"Schüco ohne Fenster und Türen" steht auf den Trikots? Was machen die denn sonst noch?
Solar. ![]()
"Schüco ohne Fenster und Türen" steht auf den Trikots? Was machen die denn sonst noch?
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Manchmal frage ich mich wirklich, was solche Kommentare sollen. Wir können auch gerne die Vorortghettos von Paris mit den Dünen an der Ostsee oder dem Schwarzwald vergleichen. Oder wir hören einfach auf uns zu verarschen.
Wollte eigentlich nur etwas von der kulturellen Wahrnehmung vor Ort erfahren, wenn wir hier schon jemanden haben, der aus der Ecke kommt.
War nicht drin. Merke ich mir.
In gewisser Weise schon. In Saarbrücken ist die Variante des Vereinswappens in Blau, Weiß und Rot durchaus wieder "en vogue". Wenngleich diese Farben nur durch Frankreich in der entsprechenden Phase im Saarland etabliert wurden und eigentlich in der Kombination keine Tradition im Saarland haben, die Ultras nennen sich "Virage est" und es gibt reichlich Kontakte nach Frankreich. Also eine gewisse Affinität gibt es da augenscheinlich schon.
Und da haben mich mal die Hintergründe interessiert, weil ich mir soetwas umgekehrt nich vorstellen kann. Im Gegenteil. In Belgien distanziert sich selbst die deutschsprachigen Gemeinschaft recht deutlich von Deutschland. Die Gründe dafür haben dann aber wirklich nichts mehr mit Fußball zu tun.
Hat mich halt nur interessiert, warum Frankreich so "chic" wahrgenommen wird. Ich selbst sehe Frankreich da nicht besser oder schlechter als viel andere Nachbarn auch. Aber es scheint ja doch bei vielen eine speziellen Flair zu verbreiten. Auch beim Fußball. ![]()
Der geschichtliche Hintergrund ist mir durchaus bekannt. Die Frage ist eher, warum das nicht immer solche Nachwirkungen hat.
Zum anderen spürt man das nicht nur direkt im Saarland , wenn man da unten ist. Geht aber nur um so ein Bauchgefühl. Demgegenüber hat das Elsass seine Verbindungen zu Deutschland quasi aufgegeben.
Was man ja auch in anderen Bereichen sehen kann. Ostbelgien zum Beispiel ist extrem deutsch geprägt, aber distanziert sich umgekehrt von Deutschland. Dafür muss es ja Gründe geben. Vor allem, warum das alles so lange nach den großen geschichtlichen Einschnitten noch andauert und auch zuvor im 19. Jahrhundert und die Verbundenheit zum deutschen Staatsgebilde immer locker war und auch leicht mal gelöst werden konnte, was man bei Frankreich usw. eigentlich geschichtlichen kaum so kennt. Zumindest nicht in Europa.
Und die rund 900.000 Ost Franzosen sind schon Fußball afin. Da sind einige mangels hochklassiger Alternativen im Saarland vorher auf den Betzenberg gepilgert, von denen jetzt einige wieder " zurückkehren".
Borussia Neunkirchen hat früher sein Ellenfeld auch problemlos mit 30.000 Zuschauern füllen können.
Mal abwarten.
Woher kommt eigentlich diese Affinität zu Frankreich im Südwesten? Darmstadt hat zum Teil ja auch solche Allüren. Klar Kulturnation ... usw. Für mich ist das viel Fantasie mit bbei.Abseits vin wenigen Leuchttürmen ist Frankreich keinen deut reicher als Deutschland. Trotz dieser Anziehung, die aus der Ferne schon was von Anbiederung hat. Im Elsass gab es ja auch eine lupenreine kulzurelle Assimilation.
Kann natürlich sein, dass der Blick aus der Ferne total täuscht, aber qie ist da dein Eindruck?
Borussia Neunkirchen ist aber auch schon lange her. Mir scheinen es die Saarland zwar sehr mit dem Fußball , aber weniger mit der Treue zu einem bestimmten Club zu halten. Vielleicht auch der französische Einfluss? Wo "l'amour" geradeso hinfällt? ![]()
Wobei das mit dem Ausverkauf auch gefühlt etwas schnell geht. Früher haben die Spieler zumeist noch den Aufstieg mitgenommen und die anderem Clubs gewartet, ob sich die Leistung auch eine Liga weiter oben bestätigt. Oder es wurde bei den Absteigern gefleddert ...
Freiburg oder Karlsruhe? Hauptsache Schwaben! ![]()
Richtig. Das bringt die subjektive Einschätzung, die dem zu Grunde liegt aber halt auch einfach mit sich. Um nichts anderes ging es hier.
