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  3. Gönner

Beiträge von Gönner

  • Sportpolitik

    • Gönner
    • 18. August 2025 um 18:23

    Die Gesundheit der Spieler wird vor allem durch die Maximierung der internationalen Spiele gefährdet. Das ist zahlenmäßig einfach ein vielfaches und oft auch in den Regenerationsphasen, wie zuletzt die Club-WM.

    Das jetzt als Grund zu nehmen sich gegen die kleinere Aufstockung, die auch noch mehr, sowie kleineren Clubs und dem Wettbewerb insgesamt zugute kämen ist halt ziemlich schwach. Und es unterstützt die Position jener die auf die Gesundheit der Spieler einen Dreck geben, wenn es dafür nur genug Kohlen gibt.

    Das ist in etwas so, als wenn man meint eine Straße sei durch Fußgänger überlastet, weil es zuviel LKW gibt.

  • Sportpolitik

    • Gönner
    • 18. August 2025 um 14:33

    Es nutzt den Spielern aber auch nichts, wenn man hier zurück steckt, damit international alles weiter in diese Richtung geht. Außerdem werden die nationalen Wettbewerbe damit verzerrt. Ich denke man muss gerade auf diesen Forderungen bestehen, um diesen Irrsinn und die Widersprüche aufzuzeigen.

    Ich würde mich jedenfalls nicht damit zufrieden geben, wenn die nationalen Strukturen dafür zurückstecken müssen. Von der Wettbewerbsverzerrung im nationalen Wettbewerb ganz zu schweigen.

    Ich könnte mir auch vorstellen, dass die internationalen Spieler aufgrund der Entfernun gen auch belastender sind als die nationalen, oder wie sind da deine Erfahrungen?

  • 3. Spieltag: Arminia Bielefeld - Dynamo Dresden

    • Gönner
    • 18. August 2025 um 14:27
    Zitat von MarkyMarc

    Bonjour mes amis. Monsieur MarkyMarc is back from Bretagne und versucht, die positiven Urlaubs-Vibes in den Alltag zu übertragen.

    Also ich bin ein großer Anhänger von Christoph Waltz. Vor allem weil mich neben seiner Art auch seine sprachliche Gewandtheit überzeugt. Die insbesondere dadurch an Tiefe gewinnt, dass er mehrere Sprachen fließend auf hohem Niveau beherrscht. Ein besonderer Teil dieser Fähigkeit liegt in der Beachtung der Regel begründet, einen Satz in der Sprache zu Ende zu führen in der er auch begonnen worden ist.

    Es wäre jetzt zuviel zu behaupten, dass ich beim ersten Satz deiner Einleitung einen Anfall bekommen hätte, aber anständiger Weise hätte ich einen bekommen müssen. ;)

    In dem Sinne. Danke für deine Einleitung! Die ist wirklich toll, wenn einem nicht anderes zum kritisieren bleibt! :arminia:

  • Sportpolitik

    • Gönner
    • 18. August 2025 um 14:18

    Weil es die ursprüngliche Ursache verkennt und die selben Leute bei den internationalen Spielen keine Einwände haben. Im Gegenteil. Darum ist das ein schwaches Argument. Es wird einfach vorgeschoben.

    Würden die es ernst meinen, dann würde sich dei Diskussion nicht nur auf die nationale Ebene beschränken.

  • Ex-Cheftrainer Michél Kniat

    • Gönner
    • 18. August 2025 um 12:47
    Zitat von Fonzie

    Ist mir auch aufgefallen. Finde das aber aber ok als etwas burschikose Ausdrucksweise. Wir Demokraten tun uns schwer damit, Macht noch beim Namen zu nennen, auch wenn es diese selbstverständlich auch in Demokratien gibt. In Unternehmen erst recht, da gibt es ja kaum demokratische Eigenschaften.

