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Beiträge von Gönner

  • Westfalen-Pokal - 1. Runde: Frisch Auf Herringhausen/Eickum - Arminia

    • Gönner
    • 21. Juli 2023 um 18:58

    Der frühere Start hat nichts an der Reihenfolge geändert. War um 16:30 Uhr da und hatte um 17:20 meine Karte. Die Schlange war also längst nicht abgearbeitet.

    Außer dass alle 15 Minuten ehr mit der Sache durch waren ist kein Unterschied erkennbar.

    Ärgerlich ist doch eigentlich nur, dass die Stadt Herford nicht in der Lage ist ein paar Stufen auf einem Erdwall in Schuss zu halten. Die Schüssel war für über 18.000 Zuschauer gebaut worden und jetzt können nur noch 3.000 rein. Eigentlich ein Unding.

  • Trikot 22/23

    • Gönner
    • 12. Juli 2022 um 08:50

    Die neuen Trikots sind mir beim besten Willen einfach zu schlicht. Wobei schlichte Trikots auch extrem gut aussehen können, dann erwarte ich aber feinere Muster, Streifen oder dergleichen. Zwei Blockstreifen unter den Armen sind mir dann zu plump. Da gefiel mir die Optik aus dem letzten Jahr besser, auch wenn dem ein oder anderen das Blau etwas zu kurz gekommen ist.

  • Zur Lage des Forums

    • Gönner
    • 15. Juni 2022 um 13:08
    Zitat von Richie


    Früher war alles besser :D !
    _
    Ich war ja schon im alten Arminiaforum aktiv. Das war zu der Zeit, als es die ersten Weblogs mit seitenlangen Beiträgen gab und kein Facebook. Da ging es auch oft hoch her, da gab es auch einiges an Ärger, da wurden auch harte Worte gesprochen, aber da herrschte dennoch eine andere Grundstimmung. Wenn du was gegen Marcio Borges gesagt hast, dann hast du verbal auf die Mütze bekommen. Aber dann war es auch gut. Richtig beleidigt wurde da in meiner Erinnerung nicht, aber es ging auch ausschließlich um Fußball. Dafür gab es sehr kreative Wellen, wie das berühmte Mösenmopped des leider schon verstorbenen oemmes.

    _
    Auch hier hat das eigentlich so nicht angefangen. Aber am Anfang waren wir hier auch mit 4-5 Moderatoren, die sich sogar selten und unregelmäßig zu privaten Treffen verabredet haben. Von den Ex-Moderatoren sind aber als User nur noch Gönner und ich über. Hitch, Bennobarkeeper, Horst Stapen und Co sind alle längst weg. Da konnte man Forenregeln besser überwachen und mit so vielen Leuten kannst du Eskalationen verhindern bevor sie ausarten.

    _
    In meiner Anfangszeit hier gab es dieses Bashing auch nicht. Es gab schon immer den einen "Sündenbock", der auch übers Wasser hätte laufen können und dem man dann vorgworfen hätte, er könnte nicht mal schwimmen. Das hier ist aber auch eine Plattform, auf der das legitim ist. Man erwartet hier ja nicht permanent fundierte Facharbeiten, sondern hier treffen sich Fans aller Stilrichtungen. Aber diese permanenten Einsatzpostings, dieses übergreifende Herumgeätze gegen alle und jeden, das gab es tatsächlich nicht. So waren aber auch die "Alten" nicht gestrickt. Ich denke schon länger, dass Facebook und Instagram diesem Forum einfach nicht gut getan haben, weil sich dort eine Kultur etabliert hat alles nur schnell zu überfliegen und allenfalls in kurzen Sätzen zu kommentieren, eher mal "den Daumen" da zu lassen und in der Beleidigungen und Unsachlichkeiten zum Alltag des anonymen Internets gehören. Die jüngere Generation wird damit groß und das spiegelt sich hier halt wieder.

