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Beiträge von Gönner

  • Ex-Armine Marcel Hartel

    • Gönner
    • 4. November 2023 um 10:35

    Man wird es erst sicher wissen, wenn er mal die Chance bekommt. Das ist richtig. Ich fand die Kritik an ihm häufig zu sehr auf seine Abschlussschwäche beschränkt. Daher mein Einwand.

    Auf der anderen Seite scheint er sich genau da verbessert zu haben. Würde mich jetzt nicht wundern, wenn er nun doch mal eben jene Chance bekommt. Verdient hätte er sie.

  • Westfalen-Pokal - Viertelfinale: Arminia - SV Rödinghausen

    • Gönner
    • 4. November 2023 um 10:29
    Zitat von DSCMarco05

    Ich habe seit Jahren meine DK auf Block N2 (...)

    Aber nun ja, trotzdem fühle ich mich dort seit Jahren sehr wohl

    und die Sicht ist schon extrem gut dort oben. :yes:

    Als bekennender Blockhopper kann ich Dir da nur zustimmen. Die Spielübersicht im Oberrang ist schon extrem gut. Dafür ist man allerdings nicht ganz so nah dran, was für mich auch nicht so ganz bedeutungslos ist. Deshalb wechsel ich auch die Blöcke, wie andere die Unterwäsche, um immer wieder unterschiedliche Perspektiven genießen zu können.

    Wirklich nass wird man auf der Osttribüne eigentlich nur in den vorderen Reihen des Unterrangs. Da hätte man die Dachkonstruktion tatsächlich anders bauen sollen. Die endet bündig mit der ersten Reihe und ist dazu noch sehr hoch. Normalerweise stehen Stadiondächer einige Meter über. Zumal es sich um die Osttribüne handelt und wir in unserer Region häufig Wetterlagen aus dem Westen haben. Das ist schon schlecht geplant, betrifft aber halt nur die vorderen Plätze. Das mal Sprühregen unters Dach drückt kann einem halt auch immer mal passieren. Das gab es sogar bei der alten Bushaltestelle, mit ihrem langen tiefen Dach oder bei passender Windrichtung passiert es auch auf der West manchmal. Davon wird man aber auch nicht komplett durchnässt. Außer auf Schalke ist Fußball ist halt ein Sport für draußen.

    Gegen Rödinghausen habe ich mir Plätze auf Block F gegönnt, wenn es denn schonmal das gleiche kostet. Knapp unterhalb der mittleren Reihen. Relativ nah dran, hinter den Trainerbänken und trotzdem mit guter Spielübersicht.

    Das man bei solchen Spielen aus Kostengründen nicht sämtliche Bereiche öffnet finde ich im übrigen gut nachvollziehbar. Außerdem wird man sich dann immer wieder für die Westtribüne entscheiden, einfach weil der Kabinentrakt eh betrieben werden muss und - anders als auf der Osttribüne - nicht diese vielen verschiedenen Ebenen betreiben werden müssen. Kurz, die West drängt sich geradezu auf, wenn man es klein, einfach und damit kostengünstig halten will. Das kann man dem Club bei der zu erwartenden Zuschauerzahl nicht vorwerfen.

  • Westfalen-Pokal 23/24

    • Gönner
    • 4. November 2023 um 09:50

    Es darf bezweifelt werden, ob man heute noch 15.000 Zuschauer ins Stimberg-Stadion lassen würde. Falls doch wäre das allerdings ehr ein Grund ein solches Spiel von Münster nach Erkenschwick zu verlegen. :D

  • Ex-Armine Marcel Hartel

    • Gönner
    • 4. November 2023 um 09:46

    @EwigArmine

    Beim ersten Absatz möchte ich Dir widersprechen. Hartel war damals schon ein hervorragender Spieler, der uns immer weiter geholfen hätte. Die Kritik an ihm konnte nur mit seiner Abschlussschwäche begründet werden. Das war schon unter Neuhaus kurzsichtig und war es hinterher bei seiner Abgabe auch. Ein typischer Spieler dessen Wichtigkeit vielen erst klar wird, wenn er fehlt, den wir ohne Abschlussschwäche aber seiner Zeit auch nicht bekommen hätten. Wer sein Spiel genauer beobachtet hat, der hat die vergeben Torchancen verschmerzen können.

