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Beiträge von Gönner

  • Ex-Armine Joakim Nilsson

    • Gönner
    • 7. Dezember 2019 um 12:03

    Den Aussetzer gestern mit dem kleineren Fehler in Darmstadt in eine Reihe zu bringen und von einer Serie zu sprechen ist schon ziemlich hanebüchend. In Darmstadt hat er sich bei einem hohen Ball aus relativ kurzer Distanz verschätzt. So etwas kann immer mal wieder passieren und führt auch nicht immer zu einem Gegentreffer. Mit etwas anderem Stellungsspiel oder etwas Glück hätte der überraschte Hartherz die Situation noch klären können. In Darmstadt hat sich letztlich die gesamte Mannschaft nach den zwei schnellen Treffern zu sehr hinten rein drängen lassen bzw. zu sehr versucht die Kiste zu verwalten. Ein schönes Beispiel, dass ein Vorsprung von zwei Toren trügerisch ist.

    Die Aktion gestern war für mich ein einmaliger Ausrutscher und es ist wichtig dem Spieler das auch zu vermitteln, damit eine Verunsicherung überhaupt nicht erst aufkommt. Toll fand ich da die Reaktion der Mitspieler. Statt sich über den Gegentreffer zu ärgern ist Ortega sofort zu Nilsson geeilt, um ihn aufzubauen. Auch Klos hat den Kontakt zu Nilsson gesucht, nachdem Eddy die Sache wieder ausgebügelt hat. Genau so muss das laufen. :thumbup:

  • Ex-Armine Marc Lorenz

    • Gönner
    • 7. Dezember 2019 um 11:48

    Spieler sollten schon normal über ihre Treffer jubeln dürfen. Auch dann, wenn es gegen den Ex-Club ist. Wenn es ein Spieler, dann wegen alter Verbundenheit nicht macht, dann weiß ich die Geste aber trotzdem zu schätzen. Insofern eine anständige Aktion von Marc Lorenz, den ich hier bei uns auch immer gerne auf dem Platz gesehen habe.

  • Teamveränderung

    • Gönner
    • 6. Dezember 2019 um 12:10

    Moin allerseits!

    Ich bin seit nunmehr über 17 Jahren als Moderator im Forum tätig. Die Tätigkeit ist mal stressig und mal lustig gewesen. Der engagierte eingeschworene Moderatorenhaufen früherer Tage ist allerdings schon länger nicht mehr vorhanden. Im Laufe der Jahre haben sich die Leute teilweise komplett vom Forum verabschiedet. Die Zeit hat also nicht nur die User im Forum, sondern auch die Zusammenstellung und die Arbeitsweise der Moderatoren geändert. Foren sind im Netz kein neues Medium mehr, sondern ehr ein Überbleibsel aus den Anfängen als das Netz zum Massenmedium wurde. Man merkt es an jeder Stelle des Forums. Die Zahl der Beiträge sinkt. Die aktiven Mitglieder werden weniger und statt sich über diese Kommunikationsplattform zu freuen gibt es immer mehr vor allem unnötige Zankereien zwischen sich wild fremden Menschen, die eigentlich schon deshalb zusammen finden sollten, da sie das selbe Hobby mit denselben Zielen frönen.

    Ich bin weit davon entfernt zu behaupten, dass früher alles besser war. Da gab es auch Stress und es ging hoch her, aber früher war es anders und man selbst war jünger und hatte mehr Zeit und Antrieb sich damit zu beschäftigen. Heute gehen mir manche Eigenarten nur noch auf die Nerven und das ist kein gutes Zeichen für meine Tätigkeit als Moderator. Es verleitet zu Fehlern und raubt den Spaß an der Sache.

