Eine kleine Annekdote am Rande:
Im kicker wurde MF gefragt, ob er nicht zu offensiv hat spielen lassen.
Eine kleine Annekdote am Rande:
Im kicker wurde MF gefragt, ob er nicht zu offensiv hat spielen lassen.
@crime-pays
Lassen wir es dabei bewenden. TG ist ein gewisses Risiko eingegangen, meinetwegen hat er Hara-Kiri begannen, auch wenn der Spielverlauf dem nicht unbedingt beipflichtet. Er hat die Verantwortung dafür übernommen, auch wenn er nicht von seiner Idee abrückt. Es hat den Anschein, dass er einen gewissen Hang zur Arroganz hat. Das will ich nicht abstreiten. Aber dieses findet man bei vielen auch erfolgreichen Trainern. Rapolder oder TvH können sich da auch nicht ganz von frei machen. Aber er wird auch aus so einem Spiel lernen (oder erst recht). Da bin ich mir relativ sicher. Ansonsten lasst uns hoffen, dass der positive Trend in der Meisterschaft in den nächsten Spielen anhält.
ZitatOriginal von blauerjunge76
Das ist keine Diskussion über die Personalie P.Fort, sondern der Hinweis auf fehlende Ergänzungen und Alternativen im Sturm.
CrimePays spielt ja darauf an, dass der Stürmer, der bei Arminias System auf dem Feld steht nicht unbedingt Knipser-Qualitäten besitzen muss, sondern für Räume sorgt, aus denen die offensiven Mittelfeldspieler für Torgefahr sorgen können. Das hat bei Federico bisher sechsmal, bei Katongo viermal als auch bei Janjic und Kirch geklappt. Es ist natürlich dem Stürmer nicht verboten, Tore zu schießen, aber in diesem System ist das nicht so elementar wichtig, wie in herkömmlichen Systemen oder wie bei Arminia in der letzten Saison. Von daher könnte man da durchaus auch einen Berisha, wenn er seine Fähigkeiten, die er durchaus besitzt, zeigt, einen Katongo oder einen Janjic hinstellen.
20 Tore in 88 Spielen, die alle in einer europäischen ersten Liga erzielt wurden, halte ich jetzt für einen relativ jungen Spieler für keine schlechte Quote. Man kann sich sicherlich darüber streiten, welches Niveau die norwegische oder dänische Liga hat. Aber speziell die dänische Liga halte ich für so schlecht nicht.
ZitatOriginal von CrimePays
Ja ja, Arminias Kader scheint schon von außergewöhnlicher Qualität zu sein. Wie sonst ist es zu erklären, dass kein anderer 1. oder 2. Ligist in dieser Ausführlichkeit rotiert hat? Mal gucken, wei breit Gerstners Schultern noch sind, wenn er dem Verein weiterhin solch Schaden zufügt. Ein finanziell eminent wichtiges Spiel derart fahrlässig vorzubereiten, ist das eine. Jetzt aber schon mal anzukündigen, das nächste Mal wieder genau so handeln zu wollen, kann selbstdarstellerischer und unbelehrbarer kaum sein.
Vielleicht ist er einfach auch nur mutiger als andere Trainer. Komisch auch, dass obwohl die anderen Trainer kaum Experimentierfreudigkeit an den Tag gelegt haben, trotzdem überraschend viele Bundesligisten ausgeschieden sind. Von daher tue ich mich mit dem Ettiket "unbelehrbar" auch recht schwer. Arminia hatte es selbst in der Hand, den Sack zuzumachen. Sie haben 2:0 geführt, hatten Chancen auf ein drittes Tor. Für mich ist dieser Spielverlauf kein Beleg dafür, dass die Rotation zum Ausscheiden geführt hat. Vielmehr hat vermutlich die 2:0-Führung dazu geführt, das Spiel nicht energisch genug weiterzuführen. Und gerade das Energische hätte man ja am ehesten von Spielern, die sich aufdrängen wollen, erwartet.
