Fußball ist aber grundsätzlich nicht geeignet als gewinnorientiertes Unternehmen geführt zu werden, das am Ende auch noch Rendite abwirft. Fußballvereine sind Selbstzweck und im besten Fall gemeinnützig. Die Praxis aus dem Ausland - einen Verein kaufen und diesen anschließend den eigenen Kaufpreis abarbeiten zu lassen - ist keine Alternative.
Und ob 50+1 von der EU als Verstoß gegen die Wettbewerbsfreiheit angesehen wird, ist doch noch überhaupt nicht klar. Schon an anderen Stellen war man beim EuGH gewillt, für den Sport zweckdienliche Ausnahmen zuzulassen.
Zu einem Wirtschaftsunternehmen kann ich jedenfalls keine Zuneigung empfinden und schon gar keine bedingungslose Treue, wie das bei mir zu Arminia der Fall ist.