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Beiträge von Gönner

  • Der Bundesliga-Thread

    • Gönner
    • 16. Februar 2020 um 12:34
    Zitat von Arminiafranke

    Flyeralarm als Hauptsponsor/-Investor ist aber eine Würzburger Firma. Da ist der regionale Bezug genauso gegeben wie in Hoffenheim. Auch wenn das Konstrukt in Würzburg durch die Fusion zweier Vereine entstanden ist und das Engagement des regionalen Investors nicht so lange läuft wie in Hoffenheim.

    Man muss natürlich zwischen Sponsor, Investor usw. Unterscheiden. Hoffenheim ist Leipzig abgesehen vom regionalen Faktor sehr ähnlich. Alle Fäden laufen beim Eigentümer (!!!) Hopp zusammen. Eigentümer. Ein wichtiger Unterschied, der in Leipzig zwar nicht auf dem Papier besteht, allerdings faktisch.

  • Der Bundesliga-Thread

    • Gönner
    • 16. Februar 2020 um 12:27

    Es mag ja sein, dass viele Fans reflexartig auf Leipzig reagieren und ihre negative Meinung nicht richtig begründen können. Das kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass Leipzig massive strukturelle und finanzielle Unterschiede gegenüber den meisten anderen Clubs innewohnen.

    Die Verbandsregeln werden in Leipzig massiv gebeugt, allen vorran durch einen Pseudo-e.V. der mit einem öffentlichen zugänglichen Verein, wie er meisten anderen Clubs vorsteht nichts gemein hat.

    Auch finanziell beugt Leipzig mit Red Bull massiv die Regeln. Hier spielen vor allem Pseudo-Kredite eine massive Rolle.

    Oder das getrickse mit den weltweiten Farmteams.

    Man mag von den Regeln an sich halten was man will. Sie sin aber nun einmal vorhanden und RB schert sich hier einen Dreck darum. Solche Dinge zu kritisieren sind keine Reflexe und auch nicht durch Neid getrieben, sondern schlicht das gute Recht eines jeden vernünftig informierten Bürgers. Da spielt es auch keine Rolle, ob in Leipzig das Geld sinnvoller eingesetzt wird als andernorts. Es spielt auch keine Rolle, ob es andere negative Entwicklungen im Profifußball gibt. Ich finde die Entwicklung in Berlin auch fragwürdig, aber Leipzig ist und bleibt eine völlig andere Dimension. In Berlin behält der Verein seinen Einfluss in Leipzig gibt es nichts, dass ich als Verein definieren würde.

    Das ist mit Leverkusen, Wolfsburg und Hoffenheim in Summe gleich vier Clubs mit solchen oder ähnlichen Strukturen gibt, ist ja nun nicht geeignet RB zu entlasten.

    Andere Vereine sind häufig auch zugegeben in Kapitalgesellschaften, aber wer oder was steht diesen Gesellschaften vor? Ein demokratisch legitimierter Verein, dem es trotz aller Fehler um den Sport geht. In Leipzig geht's um den Dosenvetkauf. Die machen den sportlichen Bereich sehr gut, aber nur weil das gut fürs Image ist und mehr verkauft werden soll. RB will ein Lifestyleprodukt sein. Wenn der Club nichts mehr nutzt, dann wird er abgewickelt, da er völlig uneigenständig ist.


    Man kommt sich ja beinahe doof vor, dass man das immer wieder schreiben muss. Denn entgegen aller Behauptungen gibt es gute sachliche Gründe, weshalb gerade RB so viele Antipathien auf sich zieht. Es ist kein Verein, wie jeder andere. Man kann ja der Meinung sein, dass einen das nicht stört, aber diese Argumente immer wieder zu negieren erinnert wahlweise an die Bielefeld Verschwörung oder eine chronische Gedächtnisstörung. Ich schreibe doch auch nicht, dass im restlichen Fußball alles romantisch und toll ist. :rolleyes:

  • Der Regionalliga-Thread

    • Gönner
    • 16. Februar 2020 um 11:29

    Das Herforder Stadion hat auf jeden Fall seien Flair. Die Tribünen sind geschickt angelegt worden. Trotz der Laufbahn ist man relativ nah dran und es wirkt überhaupt nicht nach einer Betonschüssel. Was bei vielen Leichtathletikstadien dieser Ära der Fall ist.

