Ich kann dir nicht wirklich folgen.
Ginge es nach Hose voll haben, hätte man doch eher die Spiele zuvor genau diese Hose mehr als voll haben müssen.
Die Relegation stand in der Praxis mindestens fest, war also abgesichert.
Es gab gestern in dem Sinne nichts zu verlieren, aber etwas zu gewinnen.
Warum man dann so spielt, verstehe wer will.
Anders natürlich die Lage bei den Dortmunder Borussen, den Heidenheimern oder auch Dynamo, die jede Menge zu verlieren hatten und teilweise deshalb auch so gespielt haben.
Übrigens: Wer vor einer Woche noch über Dynamo lachte, konnte an diesem Wochenende sehen, wie z.B. Dortmund, aber auch Arminia eben gegen Gegner ihre Probleme hatten, für die es auch um nichts mehr ging.
Ich bin stolz auf all die "Analysten", die in allen Lebenssituationen völlig unbelastet ihre Aufgaben angehen. Die niemals Angst vor einer Klassenarbeit hatten, ihre Abiprüfung mit einem Blutdruck von 110/80 machten, ihre Gesellenprüfung mit einem Puls von 50 angehen konnten und bei ihrer ersten Rede vor Publikum ohne Lampenfieber alles stotterfrei über die Bühne brachten. Wohl all diesen Usern hier, die keinerlei Druck in ihrem Leben verspüren und immer und zu jeder Zeit auf Topniveau unterwegs sind.
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Und NEIN - damit entschuldigt man gar nichts. Gestern habe ich eine von Angst zerfressene Mannschaft gesehen, die gegen einen Gegner spielen musste, der ihnen weder von der Spielanlage, noch von den Spielertypen her lag. Dazu kommt diese blöde Situation, bei jedem Zweikampf Angst vor der 5. gelben Karte zu haben, weil jeder weiß, dass es keinen Ersatz für ihn gibt. Der einzige, der gestern ansatzweise gegen Magdeburg zurecht gekommen ist, war Consbruch. Alle anderen hatten riesige Probleme. Solche Spiele gibt es. Bei uns leider derzeit zu oft.