Es gibt schon gewisse Rechthaber, die dann im Zweifel auch schnell persönlich werden. Vielleicht sollten wir Moderatoren da die Zügel etwas anziehen.
Beiträge von Gönner
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So wie man den HSV kennt vergeigen die am kommenden Wochenende den Aufstieg in Paderborn und entlassen Wolf dann doch noch, um am letztlich unbedeutenden letzten Spieltag mit einem neuen Trainer auf der Bank anzutreten, von dem aber nicht klar ist, ob er auch die Vorbereitung auf die neue Runde leiten darf. Währenddessen tritt der Sportmanager zurück, Kühne droht damit den Geldhahn jetzt endgültig zu schließen und Uwe Seeler wird in der Bild zitiert, dass er sich große Sorgen um den HSV machen würde. Ach ja und die Fans fackeln die Butze dann wieder ab. Ein völlig normaler Tag in Hamburg.
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Ich bin noch da, aber ich habe keinen Bock hier was zu schreiben. Ich lese nach wie vor mit, aber ich sehe im Moment
hier viel zu wenig die Möglichkeit, Dinge auch mal sachlich und in Ruhe
zu diskutieren. Nach und nach sind hier immer mehr User aufgetaucht, die
an gepflegten Diskussionen oder echten Spieltagsanalysen gar kein
Interesse mehr haben und ggfs. sofort zumindest unterschwellig
persönlich werden.
Hier haben einige Wenige das Forum im Griff, mit deren Art ich mich nur noch schwer arrangieren kann. Mein Gefühl ist im Moment, dass nur auf schlechte Spiele gewartet wird, damit man endlich wieder drauf kloppen kann. Diese bescheuerte Charakterdiskussion, die "heilge Kuh", der Sündenbock Staude, der formschwache Yabo, die Mannschaft, die nicht Willens ist, sich zu verbessern, das ist plakative Scheiße in meinen Augen und kostet mich im Moment zu viel Energie, die ich lieber anders verwerte - und das will was heissen, nach 17 Jahren hier im Forum. Nicht umsonst sind hier mit Distro, Hitchcock, King Kneib, jögi, Fichte und Co so viele der alten Mitstreiter und Mitschreiber verschwunden.Mal sehen, ob ich in der Sommerpause wieder Lust bekomme, aber im Moment macht das hier keinen Spass.
Sehr schade, auch wenn es nachvollziehbar ist. Würde mich auch freuen, wieder mehr von Dir zu lesen.
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Er hat auch ein paar tolle Grätschen gezeigt, wenn Schütz auf rechts überwunden wurde. Souveräner Auftritt. Gerne weiter so.
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Das klingt echt richtig bescheiden.
Der Bursche hat diese Saison ganz schön einstecken müssen. Am Anfang etwas Probleme mit dem Tempo, aber trotz Verletzungen (Knie) immer besser geworden. Ein richtig guter Rechtsverteidiger. Und jetzt so eine Nummer. Der hat hier schon ganz ordentlich Pech gehabt.
In dem Sinne gute Besserung. Das ist jetzt erstmal das mit Abstand wichtigste.
Zum Glück hat die Wirbelsäule nicht auch noch was abbekommen. Wobei sich Arminia trotzdem fragen lassen darf, wieso jemand nach so einem Sturz auf einer Klapptrage abtransportiert wird. Der Junge gehörte da auf ein Spinebord. Für mich als alter Rot Kreuzler ist das ein grober Kunstfehler.
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Wenn ich jetzt einen Stein hätte.

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Monty Python greift ja auch in jeder Lebenslage!

"Er hat Derby gesagt! Er hat Derby gesagt!"

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(...) zeigen doch, dass der Russe aus einem Traditionsverein, einen weiteren Tumor des kapitalistischen Fußballs gemacht hat. Ihm geht Erfolg über alles, unsere Arbeitsgesetze scheinen ihn nicht zu interessieren.
Bayer Uerdingen war vom Prinzip allerdings auch damals schon ein Investorenclub. Wenngleich der Bayer-Konzern sowohl cleverer als auch mit deutlich mehr Anstand vor geht. Fallengelassen haben sie Uerdingen dann eben doch.
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Volksfront von Judäa ... Judäische Volksfront .. ist doch alles das selbe.

Spalter!

