Vielleicht schon früh (intern) klar hinterlegt wurde, dass er zurück zur Arminia will
Womöglich hat er es auch noch zur besten Sendezeit live in einem Interview im deutschen Fernsehen kund getan. ![]()
Vielleicht schon früh (intern) klar hinterlegt wurde, dass er zurück zur Arminia will
Womöglich hat er es auch noch zur besten Sendezeit live in einem Interview im deutschen Fernsehen kund getan. ![]()
Dein Beitrag ist ein schönes Beispiel für eine Paralipse. Sich selbst schadfrei halten wollen, indem man meint etwas nicht zu sagen, zu behaupten oder es nicht so zu meinen und es zeitgleich eben doch zu tun. Ein schönes rhetorischen Stilmittel, dass ich auch selbst gerne mal nutze, dass aber auch die Gefahr in sich birgt bei schwierigen Themen sich selbst in kein besonders gutes Licht zurücken, wenn es unglücklich läuft.
Ich kann nur sagen, dass man es tatsächlich nicht von außen beurteilen kann. Solche Erkrankungen verlaufen Schubweise und auch mit kurzfristigen starken Schwankungen. Auch kann die Antriebslosigkeit auf gewisse Handlungen begrenzt sein. Zum Beispiel, kann es um so schwerer fallen eine wichtige Handlung zu vollziehen, wenn man bereits ein schlechtes Gewissen hat es noch nicht getan zu haben. Das ist nicht rational, aber genau deswegen ist es auch eine Erkrankung. Erschwerend kommt hinzu, dass man die Erkrankung nicht sehen kann. Auch Messungen können höchsten auf eine gewisse Veranlagung hindeuten. Darum ist es extrem niederträchtig solche Dinge vorzutäuschen, weil in der Folge eben immer der Verdacht im Raum steht ein Betroffener würde genau das tun oder sich nur anstellen.
Im Fall von Lorenz wäre es wirklich das Beste sich überhaupt nicht aus dem Fenster zu lehnen. Weder sind seine Aktivitäten ein hinreichendes Indiz, dass an der Sache nichts dran ist, noch ist die Tatsache dass die Summen für einen Fußballprofi gering sind ein Hinweis in die eine oder andere Richtung. Hier muss man wirklich auf die Juristen und Mediziner vertrauen. Das ist nicht befriedigend, aber besser als nicht doch zu spekulieren.
Er hat manchmal aber auch “den Borges” gemacht. 😉 Es gab hin und wieder mal einen Lapsus von ihm. Aber meist ohne Folgen. Und unterm Strich war er ein grundsolider Verteidiger mit feiner Technik. Und menschlich war er auch top 👍
Ich war immer erleichtert, wenn er seinen Aussetzer möglist früh im Spiel folgenlos hinter sich gebracht hat. Dannach konnte man sich eigentlich drauf verlassen, dass nichts dergleichen mehr kommt. ![]()
War mir auch aufgefallen. Tolle Sache!
Lies meinen Beitrag doch einfach nochmal. ![]()
Ich stelle mit gerade die 96er in 10 bis 15 Jahren vor, wenn die eine Weiterverkaufsoption im Vertrag haben und Wörl hier einen auf Fabi Klos macht und bis zur Rente bleibt. ![]()
Wenn Mutzel mal ins Forum rein schaut und sieht was hier so passiert dann würde er direkt sagen, ach komme die halbe Million. 😁😂
Da wörl ich mir nicht so sicher. ![]()
Es gibt mir irgendwie zu denken, dass sanitäre Anlagen in der Bezirksliga scheißegal sind. ![]()
Das ist natürlich alles vollkommen richtig. Wobei man aber auch schon sehen muss, dass dieser Entwicklungs- und Lernprozess häufig nach dem Muster zwei Schritte vor und dann wieder einen Schritt zurück verbunden war. An schlechten Tagen war es auch gerne mal umgekehrt. Es gehört zur Wahrheit halt dazu, dass nicht immer ein Vorrankommen und eine Entwicklung erkennbar waren und der Club mit dem Rücken am Abgrund stand.