ZitatOriginal von Exteraner
Er sieht die Schuld aber nicht in der Rotation und würde beim nächsten mal wieder genauso handeln. Er hatte einfach gehofft, dass die Reservespieler richtig Gas geben um ihre Ansprüche auf einen Stammplatz zu verdeutlichen.
Und diese Sichtweise kann ich nachvollziehen. So wie das Spiel gelaufen ist, hätte es auch mit einer "besseren" Besetzung laufen können. Es war ja anscheinend nicht so, dass Trier Arminia an die Wand gespielt hat.
ZitatOriginal von Richie
Das da mehr hätte kommen müssen ist das eine, die völlig überzogene Bewertung (bzw. Abwertung) der Spieler nach einem Pokalspiel eine andere. Klar ist, es hat sich keiner aufgedrängt. Auch Janjic nicht, weil er außér den zwei Toren nicht sehr gut gespielt hat. Erkenntnisse hat man auch gewonnen. Zum Beispiel, dass Fischer nicht besser als Lamey, Risgard nicht besser als Kauf und Fernandez nicht besser als Eilhoff ist.
Trotzdem halte ich es für Blödsinn, jetzt diese Spieler nach einem Spiel zu beurteilen, ihnen die Zweitligatauglichkeit abzusprechen. Jder einzelne hat im neuen Kollektiv nicht funktioniert, aber das heisst noch nicht, dass er nicht als einzelner Ersatzmann in der funktionierenden ersten Formation gut spielen würde. Das wollte ich mit dem oberen Part ausdrücken.
Dem möchte ich zustimmen. In einem gut laufenden Spiel hätte jeder einzelne bessere Chancen gehabt, sich zu zeigen.
Eine kleine Korrektur:
Berisha hat in der dänischen Liga 15 Tore (11 in einer, 4 in einer andereren Saison) geschossen (die drei Tore in Norwegen hat er übrigens in acht Spielen, die vier bei seiner zweiten Zeit in Dänemark in 13 Spielen).
Ein Tor per Elfmeter sagt nun wirklich wenig über Torgefahr aus, soll aber natürlich nicht unterschlagen werden.
Es stimmt, dass man wenig "echte" Stürmer im Kader hat, aber nicht wenig torgefährliche Spieler. Auch wenn er im Mittelfeld vielleicht besser aufgehoben ist, glaube ich trotzdem, dass Katongo auch im Sturm nicht untergehen würde. Eine gewisse Torgefahr hat er diese Saison durchaus bewiesen. Auch bei Janjic bin ich mir nicht sicher, ob man eine Einsatzmöglichkeit als Aushilfe im Sturm völlig ausschließen kann. Trotzdem hätte ich allerdings keine Probleme damit, wenn in der WP noch eine weitere Alternative im Sturm verpflichtet werden würde. Ich sehe da allerdings fast nur Chancen, wenn man die Unterstützung der Wirtschaft gewinnt, denn zum einem gehören Stürmer zur begehrten Spezies und werden zum anderen in der WP eher noch teurer.
Es wurde ja bei seiner Verpflichtung gesagt, dass Guela wohl bis Mitte Oktober brauchen würde, bis er auf dem selben Level ist. Und ich denke, es gab in Trier schon genügend Wechsel. Ich könnte mir vorstellen, dass er reingekommen wäre, wenn es länger 2:0 gestanden hätte oder Arminia den Vorsprung sogar hätte ausbauen können.
ZitatOriginal von Arminen-Stefan
Das sehe ich anders, denn das Spiel, so wie es verlief, gab keinen Anlass zu glauben, dass Trier wirklich ein ernsthafter Gegner sein könnte. Das 2-0 war dafür nur die Bestätigung. Nach dem Ausgleich, der absolut unglücklich zustande kam, ist man aus allen Wolken gefallen und konnte den Schalter nicht mehr umlegen. Das ist imho auch keine Frage des Willens, den möchte ich sowieso keinem Spieler absprechen. Aber wenn man einen Gegner unterschätzt, ist das Kind bereits in den Brunnen gefallen, wenn der Gegner urplötzlich stärker ist als erwartet.
