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Beiträge von Gönner

  • Trikot 21/22

    • Gönner
    • 23. Juni 2021 um 11:25
    Zitat von Chrissi-DT


    Oder weil sich viele gesagt haben "Ich habe schon 5 bis 8 Blaue im Schrank, cool, ich nehme mal ein Schwarzes!" ;)

    Den Gedanken kann ich extrem gut nachvollziehen. Das ist einer der Gründe, weshalb ich schon sehr oft bei Auswärts- und Ausweichtrikots zugeschlagen habe. Leider fehlt mir das blaue Ausweichtrikot von 1996-1998. Ein blaues Ausweichtrikot kommt bei Arminia bestimmt nicht so schnell wieder. Leider hab ich damals mit der Sammlung noch nicht begonnen. Es war schwer genug nachträglich an das Grüne heran zu und das war immerhin die erste Garnitur neben dem damaligen Heimtrikot.

  • Die Marke ARMiNIA - Ende einer Tradition? Neues Logo und neuer Schrifzug

    • Gönner
    • 23. Juni 2021 um 11:10

    Bzgl. des Blautons kann man sich allenthalben betrachtet nur wundern. Zum einen über den Verein, der hier völlig unnötig dieses Fass aufgemacht hat. Das Argument mit dem Kontrast zum Schwarz entsteht doch erst durch die völlige Vernachlässigung der Farbe Weiß. In unmittelbarer südlicher Nachbarschaft kann man sich seit Jahren, die dunkle und kontrastfreie Kombination von Blau und Schwarz anschauen. Unser neues Marketing gefällt mir unterm Strich ganz gut. Es ist modern, integriert durch die Retro-Elemente aber auch die Tradition des Vereins. Trotzdem hätte eine größere Wertschätzung der Vereinsfarbe Weiß dem ganzen nicht geschadet. Hier war Arminia in der Vergangenheit immer besser aufgestellt als die Domstädter.

    Aber auch die Diskussion um diverse Farbnuancen auf Seiten der Anhänger entbehrt nicht einer gewissen Besessenheit. Den Unterschied zwischen Verkehrsblau, dass nun in der Satzung festgeschrieben werden soll und dem vor dem Babyblau verwendeten Blauton fällt bei oberflächlicher Betrachtung überhaupt nicht ins Gewicht. Aber auch bei der jetzt geplanten Definition wird sich in der Praxis unweigerlich eine farbliche Abweichung bei den diversen Druckerzeugnissen, Textilien und Farbanstrichen geben. Die Auflehnung gegen das Hellblau ist gut und richtig. Wir sind nicht der TSV 1860 Bielefeld. Die Detailvergessenheit im Anschluss ist aber dann leider doch übertrieben. Kümmert euch lieber um etwas mehr Weiß im Corporate Identity, möchte man sagen. Da liegt der Hase im Pfeffer.


    Beim Lorbeerkranz kann ich die Argumentation des Vereins schon verstehen. Man will sich bodenständig als Regionalclub aufstellen, da passt der wenig heimische Lorbeer nicht besonders gut. Zumal die mit ihm azurierten Römer tatsächlich ehr Gegner unseres Namenspatrons waren. Da würde tatsächlich ehr ein Kranz aus Eichenlaub funktionieren. Der würde auch besser zu einer kämpferischen Arminia passen, als ein klassischer Siegeskranz.

    Optisch gefiel mir der Lorbeer als Ergänzung zum schlichten Wappen der 90er hingegen gut. Mit der Meinung stand man auch nie ganz alleine. Wurde das Wappen doch schon zuvor immer mal wieder inoffiziell mit Lorbeerkränz dargestellt. Das kam bei vielen Clubs immer mal wieder vor auch ohne, dass es offiziell zum Wappen gehörte.