    Außerdem habe ich wenig Hoffnung, dass es zukünftig besser wird. Die Zeiten haben sich einfach geändert und kommen in der Form von früher nicht mehr wieder. Sowohl, was das Publikum als auch das Tam angeht. Qualitativ herausragende Beiträge werden tendenziell weniger oder ich nehme es zumindest in der Form nicht mehr wahr. Die Userschafft verändert sich sowohl quantitativ und qualitativ, was einfach mit dem Wandel des Internet als solches zu erklären ist. Die personalisierten sozialen Netzwerke, gerade auch abseits von Facebook und Co. stehen viel mehr im Mittelpunkt. Es ist im Grunde genommen erstaunlich, wie sich das Forum hier erhalten hat, wo viele vergleichbare Plattformen aufgegeben haben. Vielleicht liegt es an der tiefen Verwurzelung des Forum oder sogar gerade daran, dass man sich hier extra separat anmelden muss, wodurch man eine kleine Hemmschwelle hat, wenn es um Leute geht, die nur schnell ohne Sachverstand oder Begeisterung fürs Thema einen dummen Spruch oder eine wenig durch Fakten gestützte Meinung los werden wollen. Klarer Pluspunkt für das Forum gegenüber Facebook und Co. Trotzdem gibt es Erosionserscheinungen und ein völlig verändertes Klima im Forum, da der Benutzerkreis zusammen schmilzt. Letztlich ist es auch egal, ob das alles faktisch stimmt oder ob es mir nur so vorkommt, da ich mich in den - man kann fast sagen Jahrzehnten - ebenfalls verändert habe.

    Letztlich halte ich in den meisten Fällen nicht viel von Leuten, die auf ihrem Sessel kleben. Menschen die es geschafft haben irgendwo eine feste Institution zu werden sind zwar eine ziemlich geile Sache, aber das sind eben nicht die Typen die sitzen bleiben, auch wenn sie das Gefühl haben, dass es genug ist oder schlimmer noch, gar nicht erst merken, dass es genug ist. Das sind Typen bei denen es einfach läuft und die ihren Posten auch nach zig Jahren noch toll finden und mit Begeisterung gut erledigen. Und leider fühlt sich mein Posten hier im Forum seit längerem nicht mehr so an und daher wird es Zeit los zu lassen.

    Aus diesem Grund trete ich hiermit zum Jahresende von meinem Posten als Moderator zurück. Ich wünsche dem Team und der Userschaft weiterhin alles Gute und unserem Admin viel Erfolg dabei das Forum weiterhin zu betreiben, am Laufen zu halten und ggf. einen guten Nachfolger für meinen Posten zu akquirieren.


    Gruß Gönner

  • Video-Schiedsrichter und andere technische Hilfsmittel

    • Gönner
    • 5. Dezember 2019 um 14:29
    Zitat von foreverDSC

    Helfen würde es also nur, wenn man insgesamt weniger verbissen agieren würde.

    That's it! Nicht mehr und auch nicht weniger.

    Der VAR steht dem allerdings - abgesehen von wirklich krassen Fehlern - bereits grundätzlich entgegen. Und die richtig krassen Fehler sind so selten, dass sich die Einrichtung des VAR nicht lohnt. Weniger verbissen und VAR passt nicht zusammen.

  • Der 3. Liga-Thread

    • Gönner
    • 29. November 2019 um 09:30
    Zitat von almgänger 1955

    Ismaik hat sage und schreibe um die 70 Millionen Euro bei den Löwen verbrannt. Bei soviel Mißmanagent verschlägt es einem die Sprache

    Er hat ja auch selbst maßgeblich ins Management eingegriffen. 50+1 existierte da mehr oder weniger nur auf dem Papier. Und jetzt wo der Verein seine Befugnisse ausnutzt ist er bockig. Der Verein alleine ist allerdings maximal unattraktiv für neue Sponsoren, solange Ismaik als Damoklesschwert über allem schwebt und bei Erfolg sicherlich jederzeit bereit ist wieder ins Geschehen einzugreifen.

    Solange der Scheich da nicht hinschmeißt wird sich 1860 nicht mehr erholen. Eine ziemlich vertrackte Situation. Zumal Ismaik ein Musterbeispiel für Beratungsresistenz darstellt. Erst seine völlige Unfähigkeit den Verein zu führen und jetzt nach seinem „Rückzug“, der sich in der Form äußert, dass er ständig mit Kommentaren in den sozialen Netzwerken Öl ins Feuer gießt.

