Naja, der Gästebereich (Steher) gehört(e) mit der Alm zu den furchtbarsten im bezahlten Fußball.
Das ist wohl richtig. Das Stadion insgesamt halte ich trotzdem für sehenswert. Das passt dann auch wieder mit der Alm überein.
Naja, der Gästebereich (Steher) gehört(e) mit der Alm zu den furchtbarsten im bezahlten Fußball.
Das ist wohl richtig. Das Stadion insgesamt halte ich trotzdem für sehenswert. Das passt dann auch wieder mit der Alm überein.
Da hast Du natürlich recht. Koschinat und dessen Kommunikation hatten keinen großen Einfluss auf den Verlauf der sportlich desaströsen Saison. Das dient nicht dem Sport, sondern mehr der Befriedigung der Neugierde der Anhänger. Deswegen ist das Vorgehen von Knait absolut legitim. Ich brauche es mir halt nur nicht anschauen. Wobei ich glaube, dass Schönfärberei schon einen negativen Einfluss haben kann.
Wo ist denn der Unterschied zwischen PK gucken, oder es nacher von der Presse lesen?
Der Unterschied beträgt zwischen 8 und 13 Minuten, weil ich mit dem Zeitungsartikel halt schneller durch bin. Oft werden auch mehrere Artikel oder Absätze zu den verschiedenen Themen gemacht die angesprochen wurden. Da muss ich dann auch nicht alles lesen.
Der Vorteil der Pressekonferenz ist die Information aus erster Hand. Wenn er sich aber eh bedeckt hält - was legitim ist - dann brauche ich das halt nicht.
Stimmt schon. Wir hatten allerdings auch schon Trainer, wo man sich das wirklich gut angucken konnte, weil die einen gewissen Esprit versprüht haben. Vielleicht läge es heuer auch mal an der Presse da etwas kritischer nachzubohren, wenn der Trainer sich lieber bedeckt hält.
Das lag wohl ehr am Ruf der Dresdener Fußballfreunde, als an der Anzahl der Zuschauer. Ich persönlich fände es besser in einem kleineren Stadion zu spielen, dass dafür halbwegs gut gefüllt ist.
Zum Thema kann man noch nicht viel sagen. Zwei Mannschaften die nach einem Umbruch durchwachsen gestartet sind. Das spricht halt nicht dafür, dass der Ball locker laufen wird. Aber vielleicht gibt es ja doch gerade deshalb einige Torszenen. Und wenn auch nur wegen gewisser Nachlässigkeiten, als wegen gut einstudierter Spielzüge. Ein Sieg sollte Pflicht sein, sonst kann es schnell ungemütlich werden. Vorprogrammiert sehe ich den allerdings noch lange nicht.
Ich sehe das auch nicht, aber das war halt die Aussage von Kniat.
Wobei gerade das Dreisamstadion auch einen gewissen Reiz hat. Die vier unterschiedlichen Tribünen, reines Fußballstadion, etc.. Da fällt es mir deutlich schwerer zu begreifen, weshalb die Rote Erde oder auch die Glückauf-Kampfbahn so einen Kultfaktor genießen. Ziemlicher Einheitsbrei, wie er mit Laufbahn bis in die frühen 60er Jahre überall gebaut wurde. Der Kultfaktor kommt doch einzig und allein von den alten Mannschaften und den Spielen, vielleicht auch weil damals so unglaublich viele Zuschauer rein gelassen wurden, aber mit Sicherheit nicht durch die Bauwerke an sich. Die erinnern mich regelmäßig an die Rußheide, nur halt in eine Nummer größer.