Ich behaupte, dass es nach dem 2:0 egal war, welche Spieler am Anfang in der Startelf standen. Das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen, hätte da auch der ersten Elf passieren können. Ich glaube auch nicht, dass zu diesem Zeitpunkt des Spiels, die Spieler von Trier sich plötzlich daran erinnert haben, dass Arminia sie aufgrund der Hereinnahme einiger Reservespieler sie eigentlich unterschätzt. Arminia hat zu diesem Zeitpunkt Trier hauptsächlich deswegen unterschätzt, weil sie gegen einen Viertligisten spielen und trotz eines wenig berauschenden Spiels einen vermeinlich komfortablen Vorsprung hatten.
Wer Saglik in Karlsruhe gesehen hätte würde bei ihm vermutlich auch keine große Torgefahr vermuten. Und wenn wir nur nach diesen zwei Toren von Saglik im ersten Spiel gehen (am letzten Spieltag fiel sein Tor ja durch einen Elfmeter), dann kann man auch einem Janjic Torgefahr unterstellen und schon hätten wir wieder jemand mehr, der Tore schießen könnte.
Ich glaube, die Quote an Gedulsfällen, wie du es so nett bezeichnest, ist in der zweiten Liga nicht über Gebühr hoch, erst recht nicht bei den BL-Absteigern. Cottbus z.B. muss zur Zeit auch viel Geduld bei Radu walten lassen. Und das ist ein Spieler, den viele hier sicherlich sofort mit Kusshand genommen hätten. Gerade Stürmer tun sich häufig am Anfang schwer, wenn sie neu in einen Verein kommen. Davon kann auch Saglik ein Lied singen. Und Arminias Ex-König könnte man hier ja als Prototyp ansehen.
Insgesamt gesehen ist die Bilanz bei den Neuzugängen dieser Saison so schlecht nicht. Feick, Federico und Fort sind zur Zeit Stammspieler, Delura war es bis zu seiner Verletzung.
ZitatOriginal von dummbax
Bleibt einfach nur zu hoffen das wir öfters mal mit 5:0 führen damit Berisha Spielpraxis bekommt.
Nochmehr hoffen sollten wir allerdings das sich kein Stürmer der 1. Mannschaft verletzt und der Trainer gezwungen wird Berisha einsetzen zu müssen
Vielleicht sollte man mit dem Berisha-Bashing noch ein wenig warten, und nicht nach dem ersten Pflichtspieleinsatz von Beginn damit anfangen.
TG hat die Niederlage auf seine Kappe genommen. Steht heute in NW und bild.
Nur dass Schüco nicht dieselben Möglichkeiten wie VW besitzt, Autokrise hin oder her und zweiten die Identifikation zwischen VfL und VW eine ganz andere ist als bei Arminia und Schüco.
Es wird wohl in der 2. Liga keine Mannschaft geben, die Spieler wie Katongo und Federico gleichmäßig ersetzen können. Das Spiel hat sicherlich gezeigt, dass man immer noch ähnlich souverän spielt, wenn man 3/4 der Mannschaft austauscht. Aber für einen "neuen" Spieler ist natürlich, wenn er als einziger in einen an sich funktionierenden Verbund reingeschmissen wird. Jetzt nach einem Spiel oder wie bei Risgard nach zwei Spielen den Stab über die entsprechenden Spieler brechen zu wollen, halte ich für erheblich verfrüht.
Ich denke, es gibt in der 2. Liga nicht allzu viel Mannschaften, die zwei torgefährliche Spieler wie Katongo und Federico in ihrem Kader haben. Auch bei Fort sehe ich durchaus Potential, dass er mit der Zeit noch torgefährlicher wird. Das offensive Mittelfeld ist meiner Meinung nach immer noch auch in der Breite sehr gut besetzt. Neben Katongo und Federico haben Kirch, Halfar und Delura schon starke Spiele gezeigt. Janjic kann man eine gewisse Torgefahr nicht absprechen. Bei Guela muss man abwarten.