    Man braucht sich zur Bestätigung nur mal anschauen, wie er bei 1860 vor dem Absturz geschaltet und gewaltet hat und welche Aussagen heute von Ihm kommen. Die 50+1 Regel, welche verhindern soll, dass er den Club diktatorisch führen kann nennt er undemokratisch. Auch sieht er in ihr die Ursache, dass seine wirren Maßnahmen nicht gegriffen haben, obwohl er faktisch eh alleine den Ton angab.

    Wenn sich da nichts grundlegendes ändert, dann kann 1860 froh sein, wenn es für Liga 3 reicht.

  • Ex-Armine Reinhold Yabo

    • Gönner
    • 27. November 2019 um 08:33

    Die sachliche Kritik an Yabo ist absolut nachvollziehbar. Verwunderung kommt allerdings auf, wie überrascht einig über seine Leistungsschwankungen sind. Er spielt letztlich genauso wie wir es bei der Leihe damals von Ihm gewohnt waren. Auch die Kritikpunkte haben sich seit dem nicht geändert. An guten Tagen macht der den Unterschied aus, aber letztlich sind auch immer zwei bis drei schwächere Partien zwischen den guten Tagen. Nichts Neues. Letztlich liegt es am Trainer zu beurteilen, ob er unter diesen Voraussetzungen ein Kandidat für die Startelf ist oder besser frisch in der zweiten Hälfte rein kommt.

    Letztlich hat das Spiel gegen Braunschweig die Erinnerung an die erste Phase bei uns ziemlich ins Positive überhöht. Umgekehrt braucht man Ihn jetzt allerdings auch nicht schlechter machen, als er ist. Denn den berechtigten und sachlich aufgeführten Kritikpunkten steht sein Auge für den öffnenden Pass und sein Vorwärtsdrang gegenüber. Etwas, was z.B. Seufert als Alternative trotz seiner extrem guten Technik bisweilen völlig ab geht.

  • Arminias U17

    • Gönner
    • 24. November 2019 um 08:31

    Nach furiosem Saisonstart gegen die großen hat man jetzt gefühlt persönlich jedes einzelne Kellerkind wieder aufgebaut.

    Beim Leistungsgefälle in dieser Liga hätte man mit 16 Punkten den Klassenerhalt zu 2/3 im Sack gehabt, wenn man gegen die Kellerkinder nur knapp durchschnittlich gepunktet hätte. Wirklich Schade.

  • 14. Spieltag Arminia Bielefeld gegen Sandhausen

    • Gönner
    • 20. November 2019 um 15:46

    Ich habe ein wenig Bedenken vor der Erwartungshaltung, welche diese angebliche 20.000er Kulisse mit sich bringt. Arminia ist nicht deshalb Spitzenreiter, weil man seine Gegner bisher zuhause an die Wand gespielt hat. Ein zähes Spiel wird es gegen Sandhausen in jedem Fall und wenn er Spielverlauf dann etwas unglücklich daher kommt, kann das schnell für Unruhe sorgen.

  • Rauchbomben und anderes Pyrozeugs

    • Gönner
    • 14. November 2019 um 07:24

    Geisterspiele, Blocksperren und dergleichen mehr hat es alles schon gegeben. Genauso wurde bei konkreten Geschädigten auch schon immer wegen Körperverletzung ermittelt. Genutzt hat das letztlich alles nichts. Ich sehe daher kaum einen Anhaltspunkt, warum diese bisher wirkungslosen Mittel jetzt die Richtige Richtung sein sollen. Letztlich ist immer noch der Rechtsstaat gefordert gezielt den Einzeltäter zu ermitteln und auch entsprechend zu bestrafen, um ihn von weiteren Taten oder Nachahmer abzuhalten.

