Ich habe die Kritik die seiner Zeit an Hartel geäußert wurde nie ganz verstanden. Das war und ist ein super Fußballer, der selbst ohne Torgefahr Arminias Niveau deutlich gehoben hat und wichtig fürs Spielsystem war. Ein Spieler der Marke den man erst bemerkt, wenn er fehlt. Bei seiner heutigen Torgefahr wäre der für Arminia damals gar nicht bezahlbar gewesen. Ich konnte daher mit dem Defizit im Abschluss relativ gut leben und hätte er damals schon die Kurve bekommen, dann wäre das eine bomben Entwicklung gewesen und man hätte ihn wohl abgeben müssen. Am besten mit Gewinn, aber Arabi lies die Verträge ja lieber auslaufen.
Beiträge von Gönner
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Dafür sind Fragen nun einmal gedacht.
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Man kann auch sachlich kritisch mit einer Situation umgehen, ohne den Trainer zu demontieren oder alles schlecht zu reden. Ich werde nicht müde das zu betonen. Leider kommt mir die Analyse der Verantwortlichen in diesem Punkt einiges zu kurz. Immer nur Pech ist halt auch mal Unvermögen und daher als Ausrede nicht zu gebrauchen. Die Entwicklung im Verlaufe der Saison ist auch zu positiv. Erst hat man die Bude hinten nicht dicht bekommen und um das zu schaffen hat man die Offensive geopfert. Und worauf sich Mutzels Annahme gründet, dass es in jedem Fall richtig war an Knait festzuhalten verstehe ich auch nicht ganz. Hat er den Ball gegen Halle mit seinen Blicken noch an den Pfosten gelenkt? Dass man mit Glück und ohne Tore in den vergangenen drei Spielen die Klasse noch gehalten hat darf man wohl kaum als Selbstbestätigung verkaufen. Das war das absolute Minimum und mehr als ein kurzes Durchatmen ist damit nicht zu rechtfertigen.
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Würde mich wirklich interessieren, was er konkret dazu gelernt hat und woher du das weißt.
Oder vermutest Du es nur aufgrund des Abschneidens seiner aktuellen Mannschaft?
Wie kommst Du auf den Rückschluss, dass es nur eine Vermutung ist? Hast Du da eine Quelle für?
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Das Problem wäre wohl ehr, wenn die Säge/Schere beim Arbeiten von oben in die Menge fallen sollte.
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Kann man, muss man aber nicht.

Aber vielleicht sollte man.
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Das ist in der Theorie sicher richtig, aber in der Praxis wohl nur schwierig durchzusetzen.
Wenn es nach 10-12 Spieltagen richtig schlecht aussehen würde, wäre aufgrund der mageren letzten Jahre der Druck der " Öffentlichkeit" eventuell auch der Sponsoren wohl zu hoch, Kniat dann noch halten zu können.
Vielleicht ja auch nicht.
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Möglicherweise ändert es sich aber auch nicht.
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Kategorie Präsident in spé
Bei aller Sympathie. Bitte nicht.
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Kannst Du auf den Ausdruck “Mützenschlumpf” mal langsam verzichten, Richie?
Genau, Richie "Mütze" geht gar nicht. Das heißt Kopfbedeckung!

