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  3. dr.peilett

Beiträge von dr.peilett

  • Corona-Virus

    • dr.peilett
    • 31. Juli 2021 um 14:09
    Zitat von EwigArmine

    Ich werde die ganzen Maßnahmen auch gar nicht mit Dir diskutieren. Habe auch nirgendwo gesagt, dass ich sie gutheiße oder jede einzelne sinnvoll finde. Es ist nur momentan sehr einfach, annähernd ohne konkrete Einschränkungen klarzukommen. Und wenn man ein bisschen Augen und Verstand öffnet, dann wird man auch nicht nach Hause geschickt. Man kann jetzt aber auch sein ganzes Leben in Aufruhr und Entrüstung leben - jeder so wie er/sie mag.

    Hättest Du uns doch nur auf Deiner infantilen Ignorierliste belassen, mit der Du hier mehrfach geprahlt hast. Ich nehme es mal als Anerkennung! Hoffentlich ist der Begriff infantil für Dich auszuhalten, denn Du gehörst ja zu denen, die allerorten gerne austeilen, aber bei jeder kleinen Verschärfung im Ton laut aufjaulen!

    Um zu verstehen, wie man sich testen lässt, Termine bucht und ne Maske aufsetzt, bin ich sogar noch schneller als Du! Ich empfinde es nur nicht als easy und entspannt!

    Aber (hatte ich in meinem Ursprungsbeitrag auch schon geschrieben, hast Du aber ignoriert, um mich als dummen Hund darstellen zu können):

    Es ist ganz und gar nicht einfach für Kinder und Jugendliche, die noch schulpflichtig sind, ohne Einschränkungen klarzukommen. Hatte ich einigermaßen deutlich geschrieben, was da bei uns auf meine Kinder zukäme. Das ist beschämend und nicht im Ansatz akzeptabel!

    Deine Argumentation folgt ungefähr der Energie eines folgsamen DDR-Bürgers, der argumentiert: Wozu ist denn Ausreisen wichtig, hier gibt es auch nette Menschen und Urlaub im Koloss von Prora ist doch toll, wir haben das Erzgebirge, die Mecklenburger Seenplatte und die Küste, was will man mehr? Alles easy und entspannt und kostet fast nix.

    Deine Beiträge deuten ja darauf hin, wie wichtig Dir das Einhalten von Regeln und Gesetzen ohne sie zu hinterfragen ist. Ist ja auch so schön einfach, braucht man gar nicht nachzudenken oder seinen Standpunkt zu hinterfragen!

    Mir ist das Gefühl der Freiheit - übrigens nicht nur für mich, sondern für jeden, der sich danach sehnt - extrem wichtig. Nicht um jeden Preis, ist doch klar. Aber ich muss das Gefühl haben, dass ich verhältnismäßig eingeschränkt werde und man darf mir auch gern erklären, warum ich in einem Ort, in dem es so gut wie keine positiven PCRs gibt, nicht einfach mit meinen Kindern schwimmen gehen kann und warum sie in der Schule so gequält, jawohl gequält werden müssen. Da darf man nach dem Grund fragen und wenn nichts kommt außer „man weiß ja nie“ reicht das leider nicht!

    Und ich habe es ja schon gesagt: In Deutschland herrscht eine Verbots- und Zwangsmentalität und ein Großteil der Menschen findet das einfach toll. Den uneinsichtigen, dummen Ignoranten muss man schon deutlich zeigen, wo es lang geht.

    Und um Dich dann doch in eine konstruktive inhaltliche Auseinandersetzung einzuladen: Begründe doch einfach mal aus Deiner Sicht, warum diese Doppelt- und Dreifachabsicherung, um jede mögliche Infektion zu vermeiden, nötig ist?! Masken, Abstand, Impfen oder Testen, Sperrstunde immer und überall wo man hinkommt im öffentlichen Raum! Und erst recht und am besten zu kontrollieren an den Schulen, den wehrlosen Kindern! Wirken Masken doch nicht so? Oder impfen? Oder Abstand? Oder weiß man es vielleicht gar nicht so genau?