    Richtig baufällig ist das Rund auch nicht. Allerdings genügt es bestimmt nicht mehr den heutigen Ansprüchen für die 3. Liga und die Sicherheit. Die offizielle Kapazität von 18.000 wird man da heute nicht mehr genehmigt bekommen.

    Für Rödinghausen ist das Stadion wohl keine Alternative.

  • Tickets: Vergabe, Preise, Sonstiges

    • Gönner
    • 14. Februar 2020 um 12:51
    Zitat von Curt Schilling

    Völlig richtig. Karneval ist einer der Hauptgründe, warum die Alm so selten ausverkauft ist.


    Sehr geil! :lol: :thumbup:


    Zitat von Derek

    Laut OS Forum haben sich die lilaweißen bei uns auf der Ost genauso mit Karten eingedeckt wie wir in Hamburg. Völlig in Ordnung so meiner Meinung nach. Ich gehe auch davon aus dass beide Spiele ausverkauft werden. Wenn wir dann noch gegen WW die 20K voll bekommen wäre ich total zufrieden.


    Dem kann ich in sofern beipflichten, dass die Arminen trotz des Event in Hamburg nicht vergessen haben sich fürs Derby einzudecken. Wobei. Wer dann auf der Strecke bleibt ist auch letztlich selbst schuld.

  • 22. Spieltag: SpVgg Greuther Fürth - Arminia

    • Gönner
    • 14. Februar 2020 um 09:18
    Zitat von Marie-Sophie


    Mein persönliches Highlight des Fragenfeuerwerks war die Frage, wie man denn das Sturmduo Klos und Voglsammer in den Griff bekommen wolle - sensationelle Vorbereitung der Journaille! Dann doch lieber (annähernd) nichts fragen wie die Leute bei unseren PKs :D!

    Wobei die Pressekonferenzen mittlerweile ein ganz anderes Aroma haben als wir es zuvor lange Jahre gewohnt waren. Daniel Mucha macht das sehr geschickt, indem er die Aussagen von Vereins- und Trainerseite kurz hält und eigentlich fast nur noch auf Fragen antworten lässt. Da ist die Presse dann gefragt selbst aus den Hufen zu kommen, sofern man etwas zu schreiben haben möchte. Das ist deutlich interessanter geworden.

  • Tickets: Vergabe, Preise, Sonstiges

    • Gönner
    • 14. Februar 2020 um 09:13

    Bei den 96ern ist die Luft für dieses Jahr natürlich ziemlich raus. Hoffentlich ist das kein Zeichen, dass der Unterschied auf die Gästepräsenz zurückzuführen ist. Dann hätten wir wohl einige Osnabrücker im Haus, die uns gerne in die Suppe spucken würden.

    Insgesamt sind das allerdings beides interessante Gegner die aufgrund der regionalen Nähe in jedem Fall einen ordentlichen Mob mitbringen werden. Sofern auf der Alm Plätze frei bleiben, wird es sich wohl um wenige Restkarten und eine Pufferzone handeln.

    Fanfreundschaft gegen Hannover und eine entspannte Rivalität gegen Osnabrück, anders als das verkrampfte Verhältnis zu Paderborn. Ich freu mich auf die beiden Spiele.

  • Der Regionalliga-Thread

    • Gönner
    • 14. Februar 2020 um 09:03

    Die Alm wäre für Verl wohl deutlich zu groß, wenngleich man sich nicht grundsätzlich unsympathisch ist. Wie hat es hier ein User vor längerer Zeit so schön formuliert? Er hätte noch nie erlebt, dass die Bauern mit ihren Gummistiefeln nach uns geschmissen hätten.

