Man sieht dabei auf jedenfall, wie die neuen Medien den klassischen Journalismus entmachten. Früher hätte sich das kaum ein Club leisten können. Erst recht nicht die kleineren bis mittleren Proficlubs. Eine eigene Medienabteilung wäre zu teuer gewesen und die klassischen Medien hätten einen entsprechend öffentlich abgestraft.
Beiträge von Gönner
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Die NW soll leiser heulen. Die haben hier seit Jahren nichts auf die Kette bekommen, die Alarmzeichen bei den Abstürzen wurden völlig übersehen und danach nur populistischer Müll in die Welt gesetzt. Mitten im wohl größten Sturzflug der Vereinsgeschichte wurde Schütte durch die Gegend gegondelt und durfte ohne irgendeinen Gegenwind über die grandiosen Erfolge in der Jugendarbeit schwadronieren.
Dass unser Verein ziemlich intransparent geführt wird und kritische Nachfragen nicht sehr schätzt, steht auf einem anderen Blatt. Das habe ich hier schon X-mal kritisiert. Aber deswegen stimme ich jetzt nicht in den Chor ein mit der wohl nutzlosesten und belanglosesten Regionalzeitung Deutschlands. Zumal der Verein auch nicht verpflichtet ist, irgendwelchen Hanswursts Rede und Antwort zu stehen.
Nachdem Kniat sich vor einem Kölner Journalisten verplappert hat, hat die NW (und scheinbar auch das kaum bessere WB) jetzt plötzlich Blut geleckt. Bei Arabi haben sie sich es hingegen jahrelang nicht getraut, mal kritisch zu berichten, egal wie hochnäsig er (auch) die Medien abgekanzelt hat. Da versucht sich ein sterbendes Revolverblatt noch mal wichtig zu machen.
Ui. Der Beitrag kann als Wirkungstreffer gegen die Lokalpresse in dieser Diskussion verstanden werden. Da ist viel angesprochen, was sich die Zeitungen klar ankreiden lassen müssen.
Nur eine kleine Anmerkung. Die Intransparenz des Vereins, die im Hintergrund sicherlich auch noch anders verteidigt wird als durch öffentliches ausschweigen, steht nur bedingt auf einem anderen Blatt. Es dürfte im Gegenteil die Rückseite derselben Blattes sein. Da haben sich zwei Seiten gesucht und gefunden und fechten die Nummer jetzt zur Unzeit aus.
Mir leuchten die Argumente gegen das Verhalten der Presse absolut ein, diese können aber nicht losgelöst vom Auftreten des Vereins gesehen werden. Das bedingt sich gegenseitig und scheint sich von außen betrachtet gut hochgeschaukelt zu haben.
Als Kritiker der Öffentlichkeitsarbeit des Clubs kann man sich da durchaus bestätigt und das Ganze als logische Folge des Verhaltens des Clubs sehen. Umgekehrt darf die Presse sich bzgl. ihrer Reaktion vor allem auch des Timings berechtigt hinterfragen lassen.
Der Vorschlag von LeckerKnoppers , dass die betreffenden Personen sich doch mal aussprechen sollen wäre da in der Tat am konstruktivsten. Wenngleich man natürlich nicht weiß, was für Gespräche da unlängst gelaufen sind. Das Ergebnis solcher Aussprachen kann ja auch durchaus auch mal das Gegenteil des beabsichtigten bewirken.
Dem Verein allerdings undemokratisches Handeln zu unterstellen, Vergleiche mit Erdogan usw....das ist mal so was von komplett drüber, da fehlen mir die Worte.
Diese Vergleiche sind in der tat völlig überzogen. Da kann man bei aller berechtigter Kritik nur zustimmen. Trotz allen ist ein vernünftiger Umgang mit der Presse in einem demokratischen System auf allen Ebenen durchaus angezeigt. Genauso, wie die Presse dieses Privileg verantwortungsvoll nutzen muss. Das gilt in beide Richtungen und kann man nicht deutlich genug sagen. Insofern danke für diesen Einwurf!
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Dass Arminia in der sportlichen Lage solche Baustellen aufmacht, ist dämlich und unsouverän. Wieso steht man da nicht drüber, statt die beleidigte Leberwurst zu geben?
Diese Baustelle gibt es schon lange, wurde hier oft besprochen und ist nie geschlossen worden. Das hat aufgrund der Erfolge nur zwischendurch niemanden so recht interessiert.
