Völlig unnötig den Elfer verursacht. Bei dem spitzen Winkel braucht man da nicht so hingehen. Ich denke das weiß er im Nachhinein selbst und kann es unter Lehrgeld verbuchen. Es ist vielleicht gar nicht schlecht, wenn er im Westfalenpokal Spielpraxis bekommt. Die Hintermannschaft sorgt schon dafür, dass er auch in diesem Wettbewerb Erfahrung sammeln wird.
Beiträge von Gönner
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Das Problem ist nicht, dass man mal sportlich eine Talsohle durchschreitet. Das hat es immer mal gegeben und auf der Ebene wird beim DFB sogar reagiert. Das braucht halt nur seine Zeit.
Im Endeffekt hat man durch seine abgehobene Art ziemlich viel Porzellan zerschlagen. Allein der "Fanclub Nationalmannschaft". Wir armselig ist denn das bitte? Das ist überhaupt kein Fanclub, sondern eine Abo-Mitgliedschaft. Dann auch noch die künstlichen Choreographien, die sich der DFB über den vermeintlichen "Fanclub" selbst organisiert. Dazu die extremen Preise für Karten, selbst bei Freundschaftsspielen ohne große sportliche Bedeutung. Da rudert man jetzt zwar langsam zurück, aber wohl weniger aus Überzeugung, sondern schlicht, weil man die Karten sonst nicht mehr alle los wird. Auch die Auftritte in kleineren Stadien kommen nicht so wirklich glaubhaft rüber, wenn man sich fast ausnahmslos bei seinen Buddys VW und SAP einmietet. Nein, nein. Das Problem liegt viel tiefer als beim sportlichen Bereich. Ein guter Teil der Fans fühlt sich verschaukelt und nicht wirklich mitgenommen und das völlig zu recht.
Vielleicht wird das mal besser, wenn man sich ehrlich macht und ernsthaft und aus Überzeugung auf die Anhängerschaft zugeht. Das aber wird dauern und erfordert vermutlich neues Personal auf vielen Ebenen. Es hat letztlich lange gedauert den harten Kern zu verprellen, bei dem man hätte wissen können, dass man ihn braucht, wenn es drauf ankommt. Es wird also auch lange brauchen das wieder geradezurücken. Das wird letztlich aber auch erst beginnen, wenn man das Gefühl bekommt, dass günstige Karten und Spiele wo die Zuschauer näher dran sind und ein fanfreundliches Marketing aus Überzeugung getätigt werden und nicht nur weil die Nachfrage der Eventies wegbricht in Folge des sportlichen Misserfolges.
Ich für meinen Teil habe mir zuletzt nicht mal mehr die Qualifikationsspiele oder die letzte WM angeguckt, einfach weil ich mich mit dem Kram der da geboten wird überhaupt nicht mehr identifizieren kann.
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Letzten Endes hat die Mannschaft sich das Leben heute selbst schwer gemacht.
Putaro und Klos lassen beste Chancen liegen. Sitzen diese, dann geht es mit 3:0 in die Kabine und da wäre nicht mehr viel angebrannt.
So wurde es in Halbzeit 2 nochmal unnötig eng und die Baustellen traten doch ziemlich offen zu Tage.
Gerade in Halbzeit 2 war mir viel zu wenig Bewegung im Mittelfeld (wie in den letzten Spielen), bei unserer gedachten Spielanlage musst du dauernd Anspielstationen schaffen, um eben auch schnell und direkt nach vorne spielen zu können.
Sind wir dann mal nach vorne gekommen, standen wir entweder im Abseits, Laufwege passten nicht oder der Zeitpunkt für den Pass wurde verpasst.
Da ist immer noch eine Menge Arbeit zu erledigen.