  • Corona-Virus

    • dr.peilett
    • 31. Juli 2021 um 08:37
    Zitat von TheDude

    Zur Wahrheit in den USA gehört aber auch, dass immer mehr Arbeitgeber eine Impfung zur Rückkehr an den Arbeitsplatz voraussetzen (Google, Krankenhäuser, Pflegeheime, etc.).

    Was genau sind eigentlich aktuell die Einschränkungen, denen du unterworfen bist?

    Ich berichte gern von meinen First-World-Problems. Es fing bei der Einreise an. Testen. Ok, das ganze Frühjahr als Familie ohne Einschränkungen und Tests verbracht mit Ausnahme der Maskenpflicht, aber gut, der Deutsche will das so. Also getestet und eingereist. Kaum deutschen Boden unter den Füßen, kam am Sonntag der Anruf der Gesundheitsbehörde. Ob ich in Quarantäne sei. Nein, bin ja getestet. Das Hochladen beim Bund würde nicht reichen, auch die regionale Gesundheitsbehörde brauche einen Test. Ich habe ihm den virtuellen Vogel gezeigt und kam damit durch. Dann ging es in den Urlaub, natürlich mit Test ging es ins Feriendorf. Am nächsten Abend wollten wir als Familie essen gehen, Testzentrum dicht, Test vom Vortag schon knapp 30 Stunden alt, also mit einem freundlichen Gruß nach Hause geschickt worden. Man muss sich eben mit den Gepflogenheiten auseinandersetzen. Dann die Kiddies ins Auto gepackt und zum Erlebnisbad gefahren. Testzentrum vor der Tür. Gesundheitskarten der Kinder dabei? Leider nein, sind im Portemonnaie meiner Frau und brauchten wir bisher nie um unser Testabo einzulösen. Da sind wir abermals freundlich nach Hause geschickt worden. Mein Sohn hat geheult wie ein Schlosshund mit seinen First-World-Problems, weil er sich so darauf gefreut hatte.
    Dann doch noch mal mit meiner Frau allein essen gewesen. Wussten ja nun, wie es hier geht. Nach einer guten Stunde wurden wir wieder vor die Tür gesetzt. Sperrstunde. Schließlich ist Corona nachts im Anmarsch.

    Gut, alles First-World-Problems, man muss ja nicht am öffentlichen Leben teilnehmen, geht einem ja zuhause auch gut. Haben die Menschen in Nepal schließlich auch nicht und sind glücklich.

    Aber:
    Müssten die Kinder demnächst hier wieder zur Schule, kommt für mich das größte der ganzen First-World-Problems zutage. Meine Kinder werden selbstverständlich mehrmals wöchentlich morgens getestet, sitzen in der Schule an Einzelplätzen, sehen den Lehrer hinter Plexiglas, werden in Gruppen in die Pausen geschickt und tragen natürlich durchgängig Masken.

    Das alles ist für mich vor allem eins: krank!

    In zwei Wochen dürft Ihr mir wieder Euer Hohnwinken hinterherschicken, da sind wir wieder raus.

    TheDude: Mein genervter Unterton und der letzte Satz beziehen sich ausdrücklich nicht auf Dich habe Dich nur wegen Deiner Frage zitiert!

  • Corona-Virus

    • dr.peilett
    • 28. Juli 2021 um 22:37
    Zitat von Terrier

    Den schwedischen Weg, kann man nun mal erst gehen, wenn wirklich alle älteren Menschen und Risikogruppen geimpft sind.
    Also in etwa so wie es jetzt aktuell ist.