    Realistisch kommt nur Paderborn als Ausweichstadion für Verl in Frage. Ob das wirklich erstrebenswert ist steht auf einem anderen Blatt.


    Die Auflagen für den Profifußball in der 3. Liga haben an sich natürliche Ihre Berechtigung. Man braucht gewisse Strukturen, für Zuschauer, Fernsehen, Presse und vieles mehr. Das muss geregelt sein und wird in Verl und Rödinghausen sicherlich nicht immer ausreichend für die Liga erfüllt. Man stelle sich vor da stehen 3.000 Dynamos und es kämen nicht alle rein. Allerdings ist die Höhe der Auflagen, wenn man sich die Besucherzahlen mal anschaut auch deutlich zu hoch. Weder Verl, noch Rödinghausen brauchen ein Stadion mit 10.000 Plätzen. Da fehlt der gesunde Mittelweg.

  • Kader 2020/21

    • Gönner
    • 14. Februar 2020 um 08:53

    Das Bündnis hat vor allem zwei Dinge bewirkt. Zum einen können wir - wie schon geschildert - wieder Geld aus Transfers generieren, da wir nicht mehr unter Druck stehen verkaufen zu müssen, um zu überleben. Was der jeweilige Verhandlungspartner auch jeweils wusste bzw. weiß. Auch wenn es da ums Geld geht, brauchen wir dann nicht einpacken. Im Gegenteil. Man muss das nutzen, um mehr Geld einzunehmen als man ausgibt, sofern man eben potentielle Alternativen an der Angel hat.

    Zum anderen lohnt es sich wieder in Arminia zu investieren, da die Gelder auch für den richtigen Zweck verwendet werden können. Sprich wir sind auch für neue Sponsoren und Bündnispartner wieder interessanter. Gleichzeitig profitieren wir vom Image und guten Ruf der Bündnisfirmen. Allein der Name dieser Firmen sorgt für ein gewisses Vertrauen, welches wiederum auf der seriösen Arbeit der Verantwortlichen um Laufer, Rejek und Arabi zurückzuführen ist.

    Aus dem Grund ist es auch wichtig jetzt weiterhin Understatement zu betreiben. Es werden ehr Firmen bereit sein uns zu unterstützen, wenn wir weiter ruhig und seriös bleiben, statt als wenn wir wieder zum Lautsprecher mit Großmannssucht mutieren. Und es wird auch am Verhandlungstisch besser kommen – sollte doch mal jemand die Schatulle öffnen – wenn der Gegenüber weiß, dass wir uns ein nein leisten können, er aber nicht weiß ob noch freie Gelder im Hintergrund sind, die man bei eigenen Einkäufen zusätzlich ausgeben könnte.

    Mir gefällt die aktuelle Art des selbstbewussten Understatements sehr sehr gut. Hoffentlich geht es noch lange so weiter.

  • Der Regionalliga-Thread

    • Gönner
    • 13. Februar 2020 um 16:15

    Mich hat die Entscheidung schon überrascht. Vor allem nachdem in der Lokalpresse übertrieben positiv vom SV Rödinghausen berichtet wurde. Das wirkte schon ein wenig so, als wolle man dem Projekt 3. Liga den Weg ebnen. Der Transport der Gästefans vom Bahnhof Bünde und andere Komplikationen wären neben dem Ausbau auch Problemfelder gewesen, wo man den Rückhalt der örtlichen Bevölkerung gebraucht hätte. Warum das Stadion nicht fähig zum Ausbau sein soll ist mir auch nicht ganz klar. Natürlich sind die Straßen nah dran, aber da hätte es sicherlich Lösungen gegeben. Im Dorf selbst habe ich jedenfalls vor wenigen Jahren schon gehört, der Verein würde mit einem weiteren Aufstieg liebäugeln. Insofern bin ich von einer anderen Entscheidung ausgegangen.

