ZitatOriginal von Sputti
Die Haupteinnahmequelle der Stadiongesellschaft ist die Pacht, die sie für das Stadion und das Trainingsgelände erhält. In der dritten Liga dürfte die Pacht zu niedrig sein, in der ersten oder zweiten Bundesliga wären aber wohl Überschüsse denkbar. Stell dir das wie einen Immobilienfonds vor, in dem du investierst und der seine Erlöse aus der Vermietung erzielt.
Jemand der Stadionanteile kauft verdient somit nicht direkt am Eintrittsgeld und der Werbung sondern allenfalls dadurch, dass eine höhere Miete erzielt werden kann.
Sein Anreiz, in die Stadionsgesellschaft zu investieren, liegt somit darin den Verein zu unterstützen und bestenfalls unter hohem Risiko langfristig aus seinem Investment eine Rendite erzielen zu können.
nicht zu vergessen der Gegenwert für geleistete Darlehen in "Steinen", denn bislang wäre bei einer Insolvenz der Arminia-Konstrukts der ein oder andere "Investor" mehr oder weniger leer ausgegangen.
Zum generellen Vorgang der jetzt exerzierten Ausgliederung, so hab ich mir das schon letztes Jahr gedacht, wir haben jetzt kein Stadion (und Trainingsgelände plus die beiden Häuser!) mehr, aber immer noch 18-20Mio Verbindlichkeiten. Bzw. im Moment haben wir wohl vielleicht noch ein halbes Stadion, aber die andere Hälfte soll ja verpingelt werden, dafür bekommen wir dann mit viel Glück 5Mios..... die wir natürlich in den zukünftigen Jahren x-fach an die Stadiongesellschaft als Miete zurückzahlen.
Dazu kommt noch, dass von der anderen "wertvollen" Tochter auch bereits ein geschätztes Drittel für lächerliche 2Mio verschenkt wurde.
Alles in allem sieht die Zukunft für Arminia jetzt echt rosig aus ![]()
was mir aber einfach nicht in den Kopf will, warum hat man damals nicht mal ansatzweise versucht, das mit Sicherheit nicht billige Berger-Gutachten umzusetzen?