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Beiträge von Gönner

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Gönner
    • 24. Januar 2018 um 11:40
    Zitat von Heimatverein1966


    Prima das das Kapitel Meinke so schnell und geräuschlos beendet werden konnte. Mich ärgert etwas der letzte Satz zur Alm, erst selbst spekulieren und dann verwundert eine interne Absage aus dem Rathaus anpreisen. Für mich war es ganz klar das die Stadt in ihrer derzeitigen, finanziellen Lage niemals das Stadion übernehmen würde. Da können wir froh sein wenn in Teilen am Schuldenschnitt mitmachen dürfen, trotz Haushaltssicherung: https://www.bielefeld.de/de/rv/haushalt/

    Die Spekulationen, dass die Stadt Bielefeld der Käufer sein könnte hat die Presse nach der Vorstellung des Sanierungskonzeptes ja selbst ins Spiel gebracht. Dort wurde Laufer sinngemäß gefragt, ob man darüber spekulieren könnte, ob es sich beim Käufer um die Stadt handelt. Laufer hat daraufhin mit breitem Grinsen geantwortet, dass man darüber natürlich spekulieren könnte.

    Jeder der das Verhalten der Stadt bzgl. des Stadions kennt, konnte sich schon denken, dass Laufer über die Fragestellung dankbar war. Leichter konnte man eine Frage noch nie mit einem nichtssagenden "Ja" beiseite schieben. Die Stadt kam für mich jedenfalls keine Sekunde als Käufer in Frage. Die stimmen jetzt mit Bauchschmerzen zu unterm Strich 2 bis 4 Jahre auf Zins und Zinseszins zu verzichten, um die ausstehenden 2,x Millionen zu bekommen und machen 2023 drei Kreuze, wenn sie endlich aus der Nummer raus sind.


    Zitat von Exteraner

    Jetzt kann man immerhin davon ausgehen, dass seine "Verfehlungen" nicht derart gravierend sein können, wie hier schon gemutmaßt.

    Nö. Man kann daraus nur ableiten, dass beiden Seiten daran gelegen ist das Kapitel zu beenden. Aus welchen Gründen ist öffentlich letztlich nicht bekannt. Vielleicht sieht Arminia durch eine Auseinandersetzung mit Meinke mehr Schaden als Nutzen, vielleicht gibt es keine Verfehlungen. Man weiß es schlicht nicht. Auch wenn die Art und Weise des Abgangs natürlich darauf hindeuten, dass man sehr unzufrieden mit Meinke gewesen ist.

  • 19. Spieltag DSC Arminia Bielefeld- Spvgg Greuther Fürth

    • Gönner
    • 23. Januar 2018 um 07:59

    Fürth ist nur für den eingefleischten Fan interessant, da man sich mit einem Sieg längerfristig von unten absetzen könnte. Allerdings ist die SpVgg. für den Otto Normalbürger kein Vergleich zu St. Pauli. Hinzu kommt der Termin unter der Woche, der es für Auswärtige schwieriger macht und daher eine gewisse Motivation braucht um sich in Bewegung zu setzen. Hinzu kommt die Leistung zuletzt (ob begründet oder nicht).

    Und machen wir uns nichts vor. Natürlich ist der Schuldenschnitt und das Engagement ein Riesen Schritt für Arminia. Aber in der Öffentlichkeit steht auch mal wieder, dass der Club es alleine nicht geschafft hätte und das böse Wort Insolvenz ist auch wieder im Raum gewesen.

    Die Idee der DFL die zweite Liga durch den Start abseits der Bundesliga besser zu vermarken geht allenfalls beim TV-Publikum auf. Ich habe an anderer Stelle schon mal geschrieben, warum ich die Idee möglichst viele Spiele hintereinander zu zeigen nicht wirklich toll finde, aber genau diese Logik steckt dahinter und das funktioniert in unserem Stadion halt nur gegen richtig interessante Gegner.

    Insgesamt schade, aber man sollte sich auch nicht zu sehr an diesem einen Spiel aufhängen. Aktuell ist der Zuschauerschnitt mit 18.500 immer noch auf Zweitligarekordkurs.