    Andere Fans in Sippenhaft zu nehmen oder auch Geldstrafen führen da wenig zum Erfolg. Selbst wenn die Vereine dann ein stärkeres Interesse verspüren sollten Täter zu überführen, so werden die Pyromanen weiter machen und ihre Taktik ändern, solange die Gefahr für ernsthafte persönliche Konsequenzen kaum gegeben sind. Daran ändert sich auch nichts, wenn man die Pauschaldrangsalierung durch ständige Wiederholung versucht zum einzig richtigen Weg zu stilisieren.


    Auf der anderen Seite verstehe ich auch die Ultras bei uns nicht. Wenn man Pyrotechnik so toll findet, dann setze ich diese doch gezielt, dosiert und zu besonderen Anlässen ein. Diese ständigen Aktionen sorgen letztlich nur für Abnutzung. Bei den anderen Fans, beim Verein, bei der Pyro als Effekt selbst. Die Hälfte des Stadions verdreht doch mittlerweile nur noch die Augen "schon wieder ...". Außerdem könnte die Szene ihre Kreativität unter Beweis stellen, wenn man mal andere optische Effekte zur Schau stellen würde.

  • Rauchbomben und anderes Pyrozeugs

    • Gönner
    • 13. November 2019 um 15:47

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies der Weg für die Zukunft ist. Die Ultras wollen doch gerade selber aktiv sein und nicht nur irgendeine Show genießen. Früher gab es in Lautern den Versuch mit Nebelmaschine. Das hatte sich auch schnell erledigt.

  • Ex-Geschäftsführer (Sport) Samir Arabi

    • Gönner
    • 13. November 2019 um 15:42

    Danke! :thumbup:

  • Ex-Geschäftsführer (Sport) Samir Arabi

    • Gönner
    • 13. November 2019 um 11:35

    Aktuell und wer hätte das vor zwei Jahren gedacht, ist Arminia abgesehen vom Gehalt in jeder Hinsicht die bessere Adresse als der FC Kölle.

    Seien es der aktuelle Kader, sowie die Entwicklungsmöglichkeiten aus diesem Kader heraus (gerade hier hat Köln etliche Altlasten), das schwierige Umfeld, die internen Abläufe. Was in Köln den Funktionären regelmäßig zum Verhängnis wird ist die Erwartungshaltung. Wer diese nicht kurzfristig erfüllt, der wird gefeuert, dadurch kommt niemand in die Lage dort längerfristig etwas aufzubauen, wodurch Altlasten und halb angefangene Baustellen entstehen, was wiederum dazu führt, dass dort niemand kurzfristig etwas zu bewegen vermag. Diesen Kreislauf muss man erstmal durchbrechen. Hinzu kommt das Arabi offenkundig eh nur die zweite Wahl gewesen wäre. Wer die Situation etwas verfolgt hat, der wird klar Horst Heldt als Wunschlösung des FC auf dem Zettel haben.

    Alles in allem keine guten Voraussetzungen, um beim FC anzuheuern. Vor allem, wenn man beim alten Arbeitgeber im Team gerade erst den gordischen Knoten durchtrennen konnte. Hinzu kommt, dass er durch diese Entscheidung – selbst wenn er etwas Bedenkzeit brauchte - sein Standing bei Arminia beträchtlich steigern konnte. Das gilt nicht nur gegenüber seinen Vorgesetzten und den Fans, sondern vor allem auch am Verhandlungstisch mit Spielern und Jugendspielern. „Schaut her, ich habe die lukrativere Variante beim FC ausgeschlagen, weil ich von dem was wir hier in Bielefeld machen absolut überzeugt bin.“ Er kann damit glaubhaft verkörpern, dass es sich lohnen kann den sportlich interessanteren Weg zu gehen, auch wenn es zunächst weniger Geld dafür gibt. Wichtig wenn mal wieder ein Jungspund zu Schalke oder Dortmund wechseln will. Er erzählt nicht nur davon, er hat es selbst auch so gehandhabt. Das ist auch für Arminia eine gute Sache.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Gönner
    • 12. November 2019 um 12:32

    Ich gehöre bekannter Maßen zu der Fraktion, die auch gut damit leben könnte sich dauerhaft in der oberen Hälfte der zweiten Liga zu etablieren. Besser als beim ständigen Auf und Nieder wieder alles zu verspielen wäre es allemal.

