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  3. Gönner

Beiträge von Gönner

  • Der 2. Bundesliga-Thread

    • Gönner
    • 3. Mai 2024 um 07:13

    An Stelle des VfL hätte ich mein Spiel gegen Schalke auch nicht nach NRW verlegt. Dann bleiben letztlich nur Städte, wie Bremen, Hamburg, Hannover, Braunschweig und Wolfsburg übrig und da wird das Millerntor vom Stadion her wohl am besten gepasst haben.

  • 36. Spieltag: Erzgebirge Aue- Arminia Bielefeld

    • Gönner
    • 29. April 2024 um 16:38
    Zitat von varusnightmare

    Ich möchte an dieser Stelle einfach mal meinen Hut vor Martin Männel ziehen!

    Hat er nicht sogar verlängert!?

    Dieser Tradition, gegnerische Spieler und Torhüter beim Einlaufen auszupfeifen, bin ich noch nie gefolgt. Männel habe ich beklatscht und dies hätten ruhig mehr Leute tun können. Zumindest meiner Meinung nach.

    Kann ich nur unterschreiben. Männel ist ein absoluter Sportsmann! :thumbup:

  • Der 3. Liga-Thread

    • Gönner
    • 29. April 2024 um 13:48
    Zitat von EwigArmine

    Sorry, aber Du glaubst, dass beim Staff ein realistischerer Blick auf die Situation vorliegt, als bei kritischen Stimmen aus dem Forum? Ernsthaft? Puuuh…!

    Sag mal. Hast Du den zitierten Text überhaupt gelesen?

    Da steht, dass man darauf hoffen kann, die Aussagen des Trainers aber nicht dannach aussehen. Das Bezog sich auch gerade nicht speziell auf die kritischen Stimmen.

  • 35. Spieltag : Arminia Bielefeld - VFB Lübeck

    • Gönner
    • 29. April 2024 um 10:49
    Zitat von TheDude

    Zunächst mal vorweg: Unsere Heimbilanz ist einfach katastrophal und für sich genommen eines Absteigers würdig. Daher kann ich jeden frustrierten Kommentar absolut nachvollziehen, wenn man zum x-ten Male angepisst nach Hause geht. Allerdings entlädt sich das hier doch auch in vielen undifferenzierten Beiträgen.

    Ich habe nun schon einige Drittligaspiele diese Saison gesehen und zumeist sind diese doch im Großen und Ganzen recht ausgeglichen und Kleinigkeiten entscheiden. Selbst in der letzten Woche hatte Lübeck 2 oder 3 gute Möglichkeiten, bevor sie dann komplett untergegangen sind. Der große Unterschied zu gestern war aber sicherlich, dass sie auch nach vorne gespielt haben. Gestern war das einzige Ziel möglichst wenig zu kassieren.

    Das Problem diese Spiele dann nicht zu ziehen, haben übrigens nicht nur wir, man vergleiche dazu vielleicht die 1. Hälfte von Freiburg II gegen Dresden, wo die Dresdner eigentlich 3 oder 4 Tore schießen mussten. Selbst in der 1. Liga ist das ab und zu beim FC Bayern zu beobachten, auch wenn dieser Vergleich sicherlich hinkt.

    Nun zur Spielkritik von mir: Insgesamt war die Herangehensweise aus meiner Sicht nicht so verkehrt. Viel über die Außen probieren, geduldig bleiben, Fehlerquote minimieren, stabile Restverteidigung beibehalten. Dabei sind sicherlich auch noch die vielen Heimspiele in Erinnerung, die man auf Grund von einfachen Fehlern im Aufbau verloren hat. Die erste Viertelstunde hat mir diesbezüglich auch ganz gut gefallen. Viel über die Außen, viele Flankenversuche, in der Hoffnung, dass mal eine irgendwie durchrutscht. Dann haben sich die Lübecker allerdings besser darauf eingestellt, da sie den Außen weniger Platz gelassen haben. Unser Fehler war dann, dass Momuluh, Biankadi und Putaro (Klos leider auch, aber das war vermutlich taktische Vorgabe) mehr oder weniger stoisch auf ihren Positionen geblieben sind und überhaupt keine Läufe in die Tiefe angeboten haben oder mal komplett gekreuzt sind. Daher sah das Spiel sehr statisch aus. Der einzige, der ab und zu versucht hat Läufe anzubieten war Corbuz (wenn er mal nicht den Ball hatte). Anscheinend hat die Mannschaft aber extreme Angst den Risikopass zu spielen und damit potentiell einen Konter einzuleiten, anders ist das nicht zu erklären. Höhepunkte negativer Art waren sicherlich die Verstöße der IVs, die mal 20, 25 Meter mit Speed in die gegnerische Hälfte sind, um den Ball dann wieder zurückpassen zu müssen, weil niemand einen ordentlichen Laufweg angeboten hat.

