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Beiträge von Gönner

  • Champions League 18/19

    • Gönner
    • 7. März 2019 um 16:20

    Es ist wie schon vor Monaten geschrieben. Der Videobeweis verschiebt den Maßstab in Regionen, die mit der natürlichen Wahrnehmung in einigen Fällen nichts mehr zu tun haben. Ein Spieler hat auf den letzten Zentimeter beim Abseits kaum Einfluss. Das leichte kaum wahrnehmbare Trikotzupfen hat mit Sicherheit auch der gezupfte kaum bemerkt, usw..

    Der Videobeweis in der aktuellen Form ist der Siegeszug der Erbsenzähler über den Sportsgeist. Wenn man sich auf einige wenige total eklatante Szenen beschränken würde, dann wäre er vielleicht noch eine Bereicherung (vgl. andere Sportarten). Aber so wird mit der Lupe geguckt, wie der Spieler den Arm beim Handspiel gehalten hat und ob bei den 0,25 Sekunden Reaktionszeit vielleicht doch Absicht dahinter steckte. Überhaupt hat die Handspielproblematik dieselbe Ursache. Schlitzohren die mit Fahrlässigkeit den Raum mit dem Arm bewusst zu machen treffen auf Erbsenzähler, die hinterm Rücken verschränkte Arme fordern. Toll.

    Hier haben die Regelhüter mehre Chancen verstreichen lassen dem ganzen Einhalt zu gebieten. Die neue Handregel ist einfach nur kompliziert und inkonsequent. Theatralik und Schwalben werden nicht härter bestraft und eine Definition ob und wie der VAR zur Anwendung kommt gibt’s im Endeffekt auch nicht, weil viel zu wage.

  • 25. Spieltag: 1. FC Köln - Arminia

    • Gönner
    • 5. März 2019 um 07:30

    Insgesamt ist mir Köln ein durchaus sympathischer Verein. Als Kind habe ich mit dem Club sogar eine Zeitlang geliebäugelt, da einer meiner Großväter gebürtig aus der Domstadt stammt. Allerdings denke ich beim FC besonders gerne an die Jahre von 1996 bis 1999 zurück. Da war es quasi Tradition, dass wir den Kölnern in Müngersdorf regelmäßig fünf Stück eingeschenkt haben. Lang ist es her. Insgesamt ist Köln aktuell haushoher Favorit. Es ist wohl in erster Linie dem Schlendrian zu verdanken, dass die der Konkurrenz nicht schon längst enteilt sind. Im Normalfall gibt es dort allein aufgrund der individuellen Klasse nichts zu holen. Wenn man die Kölner allerdings mit dem entsprechenden Einsatz auf dem falschen Fuß erwischt oder sich der FC sich zu sehr in Sicherheit wiegt, dann könnte auch gut was drin sein. Ein paar entspannte Bonuspunkte wüssten schon zu überzeugen.

    In dem Sinne: „Mer losse de Dom in Kölle, de Punkte nemme mer mit!“ :D

  • Ex-Armine Jonathan Clauss

    • Gönner
    • 4. März 2019 um 12:24
    Zitat von El Armino


    Du weisst aber schon, dass ´"Kann man nicht meckern" in OWL das Höchste der Gefühle ist :)?

    Genau so ist es: https://www.deinetube.com/watch?v=mdd6UKRR43s

  • Der Bundesliga-Thread

    • Gönner
    • 4. März 2019 um 12:07

    Mein Reden. Da liegt mindestens genausoviel Problematik drin, wie im finanziellen Vorsprung der Engländer (außer Konkurenz) und Spanier. Solange das nicht abgestellt wird, wird zusätzliches Geld auch ehr ineffizient verpuffen. Völlig unabhängig von der 50+1 Thematik, die dann trotzdem gerne vorgeschoben wird. Und auch in München werden die Zeiten schwerer. Uli arbeitet gerade fleißig daran sein Denkmal einzureißen. Dabei hatte er alles für seine Nachfolge längst erfolgreich in die Wege geleitet ... jetzt hat er es wieder umgeworfen und verbessert die Situation dabei nicht gerade.

