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Beiträge von Gönner

  • Der 2. Bundesliga-Thread

    • Gönner
    • 17. September 2024 um 08:41
    Zitat von Hitchcock

    Sage mir dein Wunschergebnis und ich schreibe dir auch eine Studie, wie du sie haben willst. 😜

    Das Problem bei solchen weichen Standortbedingungen ist halt auch, dass man sie nur schwer messen kann. Der qualitative Nachweis, dass Profisport einer Stadt einen Nutzen bringt ist leicht. Ihn zu quantifizieren ist hingegen schwer, weil man oft mit Schätzungen arbeiten muss. Da kann man das Ergebnis tatsächlich schnell in die eine oder andere Richtung lenken.

    Trotzdem schafft der Profifußball auch immaterielle Werte. Und sei es nur die Identifikation der Anhänger mit der Stadt. da schließt sich der Kreis. Eine Stadt muss den Menschen etwas anbieten können. Ganz ohne geht es nicht, selbst wenn es wirtschaftlich darstellbar wäre. Man kann vor seinem geistigen Auge mal die Städte in Deutschland mit Profifußball durchgehen und sich diese ohne einen Club vorstellen. Da gibt es sicherlich einzelne, die ganz schön blass aussehen würden. Gerade auch Bielefeld mit seinem zu guten Teilen unbegründeten "Graue Maus"-Image.

    Es ist immer so abschätzig von "Brot und Spiele" die Rede, aber letztlich trifft es das. Das ist gerade in der Corona-Zeit nochmal ganz deutlich geworden.

  • Der 2. Bundesliga-Thread

    • Gönner
    • 17. September 2024 um 08:32
    Zitat von 12freunde

    Ich wollte damit nur aufzeigen, daß es eigentlich der Öffentlichkeit schwer zu vermitteln ist, wenn man einem Drittligisten und einem bald-wieder-Drittligisten auf ihre Kosten solche Luxusstadien hinstellt.

    Ein Blick nach Paderborn zeigt, wie es auch günstiger gehen kann.

    Zitat von Pille71

    (...) Trotzdem kann ich verstehen wenn jemand nicht will dass die Stadt ein Stadion baut

    Da kann man letztlich nur zustimmen. Zumal eine Stadt auch ohne Stadion und höherklassigen Sport lebenswert existieren kann. Gerade Münster hat das lange bewiesen. :D Allerdings braucht eine Stadt auch diese weichen Standortfaktoren. Reine Wohn- und Arbeitsorte lassen schnell an Lebensqualität vermissen und wenn es nicht der Sport ist, dann sind es Kultur, Natur oder anderweitige Unterhaltung. Deswegen finde ich die Querverweise auf Schule, Infrastruktur, usw. wenig sinnvoll. Die führen die Diskussion oft in eine Sackgasse, da jeder etwas anderes für verzichtbar hält und die Fronten dann schnell verhärten. Das ist so ein Todschlagargument, mit dem ich wenig anfangen kann.

    Völlig unabhängig davon kann man im Einzelfall die Summen natürlich für schlecht angelegt oder gar verschwendet halten, um dann gegen die entsprechende Investition zu sein. Bei den Preußen im speziellen ist diese Haltung dann wiederum mehr als angebracht. :thumbup:

  • Der 2. Bundesliga-Thread

    • Gönner
    • 16. September 2024 um 16:28
    Zitat von 12freunde

    Auch Kitas und Schulen würden sich über die Millionen sehr freuen.

    Offen gesagt bin ich kein Freund davon solche Investitionen gegeneinander auszuspielen. Man muss die Sinnhaftigkeit solcher Projekte schon einzeln hinterfragen. Natürlich macht eine Prioritätensetzung Sinn und gerade Bildung und Infrastruktur kommen dabei viel zu oft viel zu kurz. Trotzdem kann man mit diesem Argument alle weichen Ausgaben des Staates kritisieren, die in Summe für eine Gesellschaft dann aber eben doch wichtig sind. Und man sollte sich auch nicht der Illusion hingeben, dass wenn solche Ausgaben gestrichen werden diese Gelder automatisch auf Schulen etc. verteilt werden. So funktionieren Staat, Gemeinwesen und Haushalte nicht.

    Wobei man das Geld bei den Preußen natürlich trotzdem streichen sollte. :thefinger:

  • Der 2. Bundesliga-Thread

    • Gönner
    • 16. September 2024 um 16:21

    Beim gemeinen Preußenfan hat es gute Tradition, dass man sich über die Unterstützung anderer Stadionprojekte durch die öffentliche Hand maximal echauffiert, während man selbiges über das Ausbleiben einer solchen Unterstützung bei den eigenen Projekten vor allem durch die Stadt Münster getan hat.