    Beim zweiten Absatz möchte ich zustimmen. Uwe Neuhaus und Peter Nemeth hätte ich gerne länger auf der Alm gesehen. Wäre Uwe ein paar Jahre jünger, wäre das ein Trainer gewesen, mit dem man auch gut ein paar Jahre mehr Konstanz in den Club hätte bringen können und mit dem man auch mal eine Liga tiefer weiter macht. Chance vertan.

  • DFB-Pokal - 2. Runde: Arminia - Hamburger SV

    • Gönner
    • 28. Oktober 2023 um 19:23
    Zitat von Johnny

    Also 4:0 wohl eher nicht, aber ein Sieg ist in jedem Fall drin.

    Boah ... was würde ich jetzt für ein 4:0 am Dienstag geben. :D

  • 13. Spieltag: Arminia Bielefeld - FC Ingolstadt

    • Gönner
    • 28. Oktober 2023 um 14:53
    Zitat von dr.peilett

    Grundsätzlich bin ich bei Dir, wenn man nicht gefoult wurde. Sich aber bei Foul fallen zu lassen, ist Teil des Spiels, unabhängig davon, ob man hätte fallen müssen. Wenn Du stehen bleibst, signalisierst Du: Kein Foul!

    Merkst selbst, wo und wie der Fußball sich kaputt macht. Eigentlich sollte es bei der Frage nach einem Foulspiel keinen Unterschied machen, ob man sich fallen lässt. Leider hast Du aber nicht ganz Unrecht.

  • Tickets: Vergabe, Preise, Sonstiges

    • Gönner
    • 27. Oktober 2023 um 09:24

    Ich finde den Zweitmarkt für ehrliche Fans wirklich klasse. Zumal es dann auch mit Dauerkarten funktioniert. Ich habe früher mehrfach Karten zum originalperis hier im Forum abgegeben. Mein Mehrwert lag darin, dass ich umgekehrt auch Tickets zum Originalpreis für ausverkaufte Spiele bekommen habe. Eine Hand wäscht die andere ist mir da lieber, als die paar Kröten die man auf dem Schwarzmarkt hätte bekommen können. Wer da seine Tickets tauscht ist für mich ein Ehrenmann bzw. Ehrenfrau.

  • 13. Spieltag: Arminia Bielefeld - FC Ingolstadt

    • Gönner
    • 27. Oktober 2023 um 09:17
    Zitat von Lemmy

    ^^ Ich bin gespannt!! Ich würde sagen der Trainer hat solide Antworten gegeben.

    Wenn es so ist, dann bin ich der erste der das lobend erwähnen wird. Ich habe Kniat für seine Pressekonferenzen kritisiert. Wenn genau dieser Punkt mit Hilfe der Presse durch gute Nachfragen besser wird, dann nehme ich das gerne zur Kenntnis. :thumbup:

  • 13. Spieltag: Arminia Bielefeld - FC Ingolstadt

    • Gönner
    • 27. Oktober 2023 um 09:09
    Zitat von Lemmy

    Da wurden ja mal richtige Fragen gestellt, sogar nachgefasst... und Mitch hat alles entsprechend beantwortet. Wo ist der Shitstorm?! ;)

    Wenn ich mir heute Abend wegen Dir ausnahmsweise doch mal wieder die Pressekonferenz gebe und das stimmt dann nicht, dann gibt es aber einen One-Man-Shit-Storm vor mir auf Deine Kosten! ;)

  • Politische Diskussionen

    • Gönner
    • 27. Oktober 2023 um 09:02
    Zitat von EwigArmine

    Kam vor einigen Wochen auf dem TV Nachrichtensender Welt.

