Prima das das Kapitel Meinke so schnell und geräuschlos beendet werden konnte. Mich ärgert etwas der letzte Satz zur Alm, erst selbst spekulieren und dann verwundert eine interne Absage aus dem Rathaus anpreisen. Für mich war es ganz klar das die Stadt in ihrer derzeitigen, finanziellen Lage niemals das Stadion übernehmen würde. Da können wir froh sein wenn in Teilen am Schuldenschnitt mitmachen dürfen, trotz Haushaltssicherung: https://www.bielefeld.de/de/rv/haushalt/
Die Spekulationen, dass die Stadt Bielefeld der Käufer sein könnte hat die Presse nach der Vorstellung des Sanierungskonzeptes ja selbst ins Spiel gebracht. Dort wurde Laufer sinngemäß gefragt, ob man darüber spekulieren könnte, ob es sich beim Käufer um die Stadt handelt. Laufer hat daraufhin mit breitem Grinsen geantwortet, dass man darüber natürlich spekulieren könnte.
Jeder der das Verhalten der Stadt bzgl. des Stadions kennt, konnte sich schon denken, dass Laufer über die Fragestellung dankbar war. Leichter konnte man eine Frage noch nie mit einem nichtssagenden "Ja" beiseite schieben. Die Stadt kam für mich jedenfalls keine Sekunde als Käufer in Frage. Die stimmen jetzt mit Bauchschmerzen zu unterm Strich 2 bis 4 Jahre auf Zins und Zinseszins zu verzichten, um die ausstehenden 2,x Millionen zu bekommen und machen 2023 drei Kreuze, wenn sie endlich aus der Nummer raus sind.
Jetzt kann man immerhin davon ausgehen, dass seine "Verfehlungen" nicht derart gravierend sein können, wie hier schon gemutmaßt.
Nö. Man kann daraus nur ableiten, dass beiden Seiten daran gelegen ist das Kapitel zu beenden. Aus welchen Gründen ist öffentlich letztlich nicht bekannt. Vielleicht sieht Arminia durch eine Auseinandersetzung mit Meinke mehr Schaden als Nutzen, vielleicht gibt es keine Verfehlungen. Man weiß es schlicht nicht. Auch wenn die Art und Weise des Abgangs natürlich darauf hindeuten, dass man sehr unzufrieden mit Meinke gewesen ist.