Willst du das objektiv in verschiedenen Varianten ausarbeiten, ginge das wohl ehr als Bachelor-, Doktorarbeit oder Gutachten durch. Das ist für einen ungezwungen Austausch sicherlich etwas hoch gegriffen.
Natürlich sind da noch ein paar Macken drin. Habe das nur kurz auf die Schnelle gemacht. Ansonsten hängt halt viel davon ab, was man unter Potential versteht und wie man die verschiedenen Faktoren wichtet. Sandhausen stand auch ewig und drei Tage gut da in Liga zwei. Trotzdem hängt das Potential da an einer Person. Ob die dort die Kurve bekommt und wie nachhaltig das dann aufgestellt ist steht in den Sternen.
Aber ja. Wenn ich da in Ruhe rüber gucken würde, würde ich sicherlich auch noch einiges verschieben. Und wenn ich ein paar Jahre später nochmal die Zeit und Ruhe hätte würde es sicherlich wieder Änderung geben.
Die Liste lässt aber durchaus Rückschlüsse auf Arminias Position in der Liga-Struktur zu.
Das "natürliche Habitat" von Arminia ist aber tatsächlich Liga 2. Letztlich bewegen sich die Annahmen von @DSCDNA und Gönner doch noch nah an Laufers Ziel "Top 25". Und dem schließe ich mich an.
Dass Laufer einer der besten Präsidenten in Arminias Vereinsgeschichte war liegt - neben vielen anderen Punkten - in seinem realistischem Blick auf die Fakten und den pragmatischen Umgang damit. Man kann sich mit Blick auf die Liste dieser Einschätzung eigentlich nur anschließen.
Ich habe in der Liste mal ein paar Änderungen vorgenommen. Die farblichen Hervorhebungen zeigen, warum es für Arminia aktuell nur noch darum gehen kann sich in Liga 2 möglichst weit oben festzusetzen. Da sind die Investoren- und Mäzenenclubs, die ganz massiv gefördert werden und ohne diese Förderung wohl kaum so existieren würden und Clubs die sich allgemein überdurchschnittlich gut entwickelt haben und entsprechend Plätze blockieren/einnehmen. Die Zahlen zeigen dann recht plakativ, warum Arminia den Fahrstuhl zwischen der ersten und zweiten Liga im Untergeschoss verlassen hat.
Auf der anderen Seite sieht man an der schieren Anzahl der Clubs, die potentiell Anspruch auf einen Platz im Profifußball anmelden könnten, dass die Argumentation, dass man Druck vom Kessel der Regionalliga nehmen könnte, indem man die ersten beiden Ligen moderat aufstockt nicht aus der Luft gegriffen ist. Hier sind natürlich viele Ostclubs zu nennen, von denen viele Regionalligisten hervorzuheben sind, die erheblich mehr Potential haben. Aber auch Dresden wäre als Club in so einer großen Stadt im Westen vermutlich besser aufgestellt als aktuell in der Realität.
Blau sind ansonsten Änderungen, die wohl nur aufgrund historischer, aktueller oder emotionaler Verklärung von besagter "Mehrheit" woanders einsortiert worden sind. Stand jetzt sehe ich da in vielen Fällen keine sachliche Begründung für die ursprüngliche Einordnung. Gestrichen sind Clubs, die ohne außergewöhnliche Ereignisse so schnell nicht nochmal auf der Bildfläche oberhalb von Ober- und Regionalliga auftauchen werden. Die Einschätzung ist unabhängig von Sympathie, sondern beruht auch darauf, dass einige dieser Clubs selbst Ambitionen in Richtung Profifußball eine Absage erteilt haben. Burghausen zum Beispiel. Es macht in diesem Zusammenhang auch keinen Sinn Clubs aufzulisten, die mal irgendwann höherklassig gespielt haben, aber heute wenn überhaupt nur noch als reine Amateurclubs existieren, was die Teils interessante und glorreiche Vergangenheit dieser Mannschaften nicht schmälern soll. Aber dann müsste man die Liste im Gegenteil noch extrem verlängern.
Elite
Bayern München
Borussia Dortmund
RB Leipzig
Bayer 04 Leverkusen
Solide
Eintracht Frankfurt
VfB Stuttgart
Borussia Mönchengladbach
Werder Bremen
Hamburger SV
VfL Wolfsburg
1. FC Köln
TSG Hoffenheim
Eigentlich Augenhöhe, aber leider weit enteilt
SC Freiburg
Mainz 05
Union Berlin
FC Augsburg
Herausgefallene Riesen mit Giga-Potential
Schalke 04 (Wie man da auf eine andere Einschätzung kommen kann ist mir ein Rätsel)
Hertha BSC (Wie man da auf eine andere Einschätzung kommen kann ist mir ein Rätsel)
Hannover 96
1. FC Nürnberg
1. FC Kaiserslautern
Fortuna Düsseldorf
___
Macht in Summe 22 (Ohne die Überflüssig aufgepumpten Clubs: 18 und ohne die weit enteilten 14) Vereine, die eigentlich dauerhaft vor uns performen sollten.