    Vieles davon hat sich in der 2. Hälfte fortgesetzt, wobei zunehmend mehr Nervosität dazukam aus meiner Sicht. Freie Spieler auf den Außen wurden entweder ignoriert oder aber es wurde nicht mit der nötigen Schärfe zumeist in den Rücken gespielt. Wenn der Pass doch ankam, brauchten die meisten Spieler dann eine halbe Sekunde, um den Ball ordentlich zu kontrollieren und mitzunehmen. Das geduldige Spielen über die Außen mit dem Versuch dort mal eine Überzahl zu generieren, klappte leider weniger. Dazu wurde wenig versucht aus der Entfernung zu schießen.

    Trotz all dieser Unzulänglichkeiten habe ich insgesamt eine hochüberlegene Arminia gesehen, die 5 bis 6 Hochkaräter hatte (Momuluh aus 5 Metern übers Tor, der Elfmeter, Schuss von Corbuz den Klewin leider gut hält und die beiden Kopfbälle von Klos), wo man allerdings einen oder 2 einfach nutzen muss. Leider verfolgt uns die Abschlussschwäche schon die komplette Saison. Das wird und muss ein Schwerpunkt für die nächste Saison werden. Ob man das jetzt alles dem Trainer anlasten will und kann, muss jeder für sich selbst entscheiden. Für mich sieht einiges nach mangelnder Qualität und zusätzlich einer angekratzten Psyche aus, verbunden mit anscheinend falsch gewählten Trainingsschwerpunkten.

    Wenn man jedoch etwas positives mitnehmen möchte, dann sicherlich, dass wir diese Art von Spielen nicht mehr verlieren, sondern wenigstens einen Punkt mitnehmen, aber natürlich war das im Angesicht der drückenden Überlegenheit zu wenig!

    Alles anzeigen

    Genau so habe ich das Spiel auch gesehen. Das spart mir eine Menge Schreibarbeit und besser hätte ich es eh nicht hinbekommen. Zur Ergänzung sei noch darauf hingewiesen, dass man es bei so einem kompakt stehenden Gegner auch mal aus 18 bis 20 Metern mal mit einem Schuss probieren darf. Lücken hatten die Lübecker beim Verschieben dafür durchaus angeboten. Mit einem Spieler der noch zwei Schritte macht und Abzieht hat da nämlich - leider zu Recht - niemand mehr gerechnet.

  • Ex-Cheftrainer Michél Kniat

    • Gönner
    • 29. April 2024 um 09:17
    Zitat von Fonzie

    Selbst bei einer Niederlage in Aue und Siegen von Halle und Mannheim, bleibt Arminia auf Platz 15. Ein Trainerwechsel 2 Spieltage vor Schluss bei dem Tabellenstand wäre daher - bei allem Respekt - reiner Blödsinn, mit dem man nur alle verrückt machen würde.

    Das ein Trainerwechsel so kurz vor Schluss bei der steigenden Form der letzten Wochen Falsch wäre sehe ich in der Tat genauso. Aber ich möchte trotzdem nicht wissen, was bei dem von Dir beschrieben Szenario vor einem alles entscheidenden Spiel gegen Halle hier los.

