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Beiträge von Gönner

  • Der 2. Bundesliga-Thread

    • Gönner
    • 6. Juli 2020 um 10:56
    Zitat von almgänger 1955

    Laut ersten Medienberichten soll Daniel Thioune neuer HSV Trainer werden.


    Das kommt überraschend. Thioune ist menschlich schwer in Ordnung und hat eine Tadellose Bilanz als Trainer.

    Er passt mit seinem Stallgeruch allerdings auch perfekt nach Osnabrück und hat nur eine Saison Erfahrung als Trainer seines Zweitligisten vorzuweisen.

    Es ist daher für beide Seiten ein nicht geringes Risiko. Der HSV wird sich fragen lassen müssen, warum er diesen relativ unerfahrenen Trainer geholt hat, wenn es schief geht. Für Thioune hingehen ist dieser große Schritt ein womöglich ein "alles oder nichts" Wagnis für seine Karriere. Funktioniert er nur in Osnabrück? Die Gefahr als kleiner Name in Hamburg zu scheitern ist nicht unerheblich. Oder er sagt sich, in Hamburg zu scheitern ist keine Schande. :whistling:

    Im Erfolgsfall wäre es umgekehrt ein genialer Coupe. Thioune wäre sofort als Trainer etabliert und der HSV hätte die zweite Liga richtig angenommen.

    In jedem Fall eine spannende Entwicklung.


    Zitat von 33615


    Sehr sympathischer Trainer, nach dem Scheitern in Hamburg könnte ich mir ihn gut als Nachfolger von Neuhaus vorstellen. Kommt aus der Region, hat in Osnabrück mit kleinem Geld gute Arbeit geleistet und hat auch eine prima Außendarstellung.


    Der Gedanke ist mir in der Tat auch schon gekommen. Vom menschlichen Auftreten und der gezeigten Mentalität würde er super zur aktuellen Arminia passen. Seine Fähigkeiten als Trainer zu beurteilen sehe ich mich aktuell völlig außer Stände, wobei seine Bilanz in Osnabrück mehr als beachtlich ist. In Hamburg hat er jetzt die Möglichkeit sich richtig zu beweisen.

  • Relegationsspiele

    • Gönner
    • 4. Juli 2020 um 20:24

    Da kann ich Abhilfe schaffen. Ich bin seit Langem dafür die ersten beiden Ligen pauschal auf 20 Teams aufzustocken. Das wären in Summe 38 Spiele zusätzlich pro Liga. :whistling:

  • Relegationsspiele

    • Gönner
    • 4. Juli 2020 um 19:51
    Zitat von EwigArmine

    Mir geht es darum, dass ich nicht der Meinung bin, dass der Zweitligist in der Reli pauschal benachteiligt wird sondern dass er Glück hat, noch eine Chance auf den Aufstieg zu haben. Als dritter einer 18er Liga sollte man mMn nicht aufsteigen, da reicht der Meister und Vize völlig aus. Insofern ist es eine große Chance für den Drittplatzierten. Ist aber nur meine persönliche Meinung, das kann man natürlich auch andersrum argumentieren.

    Wie viele Teams überhaupt einen Aufstieg verdient haben ist tatsächlich eine sehr interessante Frage. Je nach Saisonverlauf könnte man da zu sehr unterschiedlich Ergebnisse kommen.

    Für mich ist das allerdings unabhängig davon, ob Relegationsspiel im Profisport einen Sinn ergeben oder Fair sind. Für mich macht es einfach keinen Sinn zwei Teams die für unterschiedliche Ligen mit unterschiedlichen finanziellen Mitteln zusammengestellt wurden um die Einteilung in eine Spielklasse direkt gegeneinander antreten zu lassen.

    Unabhängig davon, ob man ansonsten zwei oder drei Auf- bzw. Absteiger favorisieren würde.

    Und die Relegationsspiele stehlen dem letzten Spieltag für meinen Geschmack auch ein Stück Dramaturgie. Auch wenn sie selbst unbestritten dramatisch sind.

  • Relegationsspiele

    • Gönner
    • 3. Juli 2020 um 15:41
    Zitat von Curt Schilling

    Kritisieren am Relegationsmodus kann man diese bescheuerte Auswärtstorregel. Aber die Spannung die durch diese Spiele erzeugt wird, wiegt die Ungerechtigkeit meiner Meinung nach auf. Als Kirsche auf der Torte wäre der 34. Bundesligaspieltag ohne Relegation dieses Jahr stinklangweilig gewesen.