    Alles andere, was Schweden da vorher gemacht hat, ist nicht zu akzeptieren und hat viel zu viele Leben gekostet.
    Das kann man diskutieren und in irgendeiner Form wird man auch hier die Maßnahmen in Zukunft anpassen.
    Das läuft doch bei uns auch jetzt an und ist auch früh genug.

    https://www.zdf.de/nachrichten/pa…derweg-100.html

    Das sagst Du als betagter Mann! Für den 6jährigen, der sein für ihn gefühlt halbes Leben in Lockdowns verbracht hat, ist es eher zu spät! Das kannst Du nicht wieder gutmachen!

  • Ex-Trainer Frank Kramer

    • dr.peilett
    • 28. Juli 2021 um 22:33

    Ich habe so meine Bedenken, ob die Spieler besser als ich verstehen, was Kramer will... Nach den Testergebnissen und dem Taktikwirrwarr mache ich mir leichte Sorgen!

  • Corona-Virus

    • dr.peilett
    • 28. Juli 2021 um 15:57
    Zitat von Richie

    Was der Lernen aus bestimmten Dingen angeht stimme ich dir da voll zu. Auch hier hat man "vergessen" die Altenheime zu schützen. Was man aber bei den Schweden immer berücksichtigen sollte ist, dass da 10 Millionen Menschen auf einer Fläche leben, die ca. 100 000 qkm größer ist als die Bundesrepublik, wo aber 80 Millionen Menschen leben. Deren größte Stadt ist Stockholm mit 1,2 Millionen Einwohnern, danach kommt Göteborg mit gerade mal 600 000. So enge Kontakte wie wir sie in der Bundesrepublik haben, hast du in Schweden aufgrund der viel geringeren Bevölkerungsdichte einfach nicht. Ich denke, das darf man bei der Bewertung und beim Vergleich der unterschiedlichen Vorgehensweisen nicht vollkommen außer Acht lassen.

    Das ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Dass die Maßnahmen aber nur wegen der geringen Bevölkerungsdichte so spartanisch getroffen wurde, kann man aber andererseits auch ausschließen. Müsste für viele andere Länder dann ja auch gelten. Das ist eine Frage des Mutes und der Mentalität. Ich kenne die Zahlen der schweidschen Großstädte jetzt nicht genau. Aber da müsste dann ja trotzdem nach Deinem Erklärungsansatz völliges Landunter geherrscht haben. Die Wahrheit werden wir nicht erfahren!

  • Corona-Virus

    • dr.peilett
    • 28. Juli 2021 um 14:35

    Während andere hier verzweifelt um ihr Ego kämpfen, noch einmal ein paar Gedanken von mir:
    Insgesamt darf man wohl Schweden - das aus der medialen Berichterstattung, die wohl zu positiv wäre und der hiesigen Politik zu sehr widerspräche, weitgehend verschwunden ist - als Musterbeispiel für gelungene Coronapolitik nennen.

    Niemals Masken- und Abstands- oder Testpflicht, keine Plexiglasscheiben, kein Impfzwang, nicht mal passiver wie hier, keine Lockdowns, keine Schulschließungen bis Klasse 9, etc. etc.

    Schweden hat zu Anfang der Pandemie versäumt, die Alten(heime) zu schützen. Da sind die Hälfte aller Coronatoten verstorben. Das war ein Fehler. Das ist aber auch bis heute das gängige Argument, dass der schwedische Weg gescheitert sei. Seit einem Jahr sind die Zahlen dort weitgehend weniger besorgniserregend als im Rest Europas.

    Dass dieses Land aber keine wirtschaftlichen und menschlichen Kollateralschäden davongetragen hat, nicht gespalten, zerstritten und politisch am Ende ist, wie hier, findet kaum Beachtung. Meine Cousine, die dort lebt, meinte einmal zu mir, dass man aus Schweden fassungslos auf den Rest der Welt blicke, was dort rund um Corona veranstaltet werde!

    Aus meiner Perspektive sollte man mehr aus solchen Beispielen die richtigen, positiven Rückschlüsse auf die Maßnahmen ziehen.