    Mir leuchtet nicht ganz ein, warum sich Demokraten an einen Begriff, wie "Macht" gewöhnen müssten. Demokratie steht in keiner Weise im Widerspruch zu Macht. Im Gegenteil. Es ist eine Form der Verteilung und Teilhabe an der Macht, die mit dem Ziel korrespondiert dies aufgeklärt, sachlich und konstruktiv zu tun, statt sich gegenseitig zu bekämpfen, aber im Wesen der Demokratie geht es in aller erster Linie um Macht. Das sollte man klar benennen, weil genau darin der Keim liegt, weshalb Demokratien fälschlicher Weise für schwach gehalten werden können.

    Es ist im Gegenteil eine sehr mächtige Regierungsform, durch den ständigen konstruktiven Wettstreit verschiedener Ideen und Kräfte, die sich aber letztlich gegenseitig respektieren sollten, zumindest soweit es nicht um den grundsätzlichen Erhalt der Demokratie geht.

    Klar gibt es ein hohes Maß an Mitbestimmung, Freiheitsrechte etc. pp. aber in erster Linie geht es darum zu bestimmen, wer das sagen hat. Darum schlagen viele auch so hart auf, wenn demokratisch legitimierte Regierungen plötzlich unliebsame Entscheidungen treffen und auch durchdrücken. Dabei gilt es aber ein Gleichgewicht zu wahren. Die Regierungen dürfen nicht so mächtig werden, dass sie eine Gefahr für die Demokratie selbst werden. Darum sind Gewaltenteilung und Institutionen so wichtig, aber sie darf auch nicht so schwach werden, dass sie handlungsunfähig erscheint und alles in Erstarrung fällt. Letzteres war in Deutschland mit seinen vielen Vetorechten viel zu stark ausgeprägt. Weshalb viele Leute jetzt den toxischen Freiheitsversprechen, die nicht die Freiheit des jeweils anderen mitdenken hereinfallen. Eine Gegenreaktion vom einen Extrem ins andere. Deshalb sollte man vorsichtig damit sein, die Demokratie derart schwach und weich auszugestalten, dass man sie mit Macht nicht mehr in Verbindung bringen kann. Umgekehrt sollte man aber auch genau hinschauen, wer die Institutionen nicht modernisieren, sondern aushöhlen und untergraben will.

    Daher – um die Kurve zum Sport zu bekommen – ist an Kniats Worten in dem Punkt nichts auszusetzen. Gelassen ausgesprochen, wie es halt nun einmal ist. Man könnte höchstens einwenden, dass es bei Arminia aktuell ein großes Gemeinschaftsgefühl gibt und die Übergänge zumindest im Aufsichtsrat eher fließender Natur waren. Wofür es ja auch mitunter Kritik gegeben hat. Das hat aber wiederum mit dem Begriff Macht nichts zu tun.

  • Alles zu Marius Wörl

    • Gönner
    • 18. August 2025 um 12:17

    Das Thema ist am 1. September 2025 durch und wird dann im Winter schön wieder aufgeschnürt. Dazwischen steht Small-Talk auf dem Programm. Das wird richtig schön kuschelig. Bei Tee, Kaffee und Kuchen.

  • Sportpolitik

    • Gönner
    • 18. August 2025 um 12:05

    Aber was wurde denn die letzten Jahre immer weiter aufgebläht? Der internationale Kalender!

    Die Überbelastung taugt halt nicht als Argument sich gegen eine moderate Aufstockung der nationalen Ligen zu wenden, wenn jene von denen diese Argumente kommen die Schraube an anderer Stelle immer weiter drehen.

  • Sportpolitik

    • Gönner
    • 18. August 2025 um 07:44

    Stimmt natürlich, was aber letztlich an der völligen Aufblähung des Internatuonalen Wettbewerbes liegt und komischer Weise in anderen großen europäischen Ligen problemlos funktioniert. Aber auch dann wäre es zumindest für die zweite Liga eine Option.

  • Der Regionalliga-Thread

    • Gönner
    • 17. August 2025 um 21:08

    De Initative hatte ja vorgeschlagen die vier Staffeln mit je 20 Clubs zu betreiben. Man sollte mal durchrechnen, wie groß der Aufwand mit 22 oder 24 Teams wäre. Da würde die zweiten Mannschaft zumindest anteilig weniger ins Gewicht fallen. Vielleicht auch eine Entschädigung der anderen Clubs bzgl. Gelderverteilung.