Trotzdem passt es schon, wenn es gegen Dortmund ins Stadion Rote Erde geht. Ich erinnere mich an einen Auftritt des VfL Osnabrück im Westfalenstadion. Die haben zwar mit 8.000 is 10.000 Fans gut Stimmung gemacht, aber in dieser riesigen Schüssel, wo man nur aus Gründen der Sicherheit gespielt hatte wirkte das trotzdem ziemlich gespenstisch, was man später gut auf dem Bildschirm verfolgen konnte. Support gegen eine leere Südtribüne. *Hier fehlt ein Gespenster Smilie*
Sich schützend vor die Spieler zu stellen ist das eine. Die Art und Weise es zu tun das andere. Was spräche denn dagegen keine unglaubwürdige Schönfärberei zu betreiben und stattdessen die Defizite klar zu benennen? Dass er dafür gut gegen den Ball arbeitet und sich auch sonst reinhängt und man daher trotzdem mit ihm zufrieden ist und der Knoten bald platzen wird, steht dem ja nicht entgegen. Ich fände das deutlich konstruktiver und ehrlicher.
Aber machen wir uns nichts vor. Mit der Art wie Kniat Interviews und Pressekonferenzen gibt werden wir uns hier noch öfter beschäftigen. Das ist seine Art und die kommt bei uns im Forum halt extrem unterschiedlich an. Der eine meint seine Antworten seien kurz und knackig. Für mich sind sie halt viel zu undifferenziert und nichtssagend.
Meine Schlussfolgerung ist, dass ich mir die Pressekonferenzen nur noch anschauen werde, wenn es zu Aussagen gekommen ist über die kontrovers diskutiert wird. Wenn Knait meint er dürfe nicht zu offen an die Sache herangehen, damit dem Gegner nicht unnötig viele Informationen zufallen - das hat er ja auch mal so angedeutet - dann ist das immerhin ein Grund den ich nachvollziehen kann. Aber dann brauche ich mir die Übertragung halt nicht anschauen, weil sie keinen großen Mehrwert hat und die restlichen Infos bekommt man über die Medien schon mit.
Freiburg 2 (...) Es bleibt für mich eine gruselige Vorstellung, daß ein Verein wie
Arminia Bielefeld in einer Liga mit Zweitvertretungen steht, statt gegen deren 1.Mannschaften
zu spielen.
Die beste Antwort darauf wäre diese Mannschaften vor vollem Stadion möglichst hoch wegzuputzen. Die Erwartung geht allerdings in Richtung einer zähen Angelegenheit vor mäßiger Kulisse.
Das ist ja genau der Punkt den ich mit Extremen meine. An sich halte ich ein System was unterschiedliche Leistungen unterschiedlich belohnt für genau richtig, aber die Auswüchse die das mittlerweile treibt sind halt mit Leistung nicht mehr zu rechtfertigen. Auch ein Top-Manager, ob im Fußball oder sonst wo hat nur 24 Stunden am Tag zur Verfügung und kann durch diverse andere Manager ersetzt werden. Die Argumentation man darf nehmen, was man kriegen kann funktioniert da einfach nicht mehr. Die gesellschaftlichen Auswirkungen dieser Einstellung spüren wir ja immer deutlicher. Die Ironie bleibt, dass das verhalten großer Teile der Bevölkerung das weiter befeuern. Um beim Fußball zu bleiben: Da sind wir dann u.a. bei den Trikotträgern, ohne jede lokale Verwurzelung.