Arminias Umgang mit der Öffentlichkeit und der Presse ist - um es freundlich zu formulieren - mindestens ungeschickt. Dass die NW selbst auch nicht ganz souverän agiert macht die Sache nicht besser. Es bleibt aber dabei, dass Arminia mit öffentlicher Kritik nicht besonders gut umgehen kann und am liebsten völlig ungestört selbst eine komplett unkritische und ausschließlich positiv überhöhte Außendarstellung betreiben will und entsprechend reagiert, wenn dies selbst oder Probleme angesprochen werden.
Man hat sachliche öffentliche Kritik augenscheinlich nie als nützliches Korrektiv, sondern stets als Problem für das eigene Image verstanden. Und genau darin besteht wiederum ein großes Problem, dass über den Sport hinaus auch in der Wirtschafft bis hin zur Politik beobachtet werden kann. Mutmaßlich als Gegenreaktion zum immer weiter umsichgreifenden Trashtalk in den sozialen Medien. Filtern ist halt auch aufwendig. In der eigenen Blase sitzen birgt aber wiederum auch Risiken.
Die Ironie ist, dass die Presse jetzt, wo aufgrund des Erfolges das Interesse am größten ist rebelliert, weil der Verein verschlossen ist, wie eh und je. Das kann man je Argumentationsweise gleichermaßen positiv, wie negativ bewerten. Fakt ist jedenfalls, dass hier keine grundsätzlich neue Baustelle aufgemacht wird. Im Moment wird bei den Bauarbeiten nur wieder mehr Staub aufgewirbelt.
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Der Bedarf war wohl so nicht abzusehen. Das ist auch in Ordnung. Wer konnte denn mit dem Finale rechnen!?
Aber wir sind noch bei Macron unter Vertrag. Warum man Bestellungen von vor dem offiziellen Wechseltermin nicht einfach noch abarbeiten können will leuchtet mir wiederum überhaupt nicht ein.
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ARD und WDR gehen mir langsam so richtig auf den Sack. Wenn die was aufdecken wollen, wüsste ich noch so ein paar unglaubliche Dinge. Aber von denen will natürlich keiner seinen Job verlieren. Völlig unglaubwürdig und unehrlich dieses Staats-Fernsehen. Das sind die letzten die hier irgend wie gefragt sind. Wie gesagt ich mag Kniat nicht wegen mir kann der nach Paderborn. Aber wie das Thema aufgebauscht wird, ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Es zeigt wie krank und verlogen unsere Gesellschaft ist. Dass er ungeschickt war, dass Ehrlichkeit keine erwünschte Tugend mehr ist, dass es nicht gut ist, andauernd in der Schlussphase Kaffeekränzchen abhalten zu müssen, dass es aber trotzdem am Aufstieg nichts ändert/ andere Themen und geschenkt!!!!
Im Gegenteil. Der Verlogenheit wären Tür und Tor geöffnet, wenn soetwas als normal durchgehen würde. Verlogen wäre eine große Aufregung derer, die selbst zu diesen Methoden greifen, aber die Konkurenz äußert sich zu dem Thema aktuell - ausgenommen Olaf Janßen - gar nicht. Die Ironie liegt doch allein in der Sache, dass man jenen ans Kreuz schlägt, der es offen ausgesprochen hat. Eigentlich müsste man diese Methoden und damit die Branche als ganzes in ihrer Vorbildfunktion an den Pranger stellen. Denn man sieht ja auch hier im Forum, wie groß der Gewöhnungseffekt diesbezüglich ist. In dem Punkt ist man nicht konsequent. Da kann ich dir voll zustimmen. Aber das kann ja nun nicht bedeuten, dass es verlogen ist diese verlogenen Methoden zu kritisieren. Das wäre dann am Ende völlig verdreht.
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Also ich habe mir die Pressekonferenz am Montagmorgen angeschaut und dachte sofort "Was redet der denn da!?"
Hängt vielleicht auch mit den eigenen Ansprüchen zusammen.

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Der falsche Ansatz ist, wenn in die eine oder andere Richtung übertrieben wird. Schonungslose Ehrlichkeit und Transparenz funktioniert in einer Gesellschaft auch nicht. Wahlweise wird dann alles im Ansatz zerredet oder man stößt sich ständig gegenseitig vor den Kopf.
Aber du hast natürlich schon recht, dass man unbedingt mehr Klartext reden und ehrlicher miteinander umgehen sollte, als es die letzten Jahre der Fall gewesen ist. Auf der anderen Seite werden jene die es tun von der Gesellschaft nicht unbedingt belohnt. Es hat schon seinen Grund warum in der Welt aktuell zwar viele gewiefte Taktiker, aber keine klugen Strategen das Ruder in der Hand halten.
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Ihr habt Probleme.
