Eine Rechtssicherheit wird es nie geben. Es stand ja auch zur Debatte 50+1 grundsätzlich aufzuheben, aber mit der Bedingung, dass Standort, Name und Vereinsfarben nicht gewechselt werden dürfen. Mit welchem Recht will man einem Mehrheitseigner bei dessen Eigentum solche Beschränkungen aufbürden?
Die grundsätzliche Frage der Rechtssicherheit besteht darin, wie straff die Teilnahmebedingungen an einer Profiliga überhaupt reglementiert werden dürfen. Hier hilft auch ein Blick ins Ausland. Selbst die maximal kapitalistischen Sportligen in den USA haben zum Erhalt des Wettbewerbs und der Marktausschöpfung diverse Teilnahmebeschränkungen erlassen. Vielleicht muss man es daher auch einfach wirklich mal ausfechten. Dann aber auch gegen diese Konstrukte wie RB, die den Tatbestand der Umgehung aber sowas von klar erfüllen, gerade auch mit ihren internationalen Konzernverflechtungen.
Leide befürchte ich, dass in diesen Punkten die EU mit ihren kleinsten gemeinsamen Nennern viel radikaler als die USA ist.