DSC4ever.de DSC4ever.de
  1. Dashboard
  2. Artikel
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Forum
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Artikel
  • Seiten
  • Forum
  • Erweiterte Suche
  1. DSC4ever.de
  2. Mitglieder
  3. Gönner

Beiträge von Gönner

  • Politische Diskussionen

    • Gönner
    • 22. Januar 2024 um 09:28

    Die Taktik der AfD ist klar. Ständiges Provozieren, Hetzten und Austeilen, um sich bei entsprechenden Gegenreaktionen als Opfer zu stilisieren. Man gewinnt, beim Beobachten dieser Partei eine Ahnung, was aus den Schulhofmobbern von früher geworden ist.

    Fakt ist die AfD ist in Deutschland nicht verboten, sie ist nicht von der Parteienfinanzierung ausgeschlossen und sie und auch ihre Anhänger können ohne jedwede staatliche Verfolgung ihre Aussagen und Themen laut in die Welt hinaustragen.

    Das man bei den getätigten Thesen und der dazu passenden Wortwahl Widerspruch provoziert, Diskussionen über die zuvor genannten Maßnahmen beginnen und tatsächlich auch gesellschaftlicher Druck entsteht ist eine logische Folge und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch genauso beabsichtigt, um sich hinterher als Opfer darstellen und den Staat diskreditieren zu können und zwar auch für Maßnahmen, die dieser überhaupt nicht getroffen hat. Wir sehen hier im Thread sehr schön, wie das funktioniert. Oder auch gerade ganz aktuell bei Bernd Baumann, ironischer Weise bei der Tagesschau.

    Man sollte an dieser stelle einfach die Augen offenhalten und nicht auf diese Methoden hereinfallen.

    Das die AfD mit dieser Vorgehensweise so einen besonderen Erfolg hat liegt natürlich auch mit an den anderen Parteien, die für diese Taktik den perfekten Boden bereitet haben. Beispiel gibt es viele, die SPD die ihren sozialen Kern nicht mehr glaubhaft vertritt, die Grünen mit ihrer Gesellschaftspolitik die aufgrund ihrer Kompromisslosigkeiten radikalisiert, die FDP die Innovationen verspricht, aber letztlich nichts liefert, die CDU die dieses Land unter Merkel in die Krise verwaltet hat und auch heute kein schlüssiges Konzept vorzuweisen hat, die Linke … ja muss ich noch was schreiben? Oder am Ende die schlicht total verkommende Diskussionskultur, die sachliche, aber unliebsame Meinungen immer viel zu schnell in eine Ecke drückt und zur Radikalisierung beiträgt. Ja die sogar dazu führt, dass Wortmeldungen die tatsächlich in diese Ecken gehören würden gar nicht mehr als solche auffallen. Ich habe es an anderer Stelle schonmal geschrieben. Es ist ein Trauerspiel.


    Nichts destotrotz hat die AfD keine Lösungen im Köcher, die auch nur irgendetwas besser machen würden.

    Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass genau die von Pasi ironisch getroffenen Aussagen einiges von dem enthalten, was bei einer AfD Regierung in Deutschland tatsächlich zu erwarten wäre. Und zwar mit genau der irrigen Begründung, dass die anderen genau diese Methoden angewandt hätten. Ich kann da nur zum widerholten Male raten die AfD beim Wort zu nehmen, denn sie kündigt genau solche Maßnahmen ganz offen an. „Aufräumen“, „Ordnung schaffen“, „Ausmisten“, „Jagen“. Man braucht keine vermeintlichen oder tatsächlichen „Staatsmedien“ oder „Die Medien“, um das zu sehen. Einfach die eigenen Aussagen der AfD kritisch verfolgen und sich nicht erschrecken, was einem der Algorithmus sonst noch so als sehenswert vorschlägt, wenn er den Eindruck gewinnt, man würde sich für die AfD interessieren. Die für eine Einschätzung nötigen Informationen kann man sich schnell aus erster Hand besorgen.

    Auch in der Sachpolitik hat die AfD dabei objektiv betrachtet keine Lösungsansätze zu bieten. Ihre Vorschläge greifen ausnahmslos die Sehnsucht nach der vermeintlich besseren Vergangenheit auf, wobei gerade die Fehler der Vergangenheit, auf die viele heutige Problem zurückzuführen sind wiederholt werden sollen. Sei es in der Energiepolitik, wo die AfD weiter auf den Import und damit die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen setzt. Wobei jeder wissen müsste, dass mit Ausnahme der Braunkohle diese Energieträger zu 99% importiert werden müssen und uns daher wirtschaftlich und politisch abhängig machen, sowie eine Menge Geld kosten. Auch bei einer erfolgreichen Energiewende, wird Deutschland Energie importieren müssen, gerade auch um den Primärenergieverbrauch zu decken, aber es wird signifikant weniger sein und man kann die Importquellen sehr stark diversifizieren, weil man nicht darauf angewiesen sein wird, wo der liebe Gott Öl, Gas und Kohle vergraben hat.

    Das Aus für den Verbrenner wird als das große Problem für die deutsche Automobilindustrie ausgewiesen. Wer sich die Verkaufszahlen genauer anschaut wird erkenne, dass das einseitige Festhalten an dieser Technologie die Zukunftsfähigkeit der Industrie gefährdet. Gerade in Asien, wovon man selbst stets gesprochen hat. Die Autoindustrie hat den „Vorsprung durch Technik“ schlicht verpennt.