Auch das defensive Mittelfeld sehe ich noch nicht gefährdet. Risgard hat immerhin in der dänischen Liga eine gute Rolle gespielt. Ich würde mal nicht behaupten, dass die dänische Liga meilenweit von der 2. Liga entfernt ist, wenn überhaupt. Zudem besitzt er CL-Erfahrung und hat in der Vorberitung gute Ansätze gezeigt. Gut, er hat in Fürth als auch gegen Trier sicher nicht stark gespielt, doch ihm jetzt schon alles absprechen zu wollen, halte ich für verfrüht. Kirch hat in Gladbach auf dieser Position gespielt und ich traue ihm dies auch zu. Kerr wird ja von einigen einiges zugetraut. Ich habe ihn noch nicht spielen sehen, kann ich also nicht beurteilen.
Im Sturm muss man abwarten. Fort fand ich bis jetzt gar nicht mal so schlecht. Berisha hat an sich die Anlagen, sich in der 2. Liga behaupten zu können.
Auf den defensiven Außen, speziell links könnte man vielleicht noch jemanden gebrauchen. Schuler ist zur Zeit nicht in der Lage, hier zu überzeugen, wobei er letzte Saison noch recht stark gespielt hat. In der IV habe ich keine Bedenken. Ich denke, dass auch Fischer sich noch steigern kann. Wenn allerdings Kucera länger noch ausfallen sollte, könnte man überlegen, ob man hier noch Bedarf hat.
Mal ganz davon ab, dass Werbung durchaus das Kaufverhalten beeinflussen wird, sonst bräuchte kein Unternehmen Geld in diese zu stecken, handelt es sich im Falle VfL Wolfsburg ja nicht direkt um Werbung. Ein Unternehmen sponsert einen Verein, um zum einem seinen Namen bekannter zu machen und zum anderen eine positive Besetzung seines Firmennamens zu erreichen. Da der VfL Wolfsburg stark mit VW in Verbindung gesetzt wird, bringen positive Erfolgserlebnisse im Fußball auch positive Assoziationen. Ich gehe z.B. stark davon aus, dass es Krombacher im Fußball nicht geschadet hat, bei Arminia auf dem Trikot zu prangern. Ich persönlich greife jetzt schon mal eher zu Krombacher, wenn ich den Getränkemarkt ansteuere.
Wenn jetzt z. B. ein Fußballfan im Ausland mitbekommt, dass der VfL Wolfsburg so erfolgreich in Deutschland Fußball spielt und er die starke Verbindung des Vereins mit VW erkennt, wird er in vielen Fällen die Marke VW mit anderen Augen sehen. Viele Unternehmen werden im Ausland von dem Begriff "Made in Germany" profetieren, auch wenn sie wenig bis gar nichts dazu beigetragen haben, dass dieser Begriff positiv besetzt ist. Genauso profetiert VW vom sportlichen internationalen Erfolg vom VfL Wolfsburg.
ZitatOriginal von Gönner
Welchen Nutzen hat VW durch den VfL Wolfsburg? Ich glaube nicht, daß die Investitionen in Wolfsburg durch die paar mehr verkauften Autos wieder rein kommt.Man sollte das Ego der Leute die ganz oben in Wirtschaft, Politik und Vereinen um Posten kämpfen nicht unterschätzen. Ohne ein solches kommt man gar nicht erst so weit und ein Ego muß halt entsprechend gefüttert werden.
Das gilt diesmal für alle Seiten. Sein es die "alten Seilschaften", die Wirtschaft oder die kritischen um den Herren Obermann. Es ist ja nicht von ungefähr, daß die Mehrzahl hier bei dem Thema im übertragenen Sinne regelmäßig einen Brechreiz verspürt. Zumindest ist es das was ich aus den vielen Beiträgen hier lese. Am meisten kotzt die Leute hier doch die Geheimniskrämerei im Hintergrund (an den Mitgliedern vorbei) und die Tatsache das es einigen mindestens im gleichen Maße um eigene Interessen geht (Stichwort Ego!) an.
Sollte ich jemals dem Verein dauerhaft den Rücken zuwenden, dann vermutlich wegen einem so oder so ähnlich geratenem Mist.