    _
    Heute nimmt sich kaum noch jemand die Zeit längere Postings zu verfassen und noch weniger nehmen sich die Zeit diese zu lesen und tatsächlich darauf zu antworten. Sowas ist bei Facebook, Twitter und Co. nicht gefragt und da verschwindet es auch zu schnell im Nirvana. Auf Dauer ist ein Forum deshalb wahrscheinlich ein Auslaufmodell.

    Alles anzeigen


    Moin Richie.

    Deinem Beitrag kann ich im Gros zustimmen. Wobei ich die jungen Leute etwas in Schutz nehmen möchte. Es lässt sich in allen Altersklassen ein Verlust von Souveränität und ein Zugewinn an Gereizt- und Verbissenheit feststellen. Früher folgen auch die Fetzen, aber es war dann auch irgendwann mal gut. Heute kochen diese Grundkonflikte immer wieder an verschiedensten Stellen hoch und einige User wollen stets das letzte Wort haben. Das sorgt - wie von Dir beschrieben - für eine völlig andere Atmosphäre und die ist leider auch ansteckend. Vielleicht ist das Forum an der Stelle auch nur ein Spiegel der Gesellschaft. Vielleicht sogar ein Konzentrat, da viele die das nicht mehr wollen auf diesen Stress wenig Lust verspüren und man sich aus so einem Forum am schnellst zurückziehen kann.

    Wie dem auch sei. Die Welt ist allgemein in großen Umbrüchen, dass erzeugt viel Stress und das Internet scheint immer mehr zu einem Katalysator zu werden, der diese Entwicklungen beschleunigt. Im Guten, wie auch im Schlechten. Mitunter kann ich gut nachvollziehen woher diese Stimmung kommt. In vielen oder gar den meisten anderen Fällen allerdings nicht. Besonders in so einem Forum fällt es mir zunehmend schwer den Sinn dahinter zu verstehen. Da es eigentlich dazu gemacht ist sich zu informieren, aber auch im doppelten Sinne zu unterhalten und es zudem um ein Thema geht das allen Usern im positiven Sinne gleichermaßen am Herzen liegen sollte. Wirklich Schade.

    Und während man sich als Moderator auch früher schon im Spagat zwischen zu umfangreicher und zu zögerlicher Moderation befunden hat ist es heute zu einem leidigen Dauerthema geworden. Legitime und sachliche Kritik und Anregungen an der Moderation haben mich dabei nie gestört. Das wurde diskutiert, aufgenommen und hat dann bei guter Begründung die zukünftige Moderation beeinfluss. Die Betonung liegt dabei auf „zukünftig“. Dieser Mechanismus funktioniert nämlich nicht, wenn das ganze keinen Abschluss findet und immer wieder dieselben Probleme hochkochen. Man muss schon in die Zukunft schauen, wenn man will das sich Dinge verbessern und auch akzeptieren das man nicht immer auf denselben Nenner kommt.

    Ständiges Wiederholen, Provozieren, das letzte Wort haben müssen und eigene Überempfindlichkeiten helfen da nicht und sorgen höchstens dafür, dass weiterer Verdruss entsteht und im schlimmsten Fall immer mehr User gereizt reagieren. Kurz es fehlt ein angemessen entspanntes Miteinander im Forum. Leider sehe ich nicht wie dieses in Zukunft wieder entstehen soll, da ich mitunter den Eindruck habe das Hauptakteure dieser Entwicklung gar nicht bemerken bzw. einsehen, welchen Beitrag sie dazu leisten und sich diese Dinge gerne hochschaukeln.

    Für mich einer der Hauptgründe hier nicht mehr als Moderator aktiv zu sein und auch als User extrem kurz zu treten. Es hat zum Schluss leider keinen Spaß mehr gemacht und man ist mit diesen Problemen ja leider auch abseits des Forums immer mal wieder konfrontiert. Da setzt man sich dem nur ungerne auch noch in so einem Forum aus. Im Übrigen gibt es hier auch immer noch hoch qualitative und auch längere Beiträge. Aber das Hintergrundrauschen ist schon unangenehm.