    Vernünftig ist die Entscheidung allerdings trotz allem. Die 3. Liga wäre aufwendig und teuer geworden und das Zuschauerpotential in Rödinghausen doch ehr begrenzt. Das Interesse endet doch schon nebenan in Bünde. Da würde sich auch durch die dritte Liga nicht viel dran ändern. Die Fanstrukturen in der Region sind ziemlich klar aufgeteilt. Aber was bedeutet schon Vernunft. Auch die Positionierung in der Regionalliga West war sicherlich nicht vollständig auf Vernunft gegründet, wenn man einen A-Ligisten dazu herannimmt.


    Die Auflagen des DFB halte ich auch für übertrieben. Trotz allem sind Mindestauflagen für die 3. Liga an sich absolut berechtigt und diese sollten auch höher liegen als im Wiehenstadion aktuell gewährleistet. Man selle sich nur einige hundert Dynamos vor, die vor dem Stadion stehen und nicht mehr hinein passen.

  • Kader 2020/21

    • Gönner
    • 13. Februar 2020 um 11:22

    Die Frage ist letztlich nicht nur der Verkauf und der Preis, sondern auch welche Alternativen man dafür in der Hinterhand hat. Wenn die Philosophie aufgehen soll. Will heißen Spieler mit Gewinn verkaufen ist schön und richtig für unseren Club, aber muss vielleicht auch hintenanstehen sofern man die Position nicht mit einem neuen Hoffnungsträger besetzen kann. Dazu kommt die Frage nach der Wichtigkeit der Position. Einen Hartel ohne Alternative abzugeben würde bei mir schon eine unverhältnismäßig hohe Ablöse kosten. Zumal wir heute in einer besseren Position sind und nicht jeden Euro sofort brauchen, um zu überleben.

    Wenn ich an den Vertragspoker um Andreas Voglsammer zurückdenke, dann werden bei den Verantwortlichen ähnliche Gedanken sicherlich eine Rolle spielen. Alles neben den Wunsch endlich auch mal wieder dahin zu kommen Spieler gewinnbringend zu verkaufen. In den letzten Jahren war die Transferbilanz in fast jeder Hinsicht unspektakulär. Kaum Einnahmen, aber auch kaum Ausgaben. Schlicht bedingt durch Sparzwang, schlechte Verhandlungspositionen und dergleichen mehr.

    Insofern ehr positiv, dass man sich darüber überhaupt Gedanken machen kann.

  • 27. Spieltag: Hamburger SV - Arminia

    • Gönner
    • 12. Februar 2020 um 15:56

    Die Spiele in Hamburg sind ja immer gut besucht von Bielefelder Seite. In der aktuellen Situation scheint es aber nochmal einen besonderen Hype zu geben. Hoffentlich bringt das die Mannschaft auch vorran. Wobei die anderen Spiele den Ausgang der Saison wohl mehr beeinflussen dürften. Unsere konstante Punkteausbeute ist der entscheidene Faktor und diese auch gegen vermeintlich schwäche Gegner mit vollem Einsatz auf den Platz zu bringen. Akuell darf daher eigentlich nur Fürth interessieren.

  • Der Bundesliga-Thread

    • Gönner
    • 12. Februar 2020 um 14:18

    Für mich relativiert sich das ganze aus zwei Punkten. Zum einen hat bei Hertha der e.V. immer noch eine Mehrheit und man könnte dem Spuk von daher auch wieder beenden und zum anderen fällt es mir schwer zu glauben, dass die mit dem Geld so nachhaltig den Club nach vorne bringen, dass da für Investoren tatsächlich ein Gewinn zu holen ist.

    Hertha ist immer ein Westberliner Club geblieben und hat sich von der einstigen Insellage innerhalb der DDR nie wirklich erholt. Wenn man dann noch sieht was aus der Chance in einer Stadt wie Berlin als einziger großer Bundesligaclub zu wirtschaften gemacht wurde, sowohl sportlich als auch wirtschaftlich, dann lässt das bei mir Zweifel aufkommen, ob dieser Club in der Lage ist die neuen Gelder überhaupt sinnvoll umzugehen. Das ist vielleicht auch der Teufelskreis dem Hertha ausgesetzt ist. Man traut den Verantwortlichen wenig zu, also konnte der Club seinen "Haupstadtbonus" nie im großen Stil ausspielen, was wiederum dem Image und damit der Attraktivität schadet und den Kreislauf schließt.

