Das Thema hatten wir ja nun schon öfter. Für mich bleibt der Sprung von Steh- auf Sitzplatz zu hoch. 31 Euro sind für die "besseren Plätze" ein ziemlich guter Preis, da dieser allerdings für sämtliche Plätze gleich erhoben wird braucht es nicht viel Fantasie, dass man dadurch Nachteile in den günstigeren Plätzen in Kauf nimmt. Dazu hören sich 31 Euro halt auch sehr viel schlimmer an, als z.B. 29, auch wenn der Unterschied nicht so groß ist. Eine simple Staffelung von (einfach mal aus der Hüfte + bis - 4 Euro =) 35 und 27 Euro würde vielleicht schon was helfen ohne, dass es zu großen Einbußen kommen würde.
Beiträge von Gönner
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Berechtigte Fragen. Wobei ja die Gelder zum größten Teil aus Gerry seiner Privatschatulle geflossen sein sollen. Außerdem glaube ich nicht, dass die finanzielle Situation eines Sponsors öffentlich auf der JHV diskutiert wird. Das wird kein Unternehmen so gerne sehen und Arminia wird da niemanden verprellen wollen.
Aber bei der Etatplanung muss man sicherlich mit den Webers sprechen, ob und welche Auswirkungen das alles hat und entsprechend reagieren. Immerhin sind Verluste an der Börse erstmal nur auf dem Papier vorhanden, solange sie nicht realisiert werden.
Was uns allerdings schon was angeht ist die Frage, welche Auswirkungen das auf den Verwaltungsrat des e.V. und damit auf den Aufsichtsrat der KGaA hat. Wobei wir es da auch sofort mitbekommen werden, wenn sich das Personal ändern soll.
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Beim Umbau des Eingangsbereiches sehe ich die Stadt mit in der Verantwortung. Das Gelände ist in ihrem Eigentum. Der Abriss der alten Almhalle gibt den Anstoß für die ganze Maßnahme. Unterm Strich ist Arminia für die Stadiontore verantwortlich, die Stadt für das öffentliche Gelände jenseits der selbigen. Ich hoffe auch bei der JHV auch auf weitere Infos zur Gestaltung des „Julius-Hesse-Platzes“.
Die größere Baustelle dürfte das Trainingsgelände sein. Nicht nur die Profis brauchen bessere Bedingungen. Auch die Jugendmannschaften und Frauen brauchen hier eine Verbesserung und vor allem auch eine richtige Heimat mit Verknüpfung zum Profiteam und für die Heimspiele. Während man den Eingangsbereich wohl noch irgendwie in den Haushalt wird einpflegen können, dürften beim Trainingsgelände schnell größere Summen zusammen kommen. Ich sehe nicht, wie es da kurzfristig größere Schritte geben soll. Im Gegenteil. Laut NW zahlen wir ja immer noch einen städtischen Kredit ab, der u.a. aus Umbauten des Geländes herrühren (Abwasser usw.).
Themen speziell zum Präsidium usw. können auch gerne hier gepostet werden.
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@Pragmatiker
Der springende Punkt ist, dass das Zitat von Bölstler halt vorne und hinten zu kurz greift. Da der Beitrag inhaltlich fast ausschließlich aus dem Zitat bestand, bin ich wohl fälschlicher Weise davon ausgegangen, dass Du die ausgiebige Diskussion auf dieses simple Fazit herunterbrechen wolltest. Da dies scheinbar nicht der Fall war, muss ich mich an dieser Stelle entschuldigen.@die anderen
Ich kann Euch gleich dreifach beruhigen. Zum einen habt Ihr absolut Recht, zum anderen geht es mir hier im Forum bei ca. 1/3 der Beiträge genauso, weshalb ich schon längst nicht mehr alles lese und zum dritten wird es auch so schnell nicht wieder vorkommen. -
Mit "16 Personen waren angefordert, wo waren die?" fährt man 16 Leuten an die Karre, wo hier gerade vorher lang und breit erklärt worden ist, dass eben diese 16 nicht so ohne weiteres alle berufen waren. Eine detailierte Diskussion auf ein solches Zitat runter zu brechen, zumal es auch Aussagen gab, wo die Leute waren, ist halt polemisch.
Quer sitzt mir ansonsten nur die Tatsache, dass wann immer etwas nicht rund läuft hinterher genau die selben um die Ecke kommen und einfache Sprüche machen, warum ja alle anderen so unqualifiziert sind. Das geht mir in der Masse auf den Senkel und das schreibe ich dann eben auch.
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Nö Gönner, es ist die Fassungslosigkeit, dass in einem so kleinen Stadion, indem es mit rund 4.000 Leuten nichtmal voll war, 10 Minuten lang niemand von den 16 eingesetzten Personen zu Gesicht bekommt!