    Gruß Gönner

  • Corona-Virus

    • Gönner
    • 19. August 2021 um 12:21
    Zitat von dr.peilett

    Ich möchte mal von einem Einzelfall berichten: Ein Kollege von mir hier aus dem Stadtteil, 3 Kinder von 8-14Jahren, 49 Jahre, kenne ihn nur vom Sehen, wurde Donnerstag mit J&J geimpft, Freitag rasende Kopfschmerzen, Samstag mit Schlaganfall auf die Intensiv und hängt er seitdem an den Schläuchen… Aussage der Ärzte: Zusammenhang mit der Impfung nicht belegt und auch kein weitergehendes Interesse, dem nachzugehen.

    Bei der Impfung darf es einfach keine Kausalität, keine Opfer geben, deshalb tut man es mit Koinzidenz ab.

    Einfach abstoßend!

    Schade. Es war gerade so schön sachlich und jetzt hauen wir uns die emotionalen Einzelfälle um die Ohren. Das ganze in Kombination mit der Unterstellung, dass das systematisch sei.

    Zum Einzelfall hätte ich jetzt noch reichlich Fragen, aber ich verzichte lieber drauf und verabschiede mich.

  • Corona-Virus

    • Gönner
    • 19. August 2021 um 12:14

    @ dr.peilett

    Die Kritik, dass die Studienergebnisse sich bei dieser Methode in Abhängigkeit von der Laufzeit der Studie ändern finde ich alles andere als unwissenschaftlich. Immerhin beeinflussen nicht bekannte Eingangsdaten das Ergebnis dieser Auswertungsmethode. So würden weitere Infektionsfälle nach Abschluss der Studie das Ergebnis (= Nutzen für die Population) beeinflussen, während das Verhältnis der Krankheitsverläufe (Mutationen ausgenommen) mit hoher Wahrscheinlichkeit Konstant bleibt.

    Und während man bei Deinem Beispiel mit dem Borna-Virus berechtigt davon ausgehen kann, dass die Mehrzahl der Probanden niemals mit dem Virus in Kontakt kommen wird und die absolute Risikoreduktion daher im Laufe der Zeit kaum zu einem anderen Ergebnis kommen wird ist beim Corona-Virus genau das Gegenteil der Fall. Die Durchseuchung liegt bei etlichen Prozentpunkten (die Angaben schwanken je Untersuchungsgebiet) und wird weiter massiv steigen.

    Aus diesem Grund wirkt sich die Laufzeit und der Zeitpunkt der Studie auf die Reproduzierbarkeit der Ergebnisse aus, was ein wesentlicher Faktor für wissenschaftliche Arbeit ist. Vielleicht haben wir in dem Punkt eine völlig andere Meinung, aber von wissenschaftlicher Methodik verstehe ich schon auch etwas.


    @ Pasi

    Das würde ich so nicht unterschreiben. Es lässt sich sehr gut nachvollziehen, wie die verschiedenen Wellen von den Maßnahmen beeinflusst wurden. Zeitverzögert hat sich der Verlauf der Wellen auf den Intensivstationen und auch den Friedhöfen wiedergefunden. Die statistische Unsicherheit liegt in dem Faktor, wie die Wellen ohne Maßnahmen aufgelaufen wären. Die Aussage, dass an dieser Stelle Leben gerettet wurden ist daher sehr gut zu belegen, aber halt schlecht zu quantifizieren.

    Die Politik hat dabei natürlich etliche Fehler gemacht. Bei einzelnen Entscheidungen hätte man es von Beginn an wissen können, bei anderen nicht. Daher sind mir Deine Aussagen zu pauschal. Der Schlingerkurs der Politik ist da letztlich auch ein Ergebnis der weit auseinander liegenden Positionen. Ich war im letzten Winter von Beginn an für einen möglichst harten Lockdown, aber mit dem Ziel, dass dieser dafür möglichst kurz sein sollte. Andere waren gegen sämtliche Maßnahmen. Das Ergebnis war der halbgare Endlos-Lockdown, der die Menschen passend zur dritten Welle zermürbt hat, damit man in die dritte Welle hineingelockert hat. Das war nichts Halbes und nichts Ganzes.