    Beim Thema Einwanderung gäbe es soviel zu bereden, aber auch hier hat die AfD keine neuen Ansätze, außer die Grenzen dicht zu machen. Das dürfte in Bezug auf den Fachkräftemangel genauso schädlich für die Wirtschaft sein, wie das nicht sehen wollen der Probleme einer unreglementierten Migration von grüner Seite schädlich für das gesellschaftliche Klima ist.

    Und so könnte man alle Themen durch gehen und erkenne, dass die AfD nichts Neues zu bieten hat. Eigentlich geht es der Partei nur um das Kanalisieren von Wut und Stereotypen, um selbst daraus Profit zu schlagen. Ironischer Weise ist es genau das gleiche, was man den „etablierten Parteien“ vorwirft, nur noch radikaler. Alles nur zum eigenen Nutzen zu tun. AfD-Bonzen, die mit dem Elektro-Auto zur Sitzung zu fahren, um über die Elektromobilität zu hetzen. Solchen Leuten sollte man nicht die Demokratie anvertrauen, so unvollkommen sie auch sein mag.


    Ich habe lange überlegt, ob ich so einen Beitrag überhaupt schreiben soll, weil es doch ziemlich fruchtlos sein wird. Aber ich bin an einem Punkt angekommen, wo mir mein Gewissen verbietet, gewisse Thesen hier unkommentiert stehen zu lassen. Sollte ich es doch tun, dann nur weil ich es mir zu viel wird und ich letztlich auch alles Wichtige geschrieben habe und mir die Lust auf einen Kreislauf im Hamsterrad abhandengekommen ist. War beinahe schon so weit, aber ein Beitrag vor ein paar Seiten hat mich einfach getriggert. Soll sich jeder seine Meinung aufgrund der Beiträge und anderer Einflüsse bilden, aber das letzte Wort hat nicht immer recht. ;)

  • 21.Spieltag: Preußen Münster - Arminia Bielefeld

    • Gönner
    • 19. Januar 2024 um 07:35
    Zitat von 33615

    - zweites Spielsystem, da sich Gegner auf 433 eingestellt haben und man auch während des Spiels umstellen können möchte

    Die Gegner beeindrucken mich, da wir uns ja selbst noch nicht auf dieses System eingestellt hatten. ;)

  • Politische Diskussionen

    • Gönner
    • 19. Januar 2024 um 07:34
    Zitat von FSV-Armine

    Für mich ist die AfD alles andere als eine homogene Einheit. Da sind neben ausgewiesenen

    Faschos auch viele enttäuschte erzkonservative Ex-CDU'ler dabei, denen durch die Merkel-

    Jahre die politische Heimat abhanden gekommen ist. Es ist ein Sammelbecken rechter

    Strömungen von National-konservativen bis zu irgendwelchen Spinnern a la "Reichsbürger".

    Richtig Angst machen die mir nicht, man sollte nur endlich mal anfangen , sie politisch

    zu bekämpfen, indem man ihnen den Nährboden für ihre Parolen entzieht und nicht

    immer nur mit der Nazi-Keule agieren. Das schreckt doch eh keinen mehr.

    Alles anzeigen

    Die CDU hat seit der Ära Merkel nach und nach eine ihrer historischen Aufgaben vernachlässigt. Die Einbindung der Erzkonservativen, um den rechten Rand in Demokraten und Extremisten zu spalten. Ein Stück weit haben die anderen Parteien ähnliche Fehler gemacht, aber bei der Mitte-Rechts CDU fällt es am schwersten ins Gewicht. Insofern kann ich Deinen Aussagen vollumfänglich zustimmen. Meine Schlussfolgerungen sind allerdings deutlich weniger entspannt. Zum einen sind die konservativen in der AfD schon länger nicht mehr am längeren Hebel (mittlerweile völlig abgemeldet) und zum anderen ist mir absolut bewusst, dass die Weimarer Republik genau daran gescheitert ist, dass die Konservativen mit der extremen Rechten paktiert haben in der irrigen Hoffnung, diese damit einzufangen und besänftigen zu können. Innerhalb der AfD ist das längst gescheitert. Und die Wahlprognosen sind nun soweit nicht mehr von den damaligen Verhältnissen entfernt. Ich sehe da tatsächlich einigen Grund zur Sorge.


    Auch der Blick ins Ausland verheißt da nichts Gutes. In anderen Ländern findet eine ähnliche Entwicklung statt, aber die AfD - das zeigt der Blick auf die Abstimmungen im Europaparlament - ist selbst unter den populistischen Rechtsparteien eine der radikalsten. Dazu zeigt der Blick in Länder, in denen extreme Parteien an die Macht kommen, wie viel Gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Schaden das anrichtet. Am deutlichsten in Südamerika, wo die Machtwechsel zwischen gemäßigt und populistisch seit Jahrzehnten praktiziert wird, aber auch in Italien wird wohl gerade einigen klar, was diese Politik tatsächlich für sie höchst persönlich bedeutet. Das ist ja letztlich, was ich hier vor einigen Seiten schon geschrieben haben. Bei allem verständlichen Frust über die gemäßigten Parteien, den ich auch verspüre. Die AfD hat nichts im Angebot, was irgendwie als Lösung gesehen werden könnte oder auch nur den eigenen Wählern nutzen würde. Das ist allerdings auch abseits der Politik das normale Ergebnis, wenn man seiner Wut und seinem Dungs freien Lauf lässt. Meistens geht mehr zu Bruch, als das es nutzt.