Seltsam, wo andere Quellen doch behaupten, dass die da rumgesessen und Däumchen gedreht haben. Vielleicht sollte man sich erstmal auf die Fakten einigen?
Und wenn die Organisation nicht funktioniert, dann hat die entscheidendste Stelle in der ganzen Kette versagt.
Absolute Zustimmung.
Deinen Vorwurf der Polemik kannst Du Dir stecken, auch wenn Du noch so sehr klugscheißen möchtest!Wenn Du nicht pauschal alles besser wissen und sarkastisch darüber meckern würdest, dann würde ich da auch keinen gesteigerten Wert drauf legen, aber so kann man das halt nicht alles unkommentiert stehen lassen. Mein Fehler ist nicht Klugscheißerei, sondern nur schwer über provokante Aussagen hinweglesen zu können.
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An Motivation dürfte es dem Gegner nicht mangeln.

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Zumal das ganze in der Form schon längst von Arminia dementiert wurde. Das war doch vermutlich einfach mal wieder abgeschrieben.

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Für mich ist die Sache mit dem BVB-Logo eine typische Intersport-Vosswinkel-Geschichte. Dieser Laden ist einfach eine riesengroße Mainstreamkette bei der es mich eigentlich nur wundert, dass dieser Laden mit seinen gefühlt 375 Filialen in ganz Deutschland immer noch als Intersport-Franchise läuft. Die nächste Überraschung ist, dass sich in dem Laden außer Bayern, Dortmund, Schalke überhaupt noch ein paar Sachen von Arminia finden lassen. Selbst Starbucks hat gefühlt mehr Individualität zu bieten als diese Klette.
Natürlich ist es eine gewisse Provokation, wenn da nun der BVB präsenter ist als unser örtlicher Proficlub. Auf der anderen Seite ist Arminia ein Verein der knallhart kalkulieren muss, was sich rechnet. Und ein Markenkampf mit etablierten Filialisten und gegen diese ganzen gehypten Modeclubs gehört da sicherlich nicht mit zu.
Ich würde in solchen Fällen mit den Füßen abstimmen und in dem Laden einfach grundsätzlich gar nichts mehr kaufen. Das mache ich gerade bei Vosswinkel schon seit Jahren so.
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Nö. Die Worte von Bölstler zielen ins Leere. Entscheidend sind die Fehler in der Organisation. Damit sind wir bei den besagten Themen.
Das Problem waren nicht die 16 einzelnen Personen, sondern die Organisation. Wenn man da Dienst hat und hätte über 2m-Funk mitbekommen, dass die Einsatzleitung reagiert und jemanden in Bewegung gesetzt hat, dann rennt man nicht einfach los und pfuscht denen ungefragt in der Arbeit rum. Die entscheidenden Fragen, warum deren Arbeit nicht gut funktioniert hat, habe ich oben schon gestellt.
Deine rudimentäre Aussage hingegen kann man jedenfalls nur als billige Polemik verbuchen. Denn im Normalfall läuft so eine koordinierte Maßnahme besser und schneller, als wenn alle wie ein Hühnerhaufen losrennen.
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^ Kommt drauf an. Bei uns im Ortsverein haben wir einen Notarzt der sich bei Fortbildungen und ausgewählten Sandiensten gezielt ehrenamtlich einbringt. Wir haben auch Personen die hauptberuflich im Regelrettungsdienst arbeiten und ehrenamtlich trotzdem noch Sandienst schieben. Da kann man eigentlich nur den Hut vor ziehen.
Das Schöne an der Notfallmedizin ist, dass es viele Algorithmen gibt. Man kann also durch regelmäßiges trainieren von Fallbeispielen und Fortbildungen ziemlich viel benötigtes Wissen und handwerkliche Fähigkeiten bedienen. Das muss dann natürlich auch getan werden. Ohne Frage richtig.
Und ansonsten möchte ich den Bund der Steuerzahler mal sehen, wenn man versuchen würde Katastrophen- und Brandschutz (Auch der Großteil der Feuerwehr ist ehrenamtlich!) komplett mit Hauptamtlichen Kräften abzudecken. Mit Millionenbeträgen kommt man da aber nicht mehr hin.
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Ich habe früher auch öfter Sandienst geschoben. Organisation und Führungsstruktur ist dabei von herausragender Bedeutung. Es ist in der Tat so, dass man nicht einfach los läuft, wenn außerhalb der eigenen Zuständigkeit etwas passiert. Es ist Sache des Einsatzleiters zu bestimmen, wer wo wann zum Einsatz kommt. Falls man sich doch genötigt sieht eigenständig zu handeln, dann gibt man zumindest vorher eine Meldung ab. Ansonsten hat man ganz schnell einen Hühnerhaufen auf dem Feld und die anderen Orte im Stadion sind plötzlich völlig unbetreut.