    Die Politik ist da wohl ehr ein Spiegelbild der Gesellschaft.

  • Corona-Virus

    • Gönner
    • 19. August 2021 um 10:30

    @ dr.peilett

    Du vergleichst Äpfel mit Birnen, da Deine Ereignisrate sich mit dem Lauf der Zeit ändert. Bei Deiner Berechnung gehst Du halt davon aus, dass die Probanden die während der Studie keinen Kontakt mit dem Virus hatten diesen auch zukünftig nicht haben werden. Da sich aber der Anteil der Infizierten/Kontakte mit dem Lauf der Zeit ändert, wird sich auch Dein Ergebnis verändern.

    Eine absolute Risikoreduktion ist sicher ein anerkanntes Verfahren und mir würden spontan Anwendungen einfallen für die es sinnvoll ist. Zum Beispiel bei Impfstoffstudien über sehr lange Zeiträume oder wenn es um die Behandlung von Patienten mit derselben Krankheit geht. Aber wenn ich nicht einmal weiß, wie viele Probanden tatsächlich Kontakt hatten, dann kann ich letztlich nur die Zahl der Infektionen und der Schwere der Erkrankungen ins Verhältnis setzen. Schlicht da ich nicht davon ausgehen kann, dass die bisher nicht betroffenen Probanden es auch in der Zukunft sein werden. Das wäre Spekulation.


    @ Pasi

    Die von Dir angesprochen negativen Auswirkungen wird es mit Sicherheit geben. Deren Umfang wird aber kaum besser belegbar sein, als Du es mir vorgeworfen hast. So gesehen hast Du einen wichtigen Punkt bei der Abwägung angesprochen, aber Deine Kritik an mir geht dennoch ins Leere, da Deine Behauptungen eben auch nur Behauptungen sind.

  • Corona-Virus

    • Gönner
    • 18. August 2021 um 15:32
    Zitat von waynerock123

    Finde es tatsächlich auch beschreibend das man auf genau diese Frage keinerlei Antwort bekommt obwohl es die absolut wichtisgte Frage ist. Weder von extremen "pro Lockdown" Leuten noch von der Politik. War es mal "wen ausreichend geimpft sind", hat sich dies als bluff bestätigt. Also wann dann?
    Denn wenn man die Argumentation der Politik bis zum Ende durchdenkt, kommt nur eine einzige logische Antwort auf die Frage heraus. Nämlich "nie".

    Was für ein Bluff? Die Impfquoten die genannt wurden, sind ja nie erreicht worden. Also braucht es seine Zeit, bis die Pandemie auf natürlichem Wege für ausreichend Immunität gesorgt hat.

    Die Maßnahmen sind darüber hinaus auch immer wieder gelockert worden. Ich gehe davon aus, dass diese Lockerungen genau so schleichend zur Normalität und vollständigen Aufhebung der Maßnahmen führen werden, wie Corona zu einer normalen Krankheit werden wird. Das geschiet durch weiter zunehmende Immunität und durch Anpassungen des Virus an den menschlichen Wirt.


    Ein vollständiges Aufheben der Maßnahmen vor Monaten hätte jedenfalls viele Menschenleben gekostet und geschädigt. Im Übrigen höre ich aus der Politik diverse unterschiedliche Stimmen zu dem Thema. Schon ungewöhnlich für "die Politik". Das muss eine Hydra sein. :D

  • Corona-Virus

    • Gönner
    • 18. August 2021 um 15:21
    Zitat von dr.peilett


    Du könntest direkt hier im Forum damit anfangen, etwas für die Gemeinschaft zu tun und Werte vertreten und vorzuleben, die für Zusammenhalt statt Spaltung sorgen!