  • Politische Diskussionen

    • Gönner
    • 18. Januar 2024 um 17:49

    Tiefpunkt

    Erst fragst Du nach Zahlen, obwohl Dir klar ist, dass die konkret nur in einem aufwendigen Verfahren zu ermitteln sind und wenn man dann aus dem Stehgreif zu einer groben Verdeutlichung welche nennt, legst Du diese auf die Goldwaage. Tolle Taktik. Mein Kompliment.

    Und da Du vorgibst immer noch nicht zu verstehen, was ich meine hier nochmal.

    Ich würde gerne den Mittelstand, die Mittelschicht und die unteren Einkommen signifikant entlasten und das durch die oberen Einkommen gegenfinanzieren.

    Also das genaue Gegenteil von dem was die letzten 30 Jahre in diesem Land gemacht wurde und folgerichtig zu einer sozialen Ungleichheit geführt hat, die nur von den wenigsten Industrienationen übertroffen wird und in dem Umfang auch meiner bescheidenen Meinung nicht mehr durch Leistungsunterschiede zu rechtfertigen ist.

    Das Ziel muss dabei sein Existenzängste zu beseitigen und das sich Arbeit auch in den unteren Gehaltsstufen deutlich lohnt. Das hat auch was mit Fairness und Wertschätzung zu tun.

    Die Details dürfen gerne die Experten ausarbeiten und die kann ich hier als Laie nicht aus dem Ärmel schütteln. Wenn das für Dich reicht mich als populistisch zu diffamieren, dann bitte schön. Aber Leute mit sachlichen Argumenten zu diffamieren, weil diese bei einer Grundsatzdiskussion keinen bis ins letzte Detail ausgereiften Plan haben ist genau der Weg, warum soviel Frust und Wut in der Gesellschaft aufkommen. So verkauft man andere für dumm, obwohl letztlich alle merken, dass die Schere in dieser Gesellschaft immer weiter auseinander geht und auch die Zahlen das klar bestätigen.

  • Politische Diskussionen

    • Gönner
    • 18. Januar 2024 um 14:44
    Zitat von Tiefpunkt

    Von wann und von wem sind die Zahlen? Nach der Bundeszentrale für politische Bildung hat das reichste Prozent rund 18 Prozent des Vermögens. Vermögensverteilung | Die soziale Situation in Deutschland | bpb.de

    Meine Zahlen waren von 2020 aus der Zeitschrift Zeit. Bei den Statistiken können sich allerdings ziemlich schnell je nach Berechnung erhebliche Unterschiede ergeben. Geht es um Barvermögen, werden Immobilien und Aktien berücksichtigt und wie ist die Bewertung nicht monetärer Besitztümer? Daher können wir gerne Deine Quelle nehmen, Das obere Zehntel besitzt demnach 55% des Vermögens (Standarderhebung 2017). Das ist nicht minder krass. Vor allem, wenn man den Mittelwert berücksichtigt, dem nach Deutschland ja so unglaublich wohlhabend ist und den Abstand zum zweiten Zehntel das gerademal knapp 20% besitzt. (Da passt deren Leistung ja mal gar nicht! ;) ) Interessant ist übrigens der Reiter "Einschließlich Hochvermögende 2017/2019". Da sind wir dann wieder bei ähnlichen Zahlen, wie die Zeit sie veröffentlicht hat. Ich habe jetzt nicht die Zeit und auch nicht die Lust zu prüfen, woher die Unterschiede zwischen den beiden Reitern kommen. Aber die Zeit lag wohl weniger falsch, als Du hier suggerieren möchtest.


    Zitat von Tiefpunkt

    Dass Steuereinnahmen, egal wie gering sie sein mögen, zu erheben sind, habe ich nicht bestritten und ist zudem gesetzlich vorgeschrieben. Wenn aber höhere Steuern für bestimmte Gruppen mit dem Argument gefordert werden, dass der gesellschaftliche Zusammenhalt gefährdet ist, muss man auch erwarten dürfen, dass diese Steueränderungen ein Mehraufkommen erbringen würden, das wirkliche Verbesserungen finanzieren könnte, um die Stimmung zu befrieden.

    Die Stimmung könnte schon dadurch befriedet werden, dass die Reichen nicht immer reicher werden, während es bei den anderen immer knapper wird. Darüber hinaus dürften da schon ein paar Milliarden zusammenkommen, wenn man sieht, wie sich die kleinen Summen zum Beispiel bei verschiedenen anderen Steuern zusammenaddieren. Es kann ja nun kein Argument sein, die wohlhabendsten im Land zu schonen und deren Wohlstand weiter wachsen zu lassen, während sich Staat und Gesellschaft in einer Krise nach der anderen befinden und der Wohlstand im restlichen Staat sinkt.

    Deine Argumentation läuft schon alleine deshalb ins Leere, da letztlich keine Steuer alleine eine signifikante Änderung der Lebensrealität in Deutschland bewirkt. Das ist und bleibt ein Zusammenspiel vieler Faktoren. Du machst es Dir auch ziemlich einfach von mir hier Zahlen und Nachweise zu fordern, wieweit sich das ganze konkret auswirkt. Es gibt ganze Abteilungen in den Ministerien, die sich nur mit solchen Dingen beschäftigen, die das dann natürlich ausarbeiten müssten. Drehen wir das ganz doch mal um. Beweise Du mir doch bitte, dass es das nicht tut. Der Nachweis wäre gerne gesehen.