Im Nachhinein ist es super perfekt gelaufen und ich habe an anderer Stelle schon meinen Respekt davor bekundet sich so aus dieser Situation herauszuarbeiten. Ohne Rückschläge hätte man diese Dynamik und den Teamgeist vermutlich auch gar nicht entwickeln können. Fakt ist aber auch, dass es ganz schön knapp war und die erstmalige Viertklassigkeit für Arminia kein ganz unrealistisches Szenario mehr war.
Kurz: Man sollte die Entwicklung allseits genießen, aber nicht zu sehr Triumphieren, dass man es vorher gewusst hätte. Es fehlte zeitweise nicht viel und es wäre anders ausgegangen. Jedem der Maß und Mitte gewahrt hat, ob in Kritik oder Verteidigung wird es hinterher gut bekommen. Sei es, weil man Großmut zeigen oder man leichter die andere Entwicklung anerkennen kann. Niemand kann für sich in Anspruch nehmen vorher Gewissheit über den Ausgang gehabt zu haben.
Mir fällt es jedenfalls nicht schwer meinen Hut zu ziehen. Mitch und sein Staff sind nicht den leichten Weg gegangen und haben es trotzdem geschafft. Parallel dazu haben viele ihm trotz Kritik gewünscht es im Sinne des Clubs noch zu schaffen. Jetzt kann man Wort halten, sollte aber nicht vergessen, dass es kein vorbestimmter oder gar leichter Weg war.
Ein Trainer kann auch nur erfolgreich sein, wenn seine Jungs den Plan auch auf dem Feld umsetzen können.
Und da haben die Spieler eben auch eine deutliche Entwicklung nach vorne gemacht und Dinge deutlich besser umgesetzt als zu Beginn.
Der Plan ist heute aber auch ein anderer. Das hauptsächlich auf die Entwicklung der Spieler zu schieben ist deutlich zu einseitig.
Das System was Kniat bevorzugte war für eine neu zusammengestellte Mannschaft in der dritten Liga mit vielen Spielern aus der Regionalliga sicherlich zu anspruchsvoll. Vor allem, wenn es ohne Zwischenschritte hätte erreicht werden sollen .
Was stand denn auf dem Trainigsplan? Joggen auf dem Maschsee ohne nasse Socken zu bekommen? ![]()
Das ist schon richtig, aber in so einer Situation die Kurve zu kriegen kann schon ein Fundament für was längeres werden. Das Potential ist auf jeden Fall vorhanden. Alles andere liegt im Nebel der Zukunft.
Um das alles konkret beurteilen zu können bräuchte man viel mehr Detailwissen, was die Abläufe angeht. Jede Seite wird ihre Gründe haben und es werden auch Fehler passiert sein. Wie genau das zu bewerten ist wird vermutlich zunächst einmal die Staatsanwaltschaft ergründen und im Anschluss Gerichte.
Auf jeden Fall scheint das eine Sache zu sein, die nicht so einfach ist, wie es die Meldung des Clubs zunächst suggeriert hat.
Bitter wäre es natürlich, wenn es wirklich um (krankheitsbedingte) Fahrlässigkeit statt Vorsatz gehandelt hat und man nur um sich rechtlich auf die sichere Seite zu stellen so eine Bombe platzen lässt. Das wäre dann sicher auch ruhiger aus der Welt zu schaffen gewesen. Ein verspätete Überweisung - vielleicht hübsch aufgerundet - wäre dann sicherlich der elegantere Weg gewesen. Beurteilen kann man das aber aus der Ferne nicht. Aktuell steht nur ein heftiger Vorwurf im Raum und eine Gegendarstellung, die den Vorsatz abstreitet.
Letztlich steht da nur, welche Schadenssumme Alemannia für unser Gastspiel genannt hat ohne jede weitere Info.
Allgemeine ist Vandalismus maximal asozial.
Eigentlich hätte das Paderboot auch immer schon besser nach Paddelborn gepasst. 
Die Trikot-Preise sind natürlich üppig, wobei ich Arminia innerhalb der Branche nicht als Preistreiber erlebe. Das ist auch genau der Grund, warum ich mir selbst nur Trikots zulege, wenn sie besonders zu gefallen wissen.