  • Der Bundesliga-Thread

    • Gönner
    • 4. März 2019 um 07:33

    Wobei das Problem beim FC - was man so hört -nicht jenes war, dass man sich in der EL verausgabt hat und dann in der Liga abgestiegen ist. Da wurden im Sommer die Löcher im Kader nicht gefüllt und die Kölner waren international, wie auch national einfach nicht konkurrenzfähig. Eigentlich verwundert diese Fahrlässigkeit bei dieser Ausgangslage.

    Ansonsten sieht man da aber auch den Unterschied zwischen einem ausgehungerten Traditionsclub und aufgepumpten Leipzigern bzw. Leverkusen die sich lieber in der CL sehen würden.

    In der zweiten Liga fühle ich mich mittlerweile auch recht wohl. Überhaupt weicht man mittlerweile immer weiter nach unten aus. Der Blick in die dritte Liga ist bei mir auch ohne unsere Beteiligung mittlerweile häufiger und ausgedehnter als in die Bundesliga.

  • Der Bundesliga-Thread

    • Gönner
    • 3. März 2019 um 20:43

    Vom Grundsatz kann ich die hier genannten Argumente nachvollziehen. Es belibt allerdings auch eine Tatsache, dass die Bundesliga in der 5-Jahreswertung den dritten Platz nur verteidigen kann, da die Bayern so viele Punkte holen. Ansonsten ist es ein sechstklassige Liga. Warum? Weil die deutschen Clubs abseits von Dortmund und Bayern eben nicht reihenweise gegen die finanziell übermächtigen Engländer, Barca, Madrid, Paris oder einen der wenigen finanziell richtig gut ausgestattet Clubs aus Italien raus fliegen. Nein. Sie scheitern an Clubs aus der Ukraine, Bulgarien und Co. die beim besten Willen finanziell weit hinter der Bundesliga liegen. Natürlich ist das Finanzgefüge im europäischen Fußball vollkommen aus den Fugen geraden, aber als Erklärung für den Zustand der Bundesliga reicht das einfach nicht aus, da man schon vorher auf die Nase geht. Da sind die Finanzen auch eine willkommene Ausrede, um zu erklären, warum die finanzielle Nummer drei der Welt nicht in der Lage ist die souveräne Nummer drei zu sein.

    Der Idee einer Europaliga wäre ich mittlerweile übrigens sehr zugetan. Der Abzug der wenigen Topclubs wäre eine gute Entlastung für den Wettbewerb in den nationalen Ligen. Früher ein Albtraum-Szenario könnte ich da heute prima mit leben.

  • Der Bundesliga-Thread

    • Gönner
    • 2. März 2019 um 23:04

    Deutschland ist die finanzielle Nummer 3 im Weltfußball. Vom Niveau und Spannung liegt die Liga aber ehr auf Platz 6 bis 8. Da helfen dann auch keine Scheichs und Oligarche. Aktuell würde deren Geld nur verbrannt, wie es in England anfangs mit den Milliarden auch gemacht wurde. Spanien ist denen trotz weniger Geld in vielen Punkten immer noch vorraus. Überhaupt. Wo stehen den unsere Investorenclubs nationalen, aber auch international? Gegen wen ist Leverkusen gescheitert? Wie langweilig ist Hoffenheim im Mittelfeld? Wolfsburg ist doch zum lachen, dass bei dem Geld in 20 Jahren nur zwei (?) Titel herausgesprungen sind. Und Leipzig reißt im Verhältnis auch keine Bäume aus.


    Die Aussage, dass Deutschland wegen der 50+1 Regel, welche vor Übernahmen Schütz so bescheiden dar steht ist viel zu einfach. Der Bundesliga mangelt es aktuell an vernünftiger Arbeit und Expertise. Richie hat ganz recht. Wenn Gladbach gegen die schwächsten Bayern seit 10 Jahren so unter geht ist das nur noch lächerlich. Die müssten denen eigentlich auch mal eins auswischen können.

  • Regeländerungen im Fußball

    • Gönner
    • 2. März 2019 um 16:37

    Sportschau

    Neue Regeln, neues Glück oder doch alte Probleme?

    Die Handregel ist mit den ganzen Ausnahmen für Verteidiger und abseits der Torchancen völlig inkonsequent. Meiner Meinung nach keine signifikante Verbesserung.