    Statt allerdings bei den Führungskräften anzusetzen, hat man sich mit Windhorst und Klinsmann ins Boot geholt, um beim Geld anzusetzen. Wobei Hertha nachweislich in der Vergangenheit häufig hinter den eigentlichen finanziellen Möglichkeiten zurückgeblieben ist. Nachdem Klinsmann seinem Ruf aktuell mehr als gerecht geworden ist, Windhorst zumindest einen zweifelhaften Ruf besitzt und Preetz ebenfalls seit Jahren bei Hertha rumwurschtelt, ohne dass ein klares erfolgversprechendes Konzept zu Tage getreten ist, passt das zwar alles wunderbar zusammen, aber es bleibt doch ehr unwahrscheinlich, dass die Gelder effektiv und vor allem gewinnbringend und nachhaltig eingesetzt werden.

    Ich gehe davon aus, dass da ziemlich viel Geld verbrannt wird. Aber letztlich ist das die Doofheit des Vereins, der handelnden Personen und der Investoren, aber eben kein Club der aus reinen Marketinggründen erschaffen wurde oder wo die Investoren alleine regieren. Womit Klinsmann offenkundig trotz der ausgegebenen Millionen nicht zufrieden war. Zweifel? Majestätsbeleidigung!

  • Der Bundesliga-Thread

    • Gönner
    • 10. Februar 2020 um 11:22
    Zitat von EwigArmine

    Schade, hätte mir hier eine inhaltliche Diskussion im Falle einer Relegation gewünscht.

    Also bitte. ;)

    Relegation ist im Profisport völlig unlogisch und gehört generell komplett abgeschafft, da man hier zwei Teams gegeneinander antreten lässt, die unter völlig ungleichen Voraussetzungen – vor allem auch finanziell – zusammengestellt worden sind. Das sind nicht zwei Amateurmannschaften, die weitgehend zusammenbleiben und wo man so feststellen könnte, welcher Club tatsächlich die höhere Ligazugehörigkeit verdient. Dazu sind die Ausgangslagen zu verschieden. Zum Glück klappt dieser Rettungsschirm für die klassenhöhere Mannschaft nicht immer.

  • 21.Spieltag: DSC Arminia - Jahn Regensburg

    • Gönner
    • 3. Februar 2020 um 16:01

    Unabhängig vom Personal wird es wichtig nicht wieder in die alten Muster zu verfallen und immer nur Klos zu suchen. Die gute Ergänzung von Klos und Vogl lag bisher vor allem darin begründet, dass der Gegner sich nicht auf einen Knipser konzentrieren konnte. Da darf das restliche Personal also auch mal gerne mit in die Box gehen und/oder auf den Kasten drauf halten. Und der Fan wird dann gefragt sein hier nicht zu kritisch zu sein, wenn es mal nicht so klappt.

  • Der Bundesliga-Thread

    • Gönner
    • 3. Februar 2020 um 15:43
    Zitat von Arminia14

    Durch das Argument "andere Sportarten..." haben wir auch den super funktionierenden Videobeweis, weil man ja alles aus anderen Sportarten haargenau auf den Fußball ummünzen kann :) Und das Argument Vorbildfunktion ist auch vollkommener Quatsch, die Personen die anfangen in den unteren Ligen Schiedsrichter anzugreifen haben ganz offensichtlich ein Aggressionsproblem und würden es genauso machen wenn in der Bundesliga nur Engel rumlaufen würden. Es ist ja ok härter durchzugreifen, aber man muss es nicht so übertreiben wie es aktuell gemacht wird.

    Vorbilder können das Verhalten der Menschen schon beeinfluss. Das sieht man in unserer Gesellschaft ziemlich deutlich.

