Blos haben wir dort noch nie gewonnen in der 2. Liga.
4 Unentschieden - 5 Niederlagen
Unentschieden würde ich auch diesmal sofort unterschreiben!
Blos haben wir dort noch nie gewonnen in der 2. Liga.
4 Unentschieden - 5 Niederlagen
Unentschieden würde ich auch diesmal sofort unterschreiben!
Wie an anderer Stelle schon geschrieben, vielleicht hilft uns ja psychologisch, dass dieses Spiel ein wenig Zweitligaflair ausstrahlt. Wir kennen das Stadion aus Liga 2 und wir kennen einige der Spieler aus Liga 2. Dann können wir auch auftreten wie in Liga 2!
Die grundsätzliche Frage ist ja auch, werden durch einen Lockdown wirklich Kontakte minimiert oder nur in die Wohnungen verlagert (wo die Ansteckungsgefahr sogar noch höher ist). Und ich denke mal, dass in südlichen Breiten da eher weiterhin Kommunikation stattfindet. Generell (also auch hier) müsste in meinen Augen viel strenger im privaten Raum per Verbot eingegriffen und auch bei offensichtlichen Verstößen eingeschritten und gemaßregelt werden.
Und um dem zu erwartenden Aufschrei gleich zuvor zu kommen, im WB steht heute ein Interview mit der ehemaligen Richterin am Bundesverfassungsgericht Gertrude Lübbe-Wolff, die klar darlegt, dass die Verfassung beides ausdrücklich hergibt, und die inkonsequente und zum Teil diffuse Regelungspraxis für den Privatbereich kritisiert.
Ich stehe da ein bisschen dazwischen. Ich sehe auch, dass die Schere immer weiter auseinanderklafft und dass die Kleinen immer weniger Chancen haben gegen die übermächtigen Top-Teams, die selbst beim Rotieren noch fast ausnahmslos Nationalspieler aufs Feld schicken können. Und ich fand unsere Taktik und unsere Defensivleistung gegen diese Dortmunder Starelf über weite Strecken auch gar nicht so schlecht. Aber unser Spiel nach vorn war eine Katastrophe. Und das liegt nicht nur am übermächtigen Gegner und/oder der massierten Defensiveinstellung. Natürlich ist es schwerer einen vernünftigen Pass zu spielen, wenn einem der Gegner quasi schon auf den Schuhen steht, aber es fiel nun einmal auch auf, dass wir momentan zum Teil selbst die einfachsten Bälle nicht zum eigenen Mann oder unter Kontrolle bringen. Und das muss nicht sein, das verstärkt nur den Druck auf die eigene Abwehr und macht eigene Offensivaktionen schon im Keim zunichte. Und auch wenn es diese massive Schere gibt: Dass es möglich ist, Topteams auch einmal trotzdem zu ärgern, beweist nicht zuletzt Jahr für Jahr der DFB-Pokal!
Vielleicht ist es sehr gut, dass der nächste Gegner Union Berlin heißt. Da kennt man nicht nur Verein und Stadion bereits aus Liga 2, auch unter den Spielern befindet sich noch der ein oder andere, gegen den man bereits im Unterhaus angetreten ist. Da dürfte es dann leichter fallen, die Ehrfurcht abzulegen!
Wie ich finde, ein informatives und auch für Laien verständliches Interview zu den Maßnahmen und dem Virus allgemein.
Intensivmediziner warnen vor Überlastung
10:24 Uhr
Auf Deutschlands Intensivstationen rollt in der Corona-Pandemie eine Covid-19-Welle zu, die jene vom Frühjahr weit übertreffen könnte. "Es ist jetzt schon nachweislich schlimmer als im Frühjahr", sagte Uwe Janssens, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), der dpa.
"In 14 Tagen haben wir die schweren Krankheitsfälle und unsere großen Zentren kommen unter Maximalbelastung." Kliniken müssten sich deshalb bereits jetzt fragen, bei welchen Patienten sie vereinbarte Operationen guten Gewissens verschieben könnten. Die Devise könne nur lauten: "Fahrt runter!".
Strange ist es allemal. Dennoch kann man ja auch nicht so tun, als ob jetzt plötzlich die breite Mehrheit der Mediziner und Virologen die Maßnahmen als falsch ansieht. Montgomery beklagt ja gerade sogar, dass das alles reichlich spät komme. Und was auch zu denken geben sollte: International wird ebenfalls ausschließlich auf vergleichbare, zumeist sogar noch weniger einsehbare und erheblich strengere Einschränkungen gesetzt. Die einzigen Länder, die außer einigen Bereichen der USA und Belarus einen anderen Weg versucht haben, waren wohl GB und Schweden. GB ist mittlerweile strenger als alle anderen und Schweden ist mit seiner Variante nach Aussagen des eigenen Chefvirologen ebenfalls gescheitert.
Genau das meinte ich auch. Da wurden heute anscheinend Maßnahmen ausgewürfelt.
Beherbergungsverbot vor 2 Wochen noch vor zig Gerichten gekippt, jetzt will man es wieder durchbringen.