    Diese Gesellschaft ist tief gespalten, die Politik stützt und verstärkt diese Spaltung und das ist einfach nur noch traurig!

    Wäre ein Traum, wenn das hier anders wäre!

    Die gesellschaftliche Spaltung - auch und gerade Abseits von Corona - wird an beiden Enden massiv betrieben und jeder sieht die andere Seite in der Verantwortung, da er die eigene "Radikalisierung" und "Intolaranz" nicht bemerkt, da man tief verwurzelt in der Überzeugung ist auf der richtigen Seite zu stehen. In dem Punkt ist "die Politik" nur ein Spiegelbild der Gesellschaft, womit "die Politik" in ihrer Gesamtheit gar nicht existiert.

    In der Politik und unserer Demokratie gibt es viele Kritikpunkte. Lobbyismus, Vorteilsnahme, Einflussnahme durch Parteispenden. Ich kann jeden Verstehen der davon die Schnauze voll hat. Dazu gibt es gigantische Krisen, die endlich angenommen werden müssen. Da kann man tatsächlich ins Zweifeln kommen.

    All dies verstärkt dadurch natürlich massiv das Misstrauen in die Politik und staatliches Handeln. Es ist gut und richtig diese Dinge nicht aus den Augen zu verlieren, immer wieder anzuprangern und bei der Wahl daran zu denken. Wer darüber allerdings in Denkmuster à la "die Politik" verfällt, der landet schnell beim Verschwörungsdenken. Letztlich erkennt man in der Politik tatsächlich diverse Lager, die in ihrem Wettstreit leider die Spaltung tatsächlich begünstigen, aber ich denke das man hier nicht pauschal Absicht unterstellen sollte. Mitunter ist es auch eine Mischung Leichtfertigkeit, falschem Idealismus, Egoismus und Kurzsichtigkeit. Mitunter eine gefährliche Mischung.

  • Corona-Virus

    • Gönner
    • 18. August 2021 um 15:05
    Zitat von dr.peilett


    Was Du da zur Pfizer-Studie forderst, ist Esoterik und keine Wissenschaft.

    Ähm. Nein. Es sind die Bedingungen unter denen Deine Berechnung überhaupt erst einen Sinn machen würden.


    Zitat von dr.peilett


    Zahlen, die vorliegen, müssen korrekt ausgewertet werden und das macht Pfizer aus gut nachvollziehbarem Grund nicht.

    Der Unterschied zwischen Mathematik und Naturwissenschaften ist die sinnvolle Auswertung der Zahlen. Pfizer wird mit Sicherheit nicht zum eigenen Nachteil rechnen. Mir ging es allerdings um Deine Rechnung, die aus genannten Gründen als Bewertungsmaßstab augenscheinlich ungeeignet ist, da Du sämtliche Probanden mit einberechnest ohne überhaupt zu wissen, wie viele davon Kontakt zu dem Virus hatten.


    Zitat von dr.peilett


    Beim zweiten Abschnitt sehe ich überhaupt keine Diskussionsgrundlage, da kein einziger medizinischer Grundsatz für eine Inpfung spricht.

    Dann ist ja alles gesagt. :smokin:

  • Der Bundesliga-Thread

    • Gönner
    • 18. August 2021 um 12:15
    Zitat von HüntingArmine

    Auf diesen Verschwörungsmüll gebe ich nichts.

    Grundsätzlich bin ich ganz bei Dir. Umgekehrt braucht es keine Verschwörung oder böse Absicht um die großen Clubs und bekannten Spieler etwas milder zu behandeln. Das Unterbewusstsein reicht dazu vollkommen aus. Immerhin ist der aufgebaute Druck in solchen Fällen sehr viel größer. Rummenigge und Co. äußern sich nicht umsonst immer in einer entsprechenden Lautstärke. Die wissen ganz genau, wie das unterschwellig verfängt. Das ist einer der Gründe der gewisses Getöse so unsympathisch macht.