    In dem Fall wird das aktuell abstrakte Risiko eines Abstieges plötzlich wieder sehr real und der Druck dürfte exponentiell anwachsen. Deswegen sind die ganzen Rechnungen auch müßig. Es hängt am nächsten Wochenende, ob es einen ruhigen Saisonausklang gibt ober ob es maximales Drama mit offenem Enden wird. Das ist die Ausgangslage und das hilft keine Wahrscheinlichkeitsrechnung. Der Faktor Mensch und die dazugehörigen Nerven können dann auch für unwahrscheinliche Abläufe sorgen. Dafür muss jetzt die Spannung hochgehalten werden. Damit man Aue schlagen kann oder zumindest nicht vor Halle nervenflattern bekommt.

  • Der 3. Liga-Thread

    • Gönner
    • 29. April 2024 um 08:50

    Die positive Rhetorik ist allerdings schon ziemlich frei davon die eindeutig vorhandenen Risiken auch nur benennen zu wollen. Stattdessen werden Szenarien durchgerechnet und Wahrscheinlichkeiten abgeschätzt. Ich bin ein großer Freund von Statistiken, aber am Ende des Tages gibt es nächstes Wochenende zwei Spiele, die über die Brisanz des direkten Duells gegen Halle entscheiden. Den Showdown gegen Halle würde ich gerne verhindert wissen und dafür muss die Einstellung passen. Da sind diese ganzen "eigentlich sind wir durch"-Floskeln wenig hilfreich. Das trifft gleichermaßen auf die blank liegenden Nerven am pessimistischen Ende der Skala zu. Und es tut mir leid. In dem Fall sehe ich mich tatsächlich zwischen diesen Positionen. ;) Auch wenn da vielleicht mehr Leute zuhause sind, als es den Anschein hat.

  • Der 3. Liga-Thread

    • Gönner
    • 29. April 2024 um 08:09
    Zitat von Phileas

    Futter für die vielen Pessimisten hier: Arminia könnte mit 46 Punkten (Sieg Aue, Niederlage HFC, Remis 1860) absteigen. :D

    Zwischen Pessimismus und Optimismus gibt es aber auch noch den Realismus. Bei einem nüchternen Blick auf die Konstellation ist für mich ganz klar, dass Arminia gute Karten hat die Klasse zu halten, aber wegen dem direkten Duell alles andere als durch ist. Das man diese Abwägung bei den Fans überhaupt nicht spürt, sondern der Großteil sich klar den Optimisten und der Rest den Pessimisten zuschreiben lässt macht mir erhebliche Sorgen und man kann nur hoffen, dass im Staff und der Mannschaft ein realistischer Blick auf die Situation vorherrscht, auch wenn einem die Aussagen des Trainers zur neuen Saison daran zweifeln lassen.

    Ich möchte nicht erleben was hier passiert, wenn übernächstes Wochenende ein Halle, das den Abstiegskampf voll angenommen hat mit ein oder zwei Punkten Rückstand auf der Alm aufschlägt und sich bei Arminia plötzlich die Panik breit macht!

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Gönner
    • 27. April 2024 um 19:57

    Eine Insolvenz zusammen mit der Möglichkeit der völligen Liquidierung des Vereins umgangen zu haben war der richtige Weg. Auch das Grundkonzept des Bündnisses ist eine tolle Sache für den Verein. Zumal fraglich ist, ob es überhaupt Alternativen dazu gab bzw. gibt.

    Man darf aber schon fragen, warum man einen Verein in dem man so die Verantwortung an sich zieht nicht aktiver bespielt. Man kann ja bei der Lebensversicherung bleiben. Aktiv würde in dem Fall bedeuten, den Verein nicht nur am Leben zu halten, sondern ihn zum allseitigen nutzen auch so auszustatten, dass er wieder in Sphären vordringen kann, die es ermöglichen, dass er sich von selber trägt. Sprich in die zweite Liga.

    Man darf schon nach dem Sinn fragen, den Verein zu übernehmen und dann so passiv zu bleiben.

    Aber auch die Frage nach der sportlichen Kompetenz ist ein Thema. Ein investment in dem Bereich kann schon rentabel sein. Man sollte nicht glauben, dass man ein Wirtschaftsunternehmen ohne besondere Kenntnisse des "Produktes" erfolgreich führen zu können. So würden die sich in den eigenen Unternehmen nie aufstellen.