    Mein Argument ist dahingehend, dass jemanden mit 10.000 € Monatseinkommen 5% mehr Steuern aufgrund der absoluten Preise vom Supermarkt bis zum Autokauf, weniger schädlich sind, als die Steuererhöhungen, die alle gleichmäßig treffen, auch jemanden mit 1.500 Euro Einkommen.

    Da dürfen die starken Schultern dann auch mal mehr tragen, nachdem es anteilig über Jahrzehnte weniger geworden ist und in absoluten Zahlen erst recht. Im Grunde genommen vertrete ich hier tiefste sozialdemokratische Positionen, die die SPD die letzten 20 bis 25 Jahre allerdings deutlich hat schleifen lassen, da man sich nur um die Sozialausgaben, aber nicht um die Einnahmen gekümmert hat. Und falls doch, dann waren bei der Einnahmenseite eigentlich auch nur wieder Maßnahmen dabei die zumindest in Bezug auf den Mittelstand fragwürdig waren. Das ist es was ich damit meine, dass Parteien ihre Rolle im System zu guten teilen nicht mehr spielen.

    Mit etwas mehr Zeit könnte man solche Fehler in anderen Themenfeldern für jede andere große Partei durchspielen, die ihren Vertretungsaufgaben nicht mehr gerecht werden oder zumindest nicht mehr so wahrgenommen werden.


    Zitat von Tiefpunkt

    Sonst ist das reine Symbolpolitik, und die hat allenfalls kurzfristige Auswirkungen, die - wenn man merkt, dass sich substantiell nichts geändert hat - zudem ins Gegenteil umschlagen können. (Gysi stellt in Bezug auf Ausgaben für Migration die Frage: "War es vorher anders?" Da darf man umgekehrt auch in Bezug auf Steueränderungen fragen "Wird es dadurch anders?")

    Ich halte das durchaus für wahrscheinlich, weil man entweder den Handlungsspielraum auf der Aufgabenseite des Staates vergrößert oder aber die Belastungen an anderer Stelle senken könnte. Nur mal um zu wissen wovon wir reden. Die Bundesrepublik hat 2 Billionen Euro Schulden. Auf den privaten Konten der Bürger liegen knapp 8 Billionen Euro rum. Das kann man jetzt mal mit den Prozenten aus Deiner Quelle gegenrechnen. Da wird die Größenordnung klar und ein paar Milliarden mehr für den Bundeshaushalt ... nun ja ... da könnten wir Hilmar Kopper mit dem berühmten Peanuts-Spruch zitieren. Nur diesmal geht es dann nicht um das Geld der Handwerker, sondern der Milliardäre.

  • Politische Diskussionen

    • Gönner
    • 18. Januar 2024 um 11:30

    Das wir immer extremere Einkommensunterschiede haben und ein Prozent der Bevölkerung mittlerweile 33% des Vermögens besitzen ist ein Faktum und das man da durchaus mal ansetzen sollte, um den sozialen Frieden in dieser Gesellschaft zu verbessern ist eine Meinung. Im Unterschied zum Populismus hetze ich dabei nicht gegen besonders Wohlhabende, sondern plädiere sachlich begründet für maßvolle Anpassungen im Steuersystem.

    Man sollte auch vorsichtig mit solchen Unterstellungen sein. Diese nutzen sich schnell ab. Wir sehen es aktuell beim Thema Rechtsextremismus. Das wurde so lange bei unpopulären sachlichen Meinungen abgenutzt, dass es bei echten Extremisten mittlerweile ziemlich wirkungslos daherkommt.

    Aus den von Dir genannten Gründen habe ich mich übrigens mit konkreten Zahlen zurückgehalten. Das sollen gerne die Experten nach entsprechenden politischen Vorgaben ausarbeiten. Bei den genannten Größenordnungen glaube ich übrigens schon, dass da eine spürbare Umverteilung der Lasten des Bundeshaushaltes in der Bevölkerung zu erwarten wäre. Aber selbst, wenn das tatsächlich vernachlässigbar wäre, so hielte ich derartige Überlegungen im Sinne einer funktionierenden Gesellschaft mit weniger Animositäten dennoch für überlegenswert. Ich stelle mir auch gerade vor, wie das Finanzamt auf das Argument reagieren würde, dass es auf meine paaren Steuern ja in Summe nicht ankommen würde und man bei mir doch mal die Ansätze bitte schön niedrig halten solle. Die Gesichter wären sicherlich herrlich anzusehen. ^^ Also letztlich ist das kein Argument es nicht zu tun.

  • Politische Diskussionen

    • Gönner
    • 18. Januar 2024 um 10:00
    Zitat von Tiefpunkt

    Wieso kann ich an der Steuererklärung erkennen, wer "vom Staat" profitiert? Kann man das nicht (zumindest auch) eigener Leistung zurechnen? Und ab welchem Einkommen (oder Vermögen) soll die Steuer denn wie geändert werden?

    Wer Änderungen fordert, muss meines Erachtens konkret benennen, was er will - damit man weiß, wer betroffen wäre und was es am Ende an Mehreinnahmen wirklich brächte. Ansonsten ist das bloß Populismus.