  • Corona-Virus

    • Gönner
    • 18. August 2021 um 11:54

    Mir ist ja ein Argument ohne Meinung lieber als umgekehrt. :D

  • Corona-Virus

    • Gönner
    • 18. August 2021 um 11:43
    Zitat von The Fajeth

    Strotzt ja nur so von Polemik und Kampfbegriffen. Kannst du sowas echt lesen, ohne mit den Augen zu rollen? Es gibt berechtigte Kritik, es gibt berechtigte Sorgen und es gibt berechtigte Fragen nach Verhältnismäßigkeiten. Und dann gibts noch Gefasel von Verschwörungen der 'Kontrolle', 'Obrigkeiten' und 'Altmedien'.

    Dem kann ich mich nur anschließen. In dem Text wird im Gegensatz zu berechtigten Bedenken und konstruktiver Kritik deutlich, dass viele Behauptungen und Mutmaßungen wenig mit Daten und Fakten untermauert werden.

    Dabei will ich gar kein Verteidiger der politischen Landschaft in Deutschland sein. Meine Kritikliste an den Parteien ist umfangreich, aber so kann die Reaktion auch nicht laufen. Zumal sich die laute Minderheit zwar darin einig ist, dass im Hintergrund eine singuläre Verschwörung lauert, aber wenn man mal nach deren Zielen, dem Zweck und den Beteiligten fragt wird schnell klar, wie uneins sich diese Minderheit in Wahrheit doch ist und spätestens bei der Frage nach den Alternativen und was man anders machen soll ist der Bart dann ab.

    Ich merke vor allem eine diffuse Wut und Verunsicherung in Angesicht der Krisen und des schlechten politisches Stils, dem wir leider ausgesetzt sind. Die Gegenreaktion ist leider nichts besser. Weshalb ich den politischen Verfall links wie rechts mit einer gewissen Fassungslosigkeit betrachte.

  • Corona-Virus

    • Gönner
    • 18. August 2021 um 11:31
    Zitat von dr.peilett

    Pfizer hat ja kürzlich Ende Juli neue Studiendaten veröffentlicht, die interessant sind. zunächst einmal ist wichtig: Ob die Impfung vor dem Corona-Tod schützt, wurde nicht untersucht, dazu gibt es einfach keine Daten.

    Des Weiteren ist interessant, wie die Wirksamkeit der Impfung, die nur eine relative Wirksamkeit ist, von knapp 97% zustande kommt.

    Die Studie umfasst 46.000 Teilnehmer, in Placebo - und Impfgruppe je rund 23.000.

    Ob milde Verläufe noch milder verlaufen, ist klinisch irrelevant, aber ja, da scheint die Impfung zu wirken.

    Es gab insgesamt 31 schwere Verläufe unter allen Probanden, 30 in der Placebo-Gruppe, einen in der Impfgruppe. Nun gut, die Zahlen sind etwa dünn für so einen gewichtigen Wegweiser, aber: Macht einen Impfwirkungsgrad von 96,7% und das können wir überall lesen. Das gibt doch Anlass zur Freude.
    Nur zum Verständnis: Pfizer ignoriert die Testgruppengröße. Hätten wir alle Erdenbürger geimpft und in die Studie einbezogen, hätten wir bei 31 schweren Verläufen den gleichen Jubel zu erwarten, denn das Ergebnis wäre das Gleiche. Ein Wirkungsgrad von 97%!

    Viel interessanter ist natürlich die absolute Risikoreduktion, denn wenn ich mir das Zeugs schon in die Venen haue, wäre es gut, wenn es nicht ein rein altruistischer Akt ist, sondern ich auch etwas davon habe.

    Das absolute Risiko, als Ungeimpfter an Corona schwer zu erkranken - zu sterben wurde ja nicht untersucht - liegt bei 0,13%. Bei den Geimpften liegt das absolute Risiko bei 0,004%. Auch sehr erfreulich!