    Die Welt gehört zum Springerverlag. Zu dem gehört auch die Bild mit ihrem "Heizungshammer", nach dem angeblich im Heizungsgesetz vorgesehen war, dass funktionierende Gasheizungen hätten ausgebaut werden sollen. Das hat nachweislich niemals in den Entwürfen zum Gesetz gestanden. War also totale Stimmungsmache, um nicht zu schreiben "glatt gelogen". Fakt ist das ich beim Hause Springer regelmäßig das Gefühl habe manipuliert werden zu sollen, weshalb ich dieses Medienhaus fast überhaupt nicht konsumiere und selbst wenn es mal passiert, ich mir bei relevanten Themen immer eine zweite Quelle suche. Immer.

    Und das schreibe ich völlig unabhängig von den Grünen oder irgendwelchen politischen Ansichten, weil dieses Medienhaus weit ab davon ist in irgendeiner Weise als seriös gelten zu können. Allgemein haben leider viele Medien die Angewohnheit die Menschen von etwas überzeugen zu wollen und ein grenzwertiges Verhältnis dazu Überzeugung von Fakten zu trennen. Daher kommt ja auch der Verschwörungsmythos der "Lügenpresse". Ich halte davon zwar überhaupt nichts, da seine Meinung mit Fakten zu mischen etwas anderes ist, als falsche Fakten zu verbreiten und es auch keine koordinierte Verschwörung "der Medien" gibt, aber in der schlechten Arbeit die da zu großem Teil geleistet wird, liegt einer der Gründe für die Vertrauenskrise die Grundlage unser gesellschaftlichen Probleme ist. Es gibt den sinnvollen Satz, dass die Presse berichten soll, worüber sich die Menschen Gedanken machen sollten und nicht was sie dazu denken sollen. Würden sich die Medienhäuser da konsequent dranhalten, wäre das Thema Lügenpresse wohl niemals so aufgekommen. Wobei gerade die Bildzeitung, die selbst mit harten faktischen Lügen arbeitet oft die Quelle jener Leute ist, die sich über die "Lügenpresse" echauffieren. Kann man sich mal wieder nicht ausdenken.

    Warum schreibe ich das? Man sollte mit allem kritisch umgehen, auch den eigenen Überzeugungen und Quellen. Ich könnte seitenweise schreiben, was mir an der Politik der Grünen missfällt oder gefällt, aber wenn man sich dazu äußert, dann sollte man bei den Dingen bleiben, die von der Seite wirklich nachweislich verzapft werden. Alles andere schädigt den zwischenmenschlichen Umgang, was wiederum ein Schaden für alle ist.