Das ist handelsüblich, und wer weiss wieviele Verletzungen vor einer Auswechslung echt sind, oder welche Krämpfe wirklich welche waren, etc. pp.
Janßen hat hier einfach nur ein Fass aufgemacht. Schön für Ihn dass Ihr alle drauf reinfallt.
Das dem so ist, sorgt ja nicht dafür, dass dieses Verhalten grundsätzlich in Ordnung ist. Das ist wie beim Doping. Nur weil es alle machen ist es weder in Ordnung, noch gerecht. Denn spätestens der ehrliche ist der Betrogene.
Aber es gibt drei wichtige Punkte, wo wir durchaus Schnittmengen haben:
a) Ganz ohne Tricks kommt man eben doch nicht aus, weil es eben alle machen. Ist nicht schön, aber eben auch fakt.
b) Wenn man es dann macht darf man es trotzdem nicht übertreiben und als selbstverständlich ansehen, sondern muss ein sachlich distanzierten Abstand dazu haben, wie bei allen Taktiken, die eben immer auch konstant hinterfragt gehören und ...
c) Darf man es vor allem nicht öffentlich zugeben Ehrlichkeit hin oder her.
Ich denke das sind Punkte auf die man sich trotz unterschiedlicher Grundeinstellung wird einigen können.
Eine Vereinsstrafe wäre natürlich hoffnungslos übertrieben. Gerade auch weil es weit verbreitet ist. Persönliche Strafen werden aber wohl nicht ausbleiben. Auch wenn damit ironischer Weise ehr die Ehrlichkeit als die Tat als solches bestraft werden würde. Meine große Hoffnung ist, dass Kersken nicht noch in den Fokus gerät!
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Vielleicht ist er einfach blöd. Kann sein. Vielleicht aber auch so cool, dass er sagt na und, bestraft mich doch, aber leckt mich alle mal („fang mich doch, Du Eierloch!“) - natürlich droht in dem Fall auch gewisser Ärger mit dem Arbeitgeber und anderen Aufsichtspersonen. Ich finds wenigstens erfrischend direkt und ehrlich, Ja-Sager und Schleimer haben wir in diesen Sch… Land doch mehr als reichlich. Da tut das mal gut. Ob es ihm persönlich nützt, ob es auch tatsächlich so gedacht war, steht auf einem anderen Blatt.
Die Ironie ist, dass man diese Offenheit und Ehrlichkeit, dort wo früher auch mal Selbstkritik angebracht gewesen wäre nie gelebt hat. Hier wo es einem mit Ansage auf die Füße fällt aber doch gemacht hat. Lässt eigentlich nur den Schluss zu, dass solche Aktionen für Mitch so selbstverständlich sind, dass im das Unrecht und damit die Gefahr der Ehrlichkeit an dieser Stelle gar nicht bewusst gewesen ist.
Daraus erwachsen zwei Erkenntnisse. Zum einen ergibt sich im Unrecht eine gewisse Pfadabhängigkeit. Man kann nicht ohne Konsequenzen zu jedem beliebigen Zeitpunkt zur Ehrlichkeit zurück. Man muss es bis zu einem gewissen Punkt durchziehen. Zum anderen gibt es auch für die Offenheit und Ehrlichkeit immer einen richtigen Zeitpunkt und einen richtigen Ort. Denn sowohl zuviel als auch zu wenig Regeltreue und Ehrlichkeit führen einen nicht zum Erfolg. Wer immer ehrlich und geradeaus ist hat schnell keine Freunde mehr oder wird von anderen Überrumpelt. Wer hingegen ständig nur seine eigenen Vorteile in bedacht hat wird damit auch schnell auf Probleme stoßen.
Besonders problematisch ist es dann halt, wenn man es zuerst mit dem tricksen Übertreibt und im Anschluss wieder zu ehrlich ist.
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Du sagst es ja selbst "die nicht Überprüfbarkeit" also Grauzone und clever gemacht.
Nicht mehr, wenn man es zugibt.

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Gibt es eine Regel, wo der Torwart keine Verletzung "vortäuschen" darf?
Lächerlich. In der Regel geht es klar um eine Verletzung. Gibt es die nicht, so hat sich die ganze Sache mit der Spielunterbrechung und Behandlung erledigt.
Da braucht es kein Schauspielverbot. Die Grauzone ist bestenfalls die nicht Überprüfbarkeit des Befinden des Torwartes.
Hat aber schon seinen Grund, warum man sich allenthalben über die Anstellerei der Fußballer lustig macht.
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Ich kann es bald nicht mehr lesen! Vortäuschen ist keine Grauzone. Die Regel ist für Verletzungen gedacht und wird dann für andere Zwecke ausgenutzt.