    Dann bin ich doch jetzt mal glatt der Meinung, dass klare Favoriten in Zukunft die Partie immer mit 0:1 Rückstand beginnen oder Ersatzweise in Unterzahl. Das dürfte der Spannung förderlich sein. :thumbup:


    Zitat von EwigArmine

    Wichtig für die Einstufung „ungerecht“ ist für mich auch die Ausgangssituation. Besagt diese, dass 3 Mannschaften auf- bzw absteigen, ist die Relegation ungerecht für den unterklassigen Verein. Geht man von 2 Auf-/Absteigern aus, ist die Reli ungerecht für den höherklassigen Verein.

    Und was ändert diese Betrachtungweise am direkten Vergleich der Mannschaft und der Möglichkeit der Vereine diese vor der Saison zusammen zu stellen?

  • Relegationsspiele

    • Gönner
    • 3. Juli 2020 um 10:02
    Zitat von fakerr

    Das wird ein 0:0 und in Heidenheim ein 1:1 .. :D

    Auch bekannt als der "Hamburger Weg".


    Zitat von Eventfan

    Mich kotzt dieses Relegationsdings einfach nur an. Ich würde zwar gern nach Bremen in der kommenden Saison, aber das Grundproblem ist doch unabhängig von der Konstellation der Teams das Gleiche. Da spielst du als Bundesligist eine Katastophensaison und bist vollkommen zurecht unter den letzten 3 und hast dann die Chance mit einem 0:0 zu Hause und einem 1:1 auswärts gegen ein Team, das wohlwollend gerechnet mit einem Drittel des Geldes zusammengestellt wurde und eine tolle Runde gespielt hat, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen.

    Genau richtig! Wo darf ich unterschreiben? Im Profifußball macht eine Relegation überhaupt keinen Sinn, da die Teams vor der Saison mit völlig unterschiedlichen finanziellen Möglichkeiten zusammengestellt wurden. Das ist quasi ein K.O.-Kriterium in der Diskussion über Relegationsspiele.

  • Der Bundesliga-Thread

    • Gönner
    • 2. Juli 2020 um 14:17

    Ob der HSV oder Werder vor uns steht ist völlig egal. Die zwei Millionen gibt es nur, wenn wir auf Platz 17 der TV-Geldtabelle klettern. Das wiederum passiert nur, wenn Heidenheim tatsächlich aufsteigt und einen Club der vor uns steht in die zweite Liga verdrängt. In dem Moment wären wir auf 17 und Heidenheim auf 18.

    Daher war es auch von Anfang an quatsch, dass Arminia automatisch 2 Millionen mehr bekommen würde, wenn diese gegen Heidenheim verloren hätte. Dadurch hätte man sich nur die Chance darauf bewahrt, welche bei HSV gegen Werder in keiner Konstellation bestanden hätte.

    Der Idealfall ist allerdings eingetreten. Sportlich fair Heidenheim besiegt und trotzdem noch die Chance auf die zusätzlichen Einnahmen.

  • Der 3. Liga-Thread

    • Gönner
    • 2. Juli 2020 um 14:10
    Zitat von Pfalzarmine


    Dem möchte ich aus eigener auswärtiger Erfahrung beipflichten.
    Ich stelle in den letzten Jahren und natürlich besonders in dieser Saison fest, dass hier in der Pfalz Arminia selbstverständlich als Traditionsverein angesehen wird und das mit wachsender Sympathie.
    Zudem gibt es ja auch gewisse Parallelen zwischen der Entwicklung und den Problemen des FCK und unseres Clubs, wobei wir natürlich zur Zeit in der sonnigeren Position sind. :)

    Solche Beobachtungen von Zugewandtheit mache ich gegenüber den "Plastikvereinen" nicht, wobei hier übrigens Hoffenheim etwas anders zu betrachten ist als beispielsweise Leverkusen, Wolfsburg und Leipzig.
    Mit Arminengruß aus der Pfalz!
    :arminia: :arminia: :arminia:

    Mein Eindruck geht auch und das nicht erst seit dieser Saison in die Richtung, dass Arminia mit zunehmender Verbreitung der Werksclubs tatsächlich immer stärker als Traditionsclub wahrgenommen wird. Die selbstbewusste, aber dennoch bodenständige Art unserer Vereinsführung trägt sicherlich auch noch ihren Anteil dran.

    Diesen Effekt bemerkt man in umgekehrter Richtung allerdings in der selben Weise. Nehmen wir nur mal unsere speziellen Freunde aus Münster. Klar nimmt man amüsiert zur Kenntnis, dass sich die Tauben in der ihnen ureigenen Art wieder selbst zerlegt haben. Aber Hand aufs Herz. Ein Spiel gegen diese zwielichtigen Gestalten in Grün hat doch ein völlig anderes Aroma, als es gegen Hoffenheim oder RB jemals möglich sein wird. Ganz gleich was für tollen Fußball diese Vereine ... öhm ... Mannschaften spielen. Selbiges gilt auch für den VfL Bochum und einige andere Clubs.

  • Wie wird gefeiert?

    • Gönner
    • 1. Juli 2020 um 14:23
    Zitat von NetJay


    So so, während manch einer scheinbar für alle sprechen kann, wird Anderen hingegen vorgeworfen keinerlei anderer Meinung zu akzeptieren, ich weiß ich vermische Postings, aber nichts Anderes findet hier dauerhaft statt!.


    Also was denn nun,? War es eine spontane Aktion, war es eine nicht spontane Aktion, durften alle mit ohne Aluhut raus, oder wie war das jetzt genau im Einzelnen?


    Der scheinbare Widerspruch resultiert aus dem zeitlichen Ablauf. Den bewusste Entschluss am letzten Spieltag als Fan gegen jeden offiziellen Rat zum Stadion zu fahren kann mir niemand als spontane Handlung verkaufen. Man trifft auch nicht zufällig am Stadion ein, sondern bewegt sich aktiv und absichtlich dorthin. Nachdem Aufstieg und Meisterschaft wochenlang feststanden wäre es naiv etwas anderes anzunehmen. Die Meinung muss man freilich nicht teilen, aber ich sehe das halt so.

    Demgegenüber haben Teile der Mannschaft spontan auf diese Ansammlung reagiert und sich am Aufgang zu Block J den Fans präsentiert. Vielleicht hatten sich das einige in einer Ahnung der Ansammlung auch schon zuvor vorgenommen, dass würde die Sache allerdings nicht besser machen. Die Frage auf die ich beim entsprechenden Zitat geantwortet habe bezog sich allerdings auch darauf, ob der Verein für die Aktion "grünes Licht" gegeben hat. Das kann ich mir offen gesagt nicht vorstellen. Das wird sich so ergeben haben und keiner hat etwas dagegen unternommen.


    Zitat von NetJay


    Vieles was Ihr sushinator und auch Gönner geschrieben habt ist stimmig, vernünftig und ist auch plausibel, den Faktor "MENSCH" habt ihr aber vergessen. Zählt manchmal nich, is aber wichtig!


    Der menschliche Faktor ist zweifelsohne wichtig. In einer sachbezogenen Auseinandersetzung taugt dieser in der Regel allerdings nur als Erklärung und nicht als Rechtfertigung.

    Will heißen, bei einer sachlichen Diskussion, welches Verhalten man als korrekt einordnet zählt das für mich nicht. Aber es ist sehr wohl dazu geeignet, wenn es um die Frage geht wie man darauf reagiert. In der aktuellen Situation finde ich das Verhalten diverser Vereinsvertreter in der Sache immer noch ziemlich daneben, ich kann allerdings die Entschuldigung mit Bezug auf den menschlichen Faktor schnell und leicht akzeptieren. Man kennt solche Dinge von sich selbst ja schließlich auch.


    Und falls es Dich beruhigt. Mir bist Du noch nicht als "rechte Socke", "Realitätsvewrweigerer", "Coronaleugner" oder "Aluhutträger" aufgefallen. ;)

  • Der Regionalliga-Thread

    • Gönner
    • 1. Juli 2020 um 12:58
    Zitat von Terrier

    Prima! Herzlichen Glückwunsch!

    Bielefeld 1. Liga
    Paderborn 2. Liga
    und Verl 3. Liga, habe ich mir immer mal gewünscht.

    Ich finde es ja immer wieder erstaunlich, dass die ostwestfälischen Clubs der ersten vier Ligen entweder aus den beiden Großstädten kommen oder "vom Dorf". Die Mittelstädte sind da irgendwie komplett raus. Herford hat mal Anfang der 80er Jahre einen Anlauf unternommen und Gütersloh in den 90ern. Bis auf diese Strohfeuer ist da aber letztlich völlig tote Hose. Man sollte meinen, dass sich wenigstens gehobener Amateurfußball hier und da etablieren könnte. Aber da kommt letztlich nichts. Man sieht es ja an den Problemen in Gütersloh.