  • Der Bundesliga-Thread

    • Gönner
    • 23. Januar 2018 um 07:18

    Das sind halt die üblichen Mechanismen seit dem Bosmanurteil. Extrem ärgerlich für Schalke, aber abgesehen vom sehr hohen Marktwert absolutes Tagesgeschäft. Die Frage ist höchstens, ob Goretzka sich mit Schalke nur über die Details einer möglichen Verlängerung einig war oder ob er den Vertrag quasi schon durch Handschlag besiegelt hat. Letztlich hat er aber nie das Blaue vom Himmel versprochen. Da sehe ich solche Typen wie den Aubameyang oder Dembele deutlich kritischer. Aber auch da liegt der Fehler bei den Clubs. "Früher" hätten sich die Spieler mit so einem Verhalten die Karriere versaut, weil sie keiner mehr hätte haben wollen. Heute lohnt sich so ein Verhalten, weil jeder nur seinen kurzfristigen Vorteil sieht.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Gönner
    • 22. Januar 2018 um 16:06

    In Anbetracht dessen, dass man als Fußballclub auch eine Lizenz braucht ist es vielleicht sogar besser, wenn nicht sämtliche Wäsche in der Öffentlichkeit gewaschen wird. Sollte Meinke sich derartigen Vorwürfen ausgesetzt sehen, dann wird sich das sicherlich bei der Vertragsauflösung finanziell bemerkbar machen. Letztlich sind das aber auch alles wieder nur Spekulationen.

  • Stadion Alm

    • Gönner
    • 22. Januar 2018 um 07:09

    ^ Optisch hätte ich da nichts gegen einzuwenden. Allein mir fehlt der Glaube.


    @Heimatverein

    Ja ... solche Gedanken kommen mir auch manchmal und dann gucke ich auf den Kalender ... :whistling:

  • Stadion Alm

    • Gönner
    • 21. Januar 2018 um 21:40
    Zitat von marcopolo

    Berechtigte Frage. Da hätte man sich ja mal abstimmen können. Auf den Visualisierungen war von schwarz-gelb zumindest nichts zu sehen.

    Bei der Wellblechoptik die unser Stadion an Nord-, West- und Südtribüne umgibt hätte ich als Planer aber auch keinen großen Wert auf Abstimmung gelegt. So schön und individuell ich unser Stadion auch von innen finde. Die Außenansicht der drei alten Tribünen sollte man sich nun nicht gerade zum Vorbild nehmen. ;)

  • Der 2. Bundesliga-Thread

    • Gönner
    • 21. Januar 2018 um 21:23

    Unsere Tribüne hat für gut 6.000 Plätze 19 Millionen gekostet. :rolleyes:

    Geplant waren 8 Millionen. Das war sicherlich viel zu optimistisch, aber die 19 Millionen am Ende waren Wucher. Das Darmstädter Modell hat die Tücke, dass man sich auf ein relativ kleines Stadion zu einem recht hohen Preis festlegt und in Zukunft nicht mehr viel ausgebaut werden kann. Interessanter Weise genau die Variante für die man sich in Münster zu fein ist, bzw. meint das sich soetwas nicht rentiert.

    Die Visualisierung von Darmstadt hat schon etwas für sich. Mir gefällt es auch immer gut, wenn Stadien nicht von der Stange sind. Umgekehrt finde ich Stahlrohrprovisorien als Dauerlösung immer etwas seltsam. Darmstadt tut es damit Cottbus gleich.

  • Saisonvorbereitung 17/18 mit Trainingslager u. Testspielen

    • Gönner
    • 20. Januar 2018 um 11:42

    Also ich kann mir sehr gut vorstellen, dass nach einem anstrengenden Trainingslager mit viel Konditionstraining solche Spiele auch mal vergeigt werden. Wenn darin die Ursache für eine schwache Leistung liegt, dann hätte ich keine großen Probleme damit. Man muss gegen Fürth und nicht gegen Essen auf den Punkt fit sein.

  • Alles zu Ehrenspielführer Fabian Klos

    • Gönner
    • 19. Januar 2018 um 11:02

    Es kann doch nur um das Gehalt gehen. Abgesehen von ein paar ausgelassenen Torchancen hat Klos in beiden Rollen (Mittelstürmer und zurückgezogene Spitze) überzeugt, sich voll reingehangen und jede Herausforderung erfolgreich angenommen. Mehr kann man von einem Spieler einfach nicht erwarten. Das ins Schaufenster stellen wird eine mögliche Ablöse sicherlich auch nicht beflügeln und einen Ersatz muss man auch erstmal finden, der all dies - gepaart mit einer bomben Einstellung - zu bieten hat. Da bleibt doch nur das Gehalt übrig.

