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Richtig!
Ich sehe das genauso.
Neuhaus hat für mich bewiesen das er es hier kann (Meier auch).
Er hat uns zunächst vor dem Abstieg in Liga drei bewahrt und nach der Übernahme von Saibene sportlich in gutes Fahrwasser geführt.
Und schlussendlich steigt man dann ziemlich überraschend in die Bundesliga auf.
Und genau dann wäre es gut gewesen Sinn für Realität zu beweisen.
Ein sofortiger Wiederabstieg wäre ein durchaus ein realistisches Szenario gewesen.
Nichts ungewöhnliches also. Und mit Neuhaus als Trainer hätte man solide weiterarbeiten können.
Stattdessen greifen irgendwelche Mechanismen. Die Geschäftsführung feuert einen etablierten Trainer weil man die Fleischtöpfe von Liga eins nicht verlassen mochte. Das ist natürlich wirtschaftlich verständlich, aber dann sollte man im Vorfeld nicht über solche Dinge wie Demut, Paddelboot und schon garnicht von Kontinuität faseln. Es war unter UN in Liga eins nicht alles gut. Gerade zum Zeitpunkt der Entlassung war die Mannschaft sehr defensiv eingestellt und hatte in den letzten Spielen immer drei Gegentore bekommen.
Aber:
So what!
Wir waren nur ein Paddelboot und die Mannschaft war eine gute, wirklich gute Zweitligamannschaft - aber das reicht eben nicht für Liga eins!
Und wenn du irgendwann mal sagst man möchte sich unter die ersten 24 (glaube ich) im deutschen Profifussball etablieren, dann gehört ein solcher Abstieg eben dazu. Dann machst du anschliessend in Liga zwei weiter - so wie Freiburg.
Ansonsten sind solche Äußerungen doch nur leere Worthülsen.
Ich habe keine Glaskugel und weiß nicht wie es weiter gegange wäre mit UN als Trainer.
Und ich will UN hier auch nicht als Heilsbringer verehren.
Aber es war ein erfahrener Trainer mit entsprechendem Standing.
Stattdessen kommen danach solche Trainerverpflichtungen wie Kramer und Forte.
Ich denke auch, dass man seinerzeit einen wichtigen Schritt in Richtung Kontinuität vertan hat.
So ein geiles Zitate-Kunstwerk! Wieviele Stunden hast du daran gesessen?