    Dazu die Ligen ein bis drei mit 20 Teams und die dritte sollte als 3. Bundesliga teil der DFL werden.

  • Arminia II (U 21)

    • Gönner
    • 17. August 2025 um 20:56

    War mir klar, dass diese Namen kommen. Von den dreien könnten zwei noch in der A-Jugend spielen und keiner ist in der ersten Reihe der Profis gesetzt. Das sind genau die Spieler für die die U21 gedacht ist. Das ist genau die Verzahnung zwischen Profis und Jugend von der immer gesprochen wird. Für mich ist das eben gerade nicht die "Profiverstärkung", die so häufig kritisiert wird, sondern Jugendförderung.

    Ich würde da ganz klar zwischen den Jungens unterscheiden und den Kräften, die eigentlich als Stamm der ersten Liga geplant waren oder gar in sportlich knifflige Lage abkommandiert würden, um die Kastanien für die zweite aus dem Feuer zu holen.

  • Arminia II (U 21)

    • Gönner
    • 17. August 2025 um 19:29

    Naja ... Schroers und Hilterman.

  • Der Regionalliga-Thread

    • Gönner
    • 17. August 2025 um 18:40
    Zitat von Fonzie

    Ich bin auch für eine 4-gleisige Regionalliga. Aber mit klaren und nicht-flexiblen Grenzen, die mit den Grenzen der jeweiligen Landesverbände zusammengehen. Dafür muss die Orientierung an der Anzahl der Vereine im jeweiligen Geltungsbereich einer Regionalliga etwas zurückstehen:

    RL Süd: BW, Bayern, Hessen

    RL West: NRW, Rheinland-Pfalz, Saarland

    RL Nord: wie gehabt

    RL Ost: wie gehabt (RL Nordost)

    Das gestattet einen "logischen" Aufbau der Ligenhierarchien unterhalb der Regionalliga und eine Klarheit der Aufstiegsregeln (bis) in die Regionalliga.

    Alles anzeigen

    Das wäre eine komplette Bevorzugung von Nord und Nordost. Außerdem gibt es seit Wiedereinführung der Regionalligen immer Härtefälle bzgl. der Grenzen.

    Für mich ist im Gegenteil das Kirchturmdenken mit den Regionalverbänden in keinster Weise zeitgemäß. Westfalen hat viel mehr mit Niedersachsen als mit dem Rheinland gemein. Warum soll das also bis zur 3. Liga so konsequent getrennt sein müssen, aber dafür mit Rheinland-Pfalz und gar dem Saarland zusammengehen müssen?

    Die von dir genannte Einteilung gab es zwar Mitte der 90er Jahre, aber offiziell waren Nord und Nordost eine Liga mit zwei Staffeln. Daher auch die Relegation zwischen den Staffeln.

    Einfach etwas flexibel sein und das ganze Einteilungsproblem, dass vier Stafgeln immer zum Problem geworden ist wäre vom Tisch.


    Zitat von schulzinho

    Von 5 auf 2 Ligen sollte doch kein Problem darstellen, zumindest was die Anzahl an Auf- und Abstiegsplätzen angeht. Wie das regional aufgeteilt wird könnte ein Thema werden, aber das wird man wohl regeln können.

    Dann hast du aber eine fünftklassige Regionalliga, die kaum wen interessiert und sich nur schlecht finanzieren lässt. Oder du hast die ganzen Oberligen direkt unterhalb der zweigleisigen vierten Liga und eben doch wieder eine Derbe Fallhöhe und viele Regionalliga-Clubs erstmal eine Liga tiefer geschossen. Und eine zweigleisig Liga hat letztlich schon drittklassig nicht funktioniert. Ich mag mich täuschen, aber ich sehe nicht wieso das jetzt funktionieren soll.