    Das meine ich im Übrigen für alle Seiten. Die größten Kritikpunkte sehe ich bei den Grünen vor allem in der rücksichtslosen Identitätspolitik und in der Kleinteiligkeit in der alles geregelt werden soll, weil die Partei damit ebenfalls das gesellschaftliche Klima schädigt und die wichtigen Punkte ihrer Anliegen selbst untergräbt. So geht völlig unter, dass beim Thema Energiewende die Grünen häufig technisch-physikalisch und auch wirtschaftlich faktisch recht haben. Es wird aber nicht verstanden, dass gesellschaftsfähig voran zu treiben. Komplett wird die Verdrehung dadurch, dass die größten Kritiker der Grünen in diesem Punkt auch keine Antworten haben, die der Mittelschicht und kleinen Einkommen nutzen würden, diese es aber schaffen die Bevölkerung in Aufruhr zu versetzen. Die FDP hat Innovationen versprochen, von denen ich noch keine Einzige bewusst wahrgenommen habe, stattdessen steht man komplett auf der Bremse und kämpft für technologischen Rückschritt. Die Union ist bei dem Thema komplett Blank. Über ein Gebäudeenergiegesetzt brauchte man in der Groko mit der Union überhaupt nicht erst sprechen, wie mir erst vor wenigen Monaten ein SPD-Bundestagsabgeordneter im Vieraugengespräch verraten hat. Die SPD selbst ist vermutlich froh, wenn Grüne und FDP sich zoffen und man im Hintergrund steht. Die Linken sind mit sich selbst beschäftigt und die AfD will die Uhr einfach nur zurückdrehen und die falsche Politik, die die aktuelle Situation überhaupt erst verursacht hat wieder aufnehmen. Ich frage mich, ob die empörten AfD-Wähler wissen, dass diese Partei die Förderungen für Renovierungen und Heizungen abschaffen, die Abhängigkeit von Energieimporten ausbauen, das Renteneintrittsalter um 5 bis 6 Jahre erhöhen, das Rentenniveau absenken, die Steuerbelastung für Besserverdiener senken will? Wer jetzt Angst um seinen mühsam aufgebauten Wohlstand hat, sollte das im Falle einer Stärkung der AfD erst recht haben. Es sei denn natürlich man liegt weit über dem Durchschnitt der Bevölkerung.


    Aber ich komme vom Thema ab. Wir brauchen dringend mehr Sachlichkeit und auch mehr Gelassenheit bei allen Themen und von allen Seiten. Wir brauchen aber auch in diesem Rahmen mehr Klartext, um Vertrauen wieder zu gewinnen. Die Diskussion, die hier trotz gegenteiliger Beteuerungen, über ein persönliches CO2-Budget stattfindet, ist vor allem ein Zeichen von mangelndem Vertrauen. Die Politik hat zu diesem Vertrauensverlust massiv selbst beigetragen, weil man sich weigert unangenehme Themen offensiv anzugehen.

    Bei aller berechtigter Kritik an den Grünen, zu der ich wie gesagt auch ein paar Seiten beisteuern könnte, so ist Robert Habeck auch einen Beweis dafür, warum Politiker sich so verhalten. Man kann in der Sache viel diskutieren, aber Habeck ist für etwas eingestanden und wird dafür massiv angefeindet und zwar nicht nur in der Sache und auch mit offenkundigen Falschbehauptungen. Es ist eine echte Zwickmühle. Einerseits braucht unsere Gesellschaft endlich offene und ehrliche Politiker die für etwas einstehen und andererseits laufen dieselben Politiker in Gefahr dafür gesellschaftlich abgestraft zu werden. Ein echtes Dilemma, dem man nicht durch pauschales Bashing Vorschub leisten sollte. Leider haben es in so einem Umfeld Populisten leichter und auch ein Politikstil von Merkel oder Scholz setzt sicher ehr durch, als Typen wie Schmidt, Brandt oder Adenauer. Die Vergleiche wirken aus der Zeit gefallen, aber solche Krisenmanager bräuchte es heute. Demokratischen Klartext mit Zukunftsvisionen.

  • Der 2. Bundesliga-Thread

    • Gönner
    • 25. Oktober 2023 um 11:05

    Also nochmal zum Mitschreiben: Ich habe nichts gegen kleine Clubs aus kleinen Städten mit weniger Zuschauern. Es gibt im Gegenteil auch sehr interessante Clubs dieser Kategorie. Auch habe ich nie behauptet, dass der Mäzen in Elversberg keine Fußballleidenschaft hätte, sein Geld nicht vergleichsweise effizient einsetzen würde oder seine Angestellten keine gute Arbeit leisten. Ich mag alleine das Modell eines One-Man-Clubs nicht und da gehört Elversberg nun einmal ziemlich eindeutig dazu. Deshalb gehen Deine Aussagen, die zugegeben interessante Details enthalten an der Quintessenz meiner Aussagen vorbei. Was auch nicht weiter tragisch ist, da ich dabei vor allem meine persönlichen Vorlieben in Bezug auf Fußballclubs schildere. Die muss man schließlich nicht teilen. Ich könnte halt auf Clubs, wie Hoffenheim, Sandhausen oder eben auch Elversberg gut und gerne verzichten. Auf einige andere im Übrigen auch.