    Das passte sich dann nahtlos in die Fantastereien ein, denen man sich von Seiten der Preußen immer wieder ergeben hat. Anonyme Investorengruppen, Bundesligastadion mit 35.000 Plätze, nichts konnte groß genug sein und alles auf einen Schlag. Es ist kein Wunder, dass sich die öffentliche Hand dort immer rausgehalten hat. Begriffen hat das bei den Preußen über Jahrzehnte nie jemand.

    Leider nimmt aktuell die Stadt in einem realistischen Maßstab die Nummer selbst in die Hand und ich habe vor Monaten schon geschrieben, dass es mit dem Stadion jetzt tatsächlich etwas werden könnte. Aber der Club wird dafür auch eine entsprechende Miete zahlen und auch sportlich liefern müssen. Ich mache mir vor den Preußen jedenfalls nicht ins Hemd, nur weil die jetzt mit ihrem Stadion knapp an Osnabrück und Paderborn vorbeiziehen und es anfangs natürlich schick und neu sein wird. Gespannt darf man höchstens sein, ob der schrittweise Ausbau sich nicht tatsächlich länger als bis 2028 hinzieht. Kiel braucht ja auch relativ lange für den modularen Ausbau und auch bei uns auf der Alm hat das letztlich elf Jahre gedauert. Es ist letztlich immer attraktiv die nächsten Bauphasen nach hinten zu schieben, wenn das Stadion trotzdem nutzbar bleibt.

    Meine Antipathie für die Preußen gründet auch nicht allein auf der Rivalität zwischen Arminia und Preußen oder gar den Städten und Regionen untereinander. Vielmehr ist dieser Club auf vielen Ebenen immer wieder durch eine gewisse Vermessenheit aufgefallen. Zerstrittene Fanszene, Krach zwischen Club und Fans, irrationale Eskalation bei der Ausgliederung, sportliche Rückschläge. Und ein steter Widerspruch, nicht nur zwischen Anspruch und Wirklichkeit, sondern auch beim eigenen unangemessen Auftreten in Anbetracht der eigenen Position und dem ständigen zweierlei Maß mit dem man auf andere zeigt. Es gab mit Blick auf Münster immer viel zu lachen. Bitter waren da nur Arminias selbst zugefügte Abstürze, in deren Folge man mit den Hühnern wieder auf Augenhöhe spielen musste. Es gibt aber keinen Grund zu glauben, dass in Münster jetzt goldene Zeiten vorprogrammiert sind, auch wenn es jetzt beim Stadion wohl einen Schritt nach vorne geben wird.

  • 5. Spieltag: Erzgebirge Aue - Arminia Bielefeld

    • Gönner
    • 16. September 2024 um 07:40
    Zitat von ArminiaRulez

    Kritik ist richtig und wichtig, aber während unserer Spiele altert die im Moment irgendwie sehr schnell.

    Bei Kritik ist die Art und Weise immer von besonderer Bedeutung. Für sachliche Kritik braucht man sich im Nachhinein nur selten schämen.

    Ich habe im vergangenen Jahr auch nicht mit Kritik am Trainer gespart, zugleich aber auch betont, dass ich mich freuen würde, wenn er die Kurve noch bekommt. Dieser Tage ist es soweit. Kniat hat selbst mal angedeutet, dass er im ersten Jahr auch Lehrgeld bezahlt hat und Jara hat angedeutet das der Kader noch etwas unausgewogen war, was man laut Aussage von Kniat und Mutzel im Sommer zu guten Teilen abstellen konnte. Was in einer engen Liga, wie es die dritte ist, besonders wichtig ist.

    Und so kann man ohne Problem anerkennen, dass Management und Staff bei Arminia offenkundig viele Probleme behoben haben, das Team zu funktionieren scheint und es eine gute Saison für Arminia werden könnte. Das verdient auch Anerkennung. Die Kurve nach solchen Rückschlägen noch zu bekommen ist deutlich schwerer, als wenn es von Beginn an gut läuft. Hoffentlich geht es genau so weiter.

    Bei Lob und Kritik macht der Ton die Musik, dann kann man später ohne Gesichtsverlust weiter dazu stehen.

  • Tickets: Vergabe, Preise, Sonstiges

    • Gönner
    • 15. September 2024 um 15:54
    Zitat von 33615

    Aus Vereinssicht darf man das anscheinend nicht erwarten, hier will man aus möglicherweise Marketinggründen die DKler deutlich voran stellen. Ist halt ein gewinnorientiertes Unternehmen im Profizirkus und nicht nur ein gemeinnütziger e.V.

    Gewinntechnisch dürften die einfachen Mitglieder im Verhältnis von Aufwand und Ertrag eigentlich bessere "Kunden" sein. Die schießen erstmal ohne Gegenleistung ihr Geld rein. Die wenigsten gehen zur JHV und die 10% im Shop sind zwar ganz nett, dürften aber von kaum wem in dem Maße ausgenutzt werden, dass der Mitgliedsbeitrag wieder drin ist. Falls doch läge der Umsatz bei Knapp 1.000 Euro. Da dürfte es bei Arminias Preisgestaltung sicherlich auch nicht zum Nachteil des Clubs sein.

    Effektiv geht es den "nur" Mitgliedern um Identifikation und den Vorverkauf. Da macht eine Gleichberechtigung mit den DK-Inhabern schon Sinn.


    Zitat von DSCMarco05

    Alleine um dem Ziel 19050 Mitglieder näher zu kommen hätte ich Marketingtechnisch die Mitglieder mindestens auf gleicher Stufe der DK gestellt. So wird man nur sehr langsam sich dem Ziel nähern wenn Fans merken dass der angepriesene Mitglieder Vorkaufsrecht doch nur nach den DK stattfindet. Aber mir letztendlich auch wumpe, letztes Mal gab es Geschrei warum man 10 Karten kaufen konnte als DK gegen Hannover mit dem Ende das dies Spiel bei weitem nicht ausverkauft war und nun gibt es wieder Gemecker und ich vermute auch gegen Union wird es nicht ausverkauft. ;)

    Bei absehbar ausverkauften Spielen läuft es aber nicht anders. Im Gegenteil. Da sind in der Vergangenheit auch schon deutlich krassere Regelungen zum Tragen gekommen.

    So gesehen macht es schon Sinn sich ums grundsätzliche Prinzip Gedanken zu machen.

    Wenn der Club dann der Meinung ist viele Tickets pro Vorkaufsrecht raus hauen zu wollen, weil er davon ausgeht eh nicht alle los zu werden, dann gibt es diese Möglichkeit wenigstens für alle gleicherzeitig. Die zehn Tickets pro Nase wurden vorallem deshalb kritisiert, weil nicht alle den gleichen Startpunkt hatten.

  • Der 3. Liga-Thread

    • Gönner
    • 13. September 2024 um 07:28
    Zitat von Anstoss

    https://www.weltfussball.de/news/_n7044467…en-eingestellt/

    Den werten Herrn Speckner und seiner Familie gehts gut. Sind ja auch nicht abgestiegen.

    Da weiß man nicht, ob man lachen oder weinen soll. Alle beklagen sich über die Verrohung der Gesellschaft, aber dann bleiben solche Dinge völlig ohne jede Konsequenz. Wenigstens im Altenheim mal ein paar Toiletten putzen wäre nicht unangemessen gewesen. Völlig unabhängig davon, was man von den Entscheidungen des Schiris hält.

  • Ex-Armine Maël Corboz

    • Gönner
    • 13. September 2024 um 07:24
    Zitat von Jockel

    Wer ist denn Reiner?

    Reiner ist ein dummer Tippfehler, wenn man so viele Namen hintereinander weg tippt und einen Reiner von der Arbeit kennt, dessen Namen man sonst ehr tippt, als den von Billy Reina. ;)

  • Fanartikel, Online-Shop, usw.

    • Gönner
    • 12. September 2024 um 14:19
    Zitat von AfroApple

    1 und 2 finde ich beide richtig gut!

    Bin zu dem gleichen Entschluss gekommen. Habe mich für Trikot Nummer 2 entscheiden, weil es vom Design etwas klassicher ist.

  • Ex-Armine Maël Corboz

    • Gönner
    • 12. September 2024 um 12:05

    Stratos, Schäfer, Reeb, Bode, Maas, Maul, Meißner, Kuntz, Reina, von Heesen, Walter. War eine tolle Zeit damals. Wenn ich einen DeLorean mit funktionsfähigem Fluxkompensator hätte, dann könntet ihr das Teil auf den alten Fotos sicherlich vor der Alm entdecken. 8)

  • Alles zu Ehrenspielführer Fabian Klos

    • Gönner
    • 12. September 2024 um 11:57
    Zitat von Hitchcock

    Ich fände es irgendwie schnieke, wenn Nobbse Meier das Team „Bundesliga & Friends“ coachen würde. 😊


    Aber nur, wenn er in der Halbzeitpause mit Käsebrötchen in der Hand aus dem Stadion verschwindet. "Wo soll ich denn hin wollen?" Und dann braust er davon.

  • Fanartikel, Online-Shop, usw.