    Anders und sehr allgemein gesprochen: Epidemien verlaufen in Wellen. Niemand weiß oder wird je belegen können, ob nicht ohne Maßnahmen der Verlauf ganz ähnlich gewesen wäre. Es gibt ja auch andere gute Beispiele, wie Thailand.

    Deshalb ist der immer gleiche destruktive Deutsche Weg einfach für viele zu recht nicht mehr nachvollziehbar!

  • Corona-Virus

    • dr.peilett
    • 28. Juli 2021 um 09:53

    Vielleicht muss man noch einmal deutlich machen, dass die meisten vulnerablen Gruppen durch die Impfung nicht vor dem Tod geschützt werden.

    Deshalb gibt es auch nur eine indirekte Korrelation zwischen Impfquote und Todeszahlen!

    Bei reduzierter Funktionstüchtigkeit des Immunsystems entsteht auch kein hoher Antikörpertiter nach der Impfung oder anders gesprochen: Eine Wirkung der Impfung hängt von einem funktionierenden Immunsystem ab! Menschen mit einem solchen sterben aber eh nicht an Corona.

    Für adipöse Menschen, die größte Risikogruppe, verhält es sich nach heutigem Kenntnisstand etwas anders.

    Deshalb hören wir auch nie, dass die Impfung vor dem Tod durch SARSCoV schützt, weil dieser Zusammenhang nicht nachweisbar ist.

  • Corona-Virus

    • dr.peilett
    • 27. Juli 2021 um 18:23

    In den USA gibt es teilweise horrende Strafen für Veranstalter und Inhaber, wenn noch negative Tests zum Zutritt zu Etablissements oder Events verlangt werden! So geht es also auch!

    Diese Überlegungen zur Diskriminierung von Ungeimpften in Deutschland, wo ich mich momentan wieder aufhalte und nur mit dem Kopf über die Einschränkungen hier schütteln kann, sind der deutschen Mentalität geschuldet! Und das ist garantiert noch nicht das Ende!

  • Corona-Virus

    • dr.peilett
    • 26. Juli 2021 um 20:02
    Zitat von Terrier


    Grundsätzlich braucht es da ja nun keine wissenschaftlichen Indizien.
    Haben wir doch nun alle schon 3 mal erlebt.
    Bei jeden Lockdown sinkt die Inzidenz und freie Betten in den Krankenhäusern gibt es auch wieder.
    Also ist ein Lockdown auch Sinnvoll!

    Die Geburtenrate sank in den 60er Jahren in gleichem Ausmaß und in gleichem Zeitraum wie die Storchenpopulation abnahm. Also brauchen wir auch keine wissenschaftlichen Indizien.
    Der Klapperstorch bringt die Babies, haben wir da ja alle erlebt!

  • Ex-Trainer Frank Kramer

    • dr.peilett
    • 26. Juli 2021 um 15:54

    Mir schwant Böses, wenn ich die Experimentiererei am System so beobachte. Da werden Tage verschwendet, in denen man das 4:3:3 auch hätte festigen und variabler gestalten können.

    Manchmal ist weniger mehr! Ist Kramer nicht an der Maximalverwirrung der Spieler auch in Düsseldorf gescheitert?

    Herr Kramer, halten Sie es einfach! Wir brauchen m.E. mehr Stabilität den Variabilität!

  • Corona-Virus

    • dr.peilett
    • 26. Juli 2021 um 14:03
    Zitat von Pasi


    Es freut mich, dass Du Dir das angesehen hast und dir offensichtlich auch deine Gedanken dazu gemacht hast. Auch wenn ich deine Schlussfolgerungen nicht oder nur z.T. teile, finde ich, so sollte Meinungsbildung funktionieren.

    Dem schließe ich mich vorbehaltlos an!

