Infektion bei Deiner Frau abzuholen, damit er erleuchtet wird und aus den Qualen der Infektion lernt?

    Zudem wünscht Du Dir mehr von der todbringenden Angst namens Panik und verweigerst die sachliche Auseinandersetzung mit der Situation?

    Ich versteh die Welt nicht mehr!

  • 9. Spieltag: Leipzig - Arminia

    • dr.peilett
    • 28. November 2020 um 16:40

    Ich schalte jetzt zum ersten Mal seit ewig während eines Spiels ab! Diese Tore sind so überflüssig, aber offensichtlich möchte man dieses Harakiri beibehalten!

  • Corona-Virus

    • dr.peilett
    • 27. November 2020 um 17:40
    Zitat von Richie

    Sorry, wenn ich so sage, aber ich bin gar nicht mehr bereit, irgendwelche seitenlangen Studien zu lesen. Ich habe zwei Ärzte im Freundeskreis. Der eine arbeitet im Klinikum Herford auf der Intensiv, der andere ist Notfallarzt, nimmt freiwillig regelmäßig auch Coronaabstriche und macht zusätzlich den hausmedizinischen Notdienst. Beide haben täglich mit Corona zu tun und beide kämpfen vorne an der Front. Deren Erfahrungsberichte und deren Arbeitsalltag spiegeln etwas ganz anderes wieder. Die lachen heute noch über die Aussage aus deinem Artikel von Heise, wonach die positiven Coronapatienten auf der Intensiv (provokant formuliert) quasi zufällig auch positiv waren, aber eigentlich einen Autounfall hatten.
    _
    Nichts gegen (d)eine andere Sichtweise auf die Dinge, aber setz dich doch mal mit den Leuten an einen Tisch, die wirklich mit Corona und den Patienten zu tun haben. Denn keine rein zahlenbasierende Studie kann das Leid und die Schwere dieser scheiss Erkrankung wiederspiegeln.

    So ist ja nun keine Auseinandersetzung möglich. Auf Vorlage von Daten, die man nicht studiert hat, wie auf eine Provokation und mit dem Verweis auf befreundete Ärzte reagieren. ???

    Ich arbeite ja nun selbst täglich in meiner Praxis mit Patienten, die unter Corona leiden. Aber mehr unter den Kollateralschäden als unter der Erkrankung.

    Übrigens hört die Auseinandersetzung mit der Thematik nach Praxisschluss nicht auf: Schwiegervater, Cousin, beste Freundin meiner Frau, Nachbar und Freund... Auch alles Ärzte an der Front. Ich weiß, wovon ich rede!


    Die Erkrankung ist bei den schweren Verläufen für die Betroffenen grausam und wir schützen die Gruppen immer noch nicht ausreichend. Auch vor dem grausamen Tod in Isolation (muss das denn sein?) müssen wir die Betroffenen schützen. Da gibt es gar nichts zu beschönigen.


    Aber es deutet immer mehr darauf hin, dass der panische Zustand uns in eine Lage gebracht hat, die allein mit den schlimmen Verläufen der Krankheit - die es nicht zu beschönigen gilt - nicht zu rechtfertigen ist.


    Gustave Le Bon hat es in seiner Psychologie der Massen schön beschrieben: Behauptung und Wiederholung sind die Mittel der Wahl, um Glauben in der Massenseele zu erzeugen, der nur schwer wieder aufzulösen ist.


    Das RKI schätzt das Ausmaß der Erkrankung übrigens folgendermaßen ein:
    Die "Covid-19-Wellen" (im März/April 2020 sowie im September/Oktober 2020) bilden sich bei GrippeWeb in den ARE- und ILI-Raten bisher nicht ab, da sich die COVID-19-Fallzahlen noch in einer Größenordnung bewegen, die noch unterhalb des "syndromischen Radars" liegt.
    und weiter:
    Es gibt am RKI verschiedene Überwachungssysteme, die sich gegenseitig ergänzen. Wenn eine Erkrankung wie COVID-19 so häufig auftritt, dass sie auf Bevölkerungsebene wahrnehmbar ist, dann sind die Überwachungssysteme wie GrippeWeb (und auch die Arbeitsgemeinschaft Influenza (https://influenza.rki.de) wichtig, um ihren Verlauf zu verfolgen. In der gegenwärtigen Lage ist aber zur Beobachtung der COVID-19-Erkrankungen das Meldesystem am besten geeignet.
    Ich weiß nicht, was die uns sagen wollen (auf Bevölkerungsebene bisher nicht wahrnehmbar? Größenordnung unterhalb des syndromischen Radars?), aber kohärent zum anderen Geschehen klingt das erstmal gar nicht!
    Den Wochenbericht gibt es übrigens hier: https://influenza.rki.de/Wochenberichte…021/2020-47.pdf

  • Corona-Virus

    • dr.peilett
    • 26. November 2020 um 22:11
    Zitat von Richie


    Sorry, aber ich kann dieses pseudointellektuelle Gequassel nicht mehr ertragen und noch weniger ernst nehmen. Man schaue nur mal hier:
    _
    Fakt bleibt nach der Studie allerdings, dass Covid-19 in Deutschland
    weder zu mehr klinisch SARI-Erkrankten noch zu mehr Intensivaufnahmen
    oder Beatmungen geführt hat. Das deutsche Gesundheitssystem war
    insgesamt nicht mehr beansprucht als im vergangenen Jahren mit einer
    „normalen" Grippewelle. Fakt bleibt auch, dass wir keine anderen
    Schutzmaßnahmen ergriffen haben als die anderen Nationen um uns herum,
    die aber wiederum im Vergleich ein Vielfaches an Covid-Erkrankten und
    Verstorbenen hatten.