    • Gönner
    • 12. September 2024 um 11:54

    Wieso gibt es eigentlich nur vier Sondertrikots zur Abstimmung, statt fünf und warum steht beim vierten die Nummer fünf im Bild? ^^

  • Pro und Contra II. Mannschaft

    • Gönner
    • 11. September 2024 um 07:38

    Es gibt für die Proficlubs durchaus Argumente, die Reservemannschaften im regulären Spielbetrieb laufen zu lassen. Wettbewerbsbedingungen, stärkere Gegner, höheres Interesse der Zuschauer, etc.. Was allerdings alles nichts daran ändert, dass man die unterklassigen Clubs als Sparringspartner missbraucht. Hinzu kommt die Vielzahl der Reserveteams. Eine geringe Anzahl pro Liga ist sicherlich zu verkraften und der Trend zur Abmeldung hat die Notwendigkeit von Reformen ein knappes Jahrzehnt beinahe obsolet gemacht. Hinzu kommt, dass es vor ~ 40 Jahren mal eine Reserverunde gegeben hat, womit die Proficlubs sehr unzufrieden waren. Das hallt bei den älteren, wie Rummenigge und Hoeneß immer noch nach. Wenngleich sich die Jugendarbeit seit dem auch massiv geändert hat.


    Und wenn wir ehrlich sind, gibt es sogar einzelne zweite Mannschaften die mehr Zuschauer generieren, als so manch kleiner Club. Ich denke da an die Bayern oder Dortmund im Vergleich zu Sandhausen & Co. Ich muss auch zugeben, dass mich der Vorwurf der Inkonsequenz durchaus trifft. Ich habe mir Arminias zweite Mannschaft damals in der Regional- und Oberliga öfter mal gegeben und da waren namenhafte Gegner natürlich interessanter als andere Zweitvertretungen. Umgekehrt kann man die massiven Probleme für die jeweils kleineren Clubs nicht wegdiskutieren.


    Die Sache bleibt also kontrovers. Ich könnte daher durchaus mit einer Reserverunde leben und denke die Clubs sollten es zumindest nochmal für ein paar Jahre versuchen. Mit den neuen Strukturen in der Jugendarbeit ist die Chance dafür sicherlich günstig, wie lange nicht mehr.

  • Westfalen-Pokal 24/25

    • Gönner
    • 11. September 2024 um 07:21
    Zitat von Hitchcock

    Mich wundert es nur, dass letzte Saison (?) Teams wie Erkenschwick (oder war es Herne?) ihre Spiele gegen höherklassige Teams nicht zuhause spielen durften. Wegen Infrastruktur, Sicherheit usw.

    Und Arminia darf dann bald zum 3. Mal inne Bauern.

    Soll mir aber recht sein. Ich finds ja charmant, wenn im Westfalenpokal auf‘m Dorf gespielt wird.

    Die Nummer mit Erkenschwick war aber auch Hoffnungslos übertrieben. Da wäre gar nichts passiert. Zumal der Austragungsort Münster kaum was besser war.

    Überängstliche Polizei und Preußenfreunde am Werke. Anders kann ich mir das nicht erklären.


    Ansonsten ist es bei Arminia halt einfach. Die Szene kommt eh nicht. Also kein Problem auf dem Dorf.

  • Der allgemeine Fußball-Thread

    • Gönner
    • 9. September 2024 um 06:56

    Ich sehe das alles sehr negativ. Dieses durchpolitisieren von beinahe jedem Thema hat die Gesellschaft zum guten Teil dahin gebracht, wo sie heute steht. Und da dürfen sich gerne alle Seiten angesprochen fühlen.

  • Westfalen Pokal - 2. Runde: SC Peckeloh - Arminia Bielefeld

    • Gönner
    • 7. September 2024 um 17:05

    Bravo! :klatschen: :thefinger:

  • Westfalen Pokal - 2. Runde: SC Peckeloh - Arminia Bielefeld

    • Gönner
    • 7. September 2024 um 17:03

    So. Und jetzt auf Zeit spielen.

  • Westfalen Pokal - 2. Runde: SC Peckeloh - Arminia Bielefeld

    • Gönner
    • 7. September 2024 um 16:38

    Ich weiß nicht, was ihr habt. Wir verteidigen den Gegner gut weg und haben die volle Spielkontrolle. Dazu ein halbes dutzend Halbchancen.

    Tore sind überbewertet.

  • DFB-Pokal 2.Runde Arminia - Union Berlin

    • Gönner
    • 6. September 2024 um 15:54

    Hat da jemand Jehova gesagt?

  • DFB-Pokal 2.Runde Arminia - Union Berlin

    • Gönner
    • 6. September 2024 um 07:13
    Zitat von FSV-Armine

    In Hessen ist weder Donnerstag noch Freitag Feiertag.

    Trotzdem schaue ich das Spiel, ihr Weichflöten ;) !

    Wenn schon, dann heißt das in Bielefeld Windflöte(n)! ;)

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