  • Corona-Virus

    • dr.peilett
    • 24. Juli 2021 um 20:05
    Zitat von Pasi

    Für alle, die nicht sofort die Augen verdrehen, wenn eine Doku nicht im Ersten läuft, sondern bei ServusTV, hier der entsprechende Link zu einem sehenswerten Film. Wer es schafft, sich das anzusehen, sollte sich doch vielleicht fragen, ob es wirklich alles Schwurbler oder Idioten sind, die dort zu Wort kommen. Auch könnte man sich fragen, warum ein solcher Bericht bei ARD oder ZDF niemals ausgestrahlt würde. Hat es nur was damit zu tun, dass diese Professoren und Wissenschaftler, die dort zu Wort kommen, alle plötzlich keine Ahnung mehr von ihrem Fach haben und ganz bewusst rumschwurbeln? Warum sollten sie das eigentlich tun? Sie haben durch ihre Statements ausschließlich Nachteile zu befürchten.
    Also wer sich traut, andere Meinungen zuzulassen und darüber nachzudenken, dem sei dieser Film sehr empfohlen.

    Ich kann jedem, der sich aus allen Richtungen über die Pandemie informieren möchte, nur empfehlen, die von Pasi verlinkte Doku anzuschauen. Spitzenforscher unterschiedlicher Nationen regen durch ihre Erkenntnisse aus der Wissenschaft, die sehr volksnah dargestellt werden, sehr zum Nachdenken an!
    Danke an Pasi für diese Inspiration!

  • Corona-Virus

    • dr.peilett
    • 23. Juli 2021 um 16:58

    Letztlich muss man wohl anerkennen, dass es sich inzwischen bei Corona um Religion handelt. Ob Testen, Testen, Testen oder Impfen, Impfen, Impfen oder Beten, Beten, Beten macht keinen großen Unterschied. Und die Religionsfreiheit sollte auch unter dem Corona-Altar gelten.

    Über 20 Jahre in Forschung und Wissenschaft haben mich gelehrt, dass auch Wissenschaft zur Religion werden kann und vor allem, dass es unterschiedliche Glaubensrichtungen gibt. Wissenschaft ist etwas Wunderbares, wenn man immer wieder ins Bewusstsein ruft, dass die nächste Erkenntnis auch nur Zwischenstation zum nächsten Halt ist und nicht die Wahrheit in Gänze widerspiegelt.

    Ich persönlich liebe ja die harte Auseinandersetzung um wissenschaftliche Erkenntnisse und Standpunkte, weil sie mich am Ende persönlich bereichert und ich nie der Überzeugung bin, die Wahrheit zu kennen. Und das ungeachtet der Tatsache, dass ich meinen Standpunkt vehement verteidigen kann. Letztlich bin ich ja auch nur ein Glaubender und immer auf der Suche nach einem Glauben, der diese Welt zu einer besseren macht.

    Und der Glaube an alles, was Angst und Panik macht, ist es garantiert nicht. Deshalb tue ich mich so leicht mit allen Erkenntnissen, die Angst nehmen. Weil es das ist, was ich den Menschen auf diesem Planeten auch mitgeben möchte: Mehr Zuversicht und weniger Angst! Das heißt nicht, keine Maßnahmen in einer Pandemie zu treffen. Aber von einem gesunden Menschenverstand geleitet und nicht aus einer Panik heraus, die z.B. unsere Landesobere leider selbst in sich trägt. Deshalb kann sie auch nicht anders. Um nicht auf die Herdplatte zu fassen, brauchst Du aber keine Angst und erst recht keine Panik, nur einen kühlen Kopf und klaren Verstand.