  • Der Regionalliga-Thread

    • Gönner
    • 17. August 2025 um 14:06

    England ist flächenmäßig aber auch nur ein Drittel so groß, wie Deutschland. Da kann man das natürlich auch leichter so umsetzen.

    Mit einer zweigeteilt vierten Liga verlagert man dann das Problem außerdem auf die Schwelle zwischen vierter und fünfter Ebene. Und ob die vierte Liga so funktioniert ist auch nicht ausgemacht.

    Viergleisig mit min. 20 oder 22 Teams Mannschaften wären kein großes Wurf, aber sicherlich deutlich berechenbarer. Es würden auch weniger Teams nach unten abgeschoben. Außerdem hat die Regionalliga selbst als dritte Spielklasse mit zwei Staffeln überhaupt nicht funktioniert.

    Wichtig wird bei vier Staffeln eine flexible Einteilung der Mannschaften zu ermöglichen, um die Einteilungsproblematik los zu werden.

  • DFB-Pokal 25/26 2.Runde 29.10.25 Union Berlin - Arminia

    • Gönner
    • 17. August 2025 um 12:16
    Zitat von Hansi Büttner

    Aber auf Artur war jedenfalls Verlass.

    Wieso Artur?

  • Der Kader 2025/2026

    • Gönner
    • 17. August 2025 um 12:14

    Wörl unterbringen zu müssen wäre ein Luxusproblem. Alternativen zu Grodowski und Bazee sehe ich weniger kritisch. Es ist halt gerade die Breite des Kaders, die einem sorgen machen muss. Zumal ich glaube, dass Grodowski in Liga zwei an seine Grenzen kommt und Bazee leider eine lange Verletzungshistorie hat. Dazu kommt das Thema Backup für hinterlinks.

    Überhaupt wird heute viel mehr und anders gewechselt als früher. Da ist es sicher gut mehr Alternativen von der Bnk bringen zu können. Überhaupt sind Wechselspieler heute nicht pauschal die zweite Garde, sonderen wichtige taktische Elemente.

    Kurzum, wenn man sich auf zwei bis maximal drei Spieler fokussiert und im Idelfall Hilterman von der Payroll bekommt fände ich das für die Kaderentwicklung sehr positiv. Immer vorausgesetzt die neuen passen gut ins Team.

  • Alles zu Marius Wörl

    • Gönner
    • 17. August 2025 um 11:16
    Zitat von 33615

    Dann ist mein Argument, die Spieler gehen dieses Risiko bewusst ein, nicht relevant?

    Ich würde ja sagen ihr setzt da einfach unterschiedliche Schwerpunkte. Überhaupt muss man es halt nicht in Ordnung finden, auch wenn sich die Spieler bewusst darauf einlassen.

  • DFB-Pokal 25/26 2.Runde 29.10.25 Union Berlin - Arminia

    • Gönner
    • 17. August 2025 um 10:34
    Zitat von daRav0r


    Ich erinnere mich noch mit Grausen an das Elfmeterschießen in Walldorf... :D

    Ich erinnere mich mit Grauen an Astoria Walldorf insgesamt. Die schlimmste Treter-Truppe, die mir in bald 30 Jahre untergekommen ist. Dazu dieses höhnische Publikum und der Geldsack im Hintergrund.

    Sportlich alles erdenklich schlechte an diesen Club von meiner Seite aus. :thumbdown: X/

  • Alles zu Marius Wörl

    • Gönner
    • 17. August 2025 um 10:21

    Härtefälle gibt es immer. Bedenklich ist halt der Umfang mit dem das in Hannover betrieben wird. Ein effizienter Mitteleinsatz sieht auch anders aus. Als junger Spieler muss man es sich gut überlegen, ob man sich Hannover antun möchte.

  • DFB-Pokal 2025/26

    • Gönner
    • 17. August 2025 um 10:09

    Der First Vienna Football-Club lässt grüßen. 8)

  • Alles zu Joel Grodowski

    • Gönner
    • 16. August 2025 um 15:03

    Er muss aufpassen sich da keinen schlechten Ruf einhandeln.

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