    Eine ähnliche Flexibilität würde ich mir heute auch wieder wünschen. Ein Kranz - besser Eichenlaub als Lorbeer - kann ein ansprechender Rahmen für das eigentliche Logo im Zentrum sein. Das kommt vor allem bei großen Abbildungen zur Geltung. Umgekehrt wird eine diffizile Darstellung bei kleinen Abbildungen schnell zum Farbkleks, zum Beispiel auf der Tabelle im Handy. Staatliche Stellen lösen dies Problem oft, in dem es ein großes und ein kleines vereinfachtes Wappen für unterschiedliche Zwecke gibt. Das wäre durchaus eine Variante die ich mir als Kompromiss vorstellen könnte. Mein Schlüsselanhänger ziert auch das aktuelle Wappen, allerdings ohne Lorbeerkranz, so wie es eben in den 90er Jahren war. Es kommt in der Größe so einfach besser zur Geltung. Auch hier könnte man mit Flexibilität eine Lösung finden, die viele Geschmäcker berücksichtig und sich trotzdem nicht in den Details verliert. Flexibel bleiben und sich nicht in Details zu verlieren geht dem heutigen Zeitgeist leider etwas ab. Ich spüre das leider auch bei mir selbst. Dabei kann man die positiven Seiten der verschiedenen Vorlieben allenthalben erkennen. Mir gefallen die vielen unterschiedlichen - teils historischen Vorbildern nachempfunden - Versionen des Arminia-Logos auf dem Fanblock mitunter sehr gut. Der Verein kann das sicherlich nicht so ausufernd betreiben, aber sich auf den Wimpel zu konzentrieren, wenn es anders nicht gut zur Geltung kommt sollte schon im Bereich des Möglichen sein.

  • Stadion Alm

    • Gönner
    • 4. Juni 2021 um 12:52

    Nachtrag bzgl. Julius-Hesse-Platz

    Ich habe beim Verein nochmal nachgefragt und man hat sich dann auch sehr engagiert mit mir in Verbindung gesetzt. Meine Vorschläge sind seiner Zeit wohl untergegangen. Dafür hat man sich entschuldigt. Den zuständigen Mitarbeiter hatten meine Nachrichten jedenfalls nicht erreicht. Dieser war dafür augenscheinlich mit viel Herzblut bei der Sache und wir haben uns noch etwas über das Projekt unterhalten.

    Die Idee einen Platz nach Julius Hesse zu benennen hat sich durch die Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Wewelsburg ergeben. Man darf es als interessanten Zufall bezeichnen, dass hier mehrere Personen parallel eine derart ähnliche Idee hatten.

    Die Übertragungswagen werden übrigens am alten Standort bleiben. Man hat dem "Übertragungswagen-Platz" schlicht einen anderen Namen verliehen. Außerdem will man den Platz weiter für Veranstaltungen, z.B. Sommerfest der Arminis, nutzen und hofft, dass sich der neue Name etabliert. Ein nostalgisches Straßenschild soll auch noch folgen, um klar zu stellen, dass der gesamte Platz und nicht nur die kleine Fläche unmittelbar vor der Infotafel nach Julius Hesse benannt ist. Überhaupt ist mein Eindruck, dass man sich mit der Sache sehr viel Mühe gegeben hat. So wurden auch die Nachfahren Julius Hesses in den USA kontaktiert, um Fotos und Informationen zu sammeln. Ich vermute mal, dass es dort auch positiv aufgenommen ist, dass man Julius Hesse in Bielefeld nicht vergessen hat. Die Platzbenennung soll in der Hinsicht auch nicht den Schlusspunkt setzten.

    In dem Sinne Daumen hoch. :thumbup:

  • Stadion Alm

    • Gönner
    • 2. Juni 2021 um 10:39

    33615

    Besten Dank für die Fotos. Wenn man etwas außerhalb lebt kommt man dieser Tage ja gar nicht mehr zur Alm. Mein letzter Alm-Besuch war die Wasserschlacht gegen Hannover Anfang 2020. Tja ...

    Was die Platzgestaltung angeht wird man abwarten müssen. Arminia hatte ja schon angekündigt da auch noch ein Gebäude errichten zu wollen. Offen gesagt wird das die ganze Geschichte vermutlich deutlich aufwerten. Denn so toll unser Stadion mit seinem englischen Flair im inneren ist, so wenig attraktiv finde ich die Beton- und Wellblech-Optik, die man gerade auch an der Süd von außen bewundern kann. Auf der Westseite sorgen immerhin die Funktionsgebäude und die Hartalm für eine optische Auflockerung. Bei der aktuellen Asphalt- und Schotterfläche im Süden braucht man sicherlich nicht von einem Augenschmaus sprechen.

    Natürlich bleibt ein Stadion in erster Linie ein Funktionsgebäude, aber die Optik ist für Flair und Atmosphäre überaus wichtig. Daher darf man hoffen, dass hier noch eine ansprechende Lösung umgesetzt wird.


    Bzgl. des 2017 von mir in mehreren Schreiben und hier im Forum angeregtem Julius-Hesse-Platz ist der Verein übrigens einige Meter weiter aktiv geworden: KLICK.

    Da ich weder vom Verein, dem Fanbeirat oder der Stadt eine Rückmeldung bekommen habe kann ich nicht beurteilen, ob da jemand parallel die selbe Idee hatte oder meine Idee einfach von wem anders "aufgegriffen" und verarbeitet wurde. Der Verein ist da jedenfalls mit dem Fanprojekt zusammen wohl im letzten November aktiv geworden. Es gibt auch ein Video bei You Tube zum Thema Julius Hesse.

    Unterm Strich ist das natürlich eine richtig tolle Sache und ich freue mich sehr. Über eine kleine Rückmeldung hätte ich mich allerdings ebenfalls gefreut. Auch wenn eine Idee sicherlich der kleinste Teil an so einem Projekt verglichen mit der Umsetzung ist. Im Mittelpunkt sollte aber stehen, dass der Verein hier eine tolle Aufarbeitung leistet.

  • Der Bundesliga-Thread

    • Gönner
    • 26. Mai 2021 um 11:26

    Bei der Eintracht sieht man mal wieder, wie der eigene Standort die Meinung vernebelt. Wer weiter oben steht ist Asozial, wenn er nicht mehr teilt, wer weiter unten steht soll sich gefälligst zum Wohle der Liga mit weniger zufrieden geben. Das traurige daran ist eigentlich nur, dass er selbst diesen Widerspruch nicht einmal zu bemerken scheint. Die Fähigkeit sich in andere Blickwinkel zu versetzen scheint in der Tat immer weniger verbreitet zu sein.

    Sehr interessant finde ich die Analysen von Richie und LeckerKnoppers in dem Zusammenhang. Die Probleme der Mittelgroßen auch in dem Überfluss der großen und der daraus resultierenden Risikobereitschaft zu suchen. So wird da ein Schuh draus. Das Deutschland als Fußballbegeistertes Land mit den meisten Einwohnern innerhalb der EU keine 20er Ligen hat ist auch so ein Stück aus dem Tollhaus, dass sich seit Jahren nicht ändert, da die großen keinen Bock auf die in deren Augen minderwertige Konkurrenz haben. Aber leider lebt der Fußball von guten Gegnern und von den Duellen des David gegen Goliath. Begreifen werden sie dieses aber solange nicht, wie es international diese unfassbaren Summen gibt.

    Für Arminia ist es toll in der Bundesliga zu sein und so besser durch die Krise zu kommen. Ich selbst finde die Ligen drunter sportlich und im Sinne des Wettbewerbs allerdings um Längen besser. Das soll nicht heißen, dass ich Arminia nicht in der Bundesliga sehen will, aber wenn es mal wieder runter geht werde ich nicht traurig darum sein. Dann braucht man solche Typen wie Hellmann weniger ertragen. Wer weiß. Vielleicht werde ich in Jahrzehnten auch mal so ein älterer Herr, der sich lieber Kreisliga anschaut. Was habe ich sie früher belächelt. Tja … ;)


    Zitat von rundsc

    Also ich bin jung genug um nie eine Spievereinigung Fürth bewusst kennengelernt zu haben.. Für mich war es schon immer Greuther Fürth. Eine Namensänderung haben die Mitglieder ja damals auch bewilligt und könnten sie jederzeit Rückgängig machen. Die Mitgliederversammlung war und ist die höchste Instanz im Verein. Mit einer 2/3 Mehrheit können die sich nennen, wie sie wollen...
    Mir wäre Kiel lediglich aufgrund einer persönlichen Bziehung zur Stadt und Region lieber gewesen als Fürth

    So geht es mir in gewisser Weise auch. Fürth ist ein Verein mit einer normalen Struktur, Mitgliedern und Fans. Da wird mit bescheidenen Mitteln viel geleistet. Für mich sind die auch mit dem Zusatz Greuther alles andere als ein Plastikclub. Welchen Namen die Mitglieder ihrem Club geben müssen sie letztlich selbst wissen. Welcher Name allgemein benutzt wird kann wiederum jeder für sich entscheiden. Mühlburg-Phönix sagt bei einem anderen Zweitligisten schließlich auch niemand. Kategorie „Lass sie mal machen“.

  • Relegationsspiele

    • Gönner
    • 26. Mai 2021 um 10:51

    Osnabrück würde ich den Erfolg gegen Ingolstadt sehr wünschen. Der VfL war immer ein toller Derbygegner. Eine gesunde Rivalität ohne Hass, mit viel Stimmung und meist dem besseren Ende für Arminia. Die Bremer Brück ist wie ein gutes Old-School-Stadion zu sein hat. Man ist richtig schön nah dran und auch sonst ist der Verein uns sehr ähnlich. Solchen Vereinen kann ich mittlerweile problemlos die Daumen drücken. Vor allem, wenn es gegen Clubs, wie Ingolstadt geht.

    An so einer Einschätzung lokaler Konkurenz merkt man mittlerweile, um welche Werte im Fußball mittlerweile gestritten wird und wie wichtig attraktive Gegner sind. Auch wenn wir aktuell zum Glück eine Etage weiter oben verweilen können.

  • Der 3. Liga-Thread

    • Gönner
    • 26. Mai 2021 um 10:41
    Zitat von Tweek

    Wirklich sehr schade, dass es Meppen wegen dem schlechteren Torverhältnis erwischt hat und die Chaostruppe in Uerdingen drinbleibt.

    Dem kann man sich nur anschließen. Mit Uerdingen, Bayern II und Unterhaching hätte man drei der vier Absteiger nicht weiter vermisst. Das bodenständige Meppen ist zwar auch nicht zwingend ein großer Name, aber kommt doch deutlich sympathischer rüber.

    Bei den Aufsteigern kann man auch nicht gerade von Zuneigung sprechen, aber immerhin gegen Dresden war es immer spektakulär.

  • Ernies letzte Reise

    • Gönner
    • 8. Januar 2021 um 10:44

    So richtig wahr genommen habe ich Ernie das erste Mal Mitte der 90er Jahre beim Spiel gegen Gladbach. Als Ordner verkleidet in den Innenraum und dann nur mit Schuhen und Socken auf das Feld, um seine Bodybilderpose zu präsentieren. Solche Eskapaden bleiben einem mehr im Gedächtnis als so manches Spiel. Die Reaktion der Gladbacher Fans hat sich mir auch sehr positiv eingeprägt „Das war super, das war elegant!“.

    Der Kommentar am Abend bei Sat.1 war weniger schmeichelhaft.

    Mach es gut Ernie. Du warst ein Original. Danke für die gelegentliche Erheiterung! :thumbup:

  • Stadion Alm

    • Gönner
    • 19. November 2020 um 08:51
    Zitat von 33615


    Viel getan hat sich in letzter Zeit nicht in der Vorbereitung des Julius Hesse Platzes. Einzig der Boden des ehemaligen Lehrschwimmbades, in dem ich den DLRG-Schein vor Urzeiten mal gemacht hatte, ist planiert worden. Ob da vielleicht der Keller eines Gebäudes hinkommt?

    Mal wieder Dank für Foto und das Aufgreifen des Namens. :thumbup:

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Gönner
    • 5. Oktober 2020 um 11:52

    Optisch ist das Wappen mit Lorbeerkranz auch vollkommen in Ordnung, auch wenn Eichenlaub deutlich passender gewesen wäre.

    Blassblau erinnert mich allerdings ehr an Bochum. Die haben ihr Blau immer schon schlecht behandelt.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Gönner
    • 9. September 2020 um 12:18

    Der Farbton wird auch irgendwann zurückgeändert und Hellblau gab es früher auch schonmal. So gesehen kein Beinbruch. Trotzdem bleibt der Sinn bleibt dahinter schleierhaft. In der Satzung ist das Logo mit Farbton festgelegt.

  • Stadion Alm

    • Gönner
    • 9. September 2020 um 12:13

    Dann schreibe ich jetzt noch was nettes, auch wenn es etwas spät kommt. Besten Dank für die Bilder! :thumbup:

  • Zur Lage des Forums

    • Gönner
    • 9. September 2020 um 11:51

    Als Moderator wird man immer im Kreuzfeuer der Kritik stehen. Auf der einen Seite gibt es User, die gerne eine deutlich straffer moderierte Diskussion wünschen, um eng am Thema und mit möglichst wenigen persönlichen Aussagen diskutieren zu können. Auf der anderen Seite des Spektrums stehen User die möglichst frei Diskustieren wollen und bei denen auch ein Seitenhieb zu einer energischen Diskussion dazu gehören.

    Egal wie man als Moderator in der Situation seinen Job erfüllt, man wird immer von der einen oder anderen Seite Kritik ernten. Ist man um einen ausgleichenden Mittelweg bemüht wird man sich auch schnell in einem Zwei-Fronten-Konflikt wiederfinden.

    Vielleicht sollte sich das jeder User mal vor Augen führen und in der Folge nicht nur Toleranz für sein persönliches empfinden einfordern, sondern auch bereit sein selbst Dinge zu tolerieren, die nicht komplett der eigenen Einschätzung entsprechen. Zumal die Moderation hier im Forum in keines der beiden extreme verfällt und auch keine Unterdrückung von Kritik gibt, wie alleine die aktuelle Diskussion hier zeigt. Ich glaube hier vielmehr, dass es zumindest im Einzelfall ein Problem im eigenen Anspruchsdenken gibt.

    Interessanter Weise sind gerade jene (wenige) User, die ich besonders damit in Verbindung bringe hohe Ansprüche an den Umgang mit ihnen zu stellen, bzgl. derer sie allerdings bei anderen augenscheinlich massiv scheitern, ohne es selbst zu realisieren, mit unter die ersten die sich hier zu moralisierenden Beiträgen aufschwingen. Das vergiftet natürlich vor allem bei zahlreichen Beiträgen die Diskussionkultur.

    Ich glaube daher leider nicht, dass man hier nachhaltig eine Änderung erwarten kann. Das kann man ertragen, ignorieren oder einen anderweitigen Weg wählen, damit umzugehen. Aber trotzdem sollte man mal versuchen einen Schritt zurück zu treten und sich die Gesamtsituation vor Augen zu führen, statt auf seiner subjektiven Position zu bestehen. Denn die Moderatoren sind nicht alleine fürs Klima im Forum verantwortlich. Das können sie auch nicht leisten.

  • Der Regionalliga-Thread

    • Gönner
    • 4. August 2020 um 14:24
    Zitat von 419312

    In 4 Wochen startet die Regionalliga West und unsere "Freunde" aus Telgte-West haben immer noch keine Mannschaft zusammen (die nicht nur aus eigenen U23 und U19 Spielern besteht) :lol:


    In Münster hat man es noch nie verstanden sich pragmatisch auszurichten. Die beschäftigen sich immer noch mit dem Restart und der Klage, obwohl der schon Zug lange abgefahren ist. Fokussierung auf die Ziele und diese an den gegebenen Möglichkeiten ausrichten, ist dem Verein völlig fremd.


    Zitat von Count

    Ich halte es - wie immer - mit dem "Malocherklub" RWO. Allein schon wegen der "Scheiß RWO"-Becher und dem leckeren Chili con Carne im Gästeblock.


    Meine Sympathien liegen auch ganz klar bei RWO. Absolut bodenständiger Club.

  • Trikot 21/22

    • Gönner
    • 31. Juli 2020 um 10:00
    Zitat von so.cal

    Die Erklärung der DSC-Presseabteilung für das schwarze Heimtrikot ist halt auch extrem dünn. "Wir wollten gerne mal in allen Vereinsfarben gespielt haben, weiß und blau hatten wir ja schon"... Kann man ja machen...als Auswärts- oder Ausweichtrikot! Aber das Heimtrikot unserer BLAUEN ist blau, blau oder manchmal halt auch blau!

    Die Erklärung für das orangene Trikot will ich ja noch verstehen. Auch wenn ich nicht zwingend daran erinnert werden muss, dass unser Verein mal in diesen Farben angefangen hat.


    Halb so wild, aber auch nicht wirklich toll. In der Vergangenheit hat der Club die Trikotfarben immer wieder zwischen blau und weiß als Hauptfarbe wechseln lassen. Da kann ich den Ansatz jetzt auch mal das Schwarz zu betonen durchaus nachvollziehen. Zumal Schwarz früher ja schlicht wegen der Reservierung dieser Trikotfarbe für die Schiris schlicht nicht möglich war.

    Nichtsdestotrotz hat sich Blau dann in jeder Hinsicht als zentrales Element der Farbgebung durchgesetzt. Diese Entwicklung sollte man im Sinne von Tradition und Identifikation dann auch beibehalten. Jetzt eine Spielzeit mal etwas „Besonderes“ zu machen ist in Ordnung, aber man sollte im Anschluss unbedingt zu den blauen Leibchen zurückfinden und das auch so kommunizieren.

    Mir persönlich haben häufig die Trikotsätze besonders gefallen, bei denen die blauen Trikots viel weiß enthalten haben. Dazu im Sinne der in den 90er Jahre eingeführten Tradition weiße Stutze, zur Harmonisierung allerdings mit einem gewissen Blauanteil und zum Kontrast schwarze Hosen. Nicht zu dunkel, kontrastreich und alle Vereinsfarben ausreichend berücksichtigt. Das wäre mein bevorzugter Ansatz. Wenngleich die ziemlich gelungene Optik aus der Saison 2009/10 da nicht ganz rein passt. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel.


    Zitat von 12freunde

    Das Heimtrikot gehört blau.
    Mit dem schwarzen Ding sehen wir ja fast aus wie die Paderborner ...


    Paderborn zeichnet sich bei näherer Betrachtung durch das Fehlen der Farbe Weiß aus. Das wirkt alles deutlich dunkler und extrem Kontrastarm. Deren Fanartikelstand auf dem Libori wirkt jedenfalls immer ziemlich deprimierend. Für mich besteht da keine zu große Verwechslungsgefahr. Zumindest seit die Domstädter die Farbe Weiß weitgehend über Bord geworfen haben.


    Zitat von Tweek


    Das orange Trikot ist ein gutes Torwarttrikot. Vielleicht gibt es das im Saisonschlussverkauf mit Ortega drauf. Letztlich hätte ich das Design in Blau überragend gefunden. Meine Meinung dazu, ob das Heimtrikot wirklich zwingend blau sein muss, habe ich bereits geschrieben.


    Mich erinnert dieses blasse Orange irgendwie an ein 70er Jahre Design. Soll vermutlich edler wirken, als die grelleren Farbtöne. Meinen Geschmack trifft man damit allerdings unabhängig von der Farbe Orange irgendwie nicht.

    Ironischer Weise halte ich Deinen Einwand mit dem Torwarttrikot vollkommen Recht. Da kann ich mir das Teil sehr gut vorstellen. Liegt vermutlich daran, dass man auf der Position ungewöhnliches gewohnt ist und der dezentere Ton vielleicht sogar ganz angenehm unter den Signalfarben ist. Aber die ganze Mannschaft. Naja ... es bleibt alles Geschmackssache.

  • Corona-Virus

    • Gönner
    • 29. Juli 2020 um 11:12
    Zitat von distro


    Die von Dir erwähnte "Einstellung" kommt auf jeden Fall nicht von mir und auch nicht von hamus. Deshalb erschließt es sich mir auch nicht, warum Du meine Aussage als völligen Quatsch bezeichnest.


    Weil man das Risiko eben nicht komplett selbst in der Hand hat. Mir geht aber gerade auf, dass man Deine Aussage auch allgemein interpretieren könnte, dass damit das Verhalten der Gesellschaft gemeint ist, dass die Entwicklung in der Hand hat. Dann ist die Bedeutung natürlich umgekehrt und ich hatte Dich nur falsch verstanden.


    Zitat von Pasi


    Es geht auch um eine Verhältnismäßigkeit. Warum geben wir nicht Billionen von Euros aus, um die Klimaerwärmung zu stoppen, denn an dessen Folgen werden vermutlich hunderte Millionen Menschen sterben. Warum akzeptieren wir, dass mehr als jeder Zehnte Weltbürger Hunger leidet und hunderttausende jedes Jahr an den Folgen sterben, warum ist es uns egal, dass in Afrika mehrere hunderttausend Menschen jedes Jahr an Malaria sterben, warum lassen wir die Flüchtlinge tausendfach im Mittelmeer ertrinken...usw, usw...?


    Gute und berechtigte Fragen, die aber nun nicht als Argument in Bezug auf Corona taugen. Warum soll man das eine schleifen lassen, nur weil man es mit anderen Problemen auch macht?

  • Corona-Virus

    • Gönner
    • 29. Juli 2020 um 07:36

    Im Grunde bin ich komplett bei Ghostwriter. Der Eindruck, dass das Virus harmloser wird müsste dringend untersucht werden. Es ist auch nahe liegend, da dies der Weg fast aller Viruspandemien ist. Evolutionär verbreiten sich schwache Viren deutlich besser, als jene mit einem schweren Krankheitsverlauf.

    Allerdings sollte bei der Frage abgewartet werden, ob dieser Eindruck statistisch signifikant ist und welchen Einfluss der Sommer an dieser Stelle hat. Klar ist bereits, dass die Menge der Viren denen man ausgesetzt ist die schwere der Krankheit beeinfluss. Weshalb Infiziere aus dem Gesundheitswesen auch häufig stärker betroffen sind und vielleicht der Verlauf bei Ansteckungen an der frischen Luft vielleicht auch harmloser verläuft. Außerdem haben eindämmende Maßnahmen sicherlich eine beschleunigende Wirkung auf die Evolution des Virus.

    Die Frage ob eventuell abgeschwächte Auswirkungen des Virus immer noch Maßnahmen rechtfertigt ist darüber hinaus eine politische Frage. Hier kommt aber der Punkt, an dem ich Ghostwriter doch deutlich widersprechen muss. Es wird immer nur von "den Maßnahmen" gesprochen. Vielleicht nimmt man hier mal zur Kenntnis, dass ein Großteil der Maßnahmen bereits zurückgenommen wurde und deutlich erkennbar ist, dass die Verantwortlichen sehr wohl abwägen und versuchen in einer schwierigen Situation - in der man die Folgen der einzelnen Entscheidungen oft erst im Nachhinein abschätzen kann - mit Augenmaß vorzugehen. Die Pauschalität der Kritik an "den Maßnahmen" zeugt davon einer ziemlichen Geringschätzung dieses Abwägungsprozesses. Ich hätte auch nicht alle Entscheidungen in derselben Art und Weise getroffen, aber ich habe Respekt vor der Verantwortung, die dort wahrgenommen wird. Eine pauschalisierung bringt da überhaupt nichts. Die polarisiert nur. Dasvorläufige Endergebnis von polarisierung sieht man derzeit in den USA.


    Zitat von distro

    Zuerst einmal hamus: Klasse Kommentar!

    Die Leute vergessen zunehmend, dass jegliches Risiko zuerst immer noch in ihrer eigenen Verantwortung liegt.

    Das ist völliger Quatsch. Natürlich kann man selbst sein Risiko am meisten beeinflussen, aber wenn andere sich besonders riskant verhalten hat das auch immer Auswirkungen auf die Mitmenschen. Die Einstellung "Wer Angst hat soll zuhause bleiben" ist nichts weiter als die Aussage, dass man sich nicht solidarisieren möchte und andere sich gefälligst selbst aus der Gesellschaft ausschließen sollen.

    Die Freiheit des Einen ist halt meist mit der Einschränkung der Freiheit des anderen verbunden. Das gilt in beiden Richtungen. Und gerade in Anbetracht der Tatsache, dass die Maßnahmen zielgerichtet schrittweise zurückgefahren werden finde ich den Aufstand gegen den verbliebenden Rest ziemlich verwunderlich, um nicht zu sagen völlig übertrieben. Vielleicht auch die Kehrseite der zunehmenden Individualisierung, von der man in vielen Fällen ja auch profitiert. An einem Strang ziehen, auch wenn man nicht jeden Punkt gut findet (was ich im Übrigen auch nicht tue), ist - wenn auch nicht der Mehrheit - aber doch deutlich zu vielen Menschen fremd geworden.

  • Corona-Virus

    • Gönner
    • 28. Juli 2020 um 14:24

    Im Forum ist ja generell das Problem, dass man im Gegensatz zu einem persönlichen Gespräch schlicht die Tonlage, Mimik und Hintergründe des anderen nicht wirklich mitbekommt. Daher vermeide ich diese polotischen Diskussionen in der Regel auch komplett. Aber manchmal juckt es dann doch in den Fingern. In dem Sinne: :bier:

  • DSC Arminia - Damenfußball

    • Gönner
    • 28. Juli 2020 um 14:20
    Zitat von Arminia14

    Aber wenn man jetzt anstatt Studenten das geschlechtsneutrale Wort Studierende benutzt kommt die Studierende sicher darüber hinweg, dass sie nach dem Studium weniger verdient als ihr männlicher Kollege ;)

    Und auch da sollte man keiner Statistik trauen, die man nicht selbst ... Der große Gehaltsunterschied (je Statistik zwischen 20 und 30 %) zwischen Frauen und Männern ist zum größten Teil auf zwei Ursachen zurückzuführen. A) Das sich Frauen ehr für allgemein schlechter bezahlte Berufe entscheiden (Krankenpflegerin statt Ärztin) und das wir in Deutschland eine extreme Diskrepanz zwischen den Gehältern der unterschiedlich qualifizierten Berufe haben. Einen Mann der sich - um beim Beispiel zu bleiben - entscheidet Krankenpfleger zu werden trifft das übrigens genauso.

    Aus dem Grund wird je nach Statistik pauschal von 20 bis 30% Gehaltsunterschied gesprochen. Trennt man das nach Berufen auf, so bleiben 2 bis 4 % übrig.

    Im Grunde genommen sollte man drei Dinge als Lösung auf den Weg bringen:

    a) Augen auf bei der Berufswahl

    b) Hinterfragen des Niedriglohnbereiches

    und c) besser Vereinbarkeit von Kindern und Familien, wo Frauen naturgemäß mehr betroffen sind.


    Da wäre extrem viel zu bewegen, ohne dass man in die Sexismusschublade greifen muss. Stattdessen wird lieber mit passend frisierten Statistiken auf die Tränendrüse gedrückt und im Anschluss wundert man sich, warum sich faktisch nichts tut, um im Anschluss mit irgendwelchen Quoten um die Ecke zu kommen. Ein wenig pragmatisches Trauerspiel.


    Zitat von fakerr

    Gefühlt bin ich in die Sparte einzuordnen "Sexismus oder Gleichberechtigung? Nerv mich nicht." Da habe ich wohl zu viel herein interpretiert .. :D

    Oder ein Fußballforum voll "Machos" ist für solche Thesen einfach der falsche Ort. :lol: ;)

  • Der Bundesliga-Thread

    • Gönner
    • 28. Juli 2020 um 13:56
    Zitat von distro

    BÄMM!

    https://www1.wdr.de/sport/fussball…rteilt-100.html

    Jetzt kommt aber bitte niemand damit, dass der DSC ja auch bereits einmal eine Landes- bzw. Ausfallbürgschaft erhalten hat.
    Hier muss man grundsätzlich zwischen Steinen und Beinen unterscheiden. Schalke (beim Bau der Veltins-Arena), die Kaiserslauterer (beim Umbau des Betzenberges) und auch die Arminia haben bereits Bürgschaften erhalten, weil sie in Steine investiert haben. Das sind vermutlich auch nur einige Beispiele von vielen.

    Der Fall, dass man nun das operative Tagesgeschäft bei einem Fußballverein absichert ist jedoch von Grund auf neu. Es ist natürlich eklatant, dass es zuerst die Schalker trifft. Über deren jahrelang defizitäres Geschäft wurde ja hinreichend berichtet. Vielleicht darf die Landesregierung in NRW jetzt über Zu- und Abgänge bei den Knappen entscheiden.


    Du hast natürlich vollkommen Recht. Trotzdem sollten wir Zurückhaltung üben. Unsere Bürgschaft ist immerhin teilweise fällig geworden. Der Verlust wurde realisiert. Sollen sich andere völlig berechtigt darüber echauffieren. Ich wünsche ihnen auch Erfolg dabei.

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