Mein Schluss daraus ist mittlerweile, dass mir der Kampf um die oberen Plätze der Bundesliga genauso ab geht, wie CL und EL etc. Diese Wettbewerbe existieren für mich seit über 10 Jahren einfach nicht mehr. Bei der WM in Katar war es das erste Mal soweit, dass ich kein einziges Spiel einer WM gesehen habe. Ich picke mir meine Rosinen aus dem Kuchen heraus und lebe in meiner Blase weiter. das ist eine direkte Folge wie sich der Sport entwickelt und im Endeffekt tun das mittlerweile alle. Die Fans der großen Clubs gucken doch vielfach auch nicht mehr nach unten. Diese Zersplitterung ist eigentlich ein Armutszeugnis für eine Gesellschaft. Aber man hat halt auch nicht mehr auf alles, was man da sieht Bock. Und wir reden jetzt nur vom Fußball. Diese Problematik gibt es aber mittlerweile Themenübergreifend. Der Fußball ist da letztlich noch harmloses Symptom. Man kann nur hoffen, dass die Saudis genug vom Geld, was wir über Jahrzehnte für Öl dahin geschickt haben irgendwie in Europ verisckern lassen, dass es sich irgendwann für alle lohnt. ![]()
Man kann es auch kurz machen. Das Problem ist nicht die Kommerzialisierung an sich, sondern die extremen Auswüchse derselben. Die Extremen sind selten gut. Unterm Strich ist zum Beispiel die Kaufkraft in Deutschland in den letzten 30 Jahren sogar gestiegen. Viele können sich mehr leisten, aber die Schere geht insgesamt auseinander. Die Mitte leistet einen immer größeren Beitrag und droht aufgerieben zu werden, die unteren Schichten fallen immer weiter zurück, resignieren zu guten Teilen und die obersten, die auch weit über dem Mittelstand mit ein paar läppischen Millionen stehen, wissen bald nicht mehr wohin mit dem Geld, weil die Lebenswirklichkeit nicht davon beeinflusst wird, ob man 2 oder 4 Milliarden Euro zur Verfügung hat.
Der Fußball spiegelt dieses frustrierende Gesellschaftsbild halt in allen seine Facetten ab. Die Ironie an der Sache ist, dass die Reaktion eines guten Teils der Gesellschaft darin besteht die Ursachen desselben weiter zu befeuern, weil man immer noch hofft, dadurch mehr vom Kuchen abzubekommen oder gar die Uhr zurückdrehen zu können.
Die traurige Wahrheit ist, dass ein ungezügelter Kapitalismus genauso krank ist, wie es ein real existierender Sozialismus ist. Das sind alles nur Ideologien, die der Realität in ihrer Pauschalität nicht gerecht werden. Aber leider verfangen solche einfachen Muster nur allzu leicht, zumal die großen Profiteure immer auch am meisten Einfluss haben. Ganz ohne Verschwörung einfach nur als Folge des menschlichen Egoismus.
Das ist jetzt alles ziemlich allgemein geschrieben, aber wir könnten uns mit Beispielen zu dem Thema gegenseitig überhäufen. Jedem werden beim lesen des Textes etliche durch den Kopf gegangen sein. Aber offen gesagt wäre das eine Diskussion die in Schriftform und großer Runde einfach zu viel Zeit frisst und auch keinen Spaß macht. Kurzum. Der Fußball ist in dem Punkt nur eine Stilblühte einer in teilen kranken Gesellschaft, welcher die Probleme aber besonders plakativ zur Schau trägt. Darum wird man an dem System solange es irgendwie läuft auch nicht viel ändern können. Zumal es auch auf internationaler Ebene -mindestens europäisch- passieren müsste.
In dem Sinne gucke ich, abgestoßen von den extremsten Auswüchsen auf Arminia und hoffe, dass man sich doch noch in den Top 25 festsetzen kann. Denn Profifußball finde ich an sich toll, auch wenn mich das obere Drittel in Deutschland und alle Top-Clubs in Europa mal so richtig gerne haben können. Der Serienmeister Bayern München, RB, VW, Hopp sind genau das was dieser Fußball verdient hat, genauso wie die Hipster die im PSG-Trikot etc. irgendwelche Götzen verehren. Ich bleibe in meiner Nische und schreie Arminia! ![]()
Ich hätte genau aus dem Grund Oeynhausen als Gegner gut gefunden und dann schön nach Minden ins Weserstadion oder so. Nochmal Heidewald oder gar Paderborn braucht man da nicht.
Ach neeee, das wär dann doch auch langweilig...