    Und der Videobeweis ist im Fußball eben nicht so übernommen worden, wie er in diversen anderen Sportarten funktioniert, da hätte es eine Menge unterschiedlicher Vorbilder gegeben, sondern der Fußball musste erst das Rad neu erfinden und hat seine besonderen Fähigkeiten Dinge zu verschlimmbessern gezeigt. Und das sage ich offen, als jemand der den VAR am liebsten gar nicht gehabt hätte.


    Zitat von Arminia14

    Solange dieser Kartenwahn totale Willkür ist und jeder Schiedsrichter es nach Lust und Laune ausübt macht es den Sport am Ende mal wieder ein Stück unfairer. Bei Aue reichen vier gelbwürdige Fouls eines Spielers nicht für zwei gelbe Karten aus während der Osnabrücker Torwart vom Platz fliegt weil er beim Elfmeter zu früh vor der Linie steht, Plea bekommt seine zweite gelbe Karte, weil er eine Abwinkbewegung Richtung Schiedsrichter macht, der Werner machte diese Bewegung Richtung Schiedsrichter in dem Spiel etliche Male und bekommt keine gelbe Karte. Da gibt es jetzt noch einige andere Beispiele und das schon nach noch nicht mal zwei kompletten Spieltagen.

    Das man als Torwart überhaupt keinen natürlichen Bewegungsablauf mehr zeigen darf, während der eh schon bevorteilte Schütze immer mehr Freiheiten bekommt ist ein grundsätzliches Problem dieser neuen Regel. Da bin ich komplett bei Dir. Die Verantwortlichen wollen offenkundig um jeden Preis mehr Tore sehen und verkennen dabei, dass auch gehaltene Elfer spektakulär seinen können und die Spannung erhöhen. Sonst könnte man bei Foul im 16er demnächst auch gleich auf Tor entscheiden.

    Mit den Karten ist es in der Tat einige Mal etwas übertrieben worden. Selbst Riemann war beim Klatschen schon wieder auf dem Rückweg und dabei sich zu beruhigen. Auf der anderen Seite ist diese Empfindlichkeit die Folge der massiven Undiszipliniertheiten in den JAHRZEHENTEN zuvor. Die Ungleichbehandlung gilt es natürlich genauso anzusprechen, wie einzelne Übertreibungen, aber das ist sicherlich nicht geeignet die neue Linie insgesamt in Frage zu stellen. Das war schlicht überfällig.

    Ich bin da ehr bei den anderen Usern. Diese Unarten haben sie viel zu lange eingebürgert. Und es gäbe bei den anderen Unsportlichkeiten (Zeitspiel, Schwalben, Theatralik, …) noch eine ganze Menge zu tun. Dafür hätte man beim Handspiel, Freiheiten für den Torwart, usw. die Sache durchaus lockerer angehen lassen können. Ohne die verkrampfen Superzeitlupen hätte es diese Fässer nämlich nie gegeben, die dort geöffnet wurden.

  • 20. Spieltag: Erzgebirge Aue - Arminia

    • Gönner
    • 31. Januar 2020 um 09:36
    Zitat von sushinator


    Was sollen denn die CL-Vereine sagen, die unter der Woche teilweise im tiefsten Osteuropa unterwegs sind? (okay ist Aue ja quasi auch schon :D )

    Ich sehe das auch relativ unproblematisch. Aue hat auch am Dienstag gespielt. Unglücklich ist letztlich der Start unter der Woche nur deshalb, da es völlig unnötig war. Es gibt immer wieder Terminprobleme, die sich nicht verhindern lassen, aber hier wäre es ein leichtes gewesen.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Gönner
    • 31. Januar 2020 um 09:32

    Mal kurz den ostwestfälischen Blick auf die aktuelle Situation geworfen:


    Noch drei Punkte! :arminia:

  • 19. Spieltag: Arminia - VfL Bochum

    • Gönner
    • 29. Januar 2020 um 10:16

    Schiri Kempter ist schon eine Nummer. Der Platzverweis für Riemann war sicherlich übertrieben. Auf der anderen Seite ist Riemann auch selbst schuld. Wenn der Schiri so locker mit den gelben Karten um sich wirft und ich gerade die gelbe Karte fürs Meckern bekommen habe, dann muss ich mich halt zusammenreißen und nicht gleich so weiter machen. Der Riemann hat das Herz auf dem rechten Fleck, aber das war einfach doof.

