Naja, der Unterschied zum Modell Hoffenheim liegt meiner Meinung nach genau in dem Punkt, den der Pragmatiker oben kritisiert:
Die Anregung aus dem Plenum war ja, die 49% Anteile entweder zu höherem Wert zu verkaufen oder mehr als 49% der Anteile zu verkaufen, das Stimmrecht aber auf 49% zu begrenzen, um der 50+1-Regel genüge zu tun.
Letzteres ist ja das, was Hoffenheim macht. Hopp hat 96% der Anteile, hat aber nur Stimmrechte für 49%.
Bei uns wären dann 49% der Anteile verkauft und diese würden auch 49% der Stimmrechte bedeuten.
Die wirtschaftliche Abhängigkeit von Unternehmen und der damit verbundene Einfluss existiert ja jetzt faktisch auch schon.
Allerdings geb ich zu, dass ich auch derbe Bauchschmerzen dabei hab, dass da Anteile (an unbekannt) verkauft werden. Und das auch noch zu einem Preis, den ich auch super niedrig finde.
Wer kann mir das mit der Bewertung der Anteile erklären?