    Ich kann mich El Armino nur anschließen. Die sollen endlich aufhören den Burschen ins Schaufenster zu stellen. Wenn sich etwas passendes ergibt, dann sicherlich nicht wegen dieser dummen Sprüche im Westfalenblatt. Bis dahin sorgt man dafür nur für miese Stimmung. Absolut unprofessionell. :thumbdown:

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Gönner
    • 18. Januar 2018 um 13:00

    Es liegen in der Tat noch diverse Fragen auf dem Tisch. Dazu gehören die Details zum Verkauf und Rückmietung des Stadions und wieso der sich auftürmende Liquiditätsengpass nicht früher bemerkt wurde. Die Aussagen von Weber lassen da böses Ahnen. Hier bedarf es Antworten. Vielleicht auch Alternativen in den Gremien.

    Wie der Mechanismus funktioniert der zum zerrinnen der Sondereinnahmen und zu immer weiter steigenden Liquiditätsengpässen geführt hat wurde von Rejek allerdings sehr eindringlich beschrieben und sollte eigentlich klar sein.

    Bzgl. Des Tafelsilbers habe ich keine großen Bedenken. Wichtig ist, dass beim Stadion tatsächlich die realistische Möglichkeit besteht es eines Tages wieder zurück zu kaufen oder anderweitig umzustrukturieren. Und das sich die Miete im Rahmen hält. Sonst macht das alles natürlich keinen Sinn.

    Die Kapitalerhöhung in Bezug auf die KGaA ist auch kein verscherbeln von Tafelsilber, da diese aus zusätzlichen Mitteln besteht. Abgesehen davon liegt die Geschäftsführung der KGaA bei der dazugehörigen GmbH (Darum auch „GmbH & Co.KGaA“). Diese liegt laut Satzung immer zu 100% am Verein. Wenn der Gesellschaftervertrag nicht noch böse Fallstricke enthält besteht hier für den e.V. keine Gefahr die Kontrolle zu verlieren. Das ist der große Vorteil dieser Gesellschaftsform. Sie ist sehr Übernahme resistent. Auch hier wäre die Frage, warum Rejek das mit der Stimmgewichtung überhaupt erzählt hat. Ist da bei der GmbH noch was im Busch (wobei wir dafür eine Satzungsänderung bräuchten) oder gibt es noch anderweitige Stimmrechte?

    Unterm Strich bleibe ich dabei, dass es für Arminia vermutlich die beste machbare Lösung war. Dass es mit so vielen verschiedenen Gläubigern nicht ganz ohne Kröte gehen würde sollte halt klar sein. Wenn man sich wirklich über die nächsten Jahre berappelen und besser stellen sollte gibt es sicherlich noch Möglichkeiten weiter an der Struktur im Sinne des Vereins zu arbeiten. Dafür ist es wichtig sich Möglichkeiten offen zu halten, was man offenkundig auch vor hat (s. Rückkaufoption)

  • Stadion Alm

    • Gönner
    • 18. Januar 2018 um 10:32

    Ich glaube nichtmal, dass ein Parkhaus dort ohne weiteres möglich wäre. Goldbeck müsste schon mit einer Tiefgarage kommen. ;)

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Gönner
    • 18. Januar 2018 um 10:31

    So eine Miete setzt sich zusammen aus Nebenkosten, Erhaltungskosten und Rendite/Abschreibung für das investierte Kapital. Der letzte Posten fällt geringer aus, je niedriger der Kaufpreis ist. Damit wäre die Miete geringer, als die Kosten die Arminia bisher für Nebenkosten, Erhaltungskosten und Kapitaldienst leisten musste.

    Mal eine ganz blöde Theorie. Alle vermissen Dr. Wolff im Bündnis OWL. Es ist aber bekannt, dass das Stadion aus steuerrechtlichen Gründen und damit sich das Land nicht veräppelt fühlen muss von einer dritten Partei zu erwerben ist … :whistling:

  • Stadion Alm

    • Gönner
    • 18. Januar 2018 um 10:21

    Es mag ja sein, dass noch ein paar Dinge angestoßen werden, wenn diese konkreten Projekten dienen, aber einen Wetterschutz aus Glas und ein Parkhaus. Da reden wir doch schon wieder über Millionen. Das sind Luftschlösser. Zumindest solange es keine festen Veranstaltungen gibt, mit denen man das Finanzieren kann.