    Insgesamt finde ich es allerdings gut, wenn mehr gegen Reklamieren, Meckern und Theatralik vorgegangen wird. Natürlich gehören Emotionen zum Spiel dazu und es würde dem Spiel schaden diese komplett zu unterbinden, aber der taktische bzw. übertrieben Gebrauch dieser Dinge macht das Spiel aktuell auch etwas kaputt.

    Eine lange Nachspielzeit kann ich durchaus akzeptieren, da man hier in Deutschland schon oft recht kurz angebunden ist. Allerdings besteht hier ein großer Bedarf zur Vereinheitlichung. In der Regel sind die Nachspielzeiten (zu) kurz, nur damit dann alle paar Spiele mal doch extrem viel Zeit drauf gepackt wird.

  • Stadion Alm

    • Gönner
    • 27. Januar 2020 um 16:08

    Wobei Arminia in diesen Sportläden selten wirklich prominent präsentiert wird. Das zu ändern wäre ein Ansatzpunkt, den ich gegen über einem kompletten Fanshop, den man letztlich nur zur Präsentation aufbauen würde dem Vorzug geben würde. Es hat ja letztlich seinen Grund, warum zumeist nur die großen Clubs ein Netz aus Fanartikelläden haben, da nur dort der Umsatz das rechtfertigt. Bei Clubs in der Krise sind diese Läden regelmäßig die erste Streichposition. Ich bleibe da skeptisch. Niemand wird Fan, weil Arminia einen eigenen Laden in der Bahnhofstraße hat.

  • Stadion Alm

    • Gönner
    • 27. Januar 2020 um 11:51

    Sowohl der neue Eingangsbereich mit Fanshop, als auch der Umzug der Geschäftsstelle auf das Trainingsgeländer sind vom Verein durchaus sinnvoll begründet. Ein großes Gebäude mit Fanshop, das von allen drei Heimtribünen und auch außerhalb der Spieltage besser erreichbar ist, klingt durchaus sinnvoll. Hinzu kommt, dass die Südtribüne (Wetterseite) auf diese Weise nach Abriss der alten Alm-Halle einen neuen Wetterschutz und eine ansehnlichere Fassade bekommt. Ähnlich gibt es auch eine Reihe guter Gründe in Bezug auf die Arbeitsabläufe für eine neue Geschäftsstelle am Trainingsgelände.

    Dem gegenüber steht allerdings die Tatsache, dass all diese Räumlichkeiten relativ neu bereits vorhanden sind und die Argumente für die weiteren Verbesserungen doch ehr weicher Natur sind.

    Daraus folgt im Endeffekt, dass die Projekte insgesamt nur dann Gewinnbringend sind, wenn die bisherigen Räumlichkeiten eine wirtschaftliche Nachnutzung erfahren. Einerseits neu zu bauen, wenn es andererseits im Bestand dadurch Leerstand entstehen, würde die positiven Effekte ein gutes Stück konterkarieren. Zumal es bereits jetzt am Stadion ausreichend zu unterhalten und zu renovieren gibt. Dem scheint man sich im Verein zum Glück auch bewusst zu sein. Stichwort „Nutzungskonzept“.


    Bzgl. des Fanshops in der Innenstadt bin ich ein klarer Anhänger einer Kooperationsvariante. Ein eigener Laden würde sich nur schwerlich selbst tragen und wohl ehr unter Marketing und Präsenz laufen, statt unter Wirtschaftlichkeit. Wenn man ein gutes offensives Konzept mit einem starken bereits vorhandenen Laden in der Innenstadt hinbekommt, könnte man dies unter Nutzung der vorhandenen Strukturen des Partners vermutlich günstiger hin bekommen.

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