Für mich der beste Beitrag hier im Thread. Er zeigt klar die Defizite auf, wieso man im angedachten Spielsystem bisher so schlecht aussieht. Wer sich nach vorne kombinieren will, der braucht viel Bewegung und die Abläufe müssen passen. Jetzt kann man bei einer komplett neuen Truppe sicherlich einwenden, dass es Monate dauert, bis die Abläufe wirklich eingeschliffen sind. Das will man dem Team dann auch gerne zugestehen, aber die Behäbigkeit und mangelnde Bewegung, die die Zahl der Anspielstationen deutlich reduziert, die sollte dann trotzdem schon da sein. Die kann man nämlich schnell abstellen und genau aus dem Grund wirkt es phasenweise auch so, als hätten einige in der Mannschaft keinen Bock oder Schwierigkeiten sich bei solchen Gegnern zu motivieren. Zumal es gegen Bochum und Münster in genau diesem Bereich besser ausgesehen hat. Das kann natürlich teilweise an der unterschiedlichen Spielweise des Gegners liegen, aber letztlich liegt genau hier das Defizit. Man darf gespannt sei, ob die Mannschaft qualitativ in der Lage ist hier mehr aus sich zu machen. So gesehen bin ich zwar auch noch für Geduld mit Trainer und Team, aber das so eine Leistung nicht in Ordnung ist sollte man trotzdem rechtzeitig und deutlich kommunizieren. Immerhin haben wir im letzten Jahr gesehen, wie eine schlecht zusammengestellte Truppe nach anfänglich bemühtem Spiel immer mehr auseinandergebrochen ist. Das darf sich nicht wiederholen.
Was hier darüber hinaus schon angeklungen ist. Man sollte nicht vernachlässigen, welche Wirkung solche Auftritte für die Außendarstellung haben. Es wurde bereits angesprochen. Wir tingeln durch das direkte Einzugsgebiet und bieten uns teilweise dem Spott feil, weil wir weder dominant noch effektiv auftreten. Das kann es letzten Endes nicht sein, vor allem weil das ja scheinbar die Art und Weise ist, wie man sich im Westfalenpokal jetzt gedenkt regelmäßig zu präsentieren. Einem Wettbewerb der für den Verein trotz der kleinen Gegner extrem wichtig ist, um in den DFB-Pokal zu kommen. Und das ganze vor einer für den Wettbewerb beachtlichen Zuschauerkulisse von ~ 13.000 Zuschauern vor Ort und am Stream. (OT: Immerhin scheint das regionale Konzept der Austragung beim Publikum und Vereinen gut anzukommen.)
An der Stelle darf sich übrigens auch gerne die Fanszene angesprochen fühlen. Mag ja sein, dass der Westfalenpokal wie ein Testspiel anmutet. Die Bedeutung ist aber faktisch eine andere und auch hier könnte man sich mal gut und mit ordentlich Manpower präsentieren. Vielleicht täte das auch der Motivationsfähigkeit des Teams ganz gut, aber scheinbar ist man sich auch auf der Ebene etwas zu fein. Ironischer Weise eine Sache die man der Mannschaft sonst auch schnell mal vorwirft.
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Bin kein Freund dieser Regel. Denn weswegen sollte der Tortwart (falls er der Kapitän ist) mit dem Schiedsrichter reden, wenn es um einen möglichen Elfmeter im gegenüber liegendem Strafraum geht? Soll der dann über den gesamten Platz rennen? Diese Regel ist zu starr.
Der Vorteil liegt halt in der Institutierung der Kontaktperson. Das schafft Verantwortung und damit geht eigentlich immer eine gestiegene Sachlichkeit und Verantwortungsbewusstsein einher. Auch ist es deutlich einfacher als ein umständliches Veto-System und ist auch in anderen Sportarten bereits erprobt.
Das Beispiel mit dem Torwart als Kapitän ist sicherlich richtig, aber meiner Meinung nach gibt es auch heute schon gute Gründe, warum ein Torwart nur in Ausnahmefällen Kapitän sein sollte. Mit der Regel käme halt ein weiterer dazu.
So wie es heute läuft, ist es in jedem Fall unfair. Die Sache ist so weit aus dem Ruder gelaufen, dass es schon als Zustimmung gilt, wenn man nicht reklamiert oder meckert, einfach weil es immer alle machen. Sportliches Verhalten wird dabei zum Wettbewerbsnachteil, weil zwar kein Schiri seine Entscheidung zurücknehmen wird, aber es eben doch unterbewusst beeinflussend wirkt, wenn man immer wieder auf massiven Protest trifft. Aus meiner Sicht muss da schon seit Jahren etwas passieren, auch um auf den unteren Ebenen für mehr Respekt zu sorgen. Da wird auf Kreisliganiveau gespielt und Fehlerfreiheit beim Schiri erwartet. Und die Form der Proteste ist halt zum großen Teil eine Zumutung, selbst wenn es ohne Beleidigung oder Körperkontakt einhergeht. Da wird in den persönlichen Schutzbereich eingedrungen, indem man sich Zentimeter vor dem Schiri aufbaut, gerne mit mehreren oder auf ein bis zwei Meter jemanden anschreit. Das ist einfach kein zivilisierter Umgang miteinander da muss man mehr erwarten können. Und man untergräbt durch ein konsequentes Verbieten diese Unart auch keine Emotionen. Man kann ja laut aufschreien und fluchen. Man sollte halt nur den nötigen Abstand und Anstand zum Schiri wahren.