    Die restlichen Änderungen sind teils sinnvoll und teils unbedeutend. Keine Revolution. Hätte mir aber gewünscht, dass man endlich mal etwas gegen die zunehmenden Unsportlichkeiten unternimmt. (Z.B. Rot für klare Schwalben im 16er, Ansprache des Schiris nur durch Mannschaftskapitäne, usw.). Immerhin wird das Zeitspiel durch Auswechslungen erschwert.

  • 22. Spieltag: Arminia - 1. FC Magdeburg

    • Gönner
    • 20. Februar 2019 um 11:15
    Zitat von Maskottchen

    Dass weder er noch sonst einer von uns reklamiert hat, ist zudem ein weiteres Indiz dafür, dass der Schiri in diesem Fall mal ausnahmsweise richtig entschieden hat.

    Mal völlig unabhängig von der Korrektheit des Elfers. Einerseits wird sich ständig darüber aufgeregt, dass die Spieler bei jeder Entscheidung reklamieren. Hier ist die Antwort, warum das so gemacht wird. Wenn man es nicht macht wird einem das gleich negativ ausgelegt. Beim sich fallen lassen läuft's genauso. Fällt man nicht bekommt man auch kein Foul zugesprochen. Die Frage nach einem Foul ist unabhängig von Reklamieren und Fallen.


    Zitat von Eventfan

    Unabhängig davon ist auch nicht jedes "Ball spielen" direkt regelkonform. Siehe beispielsweise Voglsammer bei seinem Treffer gegen den HSV. Also selbst wenn Salger den Ball getroffen hätte, was er nicht tat, räumt er seinen Gegenspieler trotzdem aus vollem Lauf ab und weiß beim Aufstehen bereits, dass es Elfer geben wird. Und dann auch noch mit "Prinzipienfrage" kommen, du ahnst es nicht.....

    Fußball ist aber keine Nonkontaktsportart. Salgers einsteigen war anders als bei Voglsammer kein gefährliches Spiel. Wenn er den Ball getroffen hat, dann war der Einsatz in Ordnung. Das wird auch oft genug so entschieden. Das ist Teil des allgemeinen Paradox. Bei einer sauber angesetzten Grätsche ohne gestrecktes Bein und mit gespieltem Ball wird der Gegner oft von den Beinen geholt. Im 16er wird aber immer geguckt, ob irgendwo eine noch so kleine Berührung war. Vielleicht sollte sich der Sport mal überlegen in welche Richtung man möchte. Klassisch Fußball oder Basketball?

  • 22. Spieltag: Arminia - 1. FC Magdeburg

    • Gönner
    • 19. Februar 2019 um 09:34

    So bitter die Ereignisse auch gewesen sind. Das Spiel war absolut erlebenswert bzw. zumindest eines an das man sich auch nach Jahren noch erinnern kann. Angefangen beim Schiri, der vor der Notbremse eine absolut klare Abseitsposition von gleich zwei Spielern nicht erkannt hat. Dazu diverse extrem zweifelhafte Abseitspositionen und Unsicherheiten mit dem krönenden Abschluss, des nicht gegebenen Fouls an Prietl und dem unberechtigten Elfer unmittelbar im Anschluss, bei dem Salger zwar schwer erkennbar, aber eben doch den Ball gespielt hat. Aus der Hintertorperspektive wird das ganz deutlich.

    Trotzdem sollte man die Magdeburger Leistung nicht schmälern. Arminia hat die ersten 10 Minuten zwar extrem stark begonnen, aber ab da haben die Magdeburger mit sehr hohem Pressing, ordentlicher Zweikampfstärke gezeigt, dass Oenning genau wusste, wie man gegen Arminia spielen muss. Nachdem man sich spielerisch nicht befreien konnte blieben als letztes Mittel blieben die hohen Bälle, die Magdeburg ebenfalls ordentlich abgefangen hat. Das passte schon.

    Hoffnung gibt die gute kämpferische Leistung in der zweiten Hälfte. Ohne da ein generelles Mentalitätsproblem unterstellen zu wollen (siehe die Magdeburger Spielweise) hätte man da besser in die Zweikämpfe kommen können und vor allem mehr laufen müssen. Das hat später mit dem Mut der Verzweiflung deutlich besser geklappt. Gegen Berlin wird es ein ganz anderes Spiel. Union wird zuhause gegen uns sicherlich eine andere Spielweise an den Tag lesen als Magdeburg am Sonntag. Vielleicht gibt’s an der Försterei ja sogar sowas wie einen Schiedsrichter.