    Um so mehr nötigt einem das konstante Verl Respekt ab.


    Zitat von Curt Schilling

    "Vom Auftauchen der Arminen-Fans sei man ziemlich überrascht gewesen"
    Da konnte man wirklich nicht mit rechnen.

    Wobei man sich schon fragen darf, was das soll. Lok ist zwar ein alter Traditionsverein, aber nach den vielen unterklassigen Jahren letztlich ein Regionalliga-Verein mit etwas besserem Fanaufkommen und einem sanierungsbedürftigen Stadion ohne jeden Bezug zu Arminia. Warum muss man sich da zusammenrotten, wenn die mit ein paar Dutzend Leuten kommen. Das hat ungefähr das Niveau von einem Hund der sein Revier markiert. Es soll nicht überheblich klingen, es wäre im Gegenteil sogar absolut begrüßenswert, wenn die Dosenplörre mal Konkurrenz in der Stadt bekäme, aber als Armine sollte man über solchen besuch ziemlich hinwegsehen können. Gerade auch in der aktuellen Situation.

  • Wie wird gefeiert?

    • Gönner
    • 30. Juni 2020 um 14:51
    Zitat von sushinator


    Interessant dürfte dennoch sein, was Arminia sich bei der ganzen Sache gedacht hat. Ich gehe mal von aus, dass das WB zumindest in Teilen die Wahrheit schreibt, da es sonst wohl schon von Arminia eine Reaktion gegeben hätte.

    Warum man sich nicht an Absprachen mit der Polizei hält, bzw wer da grünes Licht von Vereinsseite aus gegeben hat,wäre schon interessant zu erfahren.

    Da wird niemand explizit grünes Licht gegeben haben. Vermutlich hat sich das dann doch spontan ergeben und niemand ist eingeschritten.


    Die Stellungnahme ist gut so. Fehlverhalten eingesehen und entschuldigt. Das zeugt von Größe. Für mich ist die Sache damit erledigt.

  • DSC Arminia - Damenfußball

    • Gönner
    • 30. Juni 2020 um 11:02

    Die zwei Staffeln sollte der DFB ruhig als Dauerlösung - allerdings mit mehr als nur neun Mannschaften - wieder einführen. Die eingleisige Liga war nun wirklich nicht besonders attraktiv besetzt. Hinzu kommt, dass es sich beim Frauenfußball in der zweiten Liga bestenfalls um semiprofessionelle Strukturen mit überschaubarem Zuschauerinteresse handelt. Welchen Sinn soll da eine deutschlandweite Liga haben? Da haben mir zwei Staffeln mit zum Teil interessanten regionalen Gegnern deutlich besser gefallen. Zumal ja auch noch Zweitvertretungen und ein starkes Leistungsgefälle im Spiel sind.

  • Wie wird gefeiert?

    • Gönner
    • 30. Juni 2020 um 10:33

    Meisterschafft und Aufstieg standen ja nun schon länger fest. Der Entschluss gegen jeden Rat zum Stadion zu gehen war daher alles andere als eine spontane Handlung. Das lief mehr unter dem Motto "Interessiert mich alles nicht."

    Wenn man zu der Aktion etwas positives erwähnen möchte, dann das ca. 80 bis 90% der Leute die unter normalen Umständen gekommen wäre zuhause geblieben sind. Das geht aktuell leider etwas unter.


    Zitat von Androdinho

    Die Regierung hat es geschafft vielen soviel Sorgen und Angst einzupflanzen das Leute durch drehen bei gewissen Bildern.

    Deine Meinung sei Dir unbenommen, auch wenn ich diese nicht teile, aber dann trau den anderen doch bitte auch ein wenig eigenständiges Denkvermögen zu.

    Zum Rest ist eigentlich schon alles geschrieben worden. Nur eine Frage brennt mir noch auf den Nägeln. Wer ist denn in Deutschland aktuell noch wegen Corona komplett eingesperrt, sodass man "sich das nicht mehr gefallen lassen" kann? Ich sehe da ehr die Folgen einer ziemlich entsolidarisierten Gesellschaft, wenn trotz aktueller Lockerungen, die (sofern es solche Eigentore, wie das aktuelle nicht verhindern) auch noch weiter vorangetrieben werden, solche Aussagen kommen. Natürlich sind die Maßnahmen nicht alle logisch und konsistent, weil es halt alles Kompromisse sind. Ich finde da auch nicht alles gut, aber ein Staat und das Zusammenleben gerade auch in einer Demokratie funktioniert nun einmal so, dass man sich auch nach Dingen richtet, die man selbst anders beschließen würde.