    Die Grenzen der eigenen Leistung sind in der absoluten Spitzengruppe schon lange überschritten. Man kann sich jeden Top-Manager eines DAX-Unternehmens herausgreifen und sich vorstellen, was passiert, wenn dieser von heute auf morgen nicht mehr da wäre. Das Ergebnis wäre in den aller meisten fällen, dass einfach jemand anderes den Posten einnehmen würde. Natürlich haben Menschen auf Positionen, die viel Arbeit und Verantwortung mit sich bringen ein deutlich größeres Einkommen verdient. Das Verhältnis der Einkommen zwischen Spitzenkräften und der Durchschnittsbevölkerung ist in den letzten Jahrzehnten dabei allerdings überproportional gestiegen. Da darf man schon nach der Verhältnismäßigkeit fragen. Vor allem, weil die Gesellschaft unter anderem genau daran allmählich zerbricht. Davon profitiert dann unterm Strich niemand. Diese Dinge lassen sich statistisch aber exakt nachhalten.

    Wo ich ansetzen würde habe ich sehr konkret benannt. Hier von Populismus zu sprechen, nur weil ich keine konkreten Zahlen nenne, die man sinniger Weise in einem umfangreichen Prozess zur detaillierten Ausarbeitung der Auswirkungen bestimmen sollte, ist bei einer derart sachlichen Begründung schlichtweg Unsinn. Was würde es Dir bringen, wenn ich jetzt irgendeine Zahl schätzen würde? Fakt ist, dass immer mehr Menschen trotz harter Arbeit Probleme haben ihren sozialen Standard zu halten, während der Spitzensteuersatz in Deutschland seit Gründung der Bundesrepublik niemals niedriger war. Das passt nicht zusammen. Die kalte Progression trifft seit vielen Jahren die Mitte der Gesellschaft, ohne dass jemand dort ernsthaft ansetzt etwas zu ändern. Das ist kein Populismus. Das sind einfach die Fakten und Teil des sozialen Unfriedens der uns massiv ergriffen hat, weil das in vielen Punkten der breiten Masse einfach nicht mehr zu vermitteln ist. Ironischer Weise greift die radikale Protestpartei dies nicht auf, sondern arbeitet sich an oberflächlicheren Dingen ab, die man besser zum Systemumsturz nutzen kann. Dann wird statt über Kosten- und Gewinnverteilung der Energiewende lieber das Projekt insgesamt angegriffen, weil es ja alles so teuer macht. Was ja nun in der Einfachheit überhaupt nicht stimmt.

    Das Argument der Kapitalflucht aus Deutschland ist alt bekannt und sicherlich nicht ganz von der Hand zu weisen. Ich glaube aber, dass bei moderaten gestreckten Erhöhungen ein Gewöhnungseffekt einsetzen würde, ohne einen Massenexodus der Wohlhabenden auszulösen. Das ist bei (progressiv automatisierten) Steuererhöhungen für die breite Allgemeinheit schließlich erprobte Praxis. Die meisten (auch wohlhabenden) leben nämlich ganz gerne in Deutschland, weil sie genau wissen, was sie an diesem Land haben. Außerdem kann man sein Kapital auch heute schon aus Deutschland abziehen in Länder, wo es sich günstiger anlegen lässt. Da kommt es doch nicht auf die Prozente an bei 45% Spitzensteuer lasse ich es bleiben mit der Steueroase und bei 55% bin ich weg. Wer glaubt denn sowas?

    Letztlich kann es doch nicht das Argument sein, dass die Mitte hier alles bezahlen soll, weil die starken sonst geschlossen abziehen würden. Und selbst wenn müsste man sich mal durchrechnen, bei welcher freiwilligen Abwanderung sich das in welchem Grad auf das Kosten-/Nutzen-Verhältnis auswirken würden. Wenn diese sich eh unter Gebühr beteiligen. Die wissen auch heute schon, wie man mit den Finanzen jongliert und die Steuerlast klein hält. Wie wir jetzt wiederum wissen gibt ja sogar Lehrgänge beim Spitzenpersonal der Ministerien, wie man die vorher von denselben Leuten eingebauten Schlupflöcher nutzen kann. Fakt ist, dass man sich da einfach nicht ran traut und stattdessen den Rest der Bevölkerung weiter unter Druck setzt. Hat die letzten 30 bis 40 Jahre ja auch funktioniert. SPD und Grüne werden in diesem Thema übrigens überhaupt nichts machen. Sei es aus eigener interner Schwäche heraus oder weil die Flat-Tax-FDP mit an Bord ist.

    Wenn man der breiten Masse hier nicht etwas mehr Zuversicht und auch den Eindruck vermittelt, dass „die da oben“ mit anpacken, dann wird die Stimmung in diesem Land weiter kippen. Da beißt die Maus keinen Faden ab, ob das jetzt populistisch ist oder nicht.


    Zitat von 33615

    Eigentlich wollte ich mich nicht auf dieses Minenfeld hier begeben und bereue jetzt schon meine Voreiligkeit.

    Die Antwort könnte Erhöhung des Spitzensteuer-Satzes, die Anpassung der über Jahre zurückgefahrenen Unternehmenssteuern und die Einführung einer Erbschaftsteuer auf große Vermögen sein.