  • Ex-Armine Julian Börner

    • Gönner
    • 19. Februar 2019 um 09:07
    Zitat von Eventfan

    Auch wenn ich es nicht so drastisch wie das Maskottchen ausdrücken würde, Börner hin oder her. Diese ganze "Tatsachenentscheidung" - Kungelei ist doch dämlich. Wenn eh durchs Sportgericht entschieden wird und die rote Karte durch eine krasse und eklatante Fehlentscheidung entstanden ist, wäre es einfach nur korrekt und ein schöner Präzedenzfall einfach zu sagen: Sorry. Platzverweis war doof, keine Sperre.

    Wo soll denn der Großmut für eine solche Entscheidung her kommen?

  • Stimmung und Musik im Stadion

    • Gönner
    • 19. Februar 2019 um 08:59

    Die Aussagen zur Verteidigung der Situation und der Ultras sind insofern interessant, als dass hier deutlich wird, dass man während des Dauergesangs auf Block 1 offenbar kaum mitbekommt, wenn woanders etwas angestimmt wird. Wenn jemand von Block 1 sagt „Wenn was kommt nehmen wir es fast immer auf!“, während der Rest den Eindruck hat, dass dies fast nie passiert, dann liegt der Schluss zumindest sehr nahe. Das erklärt die extrem unterschiedliche Wahrnehmung. Absicht sollte man hier nicht unterstellen.

    Man kann den Ultras hier nur ans Herz legen nicht in so kurzem Abstand ein Lied nach dem anderen abzuspulen und mehr zu lauschen, wie die Stimmung im weiten Rund so ist und was auf dem Platz so passiert. Wenn man sich hier mehr ins Geschehen einfügt, dann wird man in ruhigen Phasen oder wenn die Stimmung dazu passt mit seinen Liedern auch aufgenommen werden. Wenn man allerdings während des gesamten Spiels in Summe 80 Minuten seine Lieder durchbrummt, dann degradiert man sich nur selbst zur Hintergrundfahrstuhlmusik und jemand anderes wird auch nie die Chance bekommen dazwischen zu kommen.

    Die Ultras sind hier in der Pflicht auf die breite Masse besser einzugehen und sie mitzunehmen. Denn sie sind die organisierte Gruppe, die bei entsprechender Selbstkritik ihr Verhalten anpassen und ändern könnte. Wenn man allerdings wirklich der Meinung ist, dass sei alles Tutti so, wie es auf Block 1 läuft, dann wird man weiter sein isoliertes Einzelleben führen.

  • Stimmung und Musik im Stadion

    • Gönner
    • 18. Februar 2019 um 11:20
    Zitat von Sprotte


    Statt ordentlich "die Hölle heiß zu machen" kam rein gar Nichts. Für mich war dann aber der absolute Tiefpunkt das "scha-la-la-la-la...Scheiß Bullen" .
    Leute, was für HONKS sind da mittlerweile am Werk. :pillepalle:

    Jau. Die Mannschaft kämpft in Unterzahl gegen einen Zwei-Tore-Rückstand an, drückt auf den Anschluss und völlig ohne Zusammenhang wird auf Block 1 dieses Lied vor sich hin geträllert. Da oben merkt keiner mehr was ...


    Zitat von Ostwestfale 1887

    Ich persönlich fand unsere Stimmung heute nicht so schlecht, es geht aber noch deutlich mehr. Gegen den HSV fand ichs schlimmer, obwohl dort das Ergebnis die ganze Zeit auf Arminen Seite war.

    Das lag allerdings nicht am Megaphon, sondern an Pfeiffe und Fähnchen auf dem Feld. Wann anders hat die Stimmung nicht gekocht.


    Zitat von Ostwestfale 1887


    Wenn jmd. andere Lieder, bzw. Vorschläge hat, warum nicht einfach mal an die Ultras weiterleiten?

    Genau da liegt der Fehler. Nicht einfach irgendwelche anderen Lieder anstimmen. Situationsbezogen spontan handeln. Die Stimmung im Stadion aufnehmen und aufgreifen.