    Allerdings kann der Verein letztlich gar nicht anders, als die Chance zu ergreifen, wenn sich diese bietet. Den Luxus innerer Bescheidenheit kann sich ein Club wie Arminia im Gegensatz zum gemeinen Fan nur in begrenztem Umfang leisten. Indem man Bodenständig kalkuliert, Rückschläge, wie Abstiege abfedern kann und versucht sich bestmöglich weiter zu entwickeln. Ob man seinen Weg dann in der zweiten oder ersten Liga geht, wird sich am Ende richtiger Weise durch den Sport entscheiden. Der Verein kann nur dafür sorgen, dass man sich im Fall der Fälle nicht kaputtspart, wie es Paderborn aktuell tut und trotzdem nicht alles auf eine Karte setzt, wie bei uns in der Vergangenheit. Bodenständig und selbstbewusst sind hier die Eigenschafften, die gefordert sind.

    Von daher gönne ich der Mannschaft die Chance oben mitzumischen. Wenn wir Aufsteigen sollten, dann werde ich mich darüber freuen, aber auch beim Verbleib oder Wiederabstieg wird meine Welt nicht untergehen. Wichtig ist nur, dass der Club auf alle Fälle vorbereitet ist, dann kann ich es als Fan auch entspannt sehen. Zumindest wenn die ersten Emotionen im Moment abgeklungen sind.

    Unterm Strich kann ich also Craig und ArminiaPF2D voll zustimmen, auch wenn ich bei dem Thema immer sehr defenisv unterwegs bin.

  • 14. Spieltag Arminia Bielefeld gegen Sandhausen

    • Gönner
    • 12. November 2019 um 11:46
    Zitat von Craig


    Seit Wochen ist gefühlt jedes Spiel ein Entscheidungsspiel das anzeigt wo die Reise hingeht, leider wird dies nun auch wieder so sein. Jetzt werden wir „gejagt“. Was mir etwas Sorgen bereitet waren die Aussagen der Spieler im Arminia Podcast, da das eigentlich nicht zu dieser Mannschaft passt. Aussagen wie „der erste Platz hätte die Mannschaft am Anfang gelähmt“ - hoffen wir das Uwe die Jungs auf die neue Situation einschwört.

    Sandhausen liegt uns eigentlich, wenn wir da oben bleiben wollen müssen wir gewinnen. Ich kann es nur Gebetsmühlenartig immer wieder wiederholen - spielen wir unser Spiel, zwingen es dem Gegner auf - können wir uns eigentlich nur selbst schlagen. Von daher gehe ich von einem Sieg und einer vollen Alm aus.

    Mir gefallen solche Aussagen besser, als wenn man sich jetzt wie King Louis gibt und meint die Liga als Tabellenführer beherrschen zu müssen. Denn man hat den Platz an der Sonne zwar erspielt, aber auch erkämpft. Wenn man jetzt meint wie selbstverständlich als souveräner Tabellenführer Sandhausen besiegen zu können, dann wird man sich am Ende schwer wundern. Das ganze sollte sich vor allem auch das Publikum einprägen. Bevor es Unmutsbekundungen gibt, weil ein paar Pässe nicht angekommen sind und es ein zähes Spiel gegen Sandhausen wird. Denn genau das sollte man erwarten.

    Von Spiel zu Spiel denken. Sandhausen wird ein dickes Brett, vor allem wegen seiner guten Defensive.

  • Präsidium, Verwaltungs-, Ehren- und Aufsichtsrat

    • Gönner
    • 12. November 2019 um 10:30

    Da vereinfacht gesprochen Präsidium und Verwaltungsrat des e.V. zusammen den Aufsischtsrat der KGaA bilden passt das hier schon ganz gut rein. Trotzdem habe ich mal den Titel angepasst.


    Bzgl. der Hoffnung auf einen bodenständigen Nachfolger bin ich ganz bei Dir.