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Die Chancen stehen gut für die Preußen, dass es in diesem Anlauf klappen könnte. Die Stadt hat die planungsrechtlichen Grundlagen geschaffen und kommt für die Finanzierung auf. Dazu plant man in einer realistischen Größenordnung. Bei keinem der bisherigen Anläufe hatte man auch nur einen dieser Punkte erfüllen können. Die Ansprüche des Clubs waren da eigentlich immer überzogen und die Forderungen in Richtung der öffentlichen Hand unverschämt. Dazu gab es nie einen gesicherten Standort oder gar Planungsrecht. Auch eine Finanzierung ist unter diesen Umständen nie wirklich auf die Beine gestellt worden.
Einziger Wermutstropfen für die Preußen dürfte sein, dass ein weiterer Ausbau an diesem Standort wohl ausgeschlossen ist. Auf der anderen Seite dürfte Sie in Sachen Stadion auf Osnabrück und Paderborn aufschließen oder sich sogar davor platzieren. Man darf gespannt sein, ob der Verein, der bisher alles in beispielloser Manier umgeworfen hat in der Lage ist auch sportlich Kapital daraus zu schlagen. Mich erinnert das Projekt derzeit am meisten an den Biberer Berg in Offenbach.
Vom Kultfaktor dürften die Alm und die Bremer Brücke hier in der Region allerdings die dominierenden Stadien bleiben. Stadien mit englischem Flair, mitten in der Stadt gelegen und reichlich Ecken und Kanten. Das bekommt man nicht aus einem Guss geliefert. Erst recht nicht an der Autobahn oder gar der Hammer Straße gelegen.
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Die Regel, dass nur die Spielführer mit dem Schiri diskutieren dürfen ist überfällig.
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Die 3. Liga ist überhaupt nicht vergnügungssteuerpflichtig. Gegen Regensburg fand ich es trotz offiziell 16.000 Zuschauern schon sehr gespenstig von der Atmosphäre vor und nach dem Spiel.
Ich weiß noch, wie wir nach einem Abstieg aus der Bundesliga mit nicht einmal 12.000 Zuschauern gegen Oberhausen gestartet sind und 1 zu 3 verloren haben. Das war allerdings in der zweiten Liga. Da sollte man bei 16.000 Zuschauern gegen Regensburg in Liga drei nicht meckern. Auch wenn ich verstehe, wie Du es meinst. Das liegt aber auch vielleicht daran, dass ich an herbstliche Spiele bei bestem Nieselwetter zum Teil ziemlich geile Erinnerungen habe. Fritz Walter Wetter und zwar nicht der aus Kaiserslautern.
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Absolut. Macht es auch teurer für die restlichen Leute die es ganz normal gucken. Fehlende Einnahmen und so. Zumindest in der Theorie. Belastbare Zahlen habe ich dazu natürlich nicht.
Vom Grundsatz bin ich ganz bei Dir. Ich glaube aber nicht, dass wenn die mehr Abos verkaufen irgendwann sagen, dass sie genug eingenommen haben und die Preise senken. So ticken die einfach nicht. Ansonsten absolut d'accorde, wegen der weiteren Gründe die gegen die Nutzung sprechen.
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Es geht nicht darum wie dumm diese Szene war sondern wie die Regel ist.Ich meine damals wurde gesagt es sei alles in Ordnung.
Das ist aber nicht die Regel, sondern die Auslegung der selben und mit den immer kurderen Auslegungen fing die ganze Sache damals auch an aus dem Ruder zu laufen. Am Ende hat man nicht den bekloppten Diskussionen einhalt geboten, sondern angefangen die Regel zu verschlimmbessern.