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Spieler aus der Regional- und 3. Liga sind eh so ein Thema. Erst wird neidisch nach Paderborn geguckt. Und wenn Arminia sich im selben Regal bei Talenten bedient, dann ist's auch nicht recht. "Warum zünden s bei uns nicht?", "sofort weiter helfen", ...
Wir brauchen von beidem etwas und 100% Garantie, dass jemand zündet hat man nie. Da ist immer auch etwas Glück dabei. Insofern hoffe ich auch auf eine gute Mischung.
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Gönner: Dein Kumpel hatte wirklich einen interessanten Ansatz. Hatte er zufällig auch eine Erklärung dafür, warum man dasselbe System (überspitzt gesagt) manchmal Weltklasse und manchmal Kreisklasse spielt? Warum überdurchschnittlich oft haarsträubende Rück- oder Querpässe über 5m Gegentore provozieren? Warum Spieler wie Yabo oder Staude plötzlich wie Fremdkörper in der Mannschaft wirken und mit angezogener Handbremse über den Rasen schleichen?Bei so einem Thema mit dutzenden Einflussfaktoren kommt man natürlich nie ganz zu einem Ende. Sicherlich spielen die Systeme der Gegner auch eine große Rolle. Wir wissen alle gegen welche Spielansätze Arminia häufig besser bzw. schlechter aussieht. Und das die Mannschaft gerne mal einen Hänger hat, wenn man gesichert dar steht ist an sich ja auch ein nicht bestreitbarer Fakt. Die Ursachensuche dafür ist vielfältig. Scheitert vielleicht auch an Wortklauberei. Motivation, Unterbewusstsein, Leichtfertigkeit …
Yabo hat offensichtlich ein Problem mit der robusten Spielweise in Liga zwei. Bei seiner Verletzungshistorie verständlich, aber wenig hilfreich. Vielleicht muss hier der Verein auch mal Laut geben, damit die Schiris das mehr im Blick haben. Staude bekommt seine P.S. ja nun schon länger nicht auf den Rasen. Die Befürchtung, dass er als Talent ohne endgültigen Durchbruch enden wird ist nicht unbegründet.
Warum das 4-3-3 gefährlich ist und man viel mit Pässen hinten rum spielen muss, hat Eventfan gut erläutert und es stand ja auch schon in der Zeitung, dass es zum System dazu gehört. Trotzdem finde ich den Ansatz, dass das Stellungsspiel vom Defensiven Mittelfeld und der Abwehr verbesserungsfähig ist nicht schlecht. Viele der hier im Forum als unnötig erachteten Gegentore lassen sich in der Entstehung auf zu große Freiräume für den Gegner zurückführen. Viele von Börners vermeintlichen Böcken entstehen, weil er selbst irgendwo im Halbraum aus dem Spiel genommen ist oder er es nicht schafft Lücken zu schließen, die eigentlich gar nicht sein Aufgabenbereich sind. Ich hatte es vor Monaten schon mal angedeutet, als wir im Pokal gegen Duisburg unter die Räder gekommen sind:
Börner wurde in den letzten Wochen zum Sündenbock erklärt und hatte jetzt zwei Spiele Pause. Nachdem Spiel gegen Duisburg stelle ich mal die gegenteilige These auf. Börner ist die ärmste Sau hinten in der Abwehr! Die Grätschen von Börner - wie beim zweiten Treffer - wenn er für wen anderen in die Bresche springt und buchstäblich jedes Mal einen Schritt zu spät ist haben sich mir nicht erst in diesem Spiel eingebrannt. Im Gegenteil. Als Börner zur typischen Grätsche ansetzte war mir schon klar, dass der Ball gleich im Netz zappelt. Gepennt hatten Hartherz und das defensive Mittelfeld. Da wird unser Abwehrchef einfach auch zu oft von seinen Neben und Vorderleuten im Stich gelassen.
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Beim HSV weiß man, wie man Spieler motiviert!