  • Der 3. Liga-Thread

    • Gönner
    • 15. Februar 2019 um 22:19

    Das hängt doch nun aber alles nicht primär an 50+1. Deutschland ist finanziell immer noch Nummer 3 der Welt. Trotzdem scheitert man auch regelmäßig nicht erst n Spanien und England, sondern Rumänien und Co. Da wird dann zum Teil auch einfach nicht gut gearbeitet. Das erkennt man mitunter auch daran, dass die deutschen Ausnahmen von 50+1 nun auch keine Bäume ausreißen.

    Die Frage was es den Fußballvereinen selbst nutzt die Mehrheit an ihrer Fußballabteilung zu verkaufen konnte mir auch noch niemand beantworten. Der Erfolg kann es nicht sein, denn die Mannschaften gehören den Vereinen dann ja nicht mehr. Das eingenommene Geld kann man auch nicht in die Mannschaft reinvestieren, denn die Mannschaften gehören den Vereinen dann ja nicht mehr. Die Krux an der Geschichte ist nämlich, dass Fußballvereine ein Selbstzweck sind.

    Niemand verkauft sein Haus, um es mit den Einnahmen zu renovieren oder sich zu freuen, wie schön andere dann darin wohnen. Außer beim Fußball.

  • Der 3. Liga-Thread

    • Gönner
    • 15. Februar 2019 um 13:12

    Wenig überraschend Töne vom Alleinherrscher aus Krefeld: http://www.kicker.de/news/fussball/…llen.html?ddt=1

    Ponomarev reiht sich damit Nahtlos in die Reihe mit Kind, Mateschitz, Hopp und Co. ein.

  • Pro und Contra II. Mannschaft

    • Gönner
    • 15. Februar 2019 um 11:48

    Die Argumente rund um die U23 haben sich im Grunde genommen seit der Abmeldung nicht geändert. Auf der einen Seite die Fußballromantik. Zu einem Verein gehört mehr als nur die Profimannschaft, Verbindungen in den Lokalsport, Parkplatz für Jungprofis. Ich bin selbst, wenn auch selten stets gerne zur Rußheide gefahren.

    Auf der anderen Seite hat der Mannschaft immer die sportliche Relevanz gefehlt. Der Nutzen von 6. oder 5. Ligafußball als Ausgleich für Spielzeiten im Profikader war immer fragwürdig. Umgekehrt musste man dafür eine gesamte Mannschaft auf gehobenen Amateurniveau unterhalten. Da stehen Aufwand und Nutzen in keinem guten Verhältnis. Um das zu ändern müsste man die Regionalliga ins Visier nehmen und dann wird's richtig teuer.

    Ich halte es daher mit Maskottchen. Erstmal sollten die A- und B-Jugend optimal platziert werden:

    Zitat von Maskottchen


    Falls mehr Kohle für den Nachwuchs da sein sollte, dann bitte in die A-Jugend stecken, damit die endlich aus dem Fahrstuhl raus kommt und dauerhaft Bundesliga spielt. Denn damit lockt man sicher mehr Talente an, als mit einer U23 in der 5. oder 6. Liga.


    Hoch interessant fand ich übrigens Kordings Aussagen zur Hallen-Stadtmeisterschaft, alle Mannschaften und 3/4 der Halle seien gegen Arminia gewesen. Man kann gut verstehen, dass bei einer städtischen Amateurmeisterschaft ein zusammengewürfelter Haufen größtenteils auswärtiger Spieler als Abordnung eines Proficlubs in der heimischen Szene als unpassend oder gar Wettbewerbsverzerrend wahrgenommen werden. Allerdings stellen sich mir dabei unmittelbar zwei Fragen. Ist so eine Stimmung nicht auch eine Bereicherung (wie Kording zu Recht andeutet) und würde die zweite Mannschaft des örtlichen Proficlubs anderenorts auch so empfangen? Ich kann mir das in Köln, Dortmund, Gelsenkirchen, Bremen usw. nicht so recht vorstellen. Typisch Bielefeld mal wieder!?

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Gönner
    • 14. Februar 2019 um 11:38

    Vielleicht macht sich an dieser Stelle bemerkbar, dass potentielle Sponsoren nicht mehr das Gefühl haben müssen in eine Insolvenzmasse zu investieren, sondern dass das Geld auch effektiv genutzt werden kann.