    Ironischer Weise würde ich gerade an die Erbschaftssteuer nicht ran gehen. Es gibt gerade in Mittelstand und Mittelschicht eine Unmenge an gebundenem Kapital, dass mit wenig liquiden Mitteln erhalten wird. Bei erhöhten Erbschaftssteuern würde da gewaltig was ins Rutschen kommen. Sei es das zu vererbende Häuschen, was notfalls unter den Hammer geht oder eine Firma, die dann nicht zu halten ist. Für viele Landwirte wäre es deutlich sinnvoller ihren Hof, samt landwirtschaftlicher Flächen zu verkaufen und in den Ruhestand zu gehen. Die Preissteigerungen für Ackerland sind gewaltig. Aber wir können froh und dankbarsein, dass die Landwirte immer sehr auf die kommenden Generationen bedacht sind und nicht einfach alles auf den Kopp hauen. Mir geht es daher vor allem um die Liquiden mittel.

  • Politische Diskussionen

    • Gönner
    • 17. Januar 2024 um 17:48
    Zitat von Curt Schilling

    Die Kosten des Sozialstaats pro Jahr sind mittlerweile bei 1200 Mrd. Euro angekommen. Kosten des EU Haushalts 31 Milliarden, Entwicklungshilfe 13 Milliarden. EU Corona Hilfsfonds Anteil Deutschland 135 Millarden. Klimaschutzmaßnahmen für Entwicklungsländer 6 Milliarden. Ukraine Hilfen bisher 28 Milliarden. Da wundert es einen nicht, dass die deutschen Privathaushalte zu den ärmeren in Europa gehören.

    Und im Durchschnitt sind die deutschen sehr reich. Was sagt Dir das jetzt? In Deutschland geht die Schere mit am weitesten auseinander und ein Großteilist auf der ärmeren Seite. Ironischer Weise auch ein Grund, warum die Sozialausgaben so hoch sind, trotz im Vergleich zu vor 20 Jahren geringen Arbeitslosenzahlen. Stichwort Aufstocker etc.

    Da wird die Mitte unterm Strich doppelt belastet. Eigentlich müsste man dagegen auf die Straße gehen, aber weil viele in dem Punkt radikalen Kräften auf den Leim gehen liegt der Fokus auf anderen Dingen. Was nicht bedeutet, dass man über die dort angesprochen Themen nicht auch sprechen könnte, aber die größten Probleme liegen woanders. Und die werden durch radikale Kräfte auch nicht besser. Im Gegenteil.

  • Politische Diskussionen

    • Gönner
    • 17. Januar 2024 um 17:40
    Zitat von Tiefpunkt

    Woran soll das gemessen werden, wer vom Staat "überproportional" profitiert hat? Typische staatliche Leistungen wie innere und äußere Sicherheit sind unteilbar, kommen uns allen zugute und sind nicht individuell zurechenbar. Woran also soll man das festmachen?

    An der Steuererklärung. Beispiele, wo man ansetzen könnte habe ich schon ein paar genannt. Aber eine Steuerpolitik von der ein Großteil der Bevölkerung profitiert und die ein weiteres auseinander brechen der Bevölkerung bremsen würde ist hier nicht Mehrheitsfähig. Der Stoff ist zu kompliziert und trocken. Populismus zieht da leider deutlich besser.

  • Politische Diskussionen

    • Gönner
    • 17. Januar 2024 um 14:03

    Deutschland first würde für mich bedeuten, dass die Finanzierung des Bundeshaushaltes verstärkt auf die Starken schultern die von unserem Staat überproportional profitiert haben verlagert werden. Auch eine effizientere Verwaltung und weniger Bürokratie wären hier angebracht und eine starke Infrastruktur und Bildung wären mir da sehr wichtig. Genauso, wie technischer Fortschritt, der immer ein Garant für Wohlstand war wäre eine tolle Sache.

    Ich habe dabei tatsächlich Probleme eine Partei zu sehen, die glaubhaft für so eine Position eintritt. Die Wahl der besonders wütenden und frustrierten fällt dabei leider auf eine Gruppierung, die diese Dinge oberflächlich propagiert, die aber bei genauerer Betrachtung genau das Gegenteil erreichen wird und bei der man davon ausgehen kann, dass sie bei entsprechendem Machtzuwachs diesen nicht wieder freiwillig hergeben wird, wenn die Mehrheiten dann wieder fehlen sollten.


    Ich würde als einer der ersten dringend notwendigen Handlungen zur Sicherung der Demokratie übrigens empfehlen das Wahlverfahren von Verfassungsrichtern im Grundgesetzt zu verankern. Es macht keinen Sinn 2/3-Mehrheiten in ein Gesetz zu schreiben, welches selbst durch einfach Mehrheit aufgehoben werden kann. Das ist aber nur meine bescheidene Meinung.

  • Politische Diskussionen

    • Gönner
    • 17. Januar 2024 um 09:32
    Zitat von Fonzie

    Jens Spahn von der CDU hat ja markig erklärt, dass dann eben das Grundgesetz geändert werden müsse, wenn das Bundesverfassungsgericht die Sanktionen gegen Totalverweigerer kippen würde. Das hieße - nach den beiden oben gefetteten Sätzen - nichts anderes, als Artikel 1 des Grundgesetzes ändern zu wollen ("Die Würde des Menschen ist unantastbar"), was schlichtweg nicht möglich ist (Ewigkeitsklausel des GG dafür). Man kann Jens Spahn zugute halten, dass das wirklich nur heiße Luft war. Bei der AfD muss man Aussagen, die das Grundgesetz in Frage stellen, nach dem letzten Geheimtreffen in Potsdam dagegen endgültig ernst nehmen.