Das Konzept von VfL Wolfsburg bzw. VW war es immer, ins internationale Geschäft vorzustoßen. Und international kann man mit dem VfL jetzt PR machen. Um mal aus einem Bericht der Süddeutschen zu zitieren: "Viel Erfolg = viel Gegenwert - und um Erfolg und Gegenwert zu sichern, hat der Konzern noch was draufgelegt: für Martins, den Stürmer mit dem Porsche-Motor, für Ziani (fünf Millionen) und Kahlenberg (3,7 Mio.), die dafür sorgen sollen, dass das Spiel des VfL noch besser auf der Straße liegt - und für die tragenden Teile des Meisterautos wie Dzeko, Grafite und Misimovic, deren Gehälter um mindestens 2,4 Prozent aufgestockt wurden." Hinzu kommt noch eine Wolfsburger Besonderheit. Es gibt wohl nur wenig Städte in der Welt, die so stark von einem Unternehmen abhängig sind und wo die Stadt und das Unternehmen so stark miteinander identifiziert werden. In Folge dessen wird auch der VfL Wolfsburg extrem stark mit VW in Verbindung gesetzt. Nach einer Umfrage finden über 83 %, dass der VfL und VW zueinander passen, was den Höchstwert bei allen Bundesligisten bedeutete. Dies lässt erahnen, dass wohl bei kaum einen anderen Klub (wenn überhaupt) der Hauptsponsor in so starkem Maße mit potentiellen Erfolgen in Verbindung gebracht wird. Und da der VfL nun in der Champions League spielt, hat das nicht nur nationale Bedeutung, sondern auch internationale.
In Bielefeld ist eine Symbiose in ähnlicher Form überhaupt nicht denkbar, geschweige denn, dass Arminia international in ähnliche Sphären vorstoßen könnte. Der Werbewert wäre somit für einen einzelnen Sponsor wie Schüco, die stark international aufgestellt sind, nicht vergleichbar. Schüco würde, selbst wenn Arminia in der CL spielen sollte, nicht in einem ähnlichen Umfang von dem sportlichen Erfolg profitieren wie VW, weil nie eine ähnlich starke Verbindung in der Wahrnehmung zwischen Arminia und Schüco wie bei VW und VFL erreicht werden kann.
Dass er als des Trainers Wunschstürmer verkauft worden wäre, halte ich für etwas übertrieben. Er wurde länger getestet und man hat ihn nach längerer Überlegung dann für gut genug erachtet. Nichts anderes wurde öffentlich geäußert. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass Gerstner ihn als Wunschstürmer bezeichnet hätte. Davon mal ab, hast du sicher recht, dass eine Beurteilung als Fehleinkauf zu früh käme und unfair wäre. Ich glaube noch immer, dass er gewisse Qualitäten hat, die Arminia helfen können. Damals beim HSV hat er gute Ansätze gezeigt.
Grundsätzlich ist es ja nicht sonderlich bemerkenswert, wenn ein Ersatztorhüter patzt. Bemerkenswert wird es erst, wenn er vorher von einigen als quasi unfehlbar angesehen wurde, dessen Nichtnominierung mehr oder weniger stark kritisiert wird. Interessant auch, dass sich kaum einer zu der Leistung von Eilhoffs Konkurrent geäußert hat. Ich möchte nicht wissen, was hier los wäre, wenn Eilhoff ähnlich gehalten hätte.
Ja, eine gewisse Überheblichkeit scheint durchaus vorhanden zu sein. Man kann natürlich auch argumentieren, dass er durch den Einbau der vielen Reservespieler dokumentiert hat, dass die Aufgabe Trier so schwer nicht ist. Mag sein, dass dadurch auch der eine oder andere Spieler (vor allem nach der 2:0-Führung) sich zu sicher fühlte.
Ich persönlich hatte vor dem Spiel mit weniger Veränderungen gerechnet. Vielleicht hätte ein moderaterer Einbau von "Reserve"-Spielern das Spiel positiver beeinflußt. Allerdings hat gerade der Spieler, mit dessen Einsatz von Beginn an ich am wenigsten gerechnet habe, sich am meisten aufdrängen können.