    Man kann das Bündnis schon kritisieren und hinterfragen, ohne alles grundsätzlich in Frage zu stellen.

  • Allgemeines zu Pay-TV und Streaming-Abos

    • Gönner
    • 27. April 2024 um 18:58

    Die bestimmen die Preis danach wieviel man den Abonnementen zumuten kann, ohne das die Einnahmen sinken.

    Durch die Aufteilung in mehrere Pakete hat man nämlich keinen Wettbewerb im Sinne der Fans, sondern nur verschiedene Monopolisten für verschiedene Zeiten, weil die meisten ihren Verein sehen wollen, der in jedem Paket mal ran muss.

    Wettbewerb wäre es, wenn man ein komplettpaket mehrfach vergeben würde. Alles andere erhöht nur Aufwand und Kosten für die Zuschauer und geht auf eine Entscheidung des Kartellamtes zurück über die sich die DFL heute noch kaputt lacht und die zeigt, dass in dem Haus kein Fan den Vorgang bearbeitet hat.

  • Der 3. Liga-Thread

    • Gönner
    • 27. April 2024 um 18:53
    Zitat von Fonzie

    "Die Vergangenheit zeigt, dass extreme Ereignisse eintreten können. Das hat mit Kontinuität beim Personal nichts zu tun."

    Was hat diese allgemeine Aussage mit einer angeblichen besonderen Wahrscheinlichkeit zu tun, dass Arminias aktuelle Mannschaft ein extremes Ereignis betrifft. Das ist ziemlich dünn.

    "Die letzten fünf Spiele sind willkürlich gewählt. Fakt ist, dass Arminia vier Punkte + Tordiffernz vor ist. Das ist ein Brett, kann aber in drei Spielen geknackt werden."

    Dann wähl doch die letzten 11 Spiele (immerhin 28,94 Prozent der Saison):

    Arminia 17 Punkte

    Mannheim 15 Punkte

    Halle 13 Punkte

    Alles anzeigen

    Eine besondere Wahrscheinlichkeit? Wo hast Du das denn her? Von mir nicht.

    Ich schreibe nur, dass das Ding aktuell rechnerisch noch nicht durch ist und man den Abstiegskampf gefälligst annehmen sollte bis es soweit ist. Ich könnte Dir mehrere Beispiele aufzählen, wo Clubs bei besseren Konstellation sich sicher gefühlt haben und am Ende dumm aus der Wäsche geguckhaben.

    Wahrscheinlicher ist es, dass Arminia das packt. Dadurch ist ein Abstieg aber noch nicht gänzlich unrealistisch. Vor allem wegen dem direkten Duell. Das sollte man annehmen und professionell damit umgehen, statt - wie Kniat und einige Fans - schon den Blick auf die neue Saison zu richten.

  • Der 3. Liga-Thread

    • Gönner
    • 27. April 2024 um 18:17
    Zitat von Fonzie

    Zu den beiden unterstrichenen Zitaten:

    1. Praktisch die gesamte Mannschaft und der gesamte sportliche Staff wurden ausgetauscht. Diese Personen haben "Seelen" (im Sinne von Psyche). Ein Verein hat das im tatsächlichen Sinne nicht, sondern nur metaphorisch. Was hat diese Generation von Spielern und Trainern also bitte mit der Vereinsgeschichte zu tun? Die haben alle bis auf Klos nicht mal was mit dem Jahr davor zu tun.

    2. Es ist unwahr, dass mit jedem neu eintretenden Ereignis Arminias Lage schwächer wird. Hier die Punktebilanzen aus den letzten 5 Spielen:

    Bielefeld 9 Punkte

    Mannheim 8 Punkte (bei Unentschieden in Verl, Stand jetzt: 1:1)

    Halle 6 Punkte

    Alles anzeigen


    Die Vergangenheit zeigt, dass extreme Ereignisse eintreten können. Das hat mit Kontinuität beim Personal nichts zu tun.

    Die letzten fünf Spiele sind willkürlich gewählt. Fakt ist, dass Arminia vier Punkte + Tordiffernz vor ist. Das ist ein Brett, kann aber in drei Spielen geknackt werden.

    Es stimmt, dass Arminia zuletzt ordentlich und konstant punktet. Das würde fürs obere Mittelfeld reichen. Mit der schwachen Hinrunde und dem komplett verkackten Rückrundenstart ist die Situation allerdings so, dass der Klassenerhalt noch nicht in trocken Tüchern ist. Dieses objektive Faktum sollte man annehmen.

  • Alles zu Ehrenspielführer Fabian Klos

    • Gönner
    • 27. April 2024 um 18:11

    Das Klos beim Elfer Verantwortung übernehmen muss sehe ich mittlerweile ähnlich. Als Kapitän musst du Selbstvertrauen ausstrahlen. Das weggedreht am Rand stehen ist totaler Käse. Das muss man auch schreiben dürfen.

    Trotzdem sollte man sehen, dass die Ursache dafür kein Egotripp ist, sondern seine ernsthafte Verbundenheit zum Verein, die es so im deutschen Profifußball kein zweites Mal gibt.

    Deswegen kritisiere ich ihn auch in der Sache, aber sein Denkmal bekommt dadurch bei mir keine Risse.

  • Ex-Armine David Ulm

    • Gönner
    • 27. April 2024 um 18:04

    Ich würde das ganz ernsthaft in Erwägung ziehen. Ulms stärke war die Folge seiner Technik und nicht von Nerven oder Glück. Das kann man üben.!

  • Der 3. Liga-Thread

    • Gönner
    • 27. April 2024 um 17:59

    Natürlich hat Arminia noch Vorsprung, aber rechnerisch ist überhaupt nichts sicher und Arminia ist nun wirklich für Drama bekannt und auch dafür, dass das Drama nicht unbedingt gut ausgeht.

    Mir macht dieser Optimismus dabei ernsthafte Sorgen. Gegen Lübeck wurde nur über die Höhe des Sieges gesprochen, Kniat ist sich nicht zu doof dafür über den Sturm auf die Ligaspitze in der kommenden Spielzeit zu schwadronieren und wie es ums Nervenkostüm unserer Truppe bestellt ist sieht man beim Elfmeterdrama.

    Interessant auch die Diskussionen hier im Forum. Man sollte doch meinen, dass die Argumentation "das wird eh nicht passieren" mit jedem Ereignis, dass dann doch eingetreten ist schwächer wird. Stattdessen wird sich nur an die verbleibenden "Unmöglichkeiten" geklammert.

    Wann nimmt Arminia als ganzes den Abstiegskampf endlich in voller Breite an und zwar bis rechnerisch der Deckel drauf ist?!

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Gönner
    • 25. April 2024 um 19:29
    Zitat von Androdinho

    Hm danke. Ja man kann so nur den Geschäftsführer Wortmann und Mutzel schreiben. Aber ich denke da wird man nix erreichen.

    Die sind ja auch für die KGaA zuständig. Das muss schon über die Vertreter des e.V. laufen.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Gönner
    • 25. April 2024 um 16:05

    Wenn man da nicht an die passenden Kontakdaten kommt, dann würde ich den Fanbeauftragten als Kontakt empfehlen. Sonst hätte ich noch die damalige Mailadresse von Hans-Jürgen Laufer, aber der ist ja leider außer Dienst.

  • Tickets: Vergabe, Preise, Sonstiges

    • Gönner
    • 24. April 2024 um 11:45

    :head: :arminia:

  • Der allgemeine Fußball-Thread

    • Gönner
    • 24. April 2024 um 07:04

    Mir ist das zuviel schwarz/weiß hier. Jeder der schon Auflagen für Infrastrukturprojekte erfüllen musste weiß, dass es da auch immer Grauzone gibt. Um zu beurteilen, was da schief gelaufen ist müsste man die Details und die chronologische Reihenfolge kennen. Von außen betrachtet sieht das Stadion gar nicht so schlecht aus mit seinen 11.000 Plätzen. Die Stadt ist mit 120.000 Einwohner auch nicht so klein.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Gönner
    • 23. April 2024 um 10:18
    Zitat von Lothar

    Angenommen Ulm und Regensburg steigen auf, Osnabrück und Lautern kommen runter, Münster und Essen bleiben der Liga erhalten und Aachen kommt aus der Regionalliga. Dann ist das aus unserer Sicht eine hochgradig attraktive 3. Liga, wo ich erwarte, dass man wieder einen sehr guten Zuschauerschnitt einfährt. Unabhängig davon, ob man oben, unten oder im grauen Mittelfeld spielt.


    Spricht aber auch dafür, dass die Liga ziemlich schwierig wird, sollte man am verwegenen Vorhaben oben mitzuspielen ohne zu investieren festhalten wollen. Also mir kann Lautern mit den Pokalmillionen da gerne gestohlen bleiben. Auch Dresden darf gerne doch noch aufsteigen.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Gönner
    • 23. April 2024 um 08:11
    Zitat von SWB Zecke

    Genau dieses fette "MUSS" hat uns dahin gebracht wo wir gerade sind. Erst mussten wir aufsteigen, dann MUSSTEN wir die Klasse halten, dann MUSSTEN wir nochmal die Klasse halten, dann MUSSTEN wir aufsteigen und sind jämmerlich abgestürzt. Weil man ja IMMER MUSSTE wurden immer wieder Gelder vorgezogen... Und die jeweiligen Ziele MUSSTEN auch immer SOFORT erreicht werden, kein wenn und aber, sondern sofort. Da entsteht nicht nur ein Haushaltsloch auf Dauer, sondern auch enormer Druck der irgendwann zum Versagen der Sportlichen Seite führte, auf ganzer Linie. Was dann unweigerlich zum Desaster führt: Finanzieller Kollaps + sportlicher Zusammenbruch = Totalschaden!

    Freiburg, Mainz, Union, Heidenheim, demächst Kiel. Das sind 4 (bald 5) Vereine, die ursprünglich deutlich schlechtere Vorraussetzungen hatten als wir. Trotzdem sind die uns meilenweit enteilt, sie sind nur noch mit dem Fernrohr für uns zu erkennen. Was haben die besser gemacht?

    Als erstes hatten die ihre jeweiligen Ligen ganz klar angenommen und nicht im HSV oder Dynamo Stil erklärt dass man für höheres berufen ist und man die Liga nur für eine kurze Zwischenstation hält.

    Zweitens daraus resultierend mussten sie auch nie etwas erreichen. Dafür hatten sie ihre Finanzen den Ligen angepasst als wenn sie auf Dauer dort bleiben wollten und entsprechend gehaushaltet. Damit haben sie auch für Druckentlastung gesorgt,denn jeder im Umfeld sah dann ein, dass da nix GEMUSST werden MUSS! Was der sportlichen Seite Zeit gab sich zu entwickeln.

    Und drittens wenn dann nach ein paar Saisons kontinuierlicher Entwicklung die Option nach oben entstand drehten diese Clubs nie durch. Sondern versuchten es zwar sportlich, blieben sich aber finanziell und administrativ treu. Ging es schief konnten sie es im nächsten Jahr wieder probieren und irgendwann klappt es meistens, wenn die sportliche Substanz über die Jahre soweit gereift ist, dass der Aufstieg quasi unausweichlich wurde. Siehe zuletzt Kiel.

    Viertens drehten diese Clubs auch nie durch wenn der Aufstieg dann gelang. Stattdessen behielten sie große Teile der Aufstiegsmannschaft (wenn möglich, Ausnahme Union) beisammen und gaben nur punktuell Geld für Verstärkungen aus. Stiegen sie dann doch ab, dann waren die Bankkonten immer noch gut genug gefüllt um eine Liga tiefer schnell neue Substanz aufzubauen. Womit ein Durchmarsch nach unten unwahrscheinlich wurde. Stattdessen konnte man auf Sicht wieder nach oben schielen.