    Wenn sich Arbeit im Vergleich zum Bürgergeld nicht lohnt, dann liegt es nicht am Bürgergeld, sondern daran das Arbeit zum guten Teil nicht angemessen bezahlt wird bzw. die steuerlichen Lasten schlecht verteilt werden. Seit Jahrzehnten wird das Geld von unten und aus der Mitte nach oben geschaufelt. Mittlerweile ist dabei ein kritischer Punkt erreicht. Die unteren Schichten haben Existenzängste oder längst aufgegeben. Die Mittelschicht und auch der Mittelstand haben Abstiegsängste und das obere eine Prozent besitzt etwa 33% sämtlicher Werte in diesem Land. Daran ändert auch der größte Fleiß nichts dran. Es sind die wenigsten die hier einen sozialen Aufstieg schaffen, wenn die Gesamtentwicklung in die andere Richtung kippt. Es wäre die historische Aufgabe der SPD daran etwas zu ändern, aber weder bei der Abschaffung der kalten Progression, noch beim historisch niedrigen Spitzensteuersatz, noch bei der Kapitalertragsteuer, die häufig niedriger ist als die Steuer auf geleistete Arbeit tut sich etwas ... und bei den anderen Parteien tut sich in der Hinsicht auch nichts, sofern man nicht ganz weit nach links abrutschten will. Die breite Masse in diesem Land, die sich etwas aufgebaut hat oder aufbauen will ist in der Politik völlig unterrepräsentiert. Diese täte gut daran ein Gleichgewicht zwischen nicht funktionierender sozialistischer Gleichmacherei und den ausufernden sozialen Gefällen einer überzogenen liberalen Marktwirtschaft zu suchen, um den sozialen Kitt zu erhalten. Das wäre auch im Sinn der wohlhabendsten, die letztlich an dem Ast sägen auf dem sie sitzen.

    Unter diesen Gesichtspunkten kann man den allgemeinen Frust an der etablierten Politik absolut verstehen. Zumal man sich früher damit trösten konnte, dass in Deutschland ansonsten immerhin alles gut funktionieren würde, weil die Infrastruktur in Ordnung ist und die Verwaltung ihre Aufgaben bewältigt. Aber diese Sachlage ist durch die Verwaltungsmentalität der Merkel-Ära ja auch nicht mehr gegeben. Man hat in derselben Zeit in der die Geld nach oben geschafft wurden öffentlich auch noch auf Verschleiß gelebt. Früher gab es Millionen arbeitslose Fachkräfte. Heute gibt es Fachkräfte-Mangel, weil einfach zu viel liegen geblieben ist. Das ist ironischer Weise die Politik der CDU gewesen, die auch ihrer Aufgabe im System nicht nachgekommen ist und bis heute nicht nachkommt. Das die FDP in erster Linie Politik für das eine Prozent macht ist letztlich auch nicht neu.

    Leider lässt sich dieser berechtigte Frust viel zu leicht in die falsche Richtung kanalisieren und gegen vermeintliche Fehlausgaben und "Schmarotzer" anheizen. Die Grünen leisten dem leider ausdrücklich Vorschub, indem diese sich den sachlichen berechtigten Kritiken bei sensiblen Themen verweigern und sich nun einer entsprechenden Überreaktion ausgesetzt sehen. Wobei man nicht glauben braucht, dass die Überreaktion irgendetwas Gutes bewirkt. Die Fronten verhärten sich, die Bevölkerung radikalisiert sich und extremistische Parteien, wie die AfD bekommen massiven Aufwind. Ist die AfD radikal? Dazu ein klares JA! Deren politischen Ziele, zu denen mehr oder weniger offen gestanden wird, lassen sich in letzter Konsequenz nur mit Gewalt nach innen und nach außen durchsetzen. Das sollte jedem bewusst sein, der die Nummer zu Ende denkt. Die AfD wird dem Mittelstand und auch den sozial schwachen Schichten auch keinen Nutzen bringen, weil es der Produktivität schadet (die Light-Variante kann man beim Brexit beobachten), technologischen Rückschritt bedeutet und auch ganz direkt weiter Geld nach oben schaufelt, weil die zurückgehenden Sozialausgaben sicherlich die anderen Kosten nicht wird auffangen können. Zum Beispiel beim von der AfD geforderten massiven Import von fossilen Energieträgern, denn bis auf Braunkohle gibt es diese in Deutschland kaum.

    Wenn man sachlich an das Thema Politik herangeht kann man eigentlich nur verzweifeln. Die etablierten Parteien machen ihre Hausaufgaben nicht, die darin besteht alle Teile der Bevölkerung zu repräsentieren und die "Alternativen" sind zum größten Teil eine Katastrophe. Aber eines sollte man ganz deutlich betonen. Wenn das Ding vor die Wand fährt und Erinnerungen an die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts wach werden, dann kann niemand behaupten er habe nicht wissen könne, was er auf dem Wahlzettel veranstaltet. Die Fakten, gerade auch zu den radikalen Kräften liegen offen auf dem Tisch. Jeder der es sehen will, der kann es auch sehen. Trotz aller sachlichen Probleme, über die man inhaltlich berechtigt streiten kann. Diese sind halt oft nur zu trocken, um damit die Massen bewegen zu können. Wer geht schon wegen der kalten Progression auf die Straße?