  • Arminias U17

    • Gönner
    • 12. November 2019 um 10:16

    Ich frage mich, was mit der B Jugend los ist. Erst rockt man die Liga und dann baut man die Kellerkinder auf. So gerät der sicher geglaubte Klassenerhalt wieder in Gefahr. :S

  • Video-Schiedsrichter und andere technische Hilfsmittel

    • Gönner
    • 11. November 2019 um 16:24

    Collinas Erben rechtfertigen so ziemlich jede Schirientscheidung. Selbst jene die sich Gegenseitig widersprechen. Diese Jungs geben sich zwar extrem viel Mühe, sind allerdings ein Paradebeispiel für Betriebsblindheit. Die Aussagen dieser Truppe kann man nur bedingt ernst nehmen.

    Hier im Thread wurden viele richtige Argumente gegen VAR genannt. Aber neben der Sinnhaftigkeit bei System und Umsetzung, ist es auch eine Frage nach Kosten und Nutzen, womit nicht der finanzielle, sondern der sportliche und emotionale Wert gemeint ist. Was nutzt es dem Spiel, wenn einige wenige grobe Fehler, aber mehrheitlich Kann-Entscheidungen korrigiert werden? Solange man hier keine gesunde Abwägung im Sinne von "nur grobe Fehler korrigieren" (wie es von Anfang an versprochen und nicht gehalten wurde) hin bekommt, nehme ich diese wenigen Klopse lieber in Kauf, statt diesen massenhaften und zum Teil falschen Korrekturen kleiner wenig relevanter Vielleicht-Fehler. Und dabei haben wir vom unterschiedlichen Maßstab noch gar nicht gesprochen. Mal war der Einwurf vor 3 Minuten Torentscheident und dann haben die Augsburger in der Paderborner Mauer keinen Einfluss, obwohl vielleicht der Torwart schlechter sehen konnte. Mir ist das laufen lassen lieber, aber dann bitte mit gleichem Maßstab. Das klappt überhaupt nicht und zwar aus denselben Gründen, weshalb der VAR überhaupt eingeführt wurde. Nämlich, weil wir zu kleinkariert mit solchen Situationen umgehen. Die heutigen technischen Möglichkeiten haben den Sinn für Relevanz völlig aus den Angeln gehoben.

    Da schließt sich dann auch der Kreis zu den betriebsblinden Paragraphenreitern von Collinas Erben. Dort sind die Paragraphen zum Selbstzweck verkommen. Ob da ein Nutzen für das Spiel hinter steht interessiert dort niemanden mehr. Herzlichen Glückwunsch zum Endstadium dieser Entwicklung.

  • Ex-Geschäftsführer (Sport) Samir Arabi

    • Gönner
    • 8. November 2019 um 07:31
    Zitat von so.cal

    Ich muss mir zwar selbst auf die Unterlippe beißen, aber in der jetzigen Situation würde ich seinen Verbleib auch begrüßen. Aufregung und Umbruch würden unser aktuelles Vorhaben doch zu arg gefährden.

    Dieses Vorhaben ist neben der Arbeit von Saibene und Neuhaus, die scheinbar gut aufeinander aufbaut, weil der eine das Kämpfen und der andere das Spielen vermittelt hat, ganz wesentlich Samir Arabi zu verdanken, da der Kern der Mannschaft aus den Zeiten vor dem Bündnis Ostwestfalen erwachsen ist.

    Insofern hat @Wilhelmsson vollkommen recht, wenn er andeutet, dass es etwas seltsam anmutet, wenn ein User hier schreibt, dass er Samirs Verbleib vorerst begrüße würde, um unser aktuelles Vorhaben nicht zu arg zu gefährenden. Es ist in maßgeblichen Bestandteilen Arabis Vorhaben.

    Es verdeutlicht allerdings auch, wie umstritten unser Geschäftführer bei den Fans ist. Immerhin hat sich die Mannschaft hervorragend entwickelt und die Neuzugänge ergänzen den Kader extrem gut. Dennoch fällt es einigen schwer nicht schon jetzt anzudeuten, dass es beim ersten Einbruch wieder erheblichen Gegenwind geben wird.