Ich habe nur wenige auf der Liste und deren Beiträge gucke ich mir sogar trotzdem manchmal noch an. Aber die Liste sorgt bei mir für einen kurzen Moment der Ruhe der dazu führt, dass ich in der Regel dann nicht auf alles reagiere. Finde das sehr nützlich.
Schön das Du wieder versuchst allen vorzuschreiben über was diskutiert werden darf.
Ein Vorschlag ist keine Vorschrift. Einfach laufen lassen und weiter schreiben, wenn man möchte wäre mein Vorschlag dazu. Ich selbst kann auch die Ignor-Liste sehr empfehlen. Die entspannt ungemein, wenn einem die Beiträge von jemanden triggern. ![]()
Tja. So verschlägt es die kleine Arminia vor die Tore des großen SC Paderborn. ![]()
Schon toll, was Manager und Trainer innerhalb so kurzer Zeit auf die Beine gestellt haben. Mal ebenso eine komplett neue Mannschaft aus Spielern der (2.), 3. und 4. Liga zusammenzustellen, die sogar Bochum , Münster schlägt und einen Punkt in Köln holt, Chapeau! Weiter so!
Stimmt. In der Bundesliga würden wir oben mitspielen, aber in der 3. Liga müssen wir uns schon strecken. ![]()
Alte Videos taugen ehr weniger zur Beurteilung der Stimmung. Das trift auch auf die heutigen Begebenheiten zu. Wie laut es tatsächlich ist und welche Atmosphäre herrscht kann man häufig besser beurteilen, wenn wirklich dabei war. Das ist ein viel intensiveres Erleben, als es sich nur auf einem Gerät anzuschauen. Heute ist es auf der Alm vermutlich auch aufgrund der Bauweise und der Mitmachquote lauter und es gibt auch weniger komplett ruhige Phasen. Dafür war es damals halt spontaner, mitunter kreativer und nach meinem persönlichem empfinden deutlich lockerer.
Darum wäre ich in Sachen Stimmung auch für eine gute Mischung zu begeistern. Die ist aber schwer hinzubekommen.
Das ist die spielbezogene Stimmung, die hier immer gefordert wird.
So sieht's halt meistens aus, wenn kein organisierter Support da ist.
Den sich selbst organisierenden Support ist halt keiner mehr gewohnt und die U30 Fraktion kennt ihn überhaupt nicht mehr. Da kann man nun nicht erwarten, dass dieser sich spontan innerhalb eines solchen Spieles von selbst wiederaufbaut. Wundert mich auch ehrlich gesagt so einen pauschalierenden Unsinn gerade von Dir zu lesen. Normal sind Deine Aussagen immer ziemlich dezidiert. Ich selbst habe die Zeiten mit und ohne Ultras miterlebt. Es hat beides seine Vorzüge und Nachteile. Mir würde eine gesunde Mischung aus Ultra-Support und spontanen Anfeuerungen am besten gefallen. Block J bekommt das manchmal noch hin. Unterm Strich ist meine Idealvorstellung aber vermutlich unrealistisch, weil so nicht umzusetzen. Wenn es einen Vorsänger gibt, dann warten immer zu viele drauf, was dieser tut und ohne Vorsänger gibt es halt auch mal stille Phasen. Das ist ein bisschen, wie mit Coffein. Einmal damit angefangen braucht man das Zeug immer oder muss wieder ganz darauf verzichten.
Finde irgendwie keine vernünftige Übersicht, nur die 4 ursprünglichen Gruppen.
Da hat Wikipedia keinen schlechten Job gemacht: Westfalenpokal 2023/24 - Wikipedia
Ich glaube nicht, dass die in Oeynhausen spielen würden. Das Stadion an der Leiter ist ja nun wirklich nur dem Namen nach ein Stadion. Die nächsten geeigneten Plätze für wenigstens 3.000 Zuschauer wäre nach meinem Dafürhalten in Herford oder Minden.