  • Stadion Alm

    • Gönner
    • 18. Januar 2018 um 08:22
    Zitat von marcopolo

    Auch in diesem Thread, der irgendwie immer künstlich durch Ideen am Leben gehalten wurde, die im Grunde nur unrealistisch waren, wird es jetzt wieder spannend. Und das keineswegs hinsichtlich unrealistischer Ausbaumaßnahmen, sondern hinsichtlich dem, was anstehen muss.

    - Der Eingangsbereich: Schon der neue Eigentümer wird diese notwendige Baumaßnahmen ferderführend umsetzen. Ich denke das ganze wird nun repräsentativer als es Arminia hätte stemmen können. Auch die Parkplatzsituation wird hinsichtlich neuer Nutzungsoptionen überdacht werden. Vielleicht entsteht im Bereich der alten Almhalle bzw. des alten Parkplatzes ein Parkhaus für die Alm, die Schulen und die Oetker Halle?
    - Neue Nutzungsmöglichkeiten: Je nachdem was dem neuen Eigentümer vorschwebt, könnte ich mir eine ertüchtigung der Räumlichkeiten rund um und im Stadion vorstellen. Hinzu halte ich ein "schließen" der Alm als Wetterschutz für realistisch.
    - Mein Geliebter Ausbau Süd über den Block J: Eine verhältnismäßig kleine Maßnahme mit großer Wirkung. Diese Option könnte durch die Gemengelage eines neuen Eigentümers und des Abrisses der Almhalle nun doch realistischer sein.
    - Hartalm: Laufer hat es angedeutet. Dort muss was geschehen.
    - NLZ / Trainingsgelände: Auch hier werden wir in naher Zukunft einiges an Veränderungen erleben. Die aktuelle Lage an der Friedrich-Hagemann-Str. ist jedenfalls wenn überhaupt Regionalligatauglich.


    Du widersprichst Dir selbst. Die Vorschläge sind bis auf Kleinigkeiten doch genau der unrealistische Kram, den Du im ersten Absatz anprangerst. Warum sollte ein Käufer jetzt soviel Geld in die Hand nehmen und ins Stadion investieren? Das macht er doch nur, wenn es sich rentiert. Wann tut es das? Wenn Arminia das durch eine höhere Miete das finanziert.Was steht beim Stadion an? Der neue Eingangsbereich im Süden und die üblichen Unterhaltungsmaßnahmen. Mehr wird da nicht passieren und das ist auch gut so. Für Luxus haben wir keinen Platz.

    Darüber hinaus wird der Verein selbst mit etwas mehr Luft an den Trainingsbedingungen arbeiten. Damit wäre das Thema bauen dann vermutlich erledigt und darüber sollten wir angesichts der letzten Jahre und der rasant steigenden Baupreise froh sein.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Gönner
    • 17. Januar 2018 um 15:30

    Der aktuelle Stand stellt sich für mich wie folgt da:

    Stand heute glaube ich, dass 50+1 bei uns kein Thema ist. Die Geschäftsführende GmbH gehört laut Satzung immer zu 100% dem Verein. Von den nicht stimmberechtigten Anteilen der KG liegen wohl etliche Prozente nach einer Kapitalerhöhung bei Gerry Weber. Der will aber aussteigen und seine Anteile wieder an den Verein verkaufen. Als Ersatz für die Finanzen gibt es ein beeindruckendes Konsortium größten Teils heimischer Firmen, die das Schiff mit einer Kombination aus Schuldenschnitt (hier kommt leider auch der Steuerzahler mit ins Boot) und Zuwendungen wieder dauerhaft seetauglich machen wollen. Am Ende hat der Verein bei der KGaA wohl ein eigenes Stammkapital von 3,5 Millionen und das "Bündnis OWL" von ca. 4 Millionen. Würde unterm Strich 100% Stimmrecht durch die GmbH und 47% Besitzanteile für den e.V. bedeuten, wenn ich das aus der Presse jetzt richtig verstanden habe und die Mitglieder auf der JHV zustimmen. Werde mir das am Sonntag anhören und sofern ich das nicht völlig falsch verstanden habe zustimmen, da das für mich akzeptabel ist und wir sonst in die Insolvenz gehen würden. Da wäre der Steuerzahler übrigens noch mehr mit im Boot.

    Zum Sanierungsplan kommt hinzu, dass die Stadiongesellschaft fast vollständig entschuldet wird. Allerdings wird diese nur dafür fort geführt, um das Trainingsgelände zu verwalten. Das Stadion soll verkauft werden. An wen und zu welchem Restkurs ist in der Öffentlichkeit noch nicht bekannt gegeben. Es wird gemunkelt es ginge um 6 Millionen mit Rückkaufoption.

    Unterm Strich hat man dann also nicht stimmberechtigte Anteile der Mannschaft und sein Eigentum am Stadion verloren. Im Gegenzug ist die wohl akut bevorstehende Zahlungsunfähigkeit abgewendet, die Schuldenlast von 22,5 auf 4 Millionen gesenkt und man hat eine Rückkaufoption für das Stadion in der Tasche. Ziel ist es den Verein bis 2023 vollständig zu entschulden. Das gesamte Paket hat bis jetzt einen Umfang von 22 bis 25 Millionen Euro.

    Habe ich das alles soweit richtig verstanden?

    Unter den gegeben Umständen finde ich, dass unser Club mit einem blauen Auge, ganz viel Vorschussvertrauen und einer echten Zukunftsperspektive aus der Sache heraus kommt. Ich hoffe der Eindruck bestätigt sich auf der JHV am Wochenende, dann kann ich dem auch zustimmen. Bei dieser Lösung handelt es sich vermutlich um das Optimum dessen, was für Arminia machbar war.

    Die großen Fragen, die noch im Raum stehen betreffen das Stadion und die Frage, wie es mal wieder soweit kommen konnte. Zum Stadion würde ich mich wie folgt äußern: So ein Kasten ist genau soviel wert, wie jemand bereit ist dafür zu bezahlen. Die niedrige Summe ist vielleicht auch positiv, wenn es mal um den Rückkauf gehen sollte. Außerdem sollen wohl auch steuerliche Gründe den Verkauf erforderlich machen. Aber da hören meine BWL-Kenntnisse dann auch definitiv auf. Vom Steuerrecht hab ich keine Ahnung.

    Ich hoffe auf einen Käufer aus dem Dunstkreis der regionalen Wirtschaft oder die Stadt Bielefeld. Aber die hat sich bisher ja auch nicht direkt an den Immobilien beteilig. Im Endeffekt sehe ich den Stadionverkauf im Paket mit den anderen Maßnahmen und da steht für Arminia eine Reduzierung der Schulden um ca. 18 Millionen Euro. Die Alternative ist der Gang zum Amtsgericht.

  • Lizenzantrag, Nachlizensierung und Lizenz

    • Gönner
    • 17. Januar 2018 um 08:43
    Zitat von Pragmatiker

    Mach doch einfach den Kopp zu, wenn Du keine Ahnung hast.

    5 Minuten hier im Forum aufschlagen und allen an den Karren pissen oder was ist Deine Motivation?


    Mod.: Der Beitrag von Arminius1960 passte vielleicht nicht ideal als Antwort auf Deine Zeilen. Aber bei Deiner Reaktion darf man schon hinterfragen, wer hier die Motivation hat andere "anzupissen". :nein:

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Gönner
    • 17. Januar 2018 um 08:05

    Wer weiß, wo diese Zahl wieder her kommt. Vielleicht ist das auch einfach eine Summe die übrig bleibt, nachdem man andere Dinge miteinander verrechnet hat. Wir können da wirklich nur abwarten, welche Zahlen & Fakten uns präsentiert werden. Ich würde sogar so weit gehen, dass der Buchwert zwar bei 30 Millionen Euro liegt, der Marktwerk allerdings tatsächlich nahe Null, da mit dem Stadion sonst niemand etwas anfangen kann. Sollte uns jemand das Stadion für 20 Millionen abkaufen und wir das dann per Miete bedienen müssen, würde uns das auch nicht helfen, da Zins & Tilgung dann halt Miete heißen würde. Zum geringen Verkaufspreis muss man auch die Summe aus dem Schuldenschnitt dazu nehmen (verrechnen), der wohl im Gesamtpaket machbar ist. Damit liegt man laut Westfalenblatt dann bei 18 Millionen. Das Land finanziert hier quasi den Kaufpreis mit.

    Ansonsten war klar, dass der Verein nicht völlig ungeschoren davon kommen würde. Ich hoffe einfach, dass dem Bündnis am Gedeihen der Arminia gelegen ist. Anders machen die Investitionen und der Einsatz keinen Sinn und für eine Nummer a la Martin Kind sind hoffentlich zu viele dran beteiligt.

