Bei aller Skepsis gegenüber diesem Deal und gegenüber dem Finanzgebahren der Profi-Clubs muss man schon feststellen, dass der Großteil der Erlöse nicht für konsumptive Ausgaben und Schuldenlöcher stopfen der Clubs eingesetzt wird, sondern für Investitionen der Liga als Ganzer (teilweise auch in die Infrastruktur bei den einzelnen lokalen Standorten, also bei den Clubs). Ich denke übrigens auch nicht unbedingt, dass die Streaming-Infrastruktur nur aufs Ausland zielt. Irgendwann wird die DFL ihr eigener TV-Sender sein, auch im Inland. Da knappst dann kein privater Medienanbieter noch was von den Gewinnen ab. Das sind schon zukunftsträchtige Investitionen für die DFL. Daher glaube ich gerade nicht wie viele Fans, dass der Investor es sein wird, der weiter an der Kommerzialisierungsschraube dreht. Der wird das auch tun. Aber primär wird das die DFL selbst tun mithilfe dieser Investitionen. Das Hauptproblem wird sein, dass die Kluft zwischen kleinen und großen Clubs nochmal größer wird durch diesen Deal. Aber das hatten andere wie Gönner bereits herausgearbeitet.
Das ist sicher korrekt. Der Sportschau liegen die genauen Planungen auch vor.
Interessant wird sein, für wann sich das für die Vereine auszahlt. 4 Jahre wird das Loch durch die 300 Millionen gestopft.
Ob davor schon Mehreinnahmen generiert werden können oder Jahre danach bleibt abzuwarten.
Darum bin ich für Arminia erst einmal nicht so skeptisch bzgl. der Schere, sofern wir diese oder nächste Saison aufsteigen und uns in Liga 2 halten.
Edit:
Eigentlich müsste dieses Ereignis das BOWL motivieren, uns schnell wieder hoch zu bekommen.