Da lag ich mit meinen 1000 ja nicht so schlecht die mitmachen. Und wenn es dann 1500 sind (also fast ein Drittel) sind wir nicht weit auseinander.
Ich bleibe trotzdem dabei das es von weitem dürftig aussieht und wie Du richtig sagst kann man auch keine Vergleiche zu Block 5 ziehen da dies alles Jahrzehnte her ist.
Bei der Größe der Südtribüne komme ich da schon auf über 2000, die da mitmachen. Ändert aber alles nichts an der Tatsache, dass die Alm immer dann am lautesten ist, wenn möglichst viele Blöcke mitziehen. Es ist noch nicht allzu lange her, da wurde wenn von Block J mal Stimmung gemacht hat, nicht einfach der eigene Stiefel durchgezogen. Der Schall kommt dann schon gut aus der Kurve und wenn dann I und die Süd noch eingestimmt haben wurde es episch.
Da würde ich mir von den Ultras deutlich mehr Flexibilität wünschen. Das Ziel sollte sein möglichst viele mitzunehmen, um eine möglichst beeindruckende Atmosphäre zu erzeugen und nicht das Lied, was einem gerade vorschwebt möglichst lange irgendwie weiter durchzuziehen. Auch wenn es nur von der eigenen Klientel irgendwie am Leben gehalten wird, weil es drum herum gerade überhaupt nicht zieht. Dauergesang kann schon ziemlich geil sein, wenn die Stimmung gerade dazu passt. Aber es braucht auch Flexibilität und Gespür für die Atmosphäre im restlichen Stadion, um diese aufzugreifen und zu verstärken.
Wenn Arminia gerade am Beißen ist und unter Druck steht, dann braucht es eine andere Atmosphäre als einen einlullenden Dauergesang und wenn die Mannschaft gerade im Flow ist, dann passen die langen Lieder deutlich besser.
Abwechslungsreicher, situativ passender und vor allem gemeinsam geht es atmosphärisch deutlich besser. Und das will ich gar nicht gegen die Ultras verstanden wissen, sondern als konstruktiven Beitrag zu dem Thema.