    Daran ändern Deine Erläuterungen dann letzten Endes nicht das geringste. Zumal ich immer noch meine, dass ich gute Gründe für meine Überzeugung vorgebracht habe. Da ändern gegenseitig andere Ansichten nichts dran und das kann daher auch so stehen bleiben. Man muss dabei nicht immer zum selben Ergebnis kommen. Es wäre nur nett, wenn mir nicht unterschwellig unterstellt wird etwas gegen kleinere Clubs oder Vereine aus kleineren Ortschaften zu haben.

  • 12. Spieltag: MSV Duisburg - Arminia Bielefeld

    • Gönner
    • 23. Oktober 2023 um 12:56
    Zitat von Lemmy

    Kniat wird seine Gründe haben warum er die beiden auf der Bank lässt. Diverse Beiträge haben bereits erötert, dass es bei Mizuta an seiner Fehlerquote ob seines risikoreichen Spiels liegen kann. Wenn auf der Pressekonferenz dort von unserer dödeligen Presse nicht entsprechend nachgefasst wird, muss der Trainer sich dazu auch nicht äußern. Und noch was: aus mehreren Beiträge wurde auch deutlich, dass es ja an der "kommunikationsarmen" Art unseres Trainers liegt, dass nur noch zwei Reporter an den offiziellen PKs teilnehmen. Das nenne ich mal Journalismus, etwaige Leberwurstbeleidigkeit. Wer das nicht mag, soll weg bleiben. Ich finde Kniats Art besser als den Dampfplauderer Koschinat, der es auch nicht hinbekommen hat die Abwehr zu stabilisieren. Oder Käsebrötchen Meier, Zettel-Ewald... Wieviele kann man aufzählen nur wegen Äußerlichkeiten / Besonderheiten. Ich glaube wenn es nach dem Mix Kommunikation & Arbeitsweise angeht, war der beste Trainer der letzten Jahre Uwe Neuhaus. Ich laste hier Mitch die Art seiner Kommunikation jedenfalls nicht negativ an.

    Interessanter Beitrag. Wir könnten uns beide sofort auf Uwe Neuhaus verständigen, obwohl wir aus unterschiedlichen Richtungen auf die Kommunikation von Kniat gucken. ^^

  • Der 2. Bundesliga-Thread

    • Gönner
    • 23. Oktober 2023 um 12:53

    Da sind wir dann wieder bei Watzke und Co. Die obere Etage will das nicht, weil dann die TV-Gelder auch etwas weiter nach unten verteilt werden müssten. Also hat man es dem DFB aufs Auge gedrückt den völlig unbefriedigenden Übergang von der 2. Bundesliga in die Drittklassigkeit zu organisieren. Mehrere gescheiterte Regionalliga-Reformen zeigten dann, dass es auf Basis der drittklassigen Regionalligen nicht mehr funktioniert. Also hat der DFB das dann so gestaltet, wie wir es heute kennen. Mit der 3. Liga in der die Vereine stillhalten, weil man ja deutlich mehr Geld bekommt als vor deren Gründung und den Regionalligen als Unterbau, damit die Clubs die dort gut bestehen konnten nicht in die Oberligen abrutschen. Das war letztlich der kleinste gemeinsame Nenner, der dazu noch irgendwie finanzierbar war. Wobei die Überführung der 3. Liga in eine 3. Bundesliga für die dortigen Clubs sicherlich wünschenswert wäre, aber die Fallhöhe in die Regionalliga auch nochmal steigern würde. Daher wird sich da auch solange nichts dran ändern, wie das alles finanziell darstellbar ist, einfach weil alle Beteiligten Bedenken haben das fragile Gleichgewicht zu gefährden und die Großen in der DFL die 3. Liga eh nicht an der Backe haben wollen.

  • Der 2. Bundesliga-Thread

    • Gönner
    • 23. Oktober 2023 um 12:23
    Zitat von Hochwald-Physio

    O.k, da muss ich als Rheinland Pfälzer, der 6 Kilometer vor der Grenze zum Saarland wohnt und auch für Elversberg und Saarbrücken gearbeitet hat ( allerdings nur in Trainingslagern....) meinen Senf auch noch dazu geben:

    Elversberg ist natürlich finanziell abhängig vom Hauptsponsor " Ursapharm"( mit dem Medikament Hylo Care sind die auch Sponsor bei Bayern München). Sie haben halt das Glück, daß Firmenchef Holzer "fußballverrückt" ist ( er ist übrigens gleichzeitig auch erst Präsident gewesen und jetzt AR Vorsitzender des Clubs) und dem Verein auch emotional stark verbunden ist!

    Trotzdem hat die" Elv" nach mehrere vergeblichen Anläufen im den Jahren vor 2021 auch bei den sportlichen Entscheidungen alles richtig gemacht. Die Transfers und Leihen ( letzte Saison Woltemade...) haben nahezu alle eingeschlagen! Mit Sportdirektor Book und Trainer Steffen sind ebenfalls zwei Glücksgriffe gelungen, die in Elversberg natürlich auch in aller Ruhe arbeiten können ( im Gegensatz zu Nachbar Saarbrücken).

    Gönner:

    Bei den Zuschauerzahlen musst du bedenken, dass Elversberg ein kleiner Stadtteil des ebenfalls sehr kleinen Spießen ist (13.000 Einwohner ) und vor 2,5-3 Jahren in der Regionalliga teilweise vor 700 Zuschauern gekickt hat ( bei einem damaligen Fassungsvermögen des Stadions von 7.000 Zuschauer). Inzwischen ist es auf 10.800 Zuschauer ausgebaut worden ( im letzten Schritt soll die Ursapharm Arena dann bis zu 15.000 Zuschauer beherbergen können ).Da sind die 8.000 bis 10.000 Zuschauer in den letzten Spielen schon ein eine gewaltige Steigerung! Und im kleinen Saarland hat natürlich der FCS die viel längere Tradition und auch eine Bundesliga Vergangenheit. Und ein echter FCS Fan wird niemals freiwillig ein Elversberg Spiel schauen gehen ( das wäre etwa so, als wenn ein alter Armina Anhänger zu Rödinghausen wechseln würde ). Und auch das Stadion des FCS fasst nach dem Umbau nurnoch 16.000 Zuschauer! Da sind's die gut 10.500 Zuschauer im Schnitt des FCS für 3.Liga auch ordentlich. Durch die lange Zeit im Amateurbereich sind darüber hinaus in den vergangenen Jahren einige Saarländer auf den nahen Betzenberg nach Kaiserslautern abgewandert, die fehlen jetzt auch erstmal.

    Man darf gespannt sein, ob Elversberg dauerhafter die 2.Liga halten kann, daß wird sicher schwierig. Aber Respekt darf man vor deren Leistung in den letzten Jahren schon haben! :arminia:

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    Das sind alles nette Details, ändert aber nichts an der grundsätzlichen Konstellation. Die ganze Nummer wird von einer Person getragen und wird langfristig wenig nachhaltig sein. Beispiele von solchen Konstellationen gibt es aktuell mehrere, aber auch wo solche Nummern sich wieder in Luft aufgelöst haben. Und bei allem Respekt. Fußballverrückt und mit Herzblut dabei sind die Menschen woanders auch. Das ist für mich kein Argument sich so einen Club aufzuziehen. Das wirkt wie ein Spielzeug für wohlhabende, die sich nicht mit anderen auf Augenhöhe abstimmen oder sich reinredenlassen wollen.

    Von mir aus können die gerne ihr Geld und gute Arbeit in so einem Hobby versenken, aber dafür begeistern muss ich mich deshalb ja nun auch nicht gerade. Für mich sind solche Dorfclubs ziemlich langweilig, sowohl vom Umfeld als auch von der Geschichte her. Auch im Stadion haben sie durch den geringen Anhang wenig beizutragen und auch ein Besuch der entsprechenden Ortschaften ist wohl nichts was man sich auf die Löffelliste setzen würde. Ich habe übrigens ausdrücklich nichts gegen Clubs aus kleineren Städten pauschal. Wer sich langfristig mit guter Arbeit und der Region im Rücken weiter oben platziert hat meinen vollen Respekt. Ich mag nur diese in kürzester Zeit aufgepumpten Dorfclubs halt nicht. Sei es Elversberg, Sandhausen oder auch Hoffenheim. Erinnert sich noch wer an Ahlen? Oder ein paar Nummern größer Wattenscheid?

  • Freundschaftsspiele

    • Gönner
    • 23. Oktober 2023 um 10:01

    Es gibt reichlich Influenzer, bei denen gut zu verstehen ist, warum sich Menschen dafür interessieren. Bei Sommer habe ich aber bis heute nicht verstanden, was den Jungen so interessant machen soll. Drittligakicker, der jetzt in der Regionalliga untergekommen ist und sich in Streams inszeniert. Glückwunsch.

  • Stimmung und Musik im Stadion

    • Gönner
    • 23. Oktober 2023 um 09:18

    Der Witz an der Sache ist, dass es überhaupt kein Kräftemessen braucht. Ein wenig mehr Kompromissbereitschaft, vor allem in Bezug auf die Pyrotechnik von Seiten der Ultras würde schon für eine deutliche Entspannung reichen. Stress und Ärger im Verein wären am Ende ein Schaden für alle. Wenn eine Gruppe allerdings ihren Egotrip rücksichtslos auslebt wird dieser aber nicht dauerhaft ausbleiben.

  • Freundschaftsspiele

    • Gönner
    • 23. Oktober 2023 um 08:13
    Zitat von Richie

    Watzke ist der Hoeneß des BVB. Keine Frage. Dortmund muss aber, um sich als zweiter Club hinter Bayern national wie international zu etablieren, genauso handeln, wie er handelt. Das finde ich nicht gut, aber am Ende sind das alles Manager von umsatzgetriebenen Wirtschaftsunternehmen. Ob da Bayern, BVB, Miele oder Möller drauf steht ist doch mittlerweile egal. Die haben für Romantik oder Fairness gegenüber Wettbewerbern keinen Platz und die würden nur dann was ändern, wenn die Zahlen nicht mehr passen. Deshalb finde ich es falsch, wenn man diese Leute dafür kritisiert, dass sie den Job gut machen, für den man sie angestellt hat. Ich kann nur insofern Einfluß nehmen, indem ich den Abo-Wahn nicht mehr mitmache und so indirekt die Einnahmen durch die Fernsehgelder reduziere.

    Im Grunde sind wir da völlig einer Meinung. Letztlich gibt es aber auch hier ein wenig Spielraum, wie man so einen Posten mit diesen Zielen ausfüllt. Mir gefällt halt nicht, wie Watzke das macht. Offen gesagt hat das selbst Hoeneß irgendwie besser gemacht. Vom Stil war bei Bayern ehr der Rummenigge der Watzke. :lol:


    Zitat von Richie

    Die Entwicklung des Fußballs ist aber generell katastrophal. Da sehe ich es wie Arndt Zeigler vor kurzem: "Wenn ich heute als Kind wäre, ich weiß nicht, ob ich Fußballfan wäre." Ich bin im Grundsatz erst mal Fan von Arminia Bielefeld, aber ich war in den 90ern z.B. auch Fan der Nationalmannschaft. Heute ist man kein Clubfan ehr, heute wird in der Grundschule über Mbappe oder Messi geredet, aber nicht über Fußball an sich. Die Konsequenz der internationalen Vermarkltung ist der Personenkult, den der Fußball mittlerweile hervor bringt. Da rennen kleine Kinder im Urlaub mit nem Trikot von Inter Miami rum, nur weil hinten Messi drauf steht. Bei sowas kriege ich die Krise.