  • Alles zu Ehrenspielführer Fabian Klos

    • Gönner
    • 11. Februar 2019 um 12:16
    Zitat von Curt Schilling

    @ Gönner:
    Eigentlich hast Du ja recht, das Privatleben sollte privat bleiben. Wenn aber Menschen ihre Hochzeitfotos, ihre Pärchenfotos, ihre Urlaubfotos und ihren Beziehungsstatus im Internet veröffentlichen, dann muß man auch "Getratsche" in Kauf nehmen können.

    Da hast Du sicherlich recht. Umgekehrt überlasse ich solche Dinge gerne Facebook und Co. Wir sind hier ein Fußball-Forum und nicht der Kaffee-Klatsch.

    Im aktuellen Fall mag Klos sein Beziehungsstatus nicht besonders problematisch sein. Allerdings reißen diese Dinge hier seit Wochen ein, weshalb wir aktuell etwas hellhöriger geworden sind.

  • Alles zu Ehrenspielführer Fabian Klos

    • Gönner
    • 11. Februar 2019 um 11:11
    Zitat von OhLeoIsoaho

    [OFFTOPIC] Rübe Kauf war aber noch eine zeitlang als Scout tätig, aber dann zog es ihn wohl gänzlich zurück in den Südwesten Deutschlands.

    ONTOPIC

    Klos als Präsi, das wäre es und würde auch endlich Sportsachverstand in die Gremien bringen.


    Sportlicher Sachverstand muss dringend in den Aufsichtsrat. Da fehlt es uns im Moment. Allerdings sehe ich dafür nicht den Posten des Präsidenten. Zumindest schätze ich Klos als Typen dafür nicht unbedingt ein.


    Lothar
    Die verquere Logik könnte für Dich darin liegen, dass Du viele Meinungen und Aussagen verschiedener Personen in einen Topf wirfst. Meine Meinung ist ganz klar. Klos sein Privatleben geht hier generell niemanden etwas an.


    Dem ein oder anderen hier sollte man wünschen mal am eigenen Leib zu erfahren, welche Auswirkungen übles Getratsche haben kann. Am besten Dinge die garnicht Stimmen und sich dann selbst erfüllen.

    Natürlich können die genannten Dinge stimmen. Aber selbst wenn etwas dran ist geht's nicht immer jeden etwas an. Abgesehen davon gibt's die letzten Wochen so viel widersprüchliche Gerüchte, dass der Großteil einfach falsch oder verfälscht sein muss.

    Denkt über die beiden Punkte mal ernsthaft nach! Wichtig ist auf dem Platz.

  • Zur Lage des Forums

    • Gönner
    • 9. Februar 2019 um 22:30
    Zitat von Cheruskerfürst

    Schwarz-Weiß-Blauer, Du darfst nicht von Dir auf andere schließen. Es mag für dich in Ordnung sein, über DEINE Probleme in der Öffentlichkeit zu sprechen, aber es nicht in Ordnung, dass Du über die Probleme ANDERER in der Öffentlichkeit mutmaßt oder Dich gar in irgendeiner Weise über solch eine private Angelegenheit eines ANDEREN äußerst.

    Das und nichts anderes ist der springende Punkt. Dadurch wird auch keine Krankheit oder etwas anderes stigmatisiert.

    Hier sticht das Persönlichkeitsrecht des einzelnen. Selbst bei den klassischen Sportverletzungen werden vor Veröffentlichung sicherlich in irgendeiner Form Abstimmungen mit dem betreffenden Spieler vorgenommen werden. Auch prominente Beispiele wie Deisler oder Rangnick haben sich selbst zur Veröffentlichung etwaiger Probleme entschlossen. Dazu braucht es keine Halbwahrheiten im Netz. Denn selbst wenn Person X bei Arzt Y gesehen wird lässt das wenig konkrete Rückschlüsse auf irgendwelche Diagnosen oder Probleme zu. Und selbst wenn das der Fall wäre, dann wäre es immer noch privat. Das selbe gilt für die anderen privaten Gerüchte. Das muss im kleinen Kreis geklärt werden, sofern überhaupt etwas dran ist.

    Alle haben als Kinder "Stille Post" gespielt. Die eigentliche Botschaft dahinter scheint nur wenig verinnerlicht zu werden.

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