    _
    Wir haben keine ANDEREN Schutzmaßnahmen ergriffen, aber wir konnten sie aufgrund des Blicks in die anderen Länder FRÜHER ergreifen. Das ist ein wesentlicher Unterschied. Das sieht man übrigens jetzt, wo wir auf dem gleichen Überraschungsstand waren, wie alle anderen. Zudem war zu Beginn der ersten Welle noch eine andere Einigkeit bei den Ländern vorhanden, weil es eine gemeinsame Unsicherheit gab. Deshalb waren härtere Maßnahmen auch viel besser durchzusetzen.
    _
    Am Anfang mag es Fehltestungen gegeben haben, aber man hat auch vorsichtiger agiert. Jetzt ist man in der Medizin und in der Behandlung von Corona deutlich weiter. Auch das trägt dazu bei, dass es länger dauert, bis das System kollabiert. Man weiß zum Beispiel, dass man mit frühzeitiger Gabe von Blutverdünnern und Vitamin C schwere Verläufe abmildern oder sogar verhindern kann. Trotzdem hat man das Problem, dass die Symptome bei Corona in vielen Fällen eben nicht spezifisch sind. Das Virus greift den Körper an, die Auswirkungen können Geschmacks- und Geruchsverlust sein, aber das können auch Durchfall, Magenschmerzen, Ohrenschmerzen, Kopfschmerzen, Schwindel, Gliederschmerzen, allgemeine Müdigkeit oder Brennen im Gesicht sein - Aufzählung nicht abgeschlossen. Insofern finde ich es immer wieder spannend, wenn hier von einer Überzahl an "nicht-COVID-Positiven" gesprochen wird. Vor allem weil es die Dunkelziffer der nicht getesteten Positiven ausblendet.
    _
    Alles in allem hilft der Ansatz aus meiner sicht auch nicht weiter. Warum? Persönliche, sehr aktuelle Erfahrung. Ein Haushalt mit drei positiv getesteten, zwei davon ohne Symptome, der Dritte wurde aber durch die beiden angesteckt und leidet seit letzten Samstag unter starken Symptomen, die dazu führen, dass lediglich ein Wechsel vom Bett zur Couch möglich ist. Wer wen angesteckt hat, lässt sich aus der nur noch geringen Virenlast der beiden symptomlosen Familienmitglieder ableiten. Was will uns diese Studie also sagen? Lasst die symptomlosen außer Acht? Damit die dann munter und unwissend schön das Virus weiter verbreiten?

    _
    Einheitliche Maßnahmen, die nachvollziehbar sind, das wäre aus meiner Sicht viel wichtiger. Nicht dieser Blödsinn mit, bis dann dürfen 5 aus zwei Haushalten, danach 10 aus 3 und Silvester 10 aus 12 oder sowas. DAS ist es, was keine Sau versteht.

    Alles anzeigen

    Da bin ich ganz bei Dir, das pseudointellektuelle Gequatsche nervt nur noch. Deshalb habe ich ja auch die Studie direkt mit verlinkt, die mit 2,8 Mio Fällen und den zugehörigen Abrechnungsdaten 35% aller deutschen Hopitalisationen die belegbarsten und nüchternsten Daten, die momentan zur Verfügung stehen, liefert.


    Für eine Analyse des Geschehens im ersten Halbjahr 2020 kommt man um diese Daten nicht herum!
    Interpretationen und Rückschlüsse überlasse ich anderen, empfehle aber jedem, sich die Studie noch einmal zu Gemüte zu führen:

    https://www.initiative-qualitaetsmedizin.de/covid-19-pandemie

    Edit: Richie Wenn Du Dich mehr mit der Studie selbst beschäftigt hättest, hättest Du Dir die Spannung zu den „nicht-Covid-Positiven“ sparen können. Es geht ausschließlich um Fakten zu hospitalisierten Betroffenen! Da dürfte sich die Dunkelziffer der nicht getesteten Positiven im überschaubaren Rahmen halten, wenn da nicht nur Schamanen ob des Pflegenotstandes am Werk waren! Deine Bezüge zum sonstigen Geschehen sind interessant, haben aber mit den Erkenntnissen aus der Studie nichts zu tun!

  • Corona-Virus

    • dr.peilett
    • 26. November 2020 um 16:51

    Kennt Ihr diese Studie hier? Es lohnt sich, sie zu lesen:

    https://www.initiative-qualitaetsmedizin.de/covid-19-pandemie


    Wer sich die Zeit nicht nehmen kann, hier eine gute Zusammenfassung mit Schlussfolgerungen auf dem Blog von Francesco De Meo, CEO der Helioskliniken.

    https://www.helios-health.com/what-we-do/covid-20-german


    Viel Spaß beim Studieren  ;)

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