Diese Erkenntnis steht auch nicht im Widerspruch dazu, dass in der Organisation im konkreten Fall etwas nicht richtig gelaufen ist. Denn auch wenn kein Innenraum-Sandienst bestellt worden ist, war die Zeit bis zum Eintreffen zweifelsohne viel zu lange. Die Fragen sind: Warum schickt die Einsatzleitung zwar eine Fahrzeugbesatzung zum holen der Trage, aber keinen anderen Trupp als Voraus-Komando auf das Spielfeld. Wie kann es sein, dass die Poliezi ein anderes Einsatzfahrzeug zuparkt? Warum spart Wuppertal an einem Innenraumsandienst und hat dabei nichtmal selbst eine Trag ... Da gibt es viel zu besprechen.
Das ist allerdings alles eine Frage der Organisation und weniger des einzelnen Sanhelfers. Der sieht dann in der Folge halt nur reichlich blöd aus, wegen der Fehler zuvor an anderer Stelle.
Im Übrigen sollte man mit dem Begriff Freizeit- oder Hobbyretter vorsichtig sein. Für die Ausbildung opfern diese Leute einen erheblichen Teil Ihrer Freizeit. Das geht beim einfachen Sanhelfer mit 40 Stunden Ausbildung + Fortbildungen los und steigert sich über Rettungshelfer bis zum Rettungssanitäter (3 Monate Ausbildung + 1 Monat Krankenhauspraktikum). Alles in der Freizeit teils über Jahre hinweg mit Aufbaukursen. Der Großteil des Katastrophenschutzes besteht aus diesen Leuten. Da fehlt vielleicht die Erfahrung des Regelrettungsdienstes, aber der Ausbildungsstand ist trotzdem nicht zu verachten. Darüber gibt es nur noch die Mehrjährigen berufsausbildungen zum Rettungsassistenten und Notfallsanitäter. Wobei auch solche Hauptämter, zum Teil Ihre Freizeit in den ehrenamtlichen Bereich einbringen. Man siehe im konkreten Fall den Notarzt, welcher sicherlich auch andere Dinge neben dem Beruf machen kann als Fußballspiele zu betreuen.
Alles in allem ist da mit Sicherheit vieles nicht gut gelaufen. Die benötigte Zeit geht garnicht. Aber es sind auch Missverständnisse dabei. Kein Helfer weigert sich ohne Grund einzugreifen, so wie es in der Presse dargestellt wird. Die Wahrheit wird mal wieder in der Mitte liegen.
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Als Anhänger von Verschwörungstheorien bleibt mir die Kernfrage: Was soll das? Oder besser: Wem nutzt das?
Verschwörungstheorien sind meistens unsachlich und weit hergeholt. Das Ergebnis der von Dir richtiger Weise gestellten Fragen führt fast immer zu der Erkenntnis, dass die kolportierten Ziele mit anderen Mitteln viel einfacher zu erreichen sind. Natürlich gibt es Verschwörungen und Kungelei, aber das läuft auf einem wesentlich rudimentäreren Level, als es diese unsäglichen Theorien beschreiben. Es braucht keine Chemtrails (Extrembeispiel), um die Meinung zu beeinflussen. Das macht die Bild jeden Tag viel wirkungsvoller.
Ich halte Verschwörungstheorien für eine Wurzel der Probleme, da sie die perfekte Ablenkung für die tatsächlichen und viel offensichtlicheren Schweinerein sind. Außerdem untergraben sie die Erkenntnisse der Aufklärung, einer der größten geistigen Errungenschaften der Menschehitsgeschichte ohne die wir noch im finsteresten Mittelalter leben würden. Mit Schrecken nehme ich die Entwicklung zur Unsachlichkeit zur Kenntnis, die selbst erwiesene Fakten solange leugnet, bis es eine einfältige Mehrheit zu glauben beginnt.
Für mich sind Verschwörunsgtheorien eine Wurzel des Übels und führen früher oder später zu Inquisitionen, nur weil man unangenehme Dinge verdrängen oder schwer zu begreifende Sachverhalte irgendwie in sein Weltbild quetschen will. Es ist im Übrigen keine Verschwörungstheorie, dass eben diese schon instrumentalisiert werden. Man gucken nur in die aktuelle Politik. Und tatsächlich haben es Verschwörungstheorien immer einfach. Eine stumpfe Behauptung ist immer schneller in der Welt als eine gute Begründung.
Um zum Thema zu kommen: Es braucht keinen Videobeweis um Spiele zu verschieben. Das geht viel einfacher. In der Tat halte ich die beim DFb tatsächlich für so verblendet, dass die wohl wirklich glauben Ihr bestes zu geben.