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Stuttgart ist ja nun wirklich noch nie unsere Kragenweite gewesen, auch wenn wir kurzfristig sportlich etwas besser waren. Mainz, Freiburg, Union, Augsburg. Das sind schon definitiv die richtigen Beispiele. Die kamen alle aus dem
Nichts und haben durch sehr gute Arbeit und Sponsoren ein für uns nicht mehr zu erreichendes Level erlangt. Augsburg ist schon irgendwie ein Sonderfall, für mich eine üble Retorte, dennoch haben sie es sportlich sehr gut gemacht.
Ich könnte mittlerweile sogar mit dem Vorbild Fürth leben. Seit 30 Jahren fast durchgängig 2. Liga und meist in der oberen Tabellenhälfte. Dazu grundsolide gewirtschaftet.
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Die formulierung "absichtlich Handspiel" ist die Ursprungsvariante aus dem 19. Jahrhundert. Ich finde es auch grundsätzlich richtig , dass unabsichtliches Handspiel nicht geahndet wird.
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Ich würde das dahingehend ergänzen wollen, dass aufgrund der in Europa und Deutschland vergleichsweise guten Arbeitnehmerrecht die ehr für den Durchschnittsverdiener gedacht sind die Spieler deutlich vom System profitieren. Ansonsten ist der Vergleich mit dem Franchise-System absolut zutreffend. Freie Marktwirtschaft funktioniert in dem Sinne am besten, wenn es einerseits ein funktionierendes Wettbewerbssystem gibt, was die in den USA durch die Deckelung gut hinbekommen und die Bosse sind aufgrund einer Oligopolstellung auch gut zufrieden mit der Situation. Ob man sich von dem System etwas für Europa abgucken kann wage ich allerdings zu bezweifeln. Es passt vermutlich nicht zum Europäischen Wettbewerbsrecht. Durch die vielen Länder mit ihren einzelnen Verbänden wird man sich schwer auf etwas einigen können und auch zur europäischen Mentalität passt es nicht wirklich. Abgesehen davon ist auch in den USA nicht alles Gold was glänzt.
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Ich fand die alte Regel, die absichtliches Handspiel verbietet vollkommen ausreichend. Mit den Grauzonen die das in sich birgt musste und konnte man halt leben. Der Umbau der Regel hat hingegen nichts verbessert. Grauzonen gibt es immer noch, dafür werden jetzt auch unabsichtliche und für den Spieler nicht zu verhindernde Handspiele gepfiffen und zu allem Überfluss entscheidet auch noch die folgende Szene (Torschuss) darüber, ob das als Handspiel zu werten ist. Handspiel ist also auch nicht mehr gleich Handspiel.
Das Ganze ist also deutlich komplizierter, vorsatzunabhängiger und uneinheitlicher geworden und die Grauzonen existieren immer noch. Ich kann da keine Verbesserung erkennen. Fairer ist es dadurch auch nicht geworden, weil mitunter der Zufall entscheidet.
Klar gab es früher auch strittige Situationen und Schlitzohren die versucht haben es unabsichtlich aussehen zu lassen, aber in der Mehrzahl der Fälle lief es mit der Regel gar nicht so schlecht. Die Konfusion hat letztlich erst um sich gegriffen, als die Schiedsrichter die den natürlichen Bewegungsablauf zu bewerten hatten immer mehr mit Super-Zeitlupen konfrontiert wurden, die den optischen Eindruck nicht unerheblich beeinträchtigen und sich für jede noch so unscheinbare und auch folgenlose Berührung des Balls rechtfertigen mussten. Solche Klopper, wie gegen St. Pauli waren da doch ehr die Ausnahme und lagen dann auch nicht an den Regeln, sondern an der völlig bekloppten unintuitiven Auslegung derselben.
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Traurig, aber wahr Arminia-Rotti!
Nichts desto trotz. Miroslav Klose ist ein Ehrenmann, nicht nur wegen der Aktion im Spiel gegen uns. Da könnten sich viele Zeitgenossen wirklich ein Beispiel dran nehmen. Gerade auch in Zeiten, wo man mit dem VAR vergeblich versucht Millimeterentscheidungen zu fällen und viele nur auf den eigenen Vorteil bedacht sind.
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Sollen doch jetzt erstmal die Mitglieder und Anhänger des Vereins Flagge zeigen. Wenn jeder 100 Euro gibt kommt da schon eine schöne Summe zusammen.
Mache ich. 96 € im Jahr ohne das ich von den Vorrechten groß was nutzen würde. Dürfte bei den anderen Mitgliedern jetzt wo man das Vorkaufsrecht eh kaum braucht auch nicht groß anders aussehen. Mit dem Fanartikelrabatt holt man das auch nicht wieder rein und das Stimmrecht auf der JHV ist ja auch jeweils nur ein ganz kleiner Teil vom Ganzen. Sofern man unter der Woche Zeit hat hinzugehen.
Außerdem fordern die meisten hier mitnichten, dass das Bündnis einfach so immer wieder Geld nachschießen soll. Es geht um diese eine ganz konkrete Situation, die als Arabi seinen Zenit überschritten hatte auch vom Bündnis mitgetragen wurde. Überhaupt fordere ich gar nichts. Ich argumentiere nur, dass es in dieser Situation sinnvoll wäre. Deshalb zieht die Argumentation mit den Rettungsmillionen an dieser Stelle auch nicht, da man damit das langfristige mit dem kurzfristigen mischt. Das sind zwei Paar Schuhe. Zumal für diese Investitionen auch eine berechtigte Miete gezahlt wird. Da wäscht eine Hand die andere und da sollte man auch Dankbar für die großzügige Vorleistung sein, aber es geht um einen separaten Sachverhalt.
Aber wo wir uns gerade so schön ehrlich machen. Fordern kann man hier auch deswegen nichts, weil man getrost davon ausgehen kann, dass es niemand entscheidenden interessieren wird, was hier in die Tasten getippt wird. Wir labern hier letzten Endes nur rum. Das ist zwar interessant, bewegt aber nicht wirklich was.
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Ich bin dem Bündnis für die Rettung immer noch überaus dankbar und dem Modell an sich wohlgesonnen. Das heißt nicht, dass ich umgekehrt jede Entscheidung nachvollziehbar und richtig finden muss. Genau das ist in diesem einen Punkt halt der Fall. Das hat auch nichts damit zu tun, dass ich es nicht kapiere Fonzie, aber ich argumentiere halt für einen etwas anderen Weg. Ich mache also genau das wozu Du uns bereits mehrfach aufgefordert hast. Allerdings nicht hinterher, sondern heute. Wenn Arminia ohne die zusätzlichen Investitionen in den nächsten zwei Jahren aufsteigen sollte, dann hat das Bündnis natürlich alles richtig gemacht. Dann lasse ich mich da gerne eines Besseren belehren. Falls nicht wird es natürlich aufwendiger wieder hoch zu kommen und sich dort selbstständig zu halten.
Ich lasse mich da also gerne eines Besseren belehren, aber eine Perspektive wohin die Reise gehen soll wäre insgesamt schon gut, um die Fans geschlossen hinter den Verein und den angedachten Weg zu bringen. Ein guter Teil der Diskussion basiert halt auch auf der aktuellen Ungewissheit und dem mahnenden Beispiel MSV Duisburg.
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Also ich weiß ja nicht, wie eure Omas so ticken.
Meine waren jedenfalls sehr bodenständig und haben Ihre Zöglinge auch mal selbst ihren Mist auslöffeln lassen. Hängen gelassen haben sie einen jedoch nie. Vielleicht hinkt der Vergleich mit dem Bündnis also doch gar nicht so sehr.Gönner : Ich wünsche mir für Arminia auch die 3 Mio zusätzlich, von denen du sprichst. Augenscheinlich sind wir aber finanziell besser ausgestattet, als die meisten anderen Drittligavereine. Sonst hätten wir Wörl und auch andere Spieler nicht bekommen. Unser Etat ist da doch eher im oberen Drittel.
Fonzie hat es auch nochmal auf den Punkt gebracht. Sicheren Erfolg gibt es im Ergebnissport Fußball nicht. Eher geht es den mit konstant ruhiger Hand und einer klugen Strategie. Und mit beständiger Lernbereitschaft, um Fehler der Vergangenheit zu vermeiden. Hier muß Arminia noch was tun, um Sonnenkönige wie Lamm, Kentsch und Arabi künftig zu vermeiden.
