Deinem ersten Satz würde ich widersprechen.
Verletzungen, die zu längerfristigen Ausfällen des Spielers führen sind keine Unwägbarkeiten, sondern leider immer möglich und werden bei Kaderplanung und der Risikoabwägung sehr wohl mit berücksichtigt.Statistisch gibt es pro Saison pro Team 6-7 schwerwiegende Verletzungen ( mehr als 4 Wochen Pause). Das muss man also schon mit einpreisen, genauso wie ein " "normaler Arbeitgeber" eine gewisse Anzahl an Krankheitstagen für seine Mitarbeiter in seinen Finanzierungsplan mit einplanen sollte.
Ansonsten gehe ich mit deinem zweiten Teil absolut konform. Der Verkauf eines Leistungsträgers bleibt immer eine Risikoabwägung. Aber es gibt halt eben nicht die Entscheidung" Nummer sicher ".
Deshalb werden Positionen zumeist doppelt besetzt. Das Einplanen der Verletzungen wie bei Arbeitnehmern macht aber nur Sinn, wenn man das pro Abteilung, bzw. Spielposition, einpreist.
6-7 Verletzungen könnten ja nur die Abwehrspieler, nur das Mittelfeld etc. betreffen, da kommst du mit deiner Mischkalkulation am Ende nicht weiter, wenn es doof läuft. Dafür gibt es die Kadergröße und natürlich die einkalkulierten Ausfalltage. Aber du machst es ja nicht definitiv an einem Spieler fest, weil du genau dies nicht kannst.
Und die Aussagen hier beziehen sich doch auf den oben im Thread genannten Spieler, oder nicht?