    Ich könnte das sogar ein gutes Stück weit verstehen, wenn man sich auf sachliche Argumente konzentrieren würde. Auch mir würden diverse Fehler einfallen die Arabi unterlaufen sind. Aber die sachliche Diskussion, ob Arabi mehr Richtig oder falsch gemacht hat haben wir ja schon vor vielen Monaten abgeschlossen. Und zwar in beide Richtungen. Was bleibt ist übertriebene Ironie auf der einen Seite und reflexartiges ausholen auf anderer, sodass einige wenige selbst in einer Spielzeit in der alles nahezu perfekt läuft nur mit den Hufen zu scharren scheinen. Wirklich schade.

  • Zur Lage des Forums

    • Gönner
    • 25. Oktober 2019 um 11:47
    Zitat von EwigArmine


    Ansonsten kann ich Dir nur zustimmen, was die eingeschränkte Selbstwahrnehmung angeht - die beherrscht Du wirklich perfekt.  :respekt:

    Den Schuh ziehe ich mir sogar teilweise an. Nach nunmehr 17 Jahren als Moderator hat man sicherlich seine eingetrampelten Pfade und trifft nicht ausnahmslos die bestmöglichen Entscheidungen. Das bringt die Zeit so mit sich und auch die Tatsache, dass das es den einen optimalen Weg bei diesem Amt überhaupt nicht gibt.

    Es wäre schön gewesen von Dir - nach meinen offenen Worten - nur einmal ähnliche selbstkritische Worte zu lesen. Selbst eine Beschwichtigung wäre schon nett gewesen. Aber Du gehst wie zur Bestätigung gleich wieder auf Attacke. Da kann sich jeder selbst seine Meinung zu bilden. In diesem Thread ist von meiner Seite alles gesagt.

  • 11. Spieltag: Dynamo Dresden - Arminia

    • Gönner
    • 25. Oktober 2019 um 09:48

    Dresden sollte für jeden Spieler ein ähnliches Highlight, wie der HSV sein. Das Stadion ist zwar nur etwas größer als das unsrige, aber wegen der herausragenden Stellung von Dynamo im Ostdeutschen Fußball ist die Hütte immer voll. Darüber hinaus hat Arminia zwar lange auf eine Begegnung mit Dynamo warten müssen, aber die Spiele waren dann fast immer herausragend, knapp, dramatisch oder kurios. Ich habe bisher nur ein Heimspiel gegen Dresden nicht live im Stadion verfolgen können und freue mich jetzt schon auf die nächste Begegnung. Dabei bin ich weit davon entfernt die Dresdener irgendwie sympathisch zu finden, aber die Spiele sind trotz dessen oder gerade deswegen häufig etwas Besonderes. Natürlich kann man sagen, dass hier nur der Tabellenvorletzte kommt, aber das alleine wird der Begegnung nicht gerecht und das sollten auch die Spieler verinnerlichen. Zumal es als Spieler im Profifußball eh die Aufgabe sein sollte sich nur auf das nächste Spiel zu konzentrieren. Alles andere ist Lesen im Kaffeesatz.

    Für mich ist Dresden jedenfalls ein größeres Highlight als ein Pokalspiel gegen Schalke, nach dem man mit hoher Wahrscheinlichkeit eh mit leeren Händen dasteht. Dafür ist dann ab Sonntag immer noch Zeit.


    Zitat von sushinator


    Wir haben wahrscheinlich alle Bock auf einen erneuten Pokalrausch, trotz allem haben wir ja in der 3. Liga gesehen, was für Konsequenzen das dann immer in den Spielen danach hatte. Da wurde dann regelmäßig verkackt und der Aufstieg wurde noch eine kleine Hängepartie, obwohl wir den wohl mit Abstand stärksten Kader in der 3. Liga hatten.


    Dann sollte man sich wohl ehr um das Spiel gegen Kiel sorgen machen.

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