Wir haben einige doch sehr gute Spieler im Kader. Dazu Hoffnungsträger aus der Jugend. Und nun als Ergänzung noch Leihen, die vielversprechend, aber auch kein großes Risiko sind. Hinzu kommt ein Trainer, den ich wirklich sehr gut und authentisch finde. Ich bin überzeugt, dass die Spielphilosphie tragen wird, auch wenn einige derzeit dabei noch Schnappatmung bekommen.

Lasst die ein Jahr zusammenspielen und nächstes Jahr den Kader klug ergänzen. Dann haben wir auch die Chance, wieder oben anzugreifen.
Wir sind ja zu 95% einer Meinung. Die letzten fünf Prozent liegen darin begründet, dass ich eine Mitverantwortung bei den Vertetern des Bündnisses sehe und daher dafür argumentiere, dass hier mehr kommen könnte und dies auch mit hoher Wahrswcheinlichkeit rentierlich sei. Am Ende des Tages muss man mit solchen Meinungsverschiedenheit einfach Leben können. In dem Sinne:

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Die gibt es natürlich nicht. Aber eine deutlich geänderte Wahrscheinlichkeit das Schiff in Gefilde zu bringen, wo es sich selber trägt. In Liga 3 sind die dauerhaften Kosten hingegen garantiert. Das ist der Unterschied zwischen dem Risiko in der dritten Liga zu investieren oder es zu lassen. Aufwand, Kosten und Nutzen ständen mittelfristig, auch wenn es erst im zweiten oder dritten Anlauf klappt in einem guten Verhältnis. Das ist auch der Unterschied zu einem Angriff auf die 1. Bundesliga. Da ist das Kosten/Nutzenverhätnis wesentlich schlechter, weil dann viel mehr in den Kader investiert werden muss. Hintergrund ist, dass der Sprung von der dritten in die zweite Liga wirtschaftlich ganz anders aussieht, da man in den DFL-Fernsehgeldtopf springt und der Leistungsunterschied weniger groß ist als weiter oben.
Kurzum. Man sollte investieren, wenn man unten drin steht und die Gelder wieder einsparen, wenn es besser läuft. Antizyklisches Handeln. Überall propagiert und doch nur selten konsequent praktiziert.
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Falsch. Die Antwort lautet, weil Oma mit am Steuer saß. Außerdem ist die Reparatur der alten Möhre die Karl-Heinz jetzt fährt auf dauer teurer als einmal einen Strich drunter zu machen. Zumal der Chef Hans-Joachim angekündigt hat, dass Karl-Heinz wenn er mit einem besseren Auto pünktlicher zur Arbeit erscheint zukünftig das Spritgeld übernehmen will.
Aber Strich drunter machen ist ein gutes Stichwort. Es ist tatsächlich unwahrscheinlich, dass sich an der Situation noch etwas ändern wird.
Man kann das ja auch argumentieren. Das Beispiel zeigt halt nur, dass die Argumentation pro Investment nicht verstanden wurde. 2 bis 3 Millionen extra reichen, um ein aufstiegsfähiges Team an den Start zu bringen. ~ 3 Millionen hat wohl die Lizenz für die 3. Liga aufgrund der Unterfinanzierung gekostet und diese Kosten werden wieder anfallen, wenn man es sich in dieser Liga längerfristig gemütlich macht. Im Aufstiegsfalle fiele man dann irgendwann auf den Mindestbetrag bei den TV-Geldern zurück. Oma spart also nichts. Und wenn Oma kein Geld geben will, was ihr gutes Recht ist, dann sollte Sie es halt anders begründen.
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Eine Fehlentscheidung zu unseren Gunsten war das Handspiel von Biankadi gegen Bochum
Wobei ich dabei bleibe, dass so ein Handspiel überhaupt nicht zu verhindern ist. Wer sich solche Regeln und Auslegung ausdenkt, der passt zwar perfekt in den Zeitgeist, ist aber an einem normalen miteinander nicht mehr interessiert. Die hätten alle Teilchenphysiker werden sollen. Das ist genau die Ebene auf der die sich bewegen. Aber Achtung. Beim aller kleinsten wird es wieder unscharf. Heisenberg lässt grüßen. Da kämen die sicher auch nicht mit klar.
Wenn schon klugscheißen, dann richtig.
