Im Fußball gibt es durchaus Gestalten, die sich dafür halten.
Beiträge von Gönner
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Jörg Weber hat in seiner Taktikanalyse in der NW darauf hingewiesen, dass die letzten Niederlagen v.a. durch Taktikanpassungen der Gegner verursacht wurden. Nachdem Arminia in den erfolgreichen 3 Spielen vorher von hohem Pressing auf Mittelfeldpressing mit schnellem Umschalten umgestellt hatte, haben die letzten Gegner darauf reagiert und ihrereseits auf hohes Pressing verzichtet, um Arminia keine Räume für ihr Umschaltspiel zu geben.
Mitch hat nun in dieser Saison 2 Pläne ins Werk gesetzt:
1. Hohes Pressing.
2. Mittelfeldpressing + schnelles Umschaltspiel, nachdem 1.) zunehmend erfolglos wurde.
Nun wird 2.) vollständig erfolglos.
Was nun, Mitch?
Was man an der obigen Darstellung (soweit richtig) sehen kann, ist, dass Mitch sehr wohl lernt und anpasst. Aber die Gegner eben auch. Schach spielt man eben gegen einen Gegner. Mitch muss nun einen 3. Plan aus dem Hut zaubern. Es läge nahe, einen Wandspieler auf der 9 mit langen Bällen anzuspielen - so auch Jörg Weber. Nur hat Arminia einen solchen in den nächsten beiden Spielen nicht im Kader (der muss aber im Winter neu kommen). Ich denke, man wird sich gegen Lautern nochmal iwie durchbeissen müssen, ohne dass der Stein der Weisen gefunden werden könnte.
Ab kommenden Januar muss Arminia - auch innerhalb jedes Spiels - zwischen allen 3 Plänen variieren können müssen, um in der Liga zu bestehen. Es ist tatsächlich unklug gewesen, den Plan Nummer 3 in der ganzen Hinrunde nicht zur Verfügung gehabt zu haben.
Man muss halt diese zwei, drei Taktiken auch im Spielverlauf variabel einsetzen können. Mitunter müssen die Spielgestalter dafür auch einen Blick bekommen, wann man den Gegner ausspielt oder überspielt. Wann man hoch pressen und wann man tief pressen muss …
Das sind eindeutig Lernprozesse. Das erklärt auch die extrem schwankenden Leistungen. Was Fußballtaktik und Schach in dem Sinne auch gemein haben. Wenn einen der Gegner Taktisch erster einmal ausmanövriert hat, sieht man ziemlich schnell wie der letzte Idiot aus, da man immer einen Schritt zu spät dran ist oder in Situationen kommt, wo der Gegner einfach mehr und bessere Optionen hat.
Bei Arminia wird das im Moment besonders deutlich, weil der Lernprozess nicht nur auf dem Feld statt findet, sondern auch daneben. Das ist eine große Chance, aber eben auch eine genauso große Gefahr. Letztlich muss man in die Lage kommen schnell zu erkennen, wenn sich der Gegner eingestellt hat und selbst wiederum umstellen können. Und zwar auch innerhalb einer Halbzeit. Das ist allerdings auch ein dickes Brett.
Die Gefahr hier in falsche Automatismen rein zu kommen und richtig unten rein zu rutschen ist absolut real.
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Das wäre wiederum ein Beispiel um verknüpfte und nicht verknüpfte Wahrscheinlichkeiten näher zu beleuchten.
Die Frage bleibt halt, ob 20 Eckbälle für ein Tor im Vergleich zu anderen Situationen wirklich soviele sind, wie es auf den ersten Blick scheint.
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Um die Gefährlichkeit von Eckbällen anhand dieser Zahlen einschätzen zu können müsste man diese noch mit Freiströßen, Einwürfen, Flanken, Distanzschüssen etc. vergleichen.
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Man muss sich nur die Rotation auf den Positionen angucken, dass es halt wieder im Grundgerüst nicht stimmt. Da wird schon wieder zuviel experimentiert, statt entwickelt. Bei der Taktik ist es letztlich das selbe.
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Unsere lokale Konkurrenz auf Augenhöhe aus Rödinghausen hat sehr bemerkenswert innerhalb von 22 Minuten eine 3:0 Führung gegen Siegen verspielt und zuhause 3:4 verloren.

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Bei dem großen Stadion hätte ich da wenig Bauchschmerzen noch etwas zu warten oder mich halt auf der anderen Seite vom Marathontor einzudecken. Vielleicht darf man dann auch einen Eingang benutzen, der diesen Namen auch verdient.

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Dann braucht man jetzt nur noch aufklären, warum man ihn (und Becker und Hilterman) überhaupt verpflichtet hat, denn diese Eigenschaften waren auch vorher schon bekannt. Genau deswegen wurde er in Nürnberg aussortiert.
Ich denke solche Verpflichtungen hängen auch mit dem Entwicklungspotential und den eigenen Möglichkeiten am Transfermarkt zusammen.
Ich persönlich muss bei Kania zwangsläufig immer an Artur Wichniarek und Fabian Klos denken. Die haben in Interviews nach ihrer Karriere beide gesagt, dass sie es bei Arminia zu Beginn relativ schwer hatten, da Talent und Torinstinkt alleine nicht ausreichen würden. Es wurde tatsächlich erst richtig besser, als man über das normale Maß hinaus an Fitness und Körperlichkeit gearbeitet haben. Artur wurde erst im zweiten Jahr zum Torgaranten und auch Klos hat mehr als einmal bei uns schwere Phasen mit massiver Arbeit an sich beantwortet, die selbst für Außenstehende körperlich erkennbar war.
Kania fehlt die Körperlichkeit, um sich im Spiel zu behaupten. Spielt er von Beginn an ist er oft abgemeldet. Mit Frische kann er in der Schlussphase seinen Torinstinkt voll ausnutzen. Der Bursche könnte mit etwas mehr Statur, Kraft und Laufbereitschaft eine richtige Tormaschine sein. Aber das muss halt umgekehrt auch mal langsam kommen.
Abgesehen davon sehe ich keinen Grund Kniats Aussagen in der Pressekonferenz anzuzweifeln. Man kann Kniat viel nachsagen, aber er ist bisher als Mann klarer Worte in Erscheinung getreten und er hat ja nicht nur Defizite angesprochen, er hat klar aufgezeigt das er menschlich kein Problem mit Kania hat und ihm die Tür offengehalten. Das darf man auch gerne als Aufforderung verstehen sich in den Kader zu arbeiten. Es ist quasi eine Einladung an Kania an sich zu arbeiten. Daraus sollte er Motivation ziehen und so sollten es auch seine Befürworter deuten.
Ich selbst hoffe, dass dieses extrem gute Talent endlich seine PS richtig auf den Rasen bekommt. Dann stimmen wir sicherlich alle gerne ins folgende Loblied ein.

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Nur weil andere oder du das sagst muss ich jetzt deiner Meinung sein? Ich sehe es anders und fertig. Das ist meine Meinung. Denn du weißt genauso wenig wie ich. Das was offensichtlich ist das wir ohne einen Stürmer spielen.
Aber habe ja im Kania Forum schon die Diskussionen gesehen, da sieht man mal das viele andere Meinungen wohl nicht akzeptiert werden. Daher werde ich dazu auch nichts mehr sagen. 😉
Der einzige der hier im Thread andere Meinungen nicht akzeptiert bist du gewesen, als du Richie die seine abgesprochen hast mit der Frage, ob er das denn beurteilen könnte und ob er beim Training dabei sei.
Über Kania gibt es sicherlich unterschiedliche Meinungen, was dessen Defizite und Fähigkeiten angeht. Bei seinem Torinstinkt ist das auch nicht weiter verwunderlich, dass es Kontroversen gibt, wenn er nicht spielt. Aber die muss man dann eben auch aushalten können und sich nicht echauffieren, dass die eigene Meinung nicht akzeptiert wird, während man selbst in gleicher Weise auskeilt.
Meinungen akzeptieren bedeutet im übrigen, dass du sie hier frei schreiben darfst und nicht, dass diese unwidersprochen bleiben muss. Ein wichtiger Unterschied der immer häufiger nicht mehr wahrgenommen wird. Mangelnde Akzeptanz ist eher in der Aussage zu finden, der andere hätte nicht die Befähigung eine Sache einzuschätzen. So und nicht anders herum.
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Muss man nicht verstehen. Warum die Beschränkung auf zwei Karten pro Person, bei einem Spiel, wo es massenhaft Karten geben wird?
Wieso vorerst nur der Unterrang, bei dem man dank Fahnen wenig bis nichts vom Spiel sehen wird?
Das hat mich auch gewundert. In Berlin werden locker 20.000 Plätze frei bleiben. Ich würde mir Tickets irgendwo neben der Gästekurve besorgen und gut ist.
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Mainz kann gerne weg. Wenn die jetzt noch Augsburg, Hoffenheim, Wolfsburg und Leipzig mitnehmen, wird ein Schuh draus.
Ausreißer für 1-2 Jahre a la Heidenheim sind nicht gemeint.
In der zweiten Liga brauche ich die aber auch alle nicht.

Das ist halt letztlich auch das was ich meine, wenn ich kritisiere, dass der Finanzadel sein Ding unabhängig vom Pöbel macht. Gerade VW hätte es ja leicht gehabt bei der Eintracht in Braunschweig einzusteigen. Da hätten die eine ordentliche Fanbase gleich mit eingekauft. In dem Club hätte man sich allerdings arrangieren müssen. Dem VfL konnte man einfach gleich die komplette Fußballsparte abkaufen und alleine regieren. Gut. Dafür bekommt man das Stadion halt niemals voll.

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Auf J, der weitestgehend mit Dauerkarten belegt ist, würde ich ein Fremdbesetzen der Plätze mit ziemlicher Sicherheit ausschließen. Ganz im Gegensatz zu Auswärtsspielen, wie sich in Boxxum wieder zeigen wird. Unterm Strich sind die Kontrollen also entweder erfolglos oder unnötig und können daher ersatzlos gestrichen werden.
Bei den Sitzplätzen ist das tatsächlich weitestgehend unproblematisch. Das habe ich selbst ja auch schon geschrieben. Mir geht es eigentlich nur um die Stehplätze. Da ist die Aufteilung zwischen Ober- und Unterrang schon sicherheitsrelevant.
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Auf Schalke gibts dafür am Eingang Bändchen, wie bei Konzerten oder Festivals, wer ne Karte für die Nordkurve einscannt bekommt eins, wer nicht halt nicht.
Die hatten nämlich die gleichen Probleme.
Das wäre tatsächlich ein pragmatische Lösung.
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Prexxen hätte ich aber auch nicht ausgeschrieben, ist auch eher etwas Nostalgisches als zickig sein. Aber gerne kannst Du die übernächste Eröffnung ganz nach Deinen Vorstellungen umsetzen.
Keine Sorge. Das will keiner ...
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Wenn man selbst die Preußen im Titel ausschreibt, sollte das bei Bochum allemal drin sein. Es macht keinen Sinn da drei Punkte abzuliefern und dann so zickig zu sein.
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Oder von den Leuten, die den Block mit Bier und Bratwurst betreten und keinen Bock haben, ihr Handy rauszukramen. Hat der Ordner verstanden und das ist auch gut so.
Wenn derjenige eine Karte für den Block hat ist das kein Ausnutzen. Wenn diese Kulanz dann aber nicht mehr funktioniert, darf man sich bei den tatsächlich angesprochenen bedanken.
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Also was sagt uns das alles? Das Personal zur Blockkontrolle können sie sich sparen und besser an so manchen Verpflegungsständen aushelfen lassen

Also mir sagt das, dass alles was nicht strikt kontrolliert wird auch ausgenutzt wird. Meistens von den selben Leuten, die sich über zu viele Regeln und Kontrollen beschweren.
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Sitzplätze sind in dem Zusammenhang zumindest in der Heimat ziemlich uninteressant, weil da eh für jedes Hinterteil nur eine Sitzschale zur Verfügung steht. Auf der Süd ist die Frage noch Ober- oder Unterrang allerdings schon ein Thema.
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Ein einmal im Leben Ding sollte man nicht an zwei oder drei Monaten festmachen. Außerdem zeigt die Verspätung doch nur, dass Philipp Arminie durch und durch ist und seinen Club nicht alt aussehen lassen will. Dafür habe ich volles Verständnis.

Gute Besserung. Wir sehen uns 2145 in Berlin!

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Keine Option. Ich stehe da ja, weil ich ne Dauerkarte für Block 2 habe. Und ich würde meinen Allerwertesten darauf verwetten, dass sich dort nicht wenige aufhalten, die da nichts verloren haben. Und so eben wechselt man eben nicht den Block, wenn man sich viele viele Jahre in einer gewachsenen "Community" trifft. Oder würdest du alleine wechseln? Na gut, ist egal, gehört auch nicht in diese Thread. Ob ich nun meine Dauerkarte abgebe oder Peng, das wird den Verein nicht interessieren. Die Warteliste ist schließlich lang genug.
Sollte dem Verein bei so altem Stammpublikum allerdings nicht egal sein. Das sind jene, die auch da sind, wenn es keinen Boom gibt. Wobei ich selbst eigentlich immer den Unterrang bevorzuge habe. Da ist man einfach näher dran, aber das ist Geschmackssache und sein Umfeld gibt man natürlich nicht so einfach auf.
Eigentlich müsste dem Club allein aus Gründen der Sicherheit sehr daran gelegen sein, dass jeder in den Block geht für den auch seine Karte gilt. Das dürfte leider nur schwer umzusetzen sein. Zum Beispiel mit Ein- und Ausscannen, wenn man rein oder raus geht. Aber wenn man die Süd von verschiedenen Standpunkten kennt, dann überrascht es nicht, dass bei der ungleichen Verteilung nicht jeder steht wo er hin gehört.