    Ich habe keine Lust hier groß in die Politik auszuholen, aber die Erosionserscheinungen dahingehend können einem schon Sorgen machen. Da zertrümmern Leute die Stuttgarter Innenstadt, weil sie ein paar Monate nicht feiern können, wie sie wollen. Man merkt, dass die letzte Generation, der es wirklich schlecht gegangen ist so langsam verschwindet.

  • Corona-Virus

    • Gönner
    • 30. Juni 2020 um 08:13

    Ich bin durchaus der Überzeugung, dass Gate4 mit seiner Prognose zur Abnehmenden Gefährlichkeit recht hat. Es macht evolutionär betrachtet Sinn und ist der Weg den fast alle Pandemien gegangen sind. Die entscheidende Frage ist allerdings, ob es wirklich so schnell geht oder ob andere Einflüsse die aktuell relativ günstige Lage mitprägen. Abschließend wird man das wohl erst hinterher beurteilen können, wenn man weiß ob es weitere Wellen gegeben hat (z.B. im Herbst) und welche Auswirkungen diese verursacht haben.

    Die Maßnahmen gegen die Verbreitung des Virus sind deswegen im Übrigen nicht pauschal falsch gewesen. Sie können dazu beigetragen haben den evolutionären Druck auf das Virus zu erhöhen. In jedem Fall haben sie geholfen Zeit zu gewinnen. Und die stärkeren Erkrankungen im medizinischen Bereich zeigen, dass die Viruslast der man ausgesetzt war auch einen Einfluss auf die Krankheit haben.

    Gerade deshalb macht eine vorsichtige, schrittweise und analytische Öffnung absolut Sinn, um neue Erkenntnisse über den Stand der Dinge zu gewinnen. Und man sollte eben die letzten Beschränkungen nicht konzeptlos über den Haufen werfen bzw. ignorieren. Zumal es zum Teil immer noch schwere Verläufe gibt.

    Am meisten Angst macht mir aktuell die Reaktion vieler Leute auf die Corona-Maßnahmen, sobald es nur ein wenig aus der Komfortzone heraus geht. Denn im Vergleich zur ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts leben wir aktuell trotz Corona in einer ziemlich unbeschwerten Zeit. Die Gründerväter der Bundesrepublik hatten wohl recht damit, dass steigender Wohlstand der Garant für eine stabile Demokratie ist. Das führt auch zu der These, dass die Bewährungsprobe unserer Verfassung noch bevorstehen könnt. Hoffen wir mal, dass es nicht soweit kommt.

  • Wie wird gefeiert?

    • Gönner
    • 29. Juni 2020 um 10:21
    Zitat von 419312

    Ich kann die Kritik und sorge ja durchaus verstehen.
    Aber mal Hand aufs Herz. Kann man es den Leuten verübeln? Kann man erwarten das die Leute still zu Hause feiern.

    Ein Großteil der Menschen hat das getan und der Rest hielt sich für etwas besseres. Es kann sich jeder selbst ausmalen, welches Adjektiv am besten zu einer solchen Einstellung auf Kosten anderer passt.

    Die Ambivalenz des Vereins stört mich dabei noch am meisten. Belohnung für die Unvernünftigen.

  • Der 3. Liga-Thread

    • Gönner
    • 23. Juni 2020 um 10:40

    Die Wiederaufnahme des Spielbetrieb ist allerdings final entscheiden. Durch seinen offen zur Schau gestellten widerwillen und die daraus resultierenden Nebenkriegsschauplätze macht man es der sportlichen Abteilung letztlich auch nicht einfacher.

    Das ist wieder so eine Nummer, die - wenn man den Verein längerfristig beobachtet - einfach vollkommen typisch für Preußen Münster ist. Einmal getroffe Entscheidung werden nicht akzeptiert. Der Flurschaden beim herumlavieren ist dafür jedes mal immens. Das sieht man auf allen Ebenen dort immer wieder. Sei es auf Seiten der Anhänger, des Vorstandes, der Mannschaft; sei es beim Stadionneubau, bei Schirientscheidungen, der Vereinsstruktur. Das ist der rote Faden bei den Preußen. Fehlender Pragmatismus!


    Uns soll es recht sein. :D

  • Corona-Virus

    • Gönner
    • 16. Juni 2020 um 17:23

    distro hat vollkommen Recht.

    Es ist nicht abzusehen, ob es im Herbst eine zweite Welle gibt. Ohne Zuschauer zu kalkulieren und sich zu freuen, wenn es doch mit gehen sollte ist der seriöse vernünftige Weg damit umzugehen.

    Wertlos ist der Aufstieg trotz aller unstrittigen Verluste, die Eventfan aufgezählt hat allerdings nicht. Arminias Einnahmen werden steigen und den Club durch die Krise helfen.

  • 31. Spieltag: SV Sandhausen - Arminia

    • Gönner
    • 16. Juni 2020 um 09:11
    Zitat von rundsc

    Na klasse... jetzt wollte ich ausführlich meine Ansichten erläutern und da werde ich beim senden einfach ausgeloggt. Deshalb jetzt die Kurzfassung beginnend mit einer Definition.

    Diese Linie ist also alles nur nicht kalibriert... Wenn man die Linie kalibriert hätte müsste sie einen Korridor von einigen cm darstellen, der die Unsicherheiten des Systems abbildet. Diesen Korridor könnte man nutzen um den VAR Eingriff zu limitieren. Man sucht bei dem bestmöglichen Bild die Fußspitze des Verteidigers und wenn die des Angreifers auch in dem Korridor ist bleibt die Entscheidung des Linienrichters unanfechtbar. Das wäre zum einen messtechnisch korrekt und zum anderen auch im eigentlichen Sinne des VARs entscheidene Fehler zu korrigieren. Das hätte im Sandhausenspiel dazu geführt, dass es Abseits war weil der Assistent die Fahne oben hatte aber keins gewesen wäre, wenn sie unten geblieben wäre. Also alles fast wie früher... Hand- und Foulspiele kann man leider nicht so objektiv in richtig, falsch oder grenzwertig einteilen.

    Toller Beitrag. Da geht jedem technisch und naturwissenschaftlich begeistertem Fußball-Fan das Herz auf. Genau so müsste das laufen.

  • Der Bundesliga-Thread

    • Gönner
    • 16. Juni 2020 um 08:19

    Die neue Regel hat nichts besser gemacht und das kommt wenig überraschend. Es war nie ein Regelproblem. Beim Thema Handspiel gibt es dermaßen viele Grauzone, dass es kaum einen Unterschied macht, ob man die schlichte alte Regel oder das neue Definitionsungetüm heranzieht.

    Wir haben ein riesen großes Problem damit logisch und entspannt den viel strapazierten gesunden Menschenverstand heranzuziehen. Da gibt es dann 7 verschiede Superslowmotion und mindestens genauso viele Interpretationen dazu, während der natürliche Bewegungsablauf (In Echtzeit) völlig aus den Augen verloren wird und die total verunsicherten Schiris von Fehler zu Unsicherheit und zurück schlingern.

    Wir haben ein riesiges Mentalitätsproblem. Und da die Erkenntnis, worin das Problem liegt der erste Schritt zur Lösung ist, sind wir dieser auf offizieller Ebene keinen Schritt näher gekommen. Im Gegenteil. Man versucht es durch noch mehr Diskussionen, Zeitlupen und Technik zu lösen.

    Ich bin nicht altmodisch, aber wer Technik erfolgreich einsetzen will, der muss auch wissen wo die Grenzen derselben liegen. Das scheint den meisten beim VAR überhaupt nicht klar zu sein. Und das führt quasi nebenbei zu solchen offensichtlichen Slapstick-Einlagen.

  • Trikot 21/22

    • Gönner
    • 13. Juni 2020 um 22:36

    Wegen dem Wort "albern" im Ton vergriffen? You made my day! :thumbup:

  • Ex-Trainer Stefan Krämer

    • Gönner
    • 12. Juni 2020 um 12:02

    Es bleibt beim Fazit, dass die Nachfolger von Stefan Krämer in der Regel eine schlechtere Bilanz vorzuweisen haben.

    Es besteht für ihn dennoch die Gefahr vielleicht keine Stelle mehr zu bekommen, da er oft entlassen wurde, weil die Ziele nicht erreicht wurden. In der Regel waren die Ziele realistisch betrachtet aber auch mindestens sehr ambitioniert bezogen auf die gegeben Möglichkeiten.

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