  • Corona-Virus

    • dr.peilett
    • 23. Juli 2021 um 08:57
    Zitat von Pasi

    Für alle, die nicht sofort die Augen verdrehen, wenn eine Doku nicht im Ersten läuft, sondern bei ServusTV, hier der entsprechende Link zu einem sehenswerten Film. Wer es schafft, sich das anzusehen, sollte sich doch vielleicht fragen, ob es wirklich alles Schwurbler oder Idioten sind, die dort zu Wort kommen. Auch könnte man sich fragen, warum ein solcher Bericht bei ARD oder ZDF niemals ausgestrahlt würde. Hat es nur was damit zu tun, dass diese Professoren und Wissenschaftler, die dort zu Wort kommen, alle plötzlich keine Ahnung mehr von ihrem Fach haben und ganz bewusst rumschwurbeln? Warum sollten sie das eigentlich tun? Sie haben durch ihre Statements ausschließlich Nachteile zu befürchten.
    Also wer sich traut, andere Meinungen zuzulassen und darüber nachzudenken, dem sei dieser Film sehr empfohlen.

    Pasi, was Du nicht begriffen zu haben scheinst, ist, dass es richtige Experten und falsche Experten gibt! Sollte man nach anderthalb Jahren Pandemie wissen! Und Du setzt hier regelmäßig auf die falschen!

  • Corona-Virus

    • dr.peilett
    • 17. Juli 2021 um 19:16
    Zitat von Terrier

    Wir wissen doch aus welcher Ecke Ihr kommt und irgendwas findet Ihr auch immer um gegen das bestehende System zu wettern.
    https://www.sueddeutsche.de/politik/protes…ollen-1.5346640


    Ich hätte Euch hier längst unter Beobachtung gestellt und wenn Eure Arbeitgeber wüssten, wie Ihr denkt, wärt Ihr euren Job auch längst los.

    Der Erfahrung nach meinst Du mit „Ihr“ und „Euch“ auch mich und bei dem, was Du schreibst, bin ich direkt dankbar, Unternehmer zu sein!

    Zitat von Richie

    https://www.swr.de/wissen/tote-na…fungen-100.html
    _
    "Bei der überwiegenden Mehrzahl der verstorbenen Personen bestanden
    multiple Vorerkrankungen, wie z. B. Karzinome, Niereninsuffizienz,
    Herzerkrankungen und arteriosklerotische Veränderungen, die vermutlich
    todesursächlich waren. Ein jüngerer Patient verstarb nach Impfung mit
    Comirnaty (Anm. der Redaktion: Impfstoff von Biontech/Pfizer) vermutlich
    an den Folgen seines Drogenkonsums."

    _
    https://www.tagesschau.de/faktenfinder/c…fungen-101.html
    _
    Einfach mal wieder ein paar MAinstream-Medien nachplappern? Unbezahlbar :lol: !

    Alles anzeigen

    Unsere Welt ist so einfach geworden: Vorerkrankte mit Corona sterben an SARS-CoV 2, Vorerkrankte mit Impfung an der Vorerkrankung. Man wird es garantiert nie anders lesen, bis es der letzte genau so glaubt.

    Wenn es nicht schon immer so funktioniert hätte, könnte man immer wieder fassungslos sein!

  • Corona-Virus

    • dr.peilett
    • 16. Juli 2021 um 12:42

    Für wissenschaftlich Interessierte:

    Das "The New England Journal of Medicine" hat eine Studie zu Nebenwirkungen bei Schwangerschaften mit besorgniserregenden Daten veröffentlicht.

    Interessant dabei, dass die Autoren selbst diese Ansicht nicht teilen. Über die Gründe darf jeder selbst spekulieren. Die Stichprobengröße ist zu klein, als dass sie als repräsentativ bezeichnet werden könnte.

    Zum Ergebnis:

    Von 827 geimpften Schwangeren verloren 104 durch spontane Fehlgeburten den Fötus. Das ergibt eine Quote von 12,6%, was im normalen Bereich von Spontanaborten in der ersten Schwangerschaftshälfte (bis zur 20. Woche) liegt, die bis zu 20% ausmachen.

    So bewerten es auch die Studienleiter in ihrer Analyse und Ignorieren das folgende Aber!