Aktuell Augenhöhe (+/-)
St. Pauli
Dynamo Dresden
VfL Bochum
Arminia Bielefeld
Karlsruher SC
1. FC Magdeburg
Eintracht Braunschweig
Alemannia Aachen
Hansa Rostock
MSV Duisburg
Waldhof Mannheim
___
Macht in Summe 13 Vereine, die unsere direkten Konkurrenten sind
Nah dran, aber trotzdem (noch) kleiner
Rot-Weiss Essen
1860 München
VfL Osnabrück
Paderborn 07
Preußen Münster
Heidenheim 1846
Holstein Kiel
Greuther Fürth
Darmstadt 98
1. FC Saarbrücken
Energie Cottbus
Jahn Regensburg
FC Ingolstadt 04
SSV Ulm
SV Elversberg
Gefallene Clubs mit Potential zur Augenhöhe, Clubs aus Mittelstädten, Dörfern & Co.
SV Sandhausen
SC Verl
Viktoria Köln
Fortuna Köln
Rot-Weiß Oberhausen
Wehen Wiesbaden
SpVgg Unterhaching
Rot-Weiß Erfurt
FSV Zwickau
Carl Zeiss Jena
Chemnitzer FC
Hallescher FC
Lok Leipzig
FC Gütersloh
Fortuna Köln
FSV Frankfurt
Stuttgarter Kickers
Kickers Offenbach
FC Homburg
Hessen Kassel
Eintracht Trier
Schweinfurt 05
SpVgg Bayreuth
Würzburger Kickers
VfB Lübeck
SV Meppen
VfB Oldenburg
Wacker Burghausen
Viktoria Aschaffenburg
Wattenscheid 09
Union Solingen
KFC Uerdingen
Tennis Borussia Berlin
Rot-Weiß Ahlen
Man darf natürlich nicht den Fehler machen die Verträge auf eine pauschale Summe zu reduzieren. Man kann das viel kritisierte Prinzip der Ratenzahlung auch umgekehrt betreiben, um selbst künftige Einnahmen zu generieren. Wenn man Oppie für eine vergleichsweise geringe Summe ziehen lässt, könnte es im Gegenzug einen Nachschlag ein Jahr später oder eine Weiterverkaufsbeteiligungen geben.
Einer der Fehler Arabis war es Spieler nicht dann abzugeben, wenn man noch eine halbwegs annehmbare Summe dafür bekommen hätte, sondern diese an sich zu binden, bis sie ablösefrei ziehen konnten. Das war häufiger falsch als richtig. Wenn der Spieler sich gut entwickelte, war der Abgang in der folgenden Saison um so schmerzhafter. Hat er sich schlecht entwickelt, dann war es eh falsch das Geld nicht mitzunehmen. Emotional, war es oft nachvollziehbar, aber nüchtern betrachtet wäre ein Verkauf oft die bessere Option gewesen.
Das ist auch der Punkt, wo sich der Kreis zum ersten Absatz schließt. Wenn es eine akzeptable Summe für Oppie gibt, dann muss man sachlich analysieren, ob er uns in einem Jahr zweite Liga dieses Geld wieder rein spielt, weil der Verzicht auf diese Summe quasi eine Ablöse ist für das Jahr darstellt. Wenn man den Glauben hat, dass der Spieler sich gut weiter entwickelt, dann muss man zusehen, dass man auch von künftigen Wechseln profitiert oder es pauschal einen Nachschlag gibt. Umgekehrt ist hat man das Risiko damit auch ausgegliedert, denn ob Oppie auch im Ligabetrieb eine Klasse höher weiter performt ist kein Automatismus.
Fakt ist doch, dass wir die meisten Spieler, wo man sich hinterher die Augen ob der genommen Entwicklung reibt, eh nie längerfristig hätten halten können. Umgekehrt gibt es auch reichlich Beispiele, wo man sich freut, dass diese Spieler bei uns ihre beste Zeit hatten und wir mit dem Verkauf gutes Geld verdient haben, diese aber auch nicht mehr viel höher als bei gesprungen sind.
Also wäre meine Taktik bei Oppie in Anbetracht gewisser Defizite in der Arbeit nach hinten und der besonderen Offensivstärke für einen Linskverteidiger, dass man ihn bei einem guten Angebot ziehen lassen sollte, gleichzeitig das Risiko los ist hier keine Mitnahmeeffekte zu erzielen, aber weiter einen Fuß in der Tür hat, wenn er sportlich durch die Decke geht und man entsprechend antizipiert. Denn wenn es bei ihm im nächsten Jahr bei uns richtig gut läuft, wird er für Null Euro gehen. Gibt es kein annehmbares Angebot, dann bleibt er eben hier. Insofern ist es vom Club auch gut schon früh einen Ersatz für Oppie zu präsentieren. Arminia ist mit Handwerker in alle Richtungen handlungsfähig und dürfte abgesehen von einer kurzen Restlaufzeit der Verträge die meisten Trümpfe in der Hand halten.
Wenn ich eines aus den Berichten von Christoph Wortmann gelernt habe, dann dass die Vertragskonstellationen komplizierter sind, was wir uns das hier mit den Diskussionen um eine pauschale Ablösesummen von X Euro vorstellen.
Es sollten schon schwarz,weiss und blau enthalten sein...
Wäre die Fusion mit dem VfB 03 nach dem Krieg zustande gekommen, dann wäre deine Begeisterung groß, wenn der VfB Arminia Bielefeld in solch Trikots auflaufen würde.
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Gerade erst gelesen. Bin fassungslos. Aufrichtiges Beileid!
Ok jetzt bin ich auf die Story dahinter gespannt. Welches Gerücht hast du gestreut?
Es war Anno 2016 als sich mal wieder Gerüchte, Spekulationen und vieles mehr bei Arminia überschlagen haben. Arminia war zeitgleich auf der Suche nach einem neuen Trainer und mir wurde es deutlich zu bunt, woraufhin ich diesen Beitrags ins Forum gesetzt habe:
Mein Ziel war eigentlich die NW, die sich damals munter an den Spekulationen beteiligt und offenkundig auch das Forum als Informationsquelle genutzt hat.
Tatsächlich hat aber der WDR angebissen. Zunächst in einem kleinen Absatz im Sportteil der Webseite, später bei der Lokalzeit im Fernsehen, wo neben Maik Walpurgis und eben Karsten Baumann als heiße Kandidaten auf den Posten genannt wurden.
Ihr könnt euch ja die folgenden Beiträge mal durchlesen. Ich hatte jedenfalls kurz Schnappatmung zuhause auf dem Sofa.
Interessanter Weise sind aktuell eher die Ausnahmen unter Beschuss, als die Regel selbst. Hatte eigentlich befürchtet, dass die Ausnahmen genutzt werden, die Regel zu stürzen.
Total! Ich schätze auch alle anderen Beiträge, aber ein paar Gerüchte diskutieren, ist doch der Sinn der Sommerpause..
Soll ich mir eines ausdenken?
Hab es damit schon bis ins Fernsehen geschafft. Bin quasi ein Profi. ![]()
Eine maßvolle Aufstockung wäre sicherlich angezeigt. Es käme auch den Strukturellen Problemen im Bereich der vierten Liga entgegen. Der Überlastung sehe ich ehr durch die internationalen Wettbewerbe. Aber warum sollen die Kleinen die Probleme der Elefanten ausbaden? es gibt keinen Grund das einzusehen.
Es gibt halt mittlerweile auch viel mehr Clubs die sich um die Plätze in den Profiligen streiten. Neben neu erfolgreichen Clubs, wie Freiburg, Mainz § Co. kommen Investorenclubs als Konzern oder Dorfvariante zunehmend nach oben und verdrängen die alten Platzhirsche aus der Bundesliga in die zweite Liga und wegen des allgemeinen Booms werden die dabei nicht unbedingt kleiner, sondern heben das Niveau der 2. Liga kräftig an. Dennoch denke ich, dass Arminia immer noch gut in die zweite Liga passt und vom eigenen Standing her dort sicherlich ins obere Mittelfeld gehört. Aber diese mittelfristige Perspektive sollte man nicht als Automatismus begreifen. Erstmal gilt es sich dauerhaft zu etablieren.
Eine Aufstockung der ersten beiden Ligen wäre in Anbetracht der Zahl der Proficlubs auch angemessen. Und auch wenn er wirtschaftlich nicht ganz schritthalten kann. Die Ostclubs gehören auch mit erwähnt.
Bielefeld spielt nur gegen Bremen, wenn es eine richtig geile Pokalrunde für Arminia wird.
DFB-Pokal
2024/2025 Viertelfinale Arminia Bielefeld - Werder Bremen 2:1 (2:0) --> Finale
2014/2015 Achtelfinale Arminia Bielefeld - Werder Bremen 3:1 (1:0) --> Halbfinale
Halbfinale ist also gebucht!
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