Ich meine aber im Hinterkopf zu haben, dass viele der Gerichtsurteile darauf beruhten, dass solch drastische Maßnahmen beim derzeitigen Stand der Pandemie nicht verhältnismäßig wären. Und das sieht heute ja schon ganz anders aus! Außerdem wird sicherlich die vom Parlament festzustellende nationale Gesundheitsnotlage eine weitere Legitimierung bieten. Und zu den Restaurants und Gaststätten: Mal abgesehen davon, ob die Hygienekonzepte immer so greifen und überhaupt auch umgesetzt werden wie geplant , Ziel der gesamten Maßnahmen ist es doch, soziale Kontakte zu minimieren. Und genau darauf setzen doch Restaurants und vor allem Kneipen.
Und zum Sport: Natürlich ist es traurig, dass auch breitensportliche Aktivitäten eingeschränkt werden. Aber zum einen ist es doch (zumindest vorerst) nur für wenige Wochen und außerdem bleiben Radfahren, Joggen, Wandern etc. doch erlaubt!
Also 20 Personen aus 20 verschiedenen Haushalten, die sich gleichzeitig in einem Klamottenladen aufhalten sind in Ordnung, während die gleichen Personen sich nicht gleichzeitig in einem Restaurant oder einer Sporteinrichtung aufhalten dürften?
Wo sind die Belege/Argumente dafür, dass in Gastronomie bzw. Freizeitsport die Infektionszahlen signifikant höher liegen als im Einzelhandel?
Wieder einmal ein pauschal anmutender Maßnahmenkatalog an der Realität vorbei. Auch wenn vieles sicherlich sinnvoll ist...
Das ist doch auch nur Polemik! Natürlich erscheinen einige Maßnahmen willkürlich und einige Grenzwerte genauso, aber allen wird man es nie rechtmachen können. Wenn man jeden verschont und miemandem wehtun will, wird man am Ende allen wehtun und schaden. Und noch einmal zu Deinem Vergleich: Für den Handel sollen dann auch Beschränkungen auf höchstens 1 Kunden/25 qm gelten. Welches Restaurant oder welche Kneipe sollte das denn wirtschaftlich umsetzen können?
Ich habe gerade einen sehr bedenkenswerten Beitrag im Newsletter der "Welt" gelesen, den ich einfach mal hier in voller Länge poste.
"Die zweite Coronawelle ist da – und trotzdem sind viele Menschen in
Deutschland unbeschwert, sie gehen aus, in Restaurants, Cafés, treffen
sich zum Feiern. Zu diesem Phänomen sagt der renommierte Angstforscher Borwin Bandelow:
Die Bürger hätten in den vergangenen Monaten gelernt, mit der Angst vor
dem Virus zu leben. „Am Anfang haben die Menschen sehr stark reagiert.
Das ist immer so, wenn eine Gefahr neu ist und unbeherrschbar
erscheint.“
Nach dem ersten Monat der Angst sei dann eine neue,
zweite Phase eingetreten. Die Menschen wagten wieder etwas. Die Zeit der
großen Furcht war vorbei, aber der Respekt vor dem Virus blieb.
Mittlerweile befinden wir uns in Phase drei – immer mehr nehmen die
Gefährlichkeit von Covid19 nicht mehr ernst. Angstforscher Bandelow
erklärt diese Entwicklung so: Jeder habe sich ein „persönliches Risikoprofil“
zurechtgelegt. Menschen lernten aus Erfahrungen. Je nachdem wie nah der
Einzelne dem Virus gekommen ist, im Familien- und Freundeskreis oder
bei der Arbeit, ist seine individuelle Angst vor dem
Infektionsgeschehen.
In Zeiten einer Pandemie ist dieses persönliche Lernen gefährlich. Denn
die Lernphase hat im Sommer stattgefunden, in den warmen Monaten also,
in denen sich ein Großteil des Lebens nach draußen verlagern ließ – und
damit auch die Ansteckungsgefahr gering war. Jetzt aber kommen die
dunklen, kalten Monate, die für die Ausbreitung von Viren traditionell
die beste Zeit im Jahr sind. Und die Menschen verhalten sich so wie
Sars-CoV-2 es gerne mag: Sie rücken zusammen, ohne Angst, denn die haben
sie ja verlernt.
Diejenigen, die in den vergangenen Monaten den Eindruck gewonnen haben,
Corona könne ihrem Leben und dem ihrer Liebsten nichts anhaben, werden
nun zum großen Problem. Denn sie liegen falsch: Selbst wenn das eigene
Risikoprofil Entwarnung für eine Infektion gibt, so sind die Folgen
eines achtlosen, oder wie Borwin Bandelow wohl sagen würde, eines respektlosen Umgangs mit Corona fatal.