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Ich hatte gestern mit einem Kumpel ein sehr interessantes Gespräch über Arminias Spielverhalten. Fazit war, dass Arminia weniger ein Problem mit dem Charakter hat, als das viel mehr die Abstände zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen nicht passen. Das führe auch dazu, dass man oft schlecht aussehe, wenn nur ein Spieler überspielt werden würde. Er meinte auch, dass es unter Neuhaus in Dresden ähnliche Probleme gab.
Mit mehr Kaltschnäutzigkeit vor dem Tor wären die letzten Spiele für Arminia früh entschieden gewesen und so hätte dann aber der Gegner die Zeit bekommen die Lücken auszukunschaften.
Ich fand den Ansatz ganz interessant.
Ergänzend wäre sicherlich auch noch ein Thema, wie variabel man taktisch überhaupt ist. Wenn man merkt, dass man gegen Teams die nicht wirklich konstruktiv mitspielen wollen Probleme bekommt, warum kann man sich dann nicht gegen Duisburg, die gewinnen müssen auf Konter verlegen. Klar, das ist nicht Neuhaus Spiel, wäre allerdings mal eine Überraschung für den Gegner gewesen.
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In Anbetracht der Entwicklung der letzten Jahre kann ich schon verstehen, dass man lieber sportlich interessant in der unteren Liga da stehen möchte. Nichtsdestotrotz hast du natürlich recht, dass man immer danach streben sollte sich zu verbessern. Mir persönlich ist ein Aufstieg in die Bundesliga überhaupt nicht zu wider. Allerdings möchte ich, dass dieses mit einer konstanten Entwicklung einhergeht. Vorbild bleibt der SC Freiburg. Daher hätte ich auch keine Probleme, wenn diese Entwicklung zunächst geduldig in der zweiten Liga fortgesetzt wird. Da dann allerdings in der oberen Tabellenhälfe. Was ich nicht mehr will, ist dieser ständige Tanz auf der Rasierklinge zwischen Erfolg und totalem Kollaps. Wenn man mal wieder in Richtung Bundesliga schielt, dann müssen das Verpassen des Aufstiegs und der Wiederabstieg in der Planung des Vereins vollumfänglich berücksichtigt sein. Dafür bringe ich auch gerne ein paar Jahre Geduld auf. Die zweite Liga ist keine Qual, sondern ehr unser Mittelwert der letzten gut 50 Jahre. Gesund wachsen ist angesagt.
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Dafür gibt es auch wirklich keinen Grund. Mit einer engagierten Leistung ist auch dieses Spiel völlig offen und eine solche darf man gegen den lokalen Konkurrenten aus der Nachbarschaft einfach erwarten.
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Die Aufregung hier ist überhaupt nicht nachvollziehbar. Man kann doch die gute Arbeit von Krösche und seinem Team anerkennen, ohne ein Weichei zu sein. Das Gegenteil ist richtig. Es zeigt Größe und Charakter dies anerkennen zu können und es bedeutet gerade nicht, dass man den SC deswegen auch sympathisch findet oder zu viel Demut an den Tag legt.
Ich halte es da ehr mit Fichte. Arminia sollte analysieren, ob in Paderborn das Glück regiert oder ob man dort im Scouting besser aufgestellt ist und was man machen muss, um sich selbst besser zu positionieren.
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Die Handspiel-Regel krankt daran, wo so vieles im Fußball im Argen liegt.
Weil wir immer Kleinkarierter werden. Wenn jemanden aus kurzer Distanz den Ball an den Arm geschossen bekommt und der Arm zuvor halbwegs normal neben dem Körper gehalten wurde, kann man dafür einfach keinen Elfer oder Freistoß pfeifen. In der Praxis wird dann aber gewürfelt. Genauso ist es bei kleinsten Berührungen wo mit der Lupe und in Super-Slow-Motion geguckt wird, ob nicht irgendwo eine Berührung stattgefunden hat, mit der man einen Pfiff irgendwie rechtfertigen kann. Schwalben (=blanker Betrug!) sind dafür ein Kavaliersdelikt und eine Gelbe Karte kann man ruhig mal riskieren. Oft bleibt der Karton ja eh stecken.
Wenn man sieht, wie Abwehrspieler zum Teil die Arme hinter dem Körper verschränken, dann ist das einfach nicht mehr normal. Aufgrund solche Faxen und da das Spiel immer körperloser wird, hätte man eigentlich von einer Reduzierung strittiger Szenen ausgehen müssen. Es ist allerdings das Gegenteil der Fall. Keiner will einen unnötigen Standart riskieren, also spuren alle (Arme hinter dem Rücken; bloß nicht den anderen berühren; etc.) und legitimieren diese Entwicklung damit ungewollt auch noch.
Ironischer Weise krankt an genau diesem kleinkarierten Denken auch der Erbsenzähler liebstes Kind: Der Videobeweis. Da man diesen auch in Grauzonen massenhaft einsetzt, für die er eigentlich gar nicht gemacht ist, funktioniert er nicht zufriedenstellend. Selbst als Befürworter des Videobeweises müsste man bei dem hoch trabenden Geschwafel von Gerechtigkeit auf die Bremse treten, damit dieser nicht bei Kann-Entscheidungen und in Millimeter-Situationen bei denen man über das richtige Standbild streiten kann, aufgerieben wird. Die verlorene Spontanität und Emotionalität kommen dann noch oben drauf und macht ein "so wenig wie möglich" nur noch wichtiger.
Leider ist da aktuell in unser Mimimi-Gesellschaft keine Besserung zu erwarten.
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Der Kicker unterschlägt in dem Artikel, dass es sich um den Zweitligarekord handelt. Es mag kleinlich wirken, aber innerlich ist der Artikel damit einfach falsch.
Die Zahl von ca. 19.000 Besucher am Ende der Saison ist natürlich bombastisch. Vor allem wenn man bedenkt, dass selbst in der ersten Liga im Schnitt häufig nur 22 bis 23.000 gekommen sind. Bemerkenswert ist auch, dass diese guten Zahlen durch einen relativ konstanten Besuch zustandekommen. Zu Erstligazeiten hatten wir wesentlich mehr ausverkaufte Spiele und dafür trotzdem relativ schlecht besuchte Partien dazwischen. Sicher haben Köln und der HSV diese Saison geholfen. Auf der anderen Seite ist es in der zweiten Liga ein guter Wert, wenn selbst gegen Sandhausen 14.000 Besucher kommen.
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Selbst wenn Rejek nur der Handlanger für die Ideen Gerry Webers war, muss man das erstmal zusammen mit seinem Team so schultern können.
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Wenn wir die Fußballregeln weiter so mimosenhaft auslegen, dann haben wir bald eine Non-Kontaktsportart gepaart mit Unterbrechungen wie beim American Football. So einen Elfer in dieser Situation muss man nicht geben und sollte man auch nicht. Das verändert das Wesen des Fußballs und leistet den Schwalbenkönigen und der Mimimi-Fraktion Vorschub. Die Handspielregel und den Videobeweis hat man damit auch schon schwer beschädigt.