Damit ist Arminia auch alles andere als alleine, aber das mit der Grauzone ist eine reine Schutzbehauptung. Wenn schon ehrlich, dann aber auch richtig.
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In Anbetracht der Tatsache, dass gerade der Anhang der Rostocker für den erheblichen Sicherheitsaufwand maßgeblich verantwortlich ist, ist das wiederum auch überhaupt nicht sauber. Die sollen sich ihre Punkte mal schön verdienen müssen.
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Da hast du mich. Das man sich nicht nach "Raum und dessen Bedeutung" unterscheiden sollte, ob man sich beteiligt ist ein guter Punkt.

Trotzdem kommt man nicht umhin, dass wenn hier etwas geschrieben wird, man weniger auf seine Worte und Reichweite achten muss, als wenn man sich als Person des öffentlichen Lebens oder als Presse reichweitenstark zu Wort meldet.
Ansonsten hast du recht. Den Ball könnte, nein, sollte man flacher halten. Das zählt aber nicht nur für die Kritik, sondern auch für die ausgiebige Rechtfertigungen, die ich mit Blick übern Tellerrand nicht so stehenlassen wollte.
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Ich hoffe auch, dass das Thema mit dem nächsten Spiel wieder von der Tagesordnung verschwindet. Waisenknaben sind es im (Profi-)Fußball alle nicht.
Mich stören beim Thema nur die Rechtfertigungen. Die Nummer ist sicherlich nicht so groß, wie es aktuell gemacht wird, aber man braucht es auch nicht als schön, richtig und clever hinstellen. Das sind solche Aktionen nämlich auch dann nicht, wenn es alle machen. Das muss man dann auch mal zum Ausdruck bringen dürfen. Auch wenn Rechtfertigungen und Kritik sich dann Gegenseitig befeuern. Ist ja nicht so, dass man mit Rechtfertigungen soetwas vom Tisch bekommt.
Wobei man beim nächsten Gegner Fair-Play Traditionell eh klein schreibt.
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Die Gefahr gibt es natürlich. Da sind wir ganz beieinander. Ich gehe aber nicht davon aus, dass sich das hier im Forum entscheidet. Ich würde mir ehr Gedanken machen, wie sich soetwas bei Schiedsrichtern und Verband im Hinterkopf manifestiert. Das bekommt man dann auch höchstens indirekt mit.
Ich habe da immer Fatmir Vata vor meinem geistigen Auge. Der galt auch dann noch als Schwalbenkönig, als er sich diese schon Lange abgewöhnt hatte. Umgekehrt wurde er dafür zuletzt häufiger extrem Derbe umgeholz, weil die Gegner auch gemerkt haben, dass der nichts mehr gepfiffen bekommt. Die Krönung war dann immer der Satz im TV "der fält auch gerne", nachdem er tatsächlich wegen seiner engen Ballführung ohne ballkontakt des Gegners umgemäht wurde. Das war dann einfach so in den Köpfen drin.
Aber dieser Eindruck wird nicht hier im Forum entschieden. Arminia steht vor der schweren Entscheidung. Schweigt man jetzt oder verspricht man Besserung. Ich würde erstmal schweigen, aber parallel die Medien beobachten und in den Verband reinhorchen. Wenn es sich legt gut, sonst muss man möglichst früh versuchen den Wind raus zu nehmen. Wobei letzteres gefährlich ist und auch das Gegenteil bewirken kann. Nicht ganz einfach im Moment.
Den Austausch im Forum finde ich bei soetwas aber trotzdem wichtig. Alleine schon um den eigenen Kompass auszurichten. Und solange das sachlich passiert ist das vollkommen okay.
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Die Debatte ist ja schon in den Medien. Ich denke da sollte man die Reichweite des Forums nicht überbewerten. Die NW nimmt uns vielleicht manchmal als Aufhänger, aber mehr dann auch nicht, auch wenn wir hier noch weiter diskutieren. Der Kicker wird es wohl aufgrund der Pressekonferenz von selbst aufgegriffen haben.
Um die Debatte klein zu halten ist es sicherlich nicht erforderlich das jetzt weiter zu rechtfertigen oder gar tot zu schweigen. Das eine gießt auch weiter Öl ins Feuer, während das andere zwar zu Ruhe aber auch weiterem hochkochen führen kann. Ironischer Weise hat die Ehrlichkeit von Kniat die Sache erst richtig hochgekocht. Das wäre wohl der richtige Zeitpunkt zum Schweigen gewesen. Hier im Forum kann man das nur noch reflektieren. Die allermeisten tun das auch trotz unterschiedlicher Sichtweisen sehr angemessen. Einzelne sehr sehr wenige Beiträge halte ich selbst zwar für charakterlich bedenklich, aber auch da darf ja jeder seine Meinung zu haben.
