ZitatAlles anzeigenOriginal von siese
Die Vereinführung hat die Saison abgehakt. Wenn man gar befürchtet, ein neuer Trainer würde in den verbleibenden Spielen "verbrannt", dann ist klar was uns aus Sicht der Vereinsoberen in den kommenden Spielen erwartet: ein Disaster.Dass diese Herren im gleichen Atemzug die Befürchtung äußern, das Stadion bliebe leer, unterstreicht die Erwartung der Vereinsführung an die verbleibenden Spiele: man erwartet gar nichts. "Wir geben niemals auf" das war also ein nettes Transparent in Hamburg, aber wohl für diese Vereinsführung etwas unangemessen. Richtig wäre gewesen: "Wir geben erst in 14 Tagen auf".
Am Ende der Saison erleben wir also das genaue Gegenteil von dem, was am Anfang stand: Thomas Gerstner redete von Platz 1 um eine Aufbruchsstimmung zu verbreiten. was m.E. auch genau richtig war. Am Ende jammert man rum, verbereitet nur noch Angstprognosen und darf sich hinterher über die miese Stimmung nicht wundern.
Nachdem man vor der Saison das Geld aus fünf Jahren 1. Liga verjubelt hat, verjuxte man in dieser Saison das letzte, was von diesen erfolgreichen Jahren übrig war: einen für 2. Ligaverhältnisse sehr guten Kader und eine in den letzten Jahren gewachsene Unterstützung des Vereins im Publikum.
Die guten Spieler werden gehen, das Publikum kommt nicht und in der nächsten Saison geht es allenfalls ums wirtschaftliche Überleben. Dafür dann den Wunschtrainer der Vereinsführung zu finden, das dürfte schwer werden.
Also gilt es Abschied nehem: so einen guten Kader wie derzeit werden wir auf absehbare Zeit nicht mehr auf der Alm sehen.
Welcher Trainer dann die Truppe in Zukunft verwaltet, das kann einem jedenfalls für die nächste Monate ziemlich egal sein.
Tja, leider ein Post, das man voll und ganz unterschreiben kann. Die Lage ist so schlecht wie nie, und das nach vielen Jahren in der Bundesliga. Dazu kommt "die Wirtschaft", die nichts tut außer zu labern und sich preiswert Einfluss zu verschaffen. Es ist echt traurig.