    Personenkult finde ich in jeder Form unangemessen. Die auserwählten Götzen sind letztlich auch nur Menschen mit Stärken und Schwächen. Ein erfolgreicher Profi ist sicherlich ein talentierter Kicker mit enormer Willenskraft und ist auch psychisch belastbar. Am Ende des Tages haben aber auch diese Menschen ihre Schwächen wie jeder andere und das im Einzelfall nicht zu knapp. Es gibt letztlich keinen Grund einzelne Personen, wie Götter zu verehren.

    Zumal man zu deren Erfolgen als Anhänger schon alleine aufgrund der Entfernung weder einen persönlichen Bezug oder gar irgendwie etwas dazu beigetragen hat. Man schmückt sich letztlich vor aller Augen mit fremden Federn, wenn man deren Trikots trägt und würdig sich selbst herab.

    Darin liegt auch der Unterschied zum Vereinsanhänger. Diese wählen ihren Club häufig aufgrund eines lokalen Bezuges, oder weil der Club für etwas steht. Gerade der Kult um Fabian Klos bei uns ist ein schönes Beispiel für die Unterschiede. Der Bursche hat seine Sympathien eben nicht nur aufgrund der sportlichen Leistungen, sondern vor allem auch wegen seiner Integrität und Loyalität. Des wegen spricht man hier auch immer noch von Rüdiger Kauf, während man Labbadia zwar in guter Erinnerung hat, ihm aber wohl kein Denkmal bauen würde.

    Auf der anderen Seite muss man aber auch sehen, dass es viele junge Menschen gibt, die sich auch nach unserem alten Muster ihren Club aussuchen. Arminias Zuschauerentwicklung zeigt das deutlich. Das Phänomen der Götzenverehrung ist hingegen verstärkt bei jungen Menschen zu beobachten, die weniger stark in der Region verwurzelt sind in der sie leben. Auch hier spiegelt der Fußball die allgemeine Gesellschaftliche Entwicklung wider. Identitäts- und Integrationsprobleme, aber auch der weiter anhaltende Trend zur Individualisierung, der ironischer Weise dazu führt, dass sich viele Erfolgsgeschichten suchen, an die man sich klammern kann.

  • Zur Lage des Forums

    • Gönner
    • 23. Oktober 2023 um 07:45

    Herzlichen Glückwunsch. Das wird trotz Anstrengung mehr Spaßmachen, als nach den Kindern hier im Forum zu schauen. ^^ ;)

  • Ex-Cheftrainer Michél Kniat

    • Gönner
    • 22. Oktober 2023 um 19:11
    Zitat von Hochwald-Physio

    Der Satz " so hätte man es von Beginn an machen sollen" impliziert für mich die Schlussfolgerung," dann wäre es direkt besser gelaufen"....

    Oder hast du das anders gemeint?

    Von Beginn an besser heißt nicht, dass alles von Beginn an sofort funktioniert.

    Dieses Schwarz-Weiß-Denken liegt mir fern und ist letztlich nur durch Dich in die Aussage hinein interpretiert. "Besser" ist eine relative Aussage und genauso war es auch gemeint.

  • Ex-Cheftrainer Michél Kniat

    • Gönner
    • 22. Oktober 2023 um 18:00
    Zitat von Hochwald-Physio

    Das eine völlig neu zusammengestellten Mannschaft sofort funktioniert, egal mit welchem System oder Trainer, ist aber wohl sehr selten!

    Wo habe ich das denn geschrieben? Rhetorisch gefragt.

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