Im Allgemeinen bin ich auch nicht besonders Markenfixiert. Aber von Plagiaten halte ich halt überhaupt nichts. Lieber echte Noname-Produkte als nachgemachtes Zeug. Lieber seltener mal ein Trikot, dann aber ein Originales, dass mir optisch besonders zusagt.
Letztlich entscheidet das eh jeder für sich selbst, aber mir ist es wichtig hier auch eine kritische Stimme zu geben, zwischen der Tiefpreisbegeisterung.
Das ändert aber nichts daran, dass das meiste offenkundig Ramsch ist. Und was die Qualität angeht kann man auch nur auf das offensichtliche schließen. Was es mit der Qualität in Bezug auf Schadstoffe und Arbeitsbedingungen auf sich hat bleibt völlig offen. Es ist naheliegend, dass es Kriminelle die sich nicht um Markenrechte kümmern auch in diesen Bereichen nicht besonders genau nehmen. Vermutlich auch ohne jedes schlechte gewissen. "Die Käufer interessiert es doch nicht."
Natürlich sind das alles Punkte mit denen die offiziellen Produzenten auch zu kämpfen haben, aber die stehen mit ihrem Namen und ihrer Firma dafür ein und haben dementsprechend ein größere Interesse an geordneten Abläufen.
Und bei all diesen Punkten haben wir den Schaden für Arminia noch gar nicht eingerechnet. Klar herrscht aktuell Mangel, aber ich spreche aus Erfahrung, wenn ich das auf den aktuellen Boom reduziere. In der Vergangenheit konnte man sich häufiger zum Saisonende vergünstigt eindecken.
Ich für meinen Teil kaufe nicht jedes Jahr Fanartikel, aber wenn ich mal zugreife, dann will ich auch ein Original haben und nicht solch zwielichtigen Mist, den man zum Teil schon von weitem erkennt. #Peinlich
In dem Punkt gilt aber das selbe. Das Problem ist nicht die Liga.
Es ist halt nicht "das" Trikot. Und was man hier so liest sieht man es wohl auch.
Du verstehst einfach nicht worauf ich hinaus will. Das Problem in dem Fall ist der massiv aufgeblasene internationale Wettbewerb, der als Argument gegen eine Ligaaufstockung verwendet wird. Da wird etwas gegeneinander ausgespielt. Es wäre sehr viel sinnvoller sich mit Vehemenz für eine massive Reduzierung des internationalen Spielbetriebes auszusprechen als es an der Größe der nationalen Liga festzumachen.
Mir ist schon klar, dass du dich aufgrund deiner beruflichen Einschätzungen gegen jede weitere Ausweitung des Spielbetriebes aussprichst. Der Elefant im Raum ist aber nicht die Frage, ob die Liga mit 18 oder 20 Mannschaften betrieben ist, sondern die Unmenge an internationalen Spielen mit diversen Gruppenphasen, immer größerem Teilnehmerfeld und neuen Wettbewerben in den Pausen.
Du beschwerst dich über die Maus im Raum, weil der schon mit dem Elefanten voll ist. Damit bereitest du jenen das Feld, denen die Belastungen egal sind, wenn am Ende die Kasse ausreichend klingelt. Eigentlich müsste dir eine mäßige Aufstockung egal sein und der Internationale Wettbewerb ins Visier genommen werden.
Ich persönlich würde das Problem mit einer eigenen Europaliga lösen in die die entsprechenden Clubs aufsteigen und entsprechend von der Bundesliga befreit würden. Netter Nebeneffekt diese wäre auch von der Wettbewerbsverzerrung befreit. Am Boom der zweiten Liga würde man sehen, dass es die Ligen verkraften würden ohne einen FC Bayern etc. auf der anderen Seite wissen die großen genau, dass die Bundesliga die Verbindung zur Basis ist ohne die sie nicht dauerhaft existieren können. Brot und Butter quasi. Daher wird das nicht kommen. Stattdessen setzt man sich dafür ein, die Angst vor einer Europaliga zu nutzen, um sich weitere Vorteile zu sichern. Ein Teil davon ist die Bundesliga möglichst klein zu halten und Europa aufzublähen. Das ist das Spiel, um das es hier geht.