Eine ansteckende Erkrankung ist niemals nur das Problem eines Einzelnen,
weshalb es unklug ist, den Umgang mit dem Virus auf ein erlerntes
persönliches Risikoprofil zu stützen. In einer Pandemie muss jeder
seinen Blick weiten, weg vom Infektionsrisiko im Hier-und-Jetzt, hin zu
den Folgen einer unkontrollierbaren Ausbreitung von Morgen und
Übermorgen. Schließlich werden auch Menschen aus den
Nicht-Risiko-Gruppen am Ende von Corona erwischt, sozusagen durch die
Hintertüre: Das gesellschaftliche Leben könnte ihretwegen auf Null
gefahren werden, die Wirtschaft noch weiter einbrechen und das
Krankenhaussystem an seine Grenzen stoßen.
Wir sind es gewöhnt, Ängste subjektiv und aus der aktuellen Situation zu
bewerten. Die kommenden Wochen der Pandemie aber könnten uns lehren,
dass das nicht der richtige Weg ist."
Ich glaube fest daran, das Fabi morgen seine erste Bundesliga-Bude in seiner alten Heimat macht.
Da halte ich aber voll dagegen! ![]()
Wir spielen nämlich erst übermorgen!
Man sollte aber auch nicht vergessen, dass wir jetzt zwar bereits den rapiden Anstieg bei den Neuinfektionen haben, die Auswirkungen auf die Kliniken aber erst noch bevorstehen, denn zum einen stellen sich zumeist schwere Symptome erst nach einigen Tagen ein, zum andern dauert die Genesung dann auch wesentlich länger als bei glimpflichem Verlauf, das heißt, die Anzahl der verfügbaren Intensivbetten wird zudem dadurch kleiner, dass immer mehr Betten dann im Extremfall wochenlang blockiert sind.
Ob da laut Satzung die Mitglieder eingebunden werden müssen ist letztlich wumpe. Es gibt einfach Themen die emotional sind und bei denen man möglichst alle mitnehmen sollte, um Akzeptanz zu schaffen. Oder glaub ihr Königsblau würde einfach an allen vorbei Babyblau werden? Obwohl, bei den aktuellen Schalker Verhältnissen kann man sich sogar das vorstellen.
Bei denen hätte doch eher schweinchenrosa gepasst! ![]()
[…]
Jetzt krittel ich mal wieder ein bisschen provokant. Die Fans haben hier überhaupt kein Anrecht auf Mitsprache! Die Frage kann nur sein, ob in solchen Belangen die Mitglieder zustimmen müssen. Und da stößt es wirklich etwas sauer auf, dass gerade in Zeiten, wo sich der Verein so transparent und als Muster für gelebte Fußballkultur präsentieren will, man es hier nicht einmal für nötig hält, die Änderung mitzuteilen und zu begründen.
Das Problem ist aber, dass man verwaltungsmäßig und maßnahmentechnisch schnell auf existierende Strukturen und Bereiche zurückgreifen muss. Natürlich ist ein Kreis ein vielfältiges Gebilde, aber das ist auch eine Stadt oder sogar ein Stadtteil, und irgendwo muss das Raster ansetzen. Dass es da dann auch manchmal in nachhinein unsinnig erscheinen mag, lässt sich da leider nicht vermeiden. Angesichts der Dringlichkeit ist dann manchmal eine zu große Streuung akzeptabler als zu langer Aufwand für eine gründliche Analyse.
Edit sagt, waterl00 war schneller!
Es wird gar nicht kritisiert, dass es Maßnahmen gibt. Es wird kritisiert, dass es so viele sinnfreie Maßnahmen gibt. Es wird einzig und allein Alibipolitik durchgeführt, um sich hinterher nicht vorwerfen lassen zu können, gar nichts gemacht zu haben.
Und am wichtigsten ist dem Gesundheitsamt jetzt scheinbar sowieso, das Parlament vollkommen zu entmachten, damit bloß nicht über Sinnhaftigkeit und Sinnlosigkeit von Maßnahmen diskutiert werden kann.
Das Problem ist aber, dass Du für jede wie auch immer geartete Maßnahme Kritiker finden wirst, die aus ihrer Interessenlage heraus gerade diese Maßnahme für unwirksam oder zumindest unverhältnismäßig kritisieren. Und dann kann es nicht angehen, dass man es allen Seiten rechtmacht und ganz auf Einschnitte verzichtet. Und ob es nun unbedingt besser ist, wenn in solchen Krisenzeiten die Parlamente über Sinn und Unsinn von medizinischen und epidemiologischen Maßnahmen entscheiden, sei auch mal dahingestellt.
Mir reichen täglich die Grafiken auf dieser Seite. https://www.sueddeutsche.de/wissen/corona-zahlen-1.4844448
Wer da die Lage und das Virus immer noch nicht ernst nimmt und meint, sich jetzt schon viel zu sehr einschränken zu müssen, der wird ein böses Erwachen erleben!
Siebert hat in diesem Spiel ja nun wirklich nicht gegen Arminia und pro Bayern gepfiffen! So ehrlich sollte man schon sein!
Man darf aber auch nicht vergessen, wer da alles gegangen ist (z.B. Wriedt und die Leihen nach Nürnberg). Da ist schon Qualität abgewandert! Dazu noch ein neuer Trainer!