Die Nummer wird sich die nächsten Tage, spätestens zum nächsten Spiel auslaufen, einfach weil irgendwann alles gesagt und geschrieben wurde. Sehe da keinen Grund für einen Maulkorb oder Forenabstinenz.
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Offenheit, Direktheit und Ehrlichkeit sind gut und schön. Sie kommen bei Arminia in der Außendarstellung mitunter auch zu kurz, wenn eklatante Mängel in bester Fanboymanier schöngeredet oder totgeschwiegen werden. Auch wird jeder von uns die ein oder andere Regel zu seinem Vorteil nutzen oder bei Bedarf auch mal überschreiten. Die Frage ist halt, wieweit man dabei gehen kann und ab wann es gemeinschädlich wird. Im Straßenverkehr hält auch kaum jemand bei Gelb an, auch wenn es Vorschrift ist. Fährt man bei Rot, dann muss man halt im Zweifelsfall aber auch die Strafe akzeptieren. Und wenn man dann öffentlich zugibt, dass man das immer so macht, dann ist man halt nicht nur ein Regelbrecher, sondern auch noch ziemlich doof dabei.
Es macht halt auch einen Unterschied, ob man Gegebenheiten ein wenig zu seinen Gunsten nutzt oder diese künstlich und vorsätzlich konstruiert. Ob ich einen Freistoß regelkonform schnell ausführe, wenn der Gegner noch abgelenkt ist, ist etwas anderes als wenn ich mit einer Schwalbe selbigen schinde. Da gefällt mir die Grundeinstellung im Handball deutlich besser.
Und wenn Spielern in der Jugend schon beigebracht wird so etwas absichtlich zu verursachen, dann braucht man sich nicht wundern, wenn die sich außerhalb des Fußballplatzes später auch entsprechend benehmen, sofern es dem kurzfristen eigenen Vorteil dient. Sieht man ja auch im Alltag diese kleinen Egoismen, die einem ständig begegnen. Andere einparken, einfach im Durchgang stehenbleiben, seinen Müll irgendwo hinwerfen, gefundene Geldbörse leer räumen ... machen ja alle andere auch und am Ende ist die Welt für alle etwas schlechter.
Man muss kein Waisenknabe oder keine Pastorentochter sein und man darf sich erst recht nicht unterbuttern lassen. Aber etwas Sportsgeist darf man trotzdem an den Tag legen. Ganz früher hieß es "Steh auf und spiel weiter, wenn nichts ist!", später "Man kann ruhig mal liegen bleiben. Machen die anderen auch." und heute wirft man sich von alleine hin, um das Spiel zu unterbrechen. So etwas schaukelt sich hoch und schadet am Ende allen. Weil heute zum Beispiel auch dann weitergespielt wird, wenn wirklich jemand Hilfe braucht. Der darf sich dann beiden Schauspielern bedanken.
Eigentlich wollte ich zu dem Thema heute nichts mehr schreiben, da man es auch wirklich schnell zu hoch kochen kann. Da stimme ich ja absolut zu. War halt mal doof gelaufen. In Zukunft nicht mehr so übertreiben und die Sache ist vom Tisch. Wenn ich hier aber die Rechtfertigungen einzelner betrachte, wird mir dabei ganz anders. Dieser immer weiter aus Überzeugung um sich greifende Egoismus ist am Ende des Tages ein Verlust für alle. Was man auch sagen kann ohne ein Gutmensch zu sein. Ein gesunder Egoismus, eine pragmatische Regelauslegung und keine Überreglementierung sind gut und wichtig für eine Gesellschaft. Leider überschreitet unsere Gesellschaft die Grenze des Nutzen dieser Dinge zusehens und den kleinsten wird es schon so beigebracht.
Früher wurden einem im Sport gewisse Werte vermittelt. Heute wohl leider auch.

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Ich finde das hier im Forum sehr differenziert diskutiert wurde. Diese Aktion ist komplett nach hinten los gegangen und wird entsprechend kritisch besprochen. Umgekehrt wird Kniat für die jüngsten Erfolge sehr gelobt und einen Rauswurf fordert hier niemand.
Wo ist also das Problem? Das ist ein Diskussionsforum!
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Aber die kommunizieren es evtl cleverer.
Vielleicht sollte man es nicht nur cleverer kommunizieren, sodnern auch besser machen.