    Die absolute Risikoreduktion beträgt also 0,126%. Das ist der Effekt der Impfung.

    Du, der Du dies hier liest und geimpft bist, hast nun ein um 0,126% geringeres Risiko, schwer zu erkranken. Sagt Pfizer, rechnet Pfizer aber nicht vor, die relative Wirksamkeit, beruhend auf insgesamt 31 schweren Verläufen unter 46.000 Probanden hört sich so viel besser an!

    Dieser Effekt ist leider so gering, dass er keinerlei klinischen Nutzen bringen wird.

    Alles anzeigen

    Das man die absoluten Zahlen und Deine 0,126% nicht heranzieht liegt daran, dass man überhaupt nicht nachvollziehen kann, wieviele der 46.000 Testpersonen in der fraglichen Zeit überhaupt kontakt mit dem Virus hatten. Tatsächlich müsste man nachvollziehen, wer alles Kontakt hatte und wie dann der Unterschied zwischen Geimpft und Ungeimpft ausschaut. In Anbetracht der Tatsache, dass über lange Zeiträume fast jeder mit dem Virus in Kontakt kommen wird und in Abhängigkeit vom Alter, der schwere der Erkrankung und den Auswirkungen von Long Covid relativiert sich die Aussagekraft Deiner Rechnung daher erheblich. Die Daten aus den Krankenhäusern mit überwiegend ungeimpften Patienten bei schweren Verläufen und mehrheitlich geimpfter Bevölkerung lassen ehr den umgekehrten Schluss zu, dass auf große Personenzahlen und lange Zeiträume tatsächlich ein klinischer Nutzen vorhanden ist.


    Zitat von dr.peilett


    Tja, die nächste Institution, die sich beugen muss bzw. umfällt und sich vom medizinischen und hippokratischen Grundsatz „primum nihil nocere, secundum cavere, tertium sanare“ verabschiedet. Eine Gruppe zu impfen, die keinem Risiko ausgesetzt ist, hat vielleicht mit autoritärer Politik, aber rein gar nichts mehr mit Medizin zu tun!

    "Diese Empfehlung zielt in erster Linie auf den direkten Schutz der geimpften Kinder und Jugendlichen vor COVID-19 und den damit assoziierten psychosozialen Folgeerscheinungen ab. "

    Die Impfung als sozialintegrative Maßnahme zum Schutz vor den Maßnahmen der Politik! Wenigstens sind sie ehrlich!


    Man liest die Sätze halt so, wie man sie gerne hätte. Die Erwähnung der "assoziierten psychosozialen Folgeerscheinungen" ist ein Aspekt. Der "direkten Schutz der geimpften Kinder und Jugendlichen vor COVID-19" ist der andere. Die mögen sich bei der Entscheidung ergänzen, sind aber nicht automatisch mit der Aussage verbunden, dass die Entscheidung bei Wegfall eines Argumentes die Entscheidung anders ausgefallen wäre. Das kann natürlich sein, aber es kann auch nicht sein. Das ist reine Interpretation und lässt sich nicht anhand dieses einen einzigen Satzes belegen. Sofern man nicht nur seine vorgefertigte Meinung bestätigt sehen will.

    Ein gewisses Maß an Autorität und Durchsetzungsvermögen sollte die Politik bei großen Fragen der Zeit überdies immer inne haben. Demokratie bedeutet, dass man wählt wer bestimmen darf oder das man direkt abstimmen lässt. Es bedeutet nicht, dass jeder tun und lassen kann was er will. Dafür gibt es die Begriffe Anarchie oder Libertarismus. Je nach Ausprägung hat das mal mehr oder weniger mit Demokratie zu tun.

  • Ex-Trainer Michael Frontzeck

    • Gönner
    • 9. August 2021 um 14:35
    Zitat von Pfalzarmine

    Wenn ich Frontzek während der Sky-Pokalkonferenz eingeblendet sehe, schaudert es mich noch immer.

