Und da hast du kein Foto für uns gemacht? ![]()
Beiträge von Gönner
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Ich habe spaßeshalber in diesem Thread mal 444 Seiten zurückgeblättert. Vor 22 Jahren wurde hier auch über den Alm-Ausbau diskutiert. Natürlich unter etwas anderen Vorzeichen: Wir hatten noch die alte Ost mit ausschließlich Stehplätzen. Und es gab noch das Lärmschutz-Thema, das adressiert werden musste.
Aber auch interessant ist, wer hier zu der Zeit noch alles mitdiskutiert hat. Was aus denen wohl so geworden ist…
Sehr geil. Auch der alte Entwurf einer neuen Tribüne auf Seite 14. Hätte zum damaligen Zeitpunkt bestimmt besser zum soziökonomischen Umfeld bei Arminia gepasst. Wenngleich ich glaube, dass wir mit der neuen Haupttribüne und der Süd als reinen Stehplatzbereich heute tatsächlich besser aufgestellt sind, als wir es mit dem anderen Entwurf wären. Zumal mit diesen unglaublich vielen Stützen im Sichtbereich. Der Entwurf erinnert von der Aufteilung auch ein wenig an der Böllenfalltor.
Auf der anderen Seite wäre uns aber vermutlich auch der Schuldenberg mit anschließendem Absturz ab 2009 erspart geblieben.[Blockierte Grafik: https://www.dsc4ever.de/attachment/638-new-alm-jpg/]
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Man darf gespannt sein, wie das umgesetzt wird. Früher gab es diverse Versionen einer Plexiglaswand, die alle gemein hatten, dass sie zu unflexibel waren und aufgrund von Alterung und Sachbeschädigung zum durchgucken nicht mehr optimal nutzbar waren. Wenn es da heute bessere System gibt, dann gerne her damit.
Wenn man bei der Meldung "ausverkauft" wieder mal die 27 vorne stehen hätte wäre das schon nicht schlecht. Wobei ich mich wirklich frage, wo diese Plätze abhanden gekommen sind. Die Pufferzone alleine kann es nicht sein. Das lässt sich ja leicht ausrechnen, wie viele Plätze da fehlen. Gegen Schalke waren es auf der Nord 180.
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Ob nun zu Recht oder nicht, so lange die Anwohner ein gesetzliches Einspruchsrecht und eine einklagbare Vereinbarung haben, so lange brauchen man sich über eine Kapazitätserweiterung der Alm keinen Gedanken machen. Gerne erstmal mit dem Dach und reichlich Farbe die vorhandene Substanz erhalten.
Die Anwohner haben natürlich diese rechtlichen Möglichkeiten. Diese sorgen aber nicht dafür, dass man da keine Meinung drüber äußern darf. Im Gegenteil. Davon das auch solche Dinge diskutiert werden lebt eine Gesellschaft und ich finde den Lärmschutz bei so selten Ereignissen, die auch nicht mitten in der Nacht stattfinden halt übertrieben. Dauerhafte Lärmquellen haben eine ganz andere Wirkung.
Darüber hinaus kann man sich bei der Alm sicherlich innerhalb des Kapazitätsdeckels bewegen. Die exakte Höhe ist zwar nicht bekannt, auch wenn immer wieder die Zahl von 30.000 kolportiert wird. Aber man kann davon ausgehen, dass dieser bei mindestens im Bereich von 28.000 bis 27.300 liegt. Die erste Zahl ist was beim Ausbau 2007 ursprünglich geplant wurde. Die zweite Zahl ist was nach einigen Änderungen in der Planung umgesetzt und zu beginn auch ausgelastet worden ist.
Das dürften auch erklären, warum Eschweiler davon spricht, dass man einige hundert zusätzliche Plätze schaffen könnte, wenn es wirtschaftlich sinnvoll ist.
Insgesamt ist es ja nichts neues, dass die Kapazitäten der Stadien aufgrund von baulichen Bestimmungen sinken. Das Bochumer Ruhrstadion ist mittlerweile kleiner als die Alm und auf 26.000 Plätze beschränkt. Und das bei anderen Stadien die Kapazitäten gehalten werden ist nur mit Ständigen Nachbesserungen zu erklären oder Safe-Standing-Wellenbrechern zu erklären.
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Ich stelle mir gerade vor, wer sich wie darüber aufregen würde, wenn solche Preise fürs Parken eines Autos nicht von Leuten erhoben werden würden, von denen klar ist, dass sie dem freien Markt nahe stünden.
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Leute triggern.
Ist halt wie auf ner Greenpeace-Demo mit nem Ferrari rumcruisen oder bei Veganern erstmal nen dicken Döner essen etc.
Oder ein Verbot schädlicher, ineffizienter Technologien zu fordern, bei Leuten deren Emotionen daran hängen.