Aber mal ehrlich. Ich bin im Forum hoffentlich nicht als Mann der ungepflegten Ausdrucksweise bekannt, aber etwas Hohn und Spott darf es nach dem was wir da über lange Phasen präsentiert bekommen haben schon sein. Zumal auch nichts vorhanden ist, was auf Besserung hoffen lässt. Kniat gibt sich und sein Team zwar selbstkritisch, aber bei der Begründung die da mitgeliefert wird hat man nicht den Eindruck, dass wirklich verstanden wurde, wo mal was geändert werden müsste. Da wird am Ende der Saison aufs Trainingslager im Sommer 2023 verwiesen. Also bitte.
Dieser Staff darf dann gerne auch mal ein paar Witze aushalten, solange nichts bösartiges dabei ist. Ich stelle mir gerade das Almpublikum der 1990er und 2000er Jahre in dieser Situation vor. Da hätten sich einige bedankt, wären sie scherzhaft als "Mützenschlumpf" bezeichnet worden.
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Worte sind wohl zu wenig, um sich angemessen zu äußern, auch wenn schon reichlich gesagt und geschrieben wurde. Daher einfach mal
Danke!
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Das Risiko mit den beiden Spielern kann man ja eingehen, weil diese spielerisch sicherlich herausstechen und sich das im Falle einer halbwegs verletzungsfreien Saison sicherlich auszahlen wird. Aber dann braucht es halt noch einen Plan B, weil man sich halt nicht darauf verlassen kann, dass es so läuft.
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Ich plädiere statt dessen für einen "Farmteam"-Deal.
Wessen Farmteam, soll Arminia denn werden?
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Danke Beaker say no ore !
Tolle informative Beiträge. Man merkt, dass Du Dich eingehend mit dem Thema beschäftigt hast und gute Rückschlüsse daraus ziehst. Man würde sich wünschen, dass in den Verbänden so gehandelt wird und die Egoismen im Sinne der Sache mal etwas zurück stehen würden.
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Als ich das letzte Mal in Kiel war ist den Zuschauern der sportliche Höhenflug nicht unbedingt gut bekommen. Da waren doch einige dabei, denen nicht mehr unbedingt bewusst war, woher der Club gekommen ist. Das war mir doch etwas zu hochnäsig. Das ist schade. Eigentlich ein kultiger alter Traditionsclub. Die Sympathie hat allerdings ein paar Schrammen bekommen.
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Wobei man ehrlicher Weise sagen muss, dass es fünf Regionalverbände gibt. Nord, West, Südwest, Süd und Nordost.

Ändert aber nichts an der grundsätzlichen Richtigkeit Deiner Aussage. Vier Regionalligen waren mit den Bayern nicht zu machen, es sei dann man hätte neben Bayern drei Ligen gemacht und die Situation dort weiter zugespitzt, damit dei Bayerische Dorfliga zum Zuge kommt.
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...entzündung.

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Eine zweigleisige Amateur- oder Semiprofessionelle Liga hatten wir doch schon als drittklassige Regionalliga. Das hat nicht funktioniert. Das Gebiet ist ja auch immer noch größer als eine eingleisige Liga in England. Ich würde den Blick tatsächlich auf die viertklassigen Regionalligen konzentrieren, denn die sind nun einmal defacto der Übergang zwischen Profitum und Amateurbereich.
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Das Hauptproblem der Regionalligen ist, dass es fünf Staffeln gibt, weil der Osten sich nicht teilen lassen will und die Bayern eine Extrawurst wollen. Das blockiert eine ganze Menge an Möglichkeiten. Eine dieser beiden Sonderwünsche könnte man vielleicht sogar noch händeln, aber beides unter einen Hut zu bekommen, das funktioniert nicht mehr. Da sehen dann die Verbände halt ehr ihre Strukturen, als die Bedürfnisse vieler Vereine. Umgekehrt wird man diesen kleinsten gemeinsamen Nenner auch nicht mehr anpacken, solange es finanziell tragbar bleibt. Man muss sich nur die vielen Strukturänderungen der letzten 25 Jahre angucken. Da ist man froh, wenn es sich irgendwie trägt und ruhe reinkommt.
Der Vergleich mit England hinkt aufgrund der geringeren Größe des Landes. Die Reisekosten bleiben dort auch bei unterklassigen eingleisigen Ligen überschaubar. Selbst die fünfte Spielklasse als höchste Amateurliga ist dort eingleisig und in der sechsten Liga gibt es zwei Staffeln. Das kann man mit Deutschland einfach nicht vergleichen.
Hier dürfte man sich ehr die Frage stellen, warum man als Einwohnerstärkstes Land der EU mit vielen Traditionsclubs und Zuschauern den Luxus erlaubt, nur 18er Bundesligen zu haben. Auch stelle ich die Relegationsspiele in Frage. Immerhin treten dort Profimannschaften an, die vor der Saison mit völlig unterschiedlichen Mitteln für verschiedene Spielklassen zusammengestellt wurden. Wie will man da ermitteln, wer für die nächste Saison das stärkere Team? Ist ja nicht im Amateurbereich, wo die Truppen so zusammenbleiben würden.