    Leider kann er beim Plastikklub Wolfsburg auf seiner jetzigen Position wenig Schaden anrichten.

    Eine Abrissbirne im Ruhezustand.

    :arminia:  :arminia:  :arminia:

    Zitat von Pfalzarmine

    Ich muss zugeben, dass ich da wohl Frontzeck unterschätzt habe. :D :D :D

    Sehr geil! :lol: :thumbup:

  • DFB-Pokal 21/22

    • Gönner
    • 9. August 2021 um 14:31
    Zitat von Pfalzarmine

    Da ich diesen Gedanken durchaus hatte, bekenne ich mich schuldig. :rolleyes:


    Ihr seid ja altmodisch.Verschwörung 2.0 geht so:


    "Wir haben nicht gewechselt!"

    Es gibt aber Videoaufnahmen.

    "Es gibt keine Aufnahmen."

    Hier ist es doch!

    "Das ist gelogen."

    Hä? Hier schau her!

    "Wir haben nicht gewechselt!"

  • Stadion Alm

    • Gönner
    • 29. Juli 2021 um 09:15
    Zitat von Grillemeier

    Das "Naja" bezog sich wohl eher auf die Ähnlichkeit zum Original...

    Mit dem Einwand hast Du sicherlich recht. Gilt dann nicht nur für den Fußballgott.

  • Stadion Alm

    • Gönner
    • 12. Juli 2021 um 09:41
    Zitat von Derek

    Naja ;)

    Wer damals regelmäßig im Stadion war versteht den Spruch. ;) :D

  • Präsidentschaftskandidaten - Vorschläge

    • Gönner
    • 1. Juli 2021 um 09:20

    Mit dem Urteil wirst Du Laufer allerdings nicht gerecht. Ohne Leute wie ihn in verantwortlicher Position, dem die Bündnismitglieder Vertrauen entgegenbringen, wäre die Rettung und Entschuldung wohl niemals gelungen. Auch mit Deinem DDR-Vorwurf kann ich mich nicht anfreunden. Es stand jedem frei seinen Hut in den Ring zu werfen. Das der Nominierungsausschuss jemanden abgelehnt hätte, um freie Wahlen zu verhindern ist mir nicht zu Ohren gekommen.

    Ich hätte auch gerne mehr Unabhängigkeit im Präsidium. Da bin ich komplett dabei. Aber man muss schon sachlich bleiben. Man diskreditiert nämlich nicht nur die vermeintlichen personellen Verflechtungen, sondern das gesamte demokratische Verfahren mit solchen Vergleichen.

  • Der 2. Bundesliga-Thread

    • Gönner
    • 1. Juli 2021 um 09:13

    Die Idee mit der Pader als geografisches Element finde ich an sich nicht schlecht. Das Promotion-Video stellt die Motivation dahinter gut dar und lässt sich mal abgesehen vom völlig unmotivierten Träger des Trikots auch ganz nett anschauen. Aber die Umsetzung dieser Idee auf dem Stoff weiß nicht unbedingt zu überzeugen. Auf der einen Seite kommt die Pader gar nicht besonders zur Geltung, da sich der lange und schmale Verlauf auf dem Trikot irgendwie verliert. Dem war sich der Designer wohl auch bewusst und hat den blauen Fluss schwarz hinterlegt. Diese schwarze Fläche mit den fließenden Übergängen und dazu der scharf abgegrenzte Flussverlauf wirkt dann allerdings ziemlich unabgestimmt. Es wirkt einfach irgendwie drauf geklatscht.

    Gute Idee, aber die Umsetzung hätte besser sein können.

  • Arminia in den Medien

    • Gönner
    • 29. Juni 2021 um 12:03

    Es ist eine bemerkenswerte Tatsache, dass sich bei derartigen Diskussionen in schöner Regelmäßigkeit meine insgesamt spärlich besetzte Ignorliste in großer Anzahl einschaltet. :whistling:

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