    Es ist ein dickes Aber: 700 Geimpfte erhielten die Impfung erst im dritten Schwangerschaftstrimenon. Nur 127 Frauen unter den Geimpften befanden sich in den ersten beiden Trimena bis zur 26. SSW und von diesen 127 verloren nach der Impfung 104 ihr ungeborenes Kind. Das ist eine Quote von 82% gegenüber bis zu 20% bei Ungeimpften bis zur 20. SSW.

    Bei diesem starken Effekt ist es offensichtlich, dass der Impfstoff in dieser Phase toxisch wirkt. Da sind dringend weitere Untersuchungen notwendig und bis dahin die Empfehlung, Schwangere bis mindestens zur 20. Woche nicht mehr zu impfen.

    Da kann man ja direkt dankbar sein, dass bei uns die Politik auf die STIKO hört und von der Impfung Schwangerer absieht.

    Für mich unfassbar, dass die Autoren diesen Teil verschweigen. Politisch gewollt ist es allemal!

    Das alles findet man auf der Seite des Journals, die Zahlen in Tabelle 4:

    https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/nejmoa2104983

  • Corona-Virus

    • dr.peilett
    • 7. Juli 2021 um 15:49

    https://www.srf.ch/news/internati…gegen-rassismus

    Jane Elliotts berühmtes Experiment Ende der 60er Jahre, als sie Kinder in die guten Blauaugen und die bösen Braunaugen nach Gutdünken unterteilte, was die Blauaugen in Kürze zu Monstern gegenüber den Braunaugen machte und umgekehrt dann in Windeseile genauso funktionierte, klappt auch gut mit Erwachsenen.

    Der Ton gegenüber Nichtgeimpften verschärft sich nicht nur öffentlich, sondern auch in bemerkenswerter Weise hier im Forum. Ja, die deutsche Gesellschaft und besonders eine Vielzahl der Individuen hat sich nach anderthalb Jahren Indoktrination gewandelt -oder war alles womöglich vorher schon als Anlage vorhanden? Was die Deutschen in früheren Zeiten physisch geregelt haben, findet sich in sehr erschreckender Weise nun als Diskriminierung, Ausgrenzung, Herabsetzung gegenüber Abweichlern wieder.

    Mal schauen, wo das so hinführt.

    Mal wieder ein Zitat des Bundesrates Alain Berset aus der Schweiz: "Maskenpflicht nur für Ungeimpfte wäre diskriminierend"!

  • Corona-Virus

    • dr.peilett
    • 7. Juli 2021 um 00:52

    Ein interessantes Interview mit Prof. Dr. Allerberger, das österreichische Pendant zu unserem RKI-Boss Wieler, mit dem Unterschied, dass man in Österreich keinen Tierarzt sondern einen Humanmediziner erwählt hat:

    https://www.deinetube.com/watch?v=Ujrscw4wPcw

    Interessant deshalb, weil mit Aussagen wie "Ohne PCR-Tests wäre die Pandemie niemandem aufgefallen" (was Herr Drosten ja schon beim letzten SARS-Ausbruch 2014 wusste und anprangerte) gespickt und der interessanten Auffassung, dass die Impfung der Nicht-Risikogruppen nur gegen die Angst und nicht aus einem medizinischen Nutzen stattfinde!

    Hört hört!

  • Corona-Virus

    • dr.peilett
    • 2. Juli 2021 um 11:49
    Zitat von Arminiafranke


    Vielleicht einfach, weil das Vorhalten freier Betten für an COVID Erkrankte im Jahr 2020 bis zum 30.09.2020 subventioniert wurde? Wo sollen denn die zusätzlichen Intensivbetten hergekommen sein, inklusive Räumlichkeiten etc.? Da werden kaum in den Krankenhäusern innerhalb von wenigen Wochen Bauten hochgezogen worden sein, um den Platz für die zusätzlichen Betten zu haben.
    Betten wurden auf Wunsch der Regierung und gegen Subventionierung freigehalten, dafür lukrative OPs, Diagnostik etc. abgesagt. Ein Teil davon sicher deklariert und/oder ausgestattet als Intensivbetten. Das Ganze wurde wieder rückgängig gemacht, als die Krankenhäuser ab Oktober erst einmal wieder selbst Geld über ihre Betten generieren und "nicht genug" Covid-Patienten dafür da waren. Also wurden diese aufgebauten Covid-/Intensiv-Kapazitäten wieder in normale Bereiche umfunktioniert, um "normalen Krankenhauskram" machen zu können.