    Meine große Befürchtung ist nur, dass wenn der große Knall kommen sollte, dass es der letzte gewesen sein wird, da wir an einem Punkt der Zivilisation angekommen sind, an dem wir durch Klimawandel und Ressourcenknappheit einige richtige Entscheidungen getroffen werden müssen, wenn die Nummer langfristig in die richtigen Bahnen gelenkt werden sollen. Ironischer Weise sind diese Entscheidungen langfristig sogar technisch und wirtschaftlich gewinnbringend. Abgesehen davon, dass die Daseinsvorsorge nicht einmal ein Preisschild brauchen würde, um sinnvoll zu sein. Einen großen Knall kann man sich da nicht leisten, aber blinde Wut, Frust und Kurzsichtigkeit sieht man leider dieser Tage an allen Ecken und Enden. Wobei der Frust verständlich ist. Im Gegensatz zur offenkundigen Blindheit.

  • Westfalen-Pokal - Halbfinale: Arminia - Preußen Münster

    • Gönner
    • 16. Januar 2024 um 19:42

    Da bin ich doch mal gespannt, ob die Ultras den Pokal weiter boykottieren. :D

  • Alles zu Ehrenspielführer Fabian Klos

    • Gönner
    • 16. Januar 2024 um 09:14

    Lebende Legende. Damit ist alles gesagt.

  • Zur Lage des Forums

    • Gönner
    • 15. Januar 2024 um 11:31

    Gute Besserung!

  • Ex-Armine Maël Corboz

    • Gönner
    • 12. Januar 2024 um 09:02

    Das Argument von Lothar sticht. Wenn Mutzel als sein Chef den Spieler haben will, dann hat Kniat sicherlich wenig Möglichkeiten zum Widerspruch. Mutzel ist an das Wort von Kniat sicherlich nicht gebunden, zumal völlig unklar ist auf welchen Zeitraum sich Kniat bezogen hat.

  • Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

    • Gönner
    • 12. Januar 2024 um 07:40

    Die Rechnung ist doch eine andere. Ist der Marktwert des Spielers deutlich größer als die Ablösesumme, dann ist das vergleichsweise sicher angelgtes Geld. Da kann man dann schonmal seine Groschen zusammenkratzen.

  • Ex-Armine Maël Corboz

    • Gönner
    • 12. Januar 2024 um 07:37

    Das ist aber genau der Punkt. Es wurde öffentlich nicht spezifiziert.

  • Ex-Armine Maël Corboz

    • Gönner
    • 12. Januar 2024 um 07:28

    Häme ist auch nicht gleich Häme. Mein großer Respekt vor dem SC Verl, wo seit Jahrzehnten grundsolide gearbeitet wird ist kein Geheimnis. Allerdings einen langfristigen Arbeitsvertrag mit seinem Kapitän auszuhandeln, der quasi eine einseitige Kündigungsklausel beinhaltet mit einer festen Ablösesumme, die für Fußballer-Verhältnisse bei quasi Null liegt und dann kommt ausgerechnet die chronisch klamme Diva aus Bielefeld und kauft den Spieler aus dem Vertrag. Das hat schon eine subtile Komik. Womit ich in gewisser Weise auch über Arminia lache.

    Demgegenüber steht natürlich ein ziemlich ungünstiger Zeitpunkt für den Wechsel. Und angeblich treue Spieler und Trainer, die dann bei erstbester Gelegenheit – mal mehr und mal weniger verständlich in den Sack hauen – kennen wir in Bielefeld letztlich genauso gut, wie schlecht ausgehandelte Ausstiegsklauseln. Insofern kann man sich trotzdem gut in die Verler hineinversetzen. Mir tat es bei uns ehr um die verpassten Gelder als um die Spieler leid, weil man meist damit rechnen konnte, dass diese bei guter Entwicklung eh schnell wieder weg sind. In den selteneren Fällen war es dann schade, wenn ein funktionierendes Team auseinandergerissen wurde. Letztlich stumpft man da irgendwann auch ab und erwartet nicht mehr allzu viel.

    Ob Kniat nun meinte, dass er wirklich nur im Sommer keine Spieler mitnehmen wollte oder ein ganzes Jahr oder gar keinen aus dem aktuellen Kader und ob er dann damit sein Wort gebrochen hat. Tja. Mich würde es nicht wundern, wenn er es selbst nicht mit Gewissheit sagen könnte. Wie weit im Voraus denkt man denn bei so einer Äußerung? Auch hier verstehe ich den Frust der Verler, aber wer schreibt, der bleibt. Will man Verbindlichkeit, gehören solche Einschränkungen in den Ablösevertrag von Kniat.

    Unterm Strich keine schöne Nummer für Verl, aber nichts was wir nicht auch schon ein paar Dutzend Mal erlebt hätten. Aber der nächste lokale Bauernprotest findet wohl in der Melanchthon Straße in Bielefeld statt. Soviel ist sicher. :D

  • Saisonvorbereitung 23/24 mit Testspielen

    • Gönner
    • 11. Januar 2024 um 08:29

    Ich bitte um Entschuldigung. ;)

  • Ex-Armine Maël Corboz

    • Gönner
    • 11. Januar 2024 um 08:28

    Ich finde es ehr lustig. Wer hätte in unserer Situation damit gerechnet, dass der alte Gassenhauer "Wenn wir wollen, kaufen wir Euch auf" tatsächlich gut gepasst hätte. Kann man sich nicht ausdenken. :lol:

  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum