Jetzt brauche ich mal Euer Expertenwissen. In den letzten Presseberichten zu möglichen Geisterspielen wird bei den notwendigen Tests immer nur auf die Laborkapazitäten abgehoben. Und da scheint ja z.B. das Angebot von Tönnies eine Lösung zu bieten. Aber braucht es für die Tests denn keine speziellen TestKits? Ich hatte immer im Hinterkopf, dass es auch nicht ausreichend Testmaterialien für alle gibt! Irre ich mich da?
Beiträge von foreverDSC
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Letztendlich steht und fällt hier alles mit den Tests. Arabi hat im Interview mit dem WB sinngemäß angedeutet, dass der DFL Laboratorien bekannt seien, deren Kapazitäten bei weitem noch nicht ausgelastet seien und bei denen auch keine Anfragen von offizieller Seite vorlägen. Denn der Fußball sei natürlich nicht wichtig genug, um unnötig Testkapazitäten zu beanspruchen, die andernorts dringend gebraucht werden. Klingt für mich sehr mysteriös!
https://www.westfalen-blatt.de/DSC/4187095-Ar…UetJ63ySfy7fwZI
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Erst einmal kann gar nichts ausgetragen werden, denn Stand jetzt sind solche Spiele immer noch verboten! Und da die Bundesliga laut Söder gar kein Thema bei den Beratungen war, ist da wohl auch nicht davon auszugehen, dass sich hier kurzfristig was ändert.
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Ich glaube eher, dass man sich im Spinnennetz verfangen hat, wenn man anderen Leuten wie HV Worte im Mund verdreht, die er gar nicht so gemeint hat, nur weil man so eine Sache gerne selber überinterpretieren möchte...

Wenn Du genau gelesen hättest, wüsstest Du, dass das ausdrücklich nicht auf Heimatverein, sondern auf den Spiegelartikel bezogen ist!
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Das geht jetzt keinesfalls gegen 33615, aber genauso geht populistische Argumentation, ganz egal ob von links oder rechts. Es werden 2 Fakten miteinander verbunden bzw. verglichen, ohne aber die Hintergründe auszuleuchten, und damit dann sofort die emotionale Ebene des Zielobjekts angesprochen. Wer dann die Argumentation nicht genau prüft, hat sich schon im Spinnennetz verfangen!
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Mit welchen Vereinen möchte Lauterbach da Bundesliga Spiele sehen ? Die Vereine sind bis Herbst insolvent und spielen in der Kreisliga. Ich denke da werden nicht Mal 12 Vereine zusammen kommen, selbst wenn man die Finanz Stärksten Teams aus der 3.Liga hochzieht. Leipzig, Leverkusen, Wolfsburg, Hertha, Bayern, Dortmund, Würzburg und Uerdingen. Evt. 1860 München, Ingolstadt und Kaiserslautern. Bundesliga mit 11 Vereinen
Lauterbachs Modell würde ja praktisch nur bedeuten, dass die alte Saison abgebrochen wird und dann einigermaßen pünktlich die neue Saison (wenn auch ohne Zuschauer) beginnt. Und das sehe ich auch immer noch als das realistischste Szenario an. Und da sehe ich so ein Weltuntergangsszenario, wie Du es hier zeichnest, als absolut überzogen an. Natürlich wird jetzt von der DFL und den Vereinen erst einmal kräftig schwarzgemalt, aber ich bin mir sicher, dass es am Ende doch nur ganz wenige Vereine wirklich erwischen wird. Pragmatische Lösungsansätze sind jetzt gefragt. So könnte ich mir u.a. vorstellen, dass am Ende doch abgespeckte Fernsehgelder fließen werden, evtl. anteilig im Vorgriff auf die Folgesaison. Denn Sky und DAZN sind doch absolut nicht daran interessiert, sich selbst ihr Standbein wegzuhauen. Und wenn ich lese, dass in den Niederlanden die Vereine auf den Abbruch drängen (und wesentlich niedrigere Etats als hiesige Zweitligisten dürften die Clubs der Ehrendivisie ja wohl auch nicht haben), dann bin ich sicher, dass auch hier nichts so heiß gegessen wird wie es gekocht ist!
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Meine DK hat um die 390 € gekostet, 5 Spiele entfallen, das sind etwa 30 %. Wir reden also bei einer Sitzplatzdauerkarte bereits über einen Betrag von mehr als 100 €. Bei fast 10.000 (?)verkauften DK (dabei allerdings auch Stehplätze, aber auch noch teurere Sitzplätze) wären auch 15 % Erfolgsquote mehr als 100.000 € für die Vereinskasse! Darum bin ich ja auch der Meinung, dass man sich marketingtechnisch mal Gedanken machen sollte, wie man hier noch mehr Leute zum Verzicht motivieren könnte.
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Warum ist das in der Praxis nicht zu realisieren? Sorry, aber das ist doch Quatsch! Wenn ich als Kunde möchte, dass dieses Geld von mir gespendet wird, dann lasse ich es zurückzahlen und setze es dann ein, wie von mir gewünscht. Macht für den Verein finanziell keinen Unterschied, ob sie das Geld an den Kunden zurückzahlen oder in dessen Auftrag für einen wohltätigen Zweck einsetzen. Im Gegenteil, hier können sie sogar noch imagemäßig profitieren.
Eine Auswirkung auf die Leute, die ihr Geld zurückhaben möchten, wird diese Aktion nicht haben, insofern ist es egal, ob der Verein CL, EL oder 2. Liga spielt.
Die Aussage sollte aber m.E. sein, dass die Eintracht das Geld nicht so unbedingt braucht und daher viel leichter derlei Imagearbeit leisten kann. Vereine wie Arminia, denen vor allem, falls die Fernsehgelder auch noch ausbleiben sollten, das Wasser buchstäblich bis zum Hals steht, werden aber viel stärker darauf hinarbeiten müssen, dass zumindest ein großer Teil der Dauerkartengelder im Verein bleibt!
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Vielleicht sollte der Verein sich mal ein paar Aktionen überlegen, wie man den DK-Inhabern den Verzicht auf eine Erstattung schmackhaft machen könnte. Mir fallen da spontan so Sachen wie ein Spendertrikot oder die Verlosung von attraktiven Fan-Preisen wie eine Reise ins Trainingslager oder eine VIP-Fahrt zu Auswärtsspielen ein.
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In Holland soll die Serie jetzt auch mit Geisterspielen fortgesetzt werden, aber anders als hier bei uns gibt es dagegen massive Proteste der Vereine! https://www.faz.net/aktuell/gesell…k-16677896.html
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Das Ganze wird nur funktionieren, wenn bei erneuten lokalen Ausbrüchen viel schneller und häufiger getestet wird als derzeit, so dass kleine lokale Herde sofort identifiziert und isoliert werden können. Und ich bin mir sicher, dass schon in kurzer Zeit viel mehr Testkapazitäten zur Verfügung stehen werden, auch Schnelltests, für die kein besonderes Labor benötigt wird. Hinzu kommt, dass die Leute jetzt viel stärker sensibilisiert für die Symptome sind, anfangs war das für die meisten hier doch noch eine exotische asiatische Erscheinung, die uns nicht betraf. Und währenddessen konnte sich der Erreger z.B. über die Massenveranstaltungen ausbreiten. Und die sollen ja weiterhin verboten bleiben. Hinzu kommt eine bessere Hygiene und evtl. auch die allgemeine Maskenpflicht an bestimmten Orten. Aber oberstes Ziel muss es bleiben, das Gesundheitssystem nicht zu überlasten und niemanden unnötig zu gefährden. Und noch einmal betont: Eine komplette Zwangsisolation der Risikogruppen ist weder praktisch noch vom Grundgesetz her machbar.
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Auch dazu hat sich der Virologe Keukele bereits vor Wochen geäußert. Wenn alle strikt zu Hause bleiben und Kontakte zu anderen Menschen unterbinden, müßte das Virus nach einigen Wochen unter Kontrolle sein da es keine Möglichkeit der Vermehrung findet.
Warum klappt das nicht ?
Weil viele einfach nicht einsehen sich an diese Vorgaben (Kontaktsperre + bleibt zu Hause) zu halten.
Weil vielfach einfach weiter gearbeitet wird als ob nichts wäre. Warum werden sonst täglich tausende Neuinfektionen gemeldet ? Wo und wie stecken die sich nach nun 4 Wochen "wir bleiben zu Hause" an ?
Da auf die Einsicht der Bevölkerung zu hoffen fliegt den Schweden scheinbar momentan gewaltig um die Ohren. Und bei uns kann man ja auch immer wieder hören und im TV sehen wie oft auf die Beschränkungen geschis...wird.
Wenn die Menschen nicht begreifen das es hier wirklich für viele ums blanke Überleben geht, und das man dafür Opfer bringen muß (auch wenn man selbst risikobefreit ist, so es denn so etwas gibt), dann tut es mir leid.Wenn die Zahlen einiger asiatischen Zahlen denn stimmen, haben die es uns doch vorgemacht. Absolute Kontrolle und Quarantäne (eher schon Hausarrest). Das hat China für 3 Monate vorgeführt und wir jammern schon nach 4 Wochen bei weitaus lockereren Vorgaben. In solchen Staaten (China, Singapur, Taiwan, Südkorea) hinterfragt die Bevölkerung nicht groß die Maßnahmen und macht das was gefordert wird.
Ich heiße das nicht gut und würde mir solche Verhältnisse nie wünschen, aber scheinbar funktionieren sie in einer solchen Situation.

Du siehst die Dinge aber auch sehr einseitig! Solange es noch Bereiche gibt, in denen (zusammen) gearbeitet wird, mit dem ÖPNV zur Arbeit gefahren wird und die Leute auch beim Einkaufen aufeinandertreffen, wird es weiterhin Ansteckungen geben. Und ich finde, mit der Kontaktsperre wurde bei uns ein einigermaßen gesundes Maß gefunden, und die Einhaltung funktioniert m.E. auch (noch) einigermaßen gut. Noch stärkere Repressalien wie in Frankreich bringen vielleicht noch minimale weitere Senkungen der Fallzahlen, sind aber kaum aushaltbar und menschenrechtlich äußerst fragwürdig, und ich möchte nicht ausschließen, dass es in Frankreich über kurz oder lang zu massiven Revolten dagegen kommen wird. Wer sein eigenes Häuschen mit Garten hat, mag da vielleicht kein Gespür für das Ausmaß solcher Einschränkungen haben! Aber auch hier wird es spätestens Anfang Mai zu Lockerungen kommen müssen, allein schon, um die Wirtschaft nicht kollabieren zu lassen. Und je länger die Beschränkungen dauern, desto mehr Todesfälle wird es auch durch Depression, Suizid oder einfach Einsamkeit und Isolation bei Älteren geben. Hinzu kommen dann noch häusliche Gewalt vor allem auch an Kindern und das vor allem in den sozialen Brennpunkten. Oben wurde ja schon mit einem zitierten Spiegelartikel klar gemacht, dass die einfache Zwangsisolation der Risikogruppen bei weitestgehender Freigabe für die restliche Bevölkerung keine Möglichkeit darstellt ( hier hat z.B. auch schon der Grünenpolitiker Ströbele sofortige Verfassungsklage angedroht). Sinnvoller wäre es dann schon eher, nachweislich Geheilten einen "Passierschein" auszustellen, obwohl damit dann natürlich auch wieder die Gefahr einhergeht, dass sich einige dann extra infizieren, um ebenfalls größere Freiheiten zu erhalten.
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Mal ganz abgesehen von den wirtschaftlichen Zwängen und der gesellschaftpolitischen Einordnung: Was sollen solche Spiele sportlich? Da treffen dann Teams aufeinander, die völlig aus dem Spielfluss sind, mit je nach Bundesland (und Dickfelligkeit bzw. Dreistigkeit der Verantwortlichen) völlig unterschiedlichem Trainingsstand und spielen (wahrscheinlich) im Hauruckverfahren ohne Zuschauer um die noch zu vergebenden Punkte. Wer noch 13 gesunde Feldspieler hat, muss antreten, bei noch mehr Ausfällen soll (angeblich) das Spiel sogar zugunsten des Gegners gewertet werden. Sorry, aber dann kann man auch gleich würfeln, das ist dann wenigstens ehrlich reines Glücksspiel. Sportlich wäre da ein Abbruch mit Wertung der derzeitigen Tabelle wesentlich gerechter!
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Was ich nicht verstehe: Warum sollte sich bei Abbruch der Saison der derzeitige Tabellendritte so aufregen und auf Blockadekurs gehen, wenn die 2 Mannschaften vor ihm aufsteigen sollen? Die einzige wirkliche Alternative wäre doch Annullierung, und dann würde man selbst doch ebenfalls nicht aufsteigen, man hätte nur den zwei führenden teams den Aufstieg versagt. Und dafür in der kommenden Saison 2 starke Gegner mehr im Kampf um den Aufstieg!
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Wie sieht es eigentlich mit den Tickets aus? Was bietet der HSV an? Ich finde da nichts.
Info seitens des HSV: Bisher gilt das Spiel nur als verschoben und die Tickets bleiben gültig. Von einer Kulanzregelung für Zuschauer, die ihr Ticket lieber zurückgeben würden, ist derzeit (noch) keine Rede!
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Ich finde rückblickend schon, dass man die Tragweite dieses Virus hätte voraussehen können und müssen. Wenn nicht China als „Vorbild“ diente, hätte es spätestens Italien tun müssen. Anstatt von den Erkenntnissen anderer Länder zu lernen, wurde von unserer Regierung wochenlang nur kopiert, was in anderen Ländern direkt in die Katastrophe führte und was in irgendwelchen Maßnahmenkatalogen bei erreichen der jeweiligen Milestones, sprich Infektionszahlen, vorgesehen war. Anstatt frühzeitig Schritte zu überspringen, wurde wochenlang viel zu langsam und behäbig reagiert. Vorbildlich heute Indien: Obwohl nur 500 Infizierte, gibt es JETZT Ausgangssperre für 1,3 Milliarden Inder. Guten Morgen Frau Merkel, Guten Morgen Herr Spahn, das haben Sie verschlafen!
Du machst es Dir aber doch recht einfach! Ganz abgesehen davon, dass damals kaum ein Fan einen Zuschauerausschluss oder eine Absetzung des Spiels befürwortete, liegt das Problem m.E. weniger bei Merkel und Spahn. Spahn wollte eine Absetzung, aber das Heft des Handelns lag am Ende bei den Landesministern und den kommunalen Gesundheitsbehörden. Und da wurde rumgeeiert bis zum geht nicht mehr! Spahn mag man vorwerfen, dass er nicht konsequenter auf die Verbotsschiene gesetzt hat, aber das ist bei unserem föderalen System nun einmal ein sehr sensibler Bereich. Und auch jetzt gibt es doch wieder Landesfürsten, die ihr eigenes Süppchen kochen und die gemeinsame Linie zumindest in Teilpunkten schon wieder verlassen haben. Hinzu kommt, dass auch die jetzt so hofierten Virologen völlig unterschiedliche Ansichten über dies neue Virus hatten/haben. Ex-post-Urteile sind immer viel einfacher als Entscheidungen im ungeklärten Ereignisnebel.
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Gerade gelesen, dass in Polen die Handballliga abgebrochen und mit dem derzeitigen Stand gewertet wird. Je mehr derartige Präzedenzfälle geschaffen werden, umso größer unsere Chance, dass wir, falls die Saison nicht zumindest ohne Zuschauer zu Ende gespielt werden kann, zumindest nicht ganz mit leeren Händen dastehen.
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Das ist kein Schwachsinn, sondern eine Tatsache. Die bisherigen Veröffentlichungen über die anderen Todesfälle verweisen darauf, dass die Personen alt und vorerkrankt oder 'nur' vorerkrankt waren.Kannst Du mir einen Menschen mittleren Alters nennen, der nicht irgendwelche Vorerkrankungen hat, wenn man noch Übergewicht, Bewegungsmangel, übermäßiges Rauchen und Trinken oder zu fettreiche Ernährung dazu rechnet? So wird zum Beispiel auch immer Bluthochdruck angeführt, daran leidet aber de facto mehr als ein Drittel der Bevölkerung. Natürlich gibt es einen gewissen Prozentsatz, der mit Corona stirbt, aber in nächster Zeit ohnehin an seiner eigentlichen Krankheit gestorben wäre, aber die meisten haben zwar zusätzliche Vorerkrankungen, hätten aber ohne Corona noch Jahre oder Jahrzehnte damit leben können. Und wo beginnt bei Dir Alter?
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Wir werden alle im Leben beschnitten und uns wird gepredigt, dass die Krankenhäuser usw. an ihre Belastbarkeit kommen, holen aber Kranke aus anderen Ländern. Das soll einer verstehen???
Da musst Du aber auch das Zeitfenster sehen. Im Moment sind bei uns ja noch die Kapazitäten der Kliniken bis auf wenige lokale Ausnahmen (z.B. Heinsberg) weitgehend frei. Und seitdem überall getestet wird, ist ja auch nicht mehr damit zu rechnen, dass auf einmal lokal ein Infektionsherd binnen Stunden explodiert. Und selbst wenn wir die Ausbreitung der Krankheit nicht deutlich abbremsen können, wird der Nageltest für unsere Kliniken erst kommen, wenn die jetzt aufgenommenen Patienten längst wieder das Krankenhaus verlassen haben, hoffentlich geheilt und lebendig!
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Ich glaube auch, dass die Zahl der tatsächlich Infizierten viel, viel höher liegt, sehe das aber auch durchaus positiv. Denn es zeigt doch, dass Todesrate und Anteil der schwereren Verläufe dann anteilmäßig viel niedriger sind, als es rein statistisch den Anschein macht. Insofern stützt das ja auch durchaus die Argumentation der "alternativen" Experten. Und ohne jetzt zynisch zu werden, wenn ich eine Stadt wie Herford mit 60000 Einwohnern nehme, davon 70% "Pflichtdurchseuchung", also ungefähr 40.000 und davon 1% reale Todesrate, dann komme ich auf insgesamt 400 Tote für Herford. Auf das Jahr gestreckt wäre das gut 1 Toter pro Tag, von denen viele ansonsten aber während dieser Zeit auch ohnehin an anderen Erkrankungen verstorben wären. Immer noch tragisch, aber nicht mehr ganz so erschreckend und von daher könnte man auch fragen, ob die Hysterie und der drastische Shutdown berechtigt sind. Was der hier angeführte emeritierte Virologe aber vergisst, ist, was passiert, wenn das Szenario sich nicht so schön linear streckt, sondern epidemiehaft zuschlägt. Dann bekommen wir die dramatischen und tragischen Zustände wie jetzt in Italien und es kommen viele unnötige und zudem menschlich erschütternde Todesfälle dazu, weil keine Behandlungsmöglichkeiten mehr zur Verfügung stehen. Und das muss verhindert werden, und darum kann es derzeit nur darum gehen, massiv auf die Bremse zu treten, um Zeit für Forschung und Aufrüstung der Kliniken zu gewinnen und um den Höhepunkt der aktuellen Krankheitsfälle möglichst niedrig halten zu können.