    Mag sein, dass dabei das ein oder andere Haus zum Erhalt der Förderung mehr Intensivbetten aufgebaut hat, als sie personell bedienen konnten. Ob das dann gleich systemischer Betrug "der Krankenhäuser" war?
    Hat eigentlich schon jemand angeprangert, dass sich viele Betriebe durch die steuergeldliche Förderung der Kurzarbeit gesund stoßen, indem sie bei fast normaler Produktions- bzw. Verkaufszahlen Lohnkosten an den Staat bzw. die Steuerzahler abwälzen?

    Da bin ich schlicht anders informiert als Du. Meines Wissens wurden Milliarden an Steuergeldern für die Schaffung neuer Intensivbetten ausgeschüttet. Wie die Kliniken die bereitstellen sollen, ist nicht mein Thema, aber dass sie es hätten sollen, wenn sie kassieren, ist doch wohl klar.

  • Corona-Virus

    • dr.peilett
    • 1. Juli 2021 um 19:13
    Zitat von Richie

    Fazit
    Angesichts der komplexen Lage kann aktuell nur ein Zwischenfazit gezogen werden. In vielen Punkten steht Aussage gegen Aussage. Ob Kliniken tatsächlich mit betrügerischen Absichten Intensivauslastungen falsch angegeben haben, kann derzeit noch nicht sicher gesagt werden.


    Manche Experten kritisieren einen sorglosen Umgang der Politik, insbesondere des Bundesgesundheitsministeriums, mit Steuergeldern. Krankenhausvertreter weisen alle Anschuldigungen zurück. Die Opposition sieht die politische Grundlage für Pandemie-Maßnahmen in Frage gestellt. Die Fachgesellschaft Divi wiederum betont, die Datenqualität sei jederzeit zuverlässig gewesen.


    Interne Schreiben des RKI, worin Missstände womöglich benannt wurden und die jetzt Klarheit bringen könnten, sind bislang nicht öffentlich zugänglich.


    Haben Kliniken falsche Daten zu Intensivbetten vermeldet? - ZDFheute

    Alles anzeigen

    Respekt, diesen Artikel wollte ich auch als Beispiel für die Kehrtwendungen, die so manch einer nach dem Bericht des Bundesrechnungshofes hinlegen musste, posten. Kurz zuvor hieß es noch beim ZDF: "Viele der Vorwürfe Schrappes basierten auf Fehleinschätzungen und mangelnder Kenntnis der tatsächlichen Lage in Kliniken."

    Nun ist es so, wie in dem von Dir zitierten Text, es steht Aussage gegen Aussage und zwar die Aussage der Fakten der Schrappe-Untersuchung und des Bundesrechnungshofes gegenüber der Aussage der des Betrugs verdächtigten Parteien DIVI und Krankenhäuser "wir haben aber nicht betrogen".

    Na dann mal her mit den Erklärungen: Warum stieg die Zahl der Intensivbetten so stark, solange der Bund die Bereitstellung neuer Betten plus Personal subventionierte (über 10 Milliarden) und sank dann im Winter um beinahe 10.000 Betten, als auf einmal nach prozentualer Auslastung gefördert wurde?

    In diesem Fall muss man nicht einmal 1 und 1 zusammenzählen können, da reicht weniger IQ.

    Kliniken mit Intensivmedizin gehören zu den Gewinnern der Krise, trotz der Minderauslastung im Jahr 2020 war es das wirtschaftlich erfolgreichste Jahr ever!

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