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Zumal die Diskussionskultur in öffentlichen Facebookgruppen etc. meist unterirdisch ist. Jeder kann mal schnell seinen Senf zu Themen abgeben, mit denen er sich im Detail noch nie beschäftigt hat. Gerne schaukelt man sich auch gegenseitig unsachlich hoch (=Shitstorm). Mit großem entsetzen beobachte ich, wie diese Medien immer mehr zum politischen Mittel werden. Fakten sind immer weniger Wert.
Die Aufklärung, eine der größten geistigen Errungenschaften der Menschheitsgeschichte befindet sich im Fallen und die sozialen Netzwerke mischen in zentraler Position dabei mit.
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Eigentlich geht das sogar in die richtige Richtung.
Da sich heraus gestellt hat, dass selbst der Begriff "klare Fehlentscheidung" sehr unterschiedlich ausgelegt wird, muss man gerade den Feld Schiedsrichter zwingen, selbst mehr auf das Bild zu gucken. Denn der muss final die Entscheidungen treffen.
Die richtige Richtung ist, dass der Hauptschiri mehr eingebunden wird. Alles andere geht wieder in die falsche Richtung.
Es wird immernoch von außen dazwischen gegrätscht. Das passiert immernoch zu spät. Kürzer wird wegen der nötigen Sichtung aber auch nicht möglich sein. Die Entscheidung selbst dauert noch länger und zu allem Überfluss passiert es noch häufiger. Alle Kernprobleme wurde trotz gutem Willen noch verschärft. Dazu kommt diese verdammte Heimlichtuerei. Immerhin sieht man jetzt mal in aller Öffentlichkeit, wie dieses Kungeln und Strippen ziehen diesen verfizten Verbänden in Fleisch und Blut übergegangen ist. Die können schon garnicht mehr offen und ehrlich.
Die Idee mit den Challenge-Möglichkeiten finde ich übrigens auch nicht gut. Das wird zu 100% als taktisches Element eingesetzt werden. Das ist nun so garnicht der Sinn dahinter.
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So pauschal will ich das garnicht sagen, aber eine Linie fehlt da sicherlich schon.
A propos Kritikfähigkeit! Wie auf's Stichwort: Kicker über Änderungen im Videobeweis

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Das hat mit Stürmer nichts zu tun. Wenn Du einmal auf dem Kieker bist, dann hast Du verloren. Man schaue auf Hartherz. Der bekommt auch immer nur Lack. Sicherlich auch mehr als einmal berechtigt, aber eben auch wenn er nichts dazu kann.
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Wobei die Bewertungen einiger Szenen auch nach x Zeitlupen häufig noch gravierend auseinander gehen. Mitunter fragt man sich, wie normal verständige Menschen zu so unterschiedlichen Urteilen kommen können.
Das macht viele Schiedsrichterleistungen nicht besser, stellt aber einen anderen Blickwinkel her. Was mich am meisten stört sind weniger die Fehler, als die mangelnde Kritikfähigkeit. In Anbetracht des ersten Satzes konnte man schon erahnen, wohin das mit dem Videobeweis führen würde, aber selbst jetzt noch wird beim DFB von einem Erfolg gesprochen, sofern man sich überhaupt äußert. Die Zurückhaltung kann wohl schon als Eingeständnis gewertet werden. Naja ... bis auf die paar völlig verstrahlten, die die klappe nicht halten können.
Hinzu kommt die unterbewusste Neigung gegen gewisse namenhafte Spieler nicht im selben Maße durchzugreifen. Weil ein Spiel mit Benachteiligung dieser Mannschaften im Anschluss eine ganze Woche zerredet wird. Bei anderen Clubs interessieren noch so gravierende Fehler die Öffentlichkeit überhaupt nicht. Spricht man diese offenkundige Tatsache aus, dann gibt's allerdings Stress. Selbst dann, wenn man keine böse Absicht unterstellt.
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Hinzu kommt, dass der Leistungsunterschied zwischen erster und zweiter Liga im Frauenfußball noch größer ist als bei den Herren. Herford und Gütersloh sind nach aufstiegen in die Belle Etage jedenfalls immer wieder sang und klanglos abgestiegen.
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Man kann auch nach einem Test zu dem Schluss kommen, dass das so nicht funktioniert und man es besser lässt. Das setzt in diesem Fall allerdings (Selbst-)Kritikfähigkeit bei den Verbänden voraus. Daher darf man wohl davon ausgehen, dass uns dieses leidige Thema noch einige Monate erhalten bleibt, bevor man ein System einführt, dass in anderen Sportarten bereits erfolgreich umgesetzt wird oder man sich aber vorerst wieder komplett von der Sache distanziert.
Nach meinem Dafürhalten dauert der Praxistest jetzt lange genug, um ein deutliches Fazit zu ziehen und fällt zumindest für die aktuell eingeführte Form desaströs aus, womit wir schon bei einer defensiven Wortwahl angelangt wären.