Ein ganz wichtiger Punkt ist vor allem auch der, dass man selbst bei einem lokalen Investor mit ehrenwerten Absichten (wieso kann man die eigentlich nicht wie früher unter bringen
) nie sicher sein kann, ob man später nicht doch die Kontrolle verliert. (Erben, Verkauf, etc.)
Man begibt sich einfach in fremde Hände und der Weg zurück ist fast immer ausgeschlossen. Zumal ein Fußballklub das investierte Geld - da Fußball ja quasi ein Selbstzweck ist) quasi immer in Mannschaft und Infrastruktur stecken wird. Damit ist das Geld für den Rückkauf schon mal weg. Dazu kommt die Frage, warum man nach einem Verkauf in Mannschaft und Co. überhaupt och investieren sollte? Wer verkauft schon sein Haus und investiert den Erlös in das eben verkaufte Haus. Das macht keiner. Nur im Fußball ist man oft genug so dämlich.
Es gibt für Clubs eigentlich keinen vernünftigen Grund Anteile über 50+1 hinaus zu veräußern, außer wenn man der puren Gier nacheifert und dazu noch gerne mit dem Feuer spielt. Selbst der Primus aus München hat bis jetzt nur Minderheitsanteile verkauft und das auch noch ziemlich geschickt. Da herrscht quasi 70+1.