    Für mich ist die große Frage die Gesamtstruktur. Wie steht in dem Konzept der e.V. am Ende da und wie steht es um die KGaA?

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Gönner
    • 16. Januar 2018 um 14:00

    Ich zahle lieber 800 Euro Miete, statt 1.000 Euro nur an Zinsen und oben drauf noch einen Kredit am Arsch zu haben von dem ich nicht wüsste ob und wie ich den jemals wieder los werde.

    Ansonsten ist es eine blendende Erkenntnis, dass Profifußball ein Zuschussgeschäft ist. Wirklich Bahnbrechend. Wann habt Ihr genau erkannt, dass man mit TV-Einnahmen und Preisgeldern niemals soviel Geld einnehmen kann, dass es für die sportliche Weiterentwicklung und eine Rendite für die Investoren reicht? Ohne kontinuierliches Interesse von Sponsoren, wie es bei der Konkurenz vorhanden ist wird man sich nicht etablieren. Der Gegenwert zur Unterstützung eines Sportclubs ist so gut wie nie direkt materieller Natur.

    Unterm Strich muss man jetzt einfach die Details abwarten. Soll die Alm KG erhalten bleiben und verkauft werden? Oder wird das Stadion der KGaA angegliedert und hier werden Anteile veräußert? Gibt es ein ganz anderes Modell? Wie sehen die Zahlen aus. Für eine abschließende Bewertung fehlen uns ganz viele Informationen.

  • Lizenzantrag, Nachlizensierung und Lizenz

    • Gönner
    • 16. Januar 2018 um 09:33

    ^ Ganz richtig. Das Stadion ist Ursache der Probleme und wir sind stand heute eh der einzige potentielle Mieter. Sehe da überhaupt keine Probleme, dass Stadion an die richtigen Leute abzugeben. Das war ja genau das Konzept der ALM KG. Mich würden da mehr die Anteile an der KGaA interessieren. Überhaupt wird es ohne Veränderungen beim Stadion nicht gehen. Denn allein das Land wird seine Zugeständnisse an Infrstruktur (=Stadion) knüpfen müssen und eben nicht an einen Proficlub direkt.

    Die Restschuld wird daran liegen, dass nicht sämtliche Gläubiger auf 100% verzichten. Völlig normal bei einem Schuldenschnitt. Man verzichtet auf einen Großteil, um wenigstens etwas zu bekommen. Zum Beispiel gibt die Stadt der 360.000 Euro Bürgschaft nach, weil noch weitere gut 2 Millionen offen sind, die damit gesichert werden. So stand es z.B. in der Zeitung.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Gönner
    • 16. Januar 2018 um 09:19
    Zitat von Arminiafranke


    Das war auch das was ich diesbezüglich versucht habe "durchzurechnen", aber selbst wenn das Stadion mit "nur 10 Mio" angerechnet wird, kommt man nie und nimmer auf einen Verzicht der Gläubiger von bis zu 80 % der Verbindlichkeiten bei einem Schuldenschnitt, wie es ja zuerst immer kolportiert wurde. Außer natürlich, bei der ALM-KG haben sich mittlerweile noch weitere hohe Schulden angesammelt, so dass der Schuldenstand auch deutlich höher als die angenommenen 20-22 Mio ist.
    Man darf gespannt sein.

    Den Stadionwert kann man zwar als Posten ind er Buchhaltung ausrechnen, aber den verkaufspreis kann man überhaupt nicht beziffern. reine Verhandlungsbaisis. Daher kann man auch keine Rückschlüsse auf den Schuldenstand ziehen.


    Zitat von distro


    Natürlich wäre es allemal hilfreich, wenn man einen Spieler wie Konstantin Kerschbaumer dann auch über eine Leihe hinaus verpflichten könnte.

    Allein die Spieler nicht beim erstbesten Angebot abgeben zu müssen, sondern bis zu einem besseren Angebot warten zu können kann schon Gold wert sein. Auch die bessere Basis am verhandlungstisch sorgt schon für bessere Ablösen. Selbst Ablösesummen zu bezahlen wäre für mich noch kein großes Thema. Zumal diese schnell astronomische Höhen erreichen. Der HSV sollte ein warnendes Beispiel sein. Einfach viel Geld für Spieler ausgeben bringt es nicht. Ball flach halten.

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