    Aus meiner Sicht ist dieses "MUSS" mitverantwortlich für unsern Absturz (siehe Spoiler). Schon beim Abgang von Norbert Meier wäre es fast zu unserem Verhängnis geworden als attraktiver gespielt werden "MUSSTE" unter Rehm usw.. Und als dann nach dem überraschenden Erstligaaufstieg die Klasse gehalten werden "MUSSTE" war das auf Strecke auch schlecht weil man dadurch im Kader nach und nach verdiente Spieler gegen Söldner austauschte. Und als dann noch dieses "Nachwuchskonzept" sammt "Konzepttrainer" von oben herab übergestülpt werden MUSSTE wars um uns geschehen. Auch weil alles immer sofort wirken "MUSSTE" und man sich keine Zeit ließ, das ganze wachsen zu lassen wie es die 4 (5) von mir genannten Vereine immer taten.

    Deshalb halte ich es für falsch nun zu sagen: Wir MÜSSEN nächste Saison aufsteigen! Das wäre nur eine xte Wiederholung alter Fehler. Wir sollten diese Liga annehmen und so planen als wenn wir die nächsten 3 bis 5 Jahre darin verbringen werden. Erst dann hat die Mannschaft die Zeit analog zu Heidenheim, Kiel usw. zu wachsen. Und wenn der Druck des sofort aufsteigen "MÜSSEN" nicht da ist, hat sie auch die Möglichkeit aus ihren Fehlern zu lernen und stärker zu werden. Wenn dann noch etwas Spielglück dazu kommt wird es auch wieder aufwärts gehen, da bin ich mir sicher :arminia:

    Alles anzeigen

    Grundsätzlich zwar richtig, aber bei Heidenheim und Kiel wird schon ordentlich investiert. Bei Freiburg und Mainz ebenso, allerdings erst nachdem die sich in eine entsprechende Position gebracht haben. Deshalb sehe ich trotz Deiner richtigen Ausführungen keinen Widerspruch maßvoll antizyklisch zu investieren und damit konstant etwas aufzubauen. Eine ein paar Millionen reinpumpen und hoffen, dass es von selbst läuft wird natürlich meistens nicht funktionieren, dafür gibt es reichlich Beispiele. Auf zukünftige Einnahme vorzugreifen ist ebenfalls riskant und vor allem nicht nachhaltig, weil man dadurch in ein Schneeballsystem hineinrutscht. Lamm und Kentsch haben das auf unterschiedliche Weise, aber beide eindrucksvoll bewiesen.

    Insofern kann ich Deinen Beitrag unterschreiben, allerdings mit einem großen "Ja, aber" dabei.


    Zitat von Fonzie

    Der Vorschlag löst aber das Problem der Wirtschaftlichkeit der 3. Liga nicht.

    Ausserdem sollte die Zahl der Regionalligen auf 4 reduziert werden: Nord, West, Süd, Ost.

    Die drittklassige Regionalliga wurde ja nun schon in vielen Varianten ausprobiert und hat nicht funktioniert. Die 3. Liga läuft da schon um einiges stabiler, aber man sollte diese wirklich zu einer Bundesliga ausbauen und in die DFL überführen. Nur die großen Clubs und damit indirekt die DFL denken halt nicht ganzheitlich, sondern sind auf den egoistischen eigenen Vorteil bedacht. Wettbewerb ist nur solange gut, wie er einem selbst nutzt. Kennt man doch. Dazu wird dann mit Verweis auf Europa so getan, als würden vom eigenen Erfolg alle anderen mit profitieren. Das sagt eigentlich alles und daher wird sich da auch nicht viel ändern.


    Die viertklassigen Regionalligen waren übrigens ursprünglich als 4 Staffeln geplant, aber der Nordosten wollte gerne zusammenbleiben und etwas Eigenes haben. Die Bayern natürlich sowieso. Deswegen gibt es nun fünf Staffeln und alle beschweren sich über die Aufstiegsspiele. Auch jene die selbst dafür verantwortlich sind. Da ist die Sportpolitik nicht anders als die richtige Politik. Es geht nur um den eigenen Willen und Vorteil. Oft wird dabei zu kurzfristig gedacht und der eigene Wille wird zum Eigentor.

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