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Die gemäßigten und humorvollen Reaktionen auf diese "Darbietung" sind doch auch mal positiv hervorzuheben.
In anderen Foren oder Kommentarsektionen wären die User aber mal komplett heißgelaufen.
Wir sind halt auch voneinander gegenseitig schon einiges gewohnt. Da kann man über einen Troll nur müde lächeln.

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Mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa. Ich gehe jetzt in den Keller und hol meine katholische Riesen-Geißel hoch, um mich anständig auszupeitschen.
Immer diese Details, die man nicht wissen will.

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Bautechnisch wird 32-35 T möglich sein. Mit größerem und kleinerem Aufwand. Aber: das wird rechtlich an den Anwohnern scheitern. Lärmschutz, Sicherheitskonzept, Verschmutzung. Früher hab ich gesagt, wer da wohnt weiß, dass da seit vor dem Krieg ein Stadion ist. Heute sehe ich es etwas differenzierter.
Speziell in Bezug auf den Lärmschutz sehe ich es weiterhin genau so. Alle zwei Wochen mit Unterbrechungen Ende Dezember und im Sommer mal einen Tag für ein paar Stunden Lärm. Ganz ehrlich? Jeder der eine dauerhafte Schallquelle im direkten Umfeld hat (Autobahn, Bundesstraße, Eisenbahn, Flugahfen, Industrie, ...) kann darüber doch nur müde lächeln. Man könnte das Lärm-Argument in Bezug auf das Stadion im direkten Vergleich dazu fast zynisch nennen.
Wo ich den Ärger eher verstehen kann ist die An- und Abreise mit den Sperrungen, Wildpinklern und dem Müll. Aber auch da könnte man gegensteuern.
Ansonsten hoffe ich, dass Mutzel & Wortmann einen Weg finden aus der Alm noch etwas herauszukitzeln. Das Dach rennovieren, genauso wie Wellblechverkleidung außen, im Anschluss die PV-Anlage ausbauen und im Innenbereich die erforderlichen Änderungen, um die Zuschauerzahlen mal vielleicht wieder in Richtung der 27.500er oder 28.000er Marke zu schieben. Dann wären wir schon einen guten Schritt weiter. Neue Sitzschalen wären auch nicht schlecht, aber die alten bitte im Gästeblock aufbrauchen.
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Auch krass: Markus Thiele als Geschäftsführer Sport war verantwortlich für de sportlichen Aufstieg und die Rückkehr in den Profifußball, samt Durchmarsch in Liga 2. Und seit März reißt er alles, was er aufgebaut hat mit dem Allerwertesten wieder ein.
Sofort verpflichten!!!

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Da lesen wir wohl Beide in Wikipedia. Meine Frage wäre dann noch, wer denn entscheidet ob etwas „künstlich am Leben gehalten wird“ oder „ob sich aus etwas Kleinem etwas entwickelt“? Die Fans vom SVWW haben möglicherweise eine andere Betrachtungsweise.
Der SV Wehen hat letztlich selbst mit der Situation zu kämpfen, dass der Club verpflanzt wurde was in beiden Orten nicht übermäßig gut aufgenommen wird. Für mich aber weniger dramatisch, weil die Strukturen halbwegs passen. Sollte Brita mal keine Lust mehr haben droht ein ähnliches Schicksal, wie bei der SG Wattenscheid. Da gibt es ganz andere Problemfälle.
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Ob jetzt von einem Sponsor wie die von dir genannten Beispiele, oder mehreren wie bei Arminia, ohne Sponsoren kein Profifußball, weder in Hoffenheim, noch in Bielefeld.
Und dem FSV Salmrohr würde ich da ein Sonderstatus einräumen. Nicht nur, weil heute um 16.30 Uhr deren aktueller Kapitän bei mir auf der Therapiebank liegt.

Die hatten damals rund 13 Amateure im Kader, die neben dem Fußball noch normal arbeiten gegangen sind und aus der Region bis 30 Kilometer um Salmrohr herum kamen, inklusive Klaus Toppmöller uns dem späteren Euro Eddy.
Das war schon sensationell und natürlich nicht dauerhaft möglich.
Sponsoren, Eigentümer, Mäzenen usw. sind unterschiedliche Begriffe, weil sie unterschiedlich Handeln, unterschiedliche Strukturen nutzen und unterschiedliche rechtliche Grundlagen nutzen. Könnte vielleicht auch mal zur Kenntnis genommen werden.
Besonders deutlich wird es, wenn vermeintliche Sponsoren irgendeinen Clubs abseits des Interesses der breiten Massen für ihr persönliches Vergnügen aufpumpen und kontrollieren. Das sind dann nämlich eben keine Sponsoren. Oder wenn man einen Club konstruiert, nur um damit werben zu können.
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Darf sich denn überhaupt kein neuer Verein mehr etablieren und eine Tradition aufbauen? Und wenn ich mich recht erinnere, so wurde auch unsere Arminia vor Urzeiten einmal fusioniert(FC Siegfried, BTG,..). Leben und leben lassen.
Die Frage ist halt, ob da etwas ohne Background künstlich am Leben gehalten wird und entsprechend uninteressant ist oder ob sich da halt was kleines entwickelt aus dem mehr werden kann oder alternativ einfach sein Ding durchzieht. Deswegen schreibe ich ja immer, dass es mir vor allem auf die Organisation und Strukturen ankommt. Über den SC Verl liest man hier ja auch nichts böses. Die sind halt klein und gehen da vernünftig mit um. Und es gibt auch Clubs die erst seit einigen Jahren groß geworden sind und akzeptiert werden.
Also so ganz Pauschal kann man das nicht sagen. Der FC Siegfried ist übrigens beigetreten und die vorübergehende Fusion mit den Turnern hatte ja an sich schon Tradition. Die sind nämlich deutlich älter.
Aber das soll nicht der Punkt sein. -
Sportsmann! Und den gleichen Barbier wie Kersken hat er auch!

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Ich bin ja auch ein sehr großer Fan der Lage und würde sie gern behalten. Aber du hast schon Recht. Mit fehlenden Veranstaltungen abseits des Fußball geht dem Verein schon Einiges an Kohle verloren, die durch andere Vereine durchaus generiert wird.
Das mit den Veranstaltungen ist doch alles Augenwischerei. Klar ist das ein kleines Zubrot, aber kein Stadionbau der beim Ansatz von Kosten und Einnahmen Konzerte und ähnliches eingerechnet hat kommt damit auf einen grünen Zweig. Es gibt einfach saumäßig viele Veranstaltungsorte, die für solche Dinge geeignet sind und gerade mit dem Blick auf den Rasen ist es in einem Fußballstadion auch nicht wirklich wünschenswert sich solche Dinge ans Bein zu binden.
Man sollte die Alm erhalten und fit machen, damit man von dieser möglichst lange profitiert. Sollte das Stadion dauerhaft aus allen Nähten platzen gäbe es einen Neubau. Der kann sicher gelingen und es gibt gerade im zersiedelten Bielefeld auch gute Standorte, die nicht völlig ab vom Schuss sind, aber machen wir uns nichts vor. Den legendären Flair der Alm wird es nie wieder geben. In Generationen wird die Alm noch ihren besonderen Ruf haben. Ein großes stimmungsreiches Stadion mitten in der Stadt ... "kaum vorstellbar, was die damals gemacht haben" wird es dann heißen.
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Die Anlieger wollten schon damals nicht die neue Alm, die müssen eben überzeugt werden und ein Angebot bekommen was sie nicht ablehnen werden.

Vor meinem geistigen Auge sehe ich gerade Roland K. mit einer Katze auf dem Schoß hinter seinem Schreibtisch sitzen, wie er von Christoph Wortmann gefragt wird, wie er die Anwohner damals überzeugt bekommen hat dem Ausbau zuzustimmen.
"Christoph, was habe ich dir denn nur getan, dass du mich so respektlos behandelst?
Du sagts nicht einmal Pate zu mir. Nie bist du zu mir gekommen und hast mich auf einen Kaffee zu dir auf die Alm eingeladen oder um Rat gefragt und jetzt kommst du in mein Haus und bittest mich den Anliegern ein Angebot zu machen, dass sie nicht ablehnen können."
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Genauso wenig wie wir trotz technischer Fortschritte in der Medizin den weltlichen Tod vermeiden, wird die VAR Technik Diskussionen über ( Fehl)Entscheidungen vermeiden können.
Mir ging es um Verhältnismäßigkeiten, nicht um Perfektion. Aber mach dir nichts draus!

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Wirklich ein lustiger Knochen, als die Ruhrpott-Mentalität noch mit gesunder Selbstironie verknüpft war und als man für "Ich danke Sie!" noch vom Platz geflogen ist. Toller Typ.

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Überrascht das etwa jemanden? Es war doch vorher schon Thema, dass sich dadurch nur der Fokus verschieben wird. Genauso ist es gekommen. Man guckt genauer hin und streitet über kleinere Maßeinheiten, die dazu im völligen Kontrast zu den groben Schnitzern stehen, über die an anderer Stelle hinweggesehen wird.
Mir geht es bei dem Thema ja letztlich nicht darum, dass ein gemessenes Abseits willkürliche Toleranz bekommen soll. Das ist keine Lösung und verschiebt auch nur wieder den Fokus in eine andere Richtung. Aber wir sollten mal unsere Philosophie hinterfragen. Ist dieses alles bis ins kleinste prüfen, ausfechten und konfrontieren wirklich das, worum es gehen sollte? Das werfe ich jetzt einfach mal so in den Raum.
Die neue Abseitsregel wird im übrigens auch nichts besser machen. Man wird sich da ran tasten. Die Verteidiger haben mehr Stress, da sich die Angreifer in deren Rücken mogeln werden, es wird mehr Tore, aber auch Platzverweise geben und am ende des Tages wird mindestens genau soviel diskutiert und gestritten. Vielleicht noch